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Weihnachtspunsch und Rentierpulli Roman

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€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 12,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20090-9

Erschienen:  11.10.2016
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Für Maggie war Weihnachten schon immer ein Familienereignis mit quirliger Herzlichkeit und Mistelzweigen. Aber dieses Jahr ist Maggie allein über die Feiertage mit nichts als einer Flasche Baileys und einem Tiefkühltruthahn. Bis Marco Cavelli auf den verschneiten Straßen Oxfords buchstäblich in ihr Leben kracht. Ein Mann mit traumhaft braunen Augen – verlockender als frisches Weihnachtsgebäck. Dabei war es für Maggie bislang ein ungeschriebenes Gesetz, niemals einen Mann im Rentierpulli zu küssen ...

Debbie Johnson (Autorin)

Debbie Johnson ist eine Bestsellerautorin, die in Liverpool lebt und arbeitet. Dort verbringt sie ihre Zeit zu gleichen Teilen mit dem Schreiben, dem Umsorgen einer ganzen Bande von Kindern und Tieren, und dem Aufschieben jeglicher Hausarbeit. Sie schreibt Liebesromane, Fantasy und Krimis – was genau so verwirrend ist, wie es klingt.

Aus dem Englischen von Irene Eisenhut
Originaltitel: Never kiss a man in a christmas jumper
Originalverlag: HarperCollins

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-20090-9

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen:  11.10.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Recht flach, aber doch unterhaltsam

Von: Katja Kühnemundt  aus Rodgar Datum: 07.12.2017

little_dhampir@gmx.de

„Weihnachtspunsch und Rentierpulli“ stammt aus der Feder von Debbie Johnson, die ihre Wurzeln sowohl im Liebesroman- als auch im Fantasy- und Kimigenre geschlagen hat.
Auf 255 Seiten erzählt sie die Geschichte von Maggie und Marco, zwei mehr oder weniger einsamen Mittdreißigern, die sich durch einen Fahrradunfall auf den glatten Straßen Oxfords kennengelernt haben. Da sich niemand sonst um den verletzten Marco kümmern kann und er alleine nicht allzu mobil ist, nimmt Maggie ihn für einige Zeit bei sich auf und sie verbringen gemeinsam die Vorweihnachtszeit. Dabei liefern sie sich einen amüsanten Schlagabtausch nach dem anderen und sind auch insgamt recht unterhaltsam. Dabei bleibt es allerdings auch, denn so wirklich anspruchsvoll ist die Geschichte von den beiden nicht – ganz im Gegenteil: sie ist sogar ziemlich flach. Natürlich sind Weihnachtsromane auch nicht gerade dafür bekannt, übermäßig tiefgründig zu sein, aber ein bissche mehr Aufregung wären auf 255 Seiten schon wünschenswert gewesen.
Die Geschichte plätschert so vor sich hin, ist stellenweise sogar ziemlich fad, und sobald es mal ein bisschen spannender wird, verläuft es sich wieder im Sand.
Gerade, wenn es um Marcos Bruder und dessen Frau Leah geht, hatte ich immer wieder den Eindruck, dass es einen Vorgängerband geben müsste, denn die Beziehung zwischen den beiden war wohl das tiefgründigste, was das ganze Buch zu bieten hatte. Tatsächlich hätte mich diese Geschichte sogar wesentlich mehr interessiert, da es zwischen den beiden ganz schön rundgegangen sein muss.
Maggie und Marco hingegen sind zwar zusammen recht unterhaltsam, aber von den Charaktereigenschaften doch eher langweilig und sogar ein bisschen unglaubwürdig.
Zum Ende hin wurde es mir dann zu hektisch und es entstand der Eindruck, dass die Autorin es plötzlich ziemlich eilig hatte, das Buch zum Abschluss zu bringen. Besonders kreativ war sie dabei übrigens nicht.
Der Schreibstil liest sich flüssig und man kommt zum Glück beim Lesen recht gut voran.
Insgesamt konnte „Weihnachtspunsch und Rentierpulli“ von Debbie Johnson mich nicht aus den Socken hauen – weniger ist in diesem Falle eben mehr. Trotzdem ist das Buch auch nicht ganz schlecht. Ab und an ist die Geschichte sogar ziemlich lustig und allgemein recht unterhaltsam. Es gibt bessere Bücher – aber auch schlechtere.

Weihnachtspunsch und Rentierpulli

Von: Kitsune Datum: 22.11.2017

kitsunebooks.de

Meinung

Weihnachtsromane verzeihe ich so einiges, was ich bei gewöhnlichen Romanen – und vor allem Liebesromanen – niemals durchgehen lassen würde. In einem Fall wie diesem ist es die völlig an den Haaren herbeigezogene Geschichte über das Zusammenkommen der Protagonistin Maggie und ihrem Love Interest. Dieser kracht wortwörtlich in ihr Leben hinein und muss von diesem Punkt an bei ihr einziehen, bis seine Verletzungen auskuriert sind. Völlig davon abgesehen, dass die beiden Fremde füreinander sind, gäbe es andere Personen (und aufgrund des Vorhandenseins von viel, viel Geld auch bezahlbare) die sich um sein gebrochenes Bein kümmern könnte. Ja richtig gelesen, er hat sich lediglich das Bein gebrochen. Dies hindert ihn allerdings nicht daran, sich selbst zu versorgen oder auch auf Hochzeiten zu tanzen.

Dafür, dass der Roman recht oberflächlich gehalten wurde, sind die Charaktere gut ausgebaut. Zu viel Tiefe sollte man allerdings nicht erwarten, aber dafür ist eine Weihnachtsgeschichte wie diese auch nicht ausgelegt. Trotzdem war ich durch Frühstück mit Meerblick doch sehr durch die liebevoll gezeichneten Figuren verwöhnt und hätte mir hier doch einen größeren Einblick in die Gefühlswelt von Maggie sowie ihrer Familie und ihren Freunden gewünscht. Den täglichen Alkoholkonsum der beiden Hauptpersonen (sowie ihrer 18jährigen Tochter) fand ich – besonders unter dem Aspekt der Medikamenteeinnahme – sehr bedenklich. Es wollte auch nicht recht zu dem sonst so gefassten Charakter der Maggie passen.

Unabhängig von Charakterdesign und Plott lässt die Wertigkeit der deutschen Übersetzung sehr zu wünschen übrig. An vielerlei Stellen tauchen Anführungszeichen auf, obwohl sie dort nichts zu suchen haben. Namen von wichtigen Personen werden falsch geschrieben und das Fehlen von Wörtern verdreht so manchen Satz. Von diesem Verlag bin ich eine bessere Qualität gewohnt und lasse es als einmaligen Unfall so stehen. Ärgerlich war es trotzdem.

Fazit

Weihnachtspunsch und Rentierpulli mag eine leichte und süße Geschichte für die Weihnachtzeit sein. Aufgrund der Kürze von unter 300 Seiten lässt es sich auch gut für die Festtage lesen. Allerdings bleibt sie im Großen und Ganzen recht oberflächlich und schmeißt mit so manchen Klischees um sich. Eine Leseempfehlung gibt es für alle, die sich nicht durch einen sehr stark konstruierten und vorhersehbaren Plott sowie einen doch recht hohen Alkoholkonsum der Figuren abschrecken lässt. Für eine weitere Auflage würde ich mir einen überarbeiteten Text wünschen, da dieser doch recht viele Fehler aufweist.

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