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Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich

Ab 13 Jahren

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
CHF 11,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15498-1

Erschienen: 02.11.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Eine gefährliche Liebe ...

Die 15-jährige Farrin hat eine Menge Geheimnisse. Denn obwohl sie auf eine Schule für Hochbegabte geht und aus einer angesehenen und wohlhabenden Familie stammt, ist es nach der islamischen Revolution besser, sich möglichst unauffällig zu verhalten. Zumal ihre Mutter eine Schah-Anhängerin war und ist. Aber dann begegnet sie Sadira und alles ändert sich mit der Freundschaft zu dem klugen, witzigen und beherzten Mädchen. Als aus ihrer Freundschaft allerdings mehr wird, wissen beide, dass sie einen gefährlichen Weg einschlagen: Homosexualität steht im Iran unter Todesstrafe. Doch ihre Beziehung wird publik und beide werden inhaftiert. Getrennt von Sadira kann Farrin nur hoffen, dass ihre Familie einen Weg findet, sie vor der Hinrichtung zu retten – sie beide.

"Ein sehr poetischer, aufrüttelnder Roman [...]. Ein packendes Buch, zumal man weiß, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt."

Der Tagesspiegel (03.12.2015)

Deborah Ellis (Autorin)

Deborah Ellis ist Schriftstellerin und Psychotherapeutin in Toronto, wo sie die Organisation »Frauen für Frauen in Afghanistan« gründete. 1999 verbrachte sie viele Monate in afghanischen Flüchtlingslagern in Pakistan und Russland, wo ihre vielbeachtete Afghanistan-Trilogie „Die Sonne im Gesicht“/“Allein nach Mazar-e Sharif“/“Am Meer wird es kühl sein“ entstand.

"Ein sehr poetischer, aufrüttelnder Roman [...]. Ein packendes Buch, zumal man weiß, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt."

Der Tagesspiegel (03.12.2015)

"Ein sehr lesenswerter zeitgeschichtlicher und politisch geprägter Einblick in ein anderes Land, eine andere Kultur."

BÜCHER Magazin (27.11.2015)

"Ein ganz wunderbares und wertvolles Buch, das lange nachklingt."

lizzynet.de (07.12.2015)

"Der Roman hat einen wirklich starken Eindruck bei mir hinterlassen und ich war sehr berührt."

thebookpassion.blogspot.de (23.11.2015)

Aus dem Englischen von Edith Beleites
Originaltitel: Moon at Nine
Originalverlag: Pajama Press, CA

eBook (epub), 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-641-15498-1

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj

Erschienen: 02.11.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Eine bewegende Geschichte...

Von: Nenis Welt Datum: 06.11.2017

https://neniswelt.wordpress.com/

Zum Cover: Das Cover sagt mir nicht ganz zu. Hier fand ich aber den Klappentext so interessant, dass mir das Cover einfach egal ist.

Zum Inhalt: Das Buch ist in 2 Teile unterteilt und hat nummerierte Kapitel, die jeweils eine illustration eines „wachsenden“ Mondes haben. Das fand ich wirklich schön, da der Mond in der Geschichte natürlich eine besondere Rolle spielt.

Die Geschichte wird aus der Erzähl-Perspektive erzählt, allerdings aus Farrins Sicht. Wir begleiten Farrin, unsere Protagonisti, durch die Geschichte, die im Übrigen auf einer wahren Begebenheit beruht. Mit dieser Information im Hinterkopf war die Geschichte wirklich spannend, aber ich hatte auch Bauchweh, denn ich könnte mir nicht vorstellen unter solchen Bedingungen wie Farrin oder Sadira zu leben. Der Schreibstil von Deborah Ellis war wirklich toll. Die Story ist durch den Schreibstil wirklich toll rübergebracht worden.

„Es ist kurz vor neun. Lass uns noch einen Pakt schließen: Jeden Abend um Punkt neun schauen wir zum Mond auf, und wenn wir dann gerade nicht zusammen sind, können wir wenigstens in Gedanken vereint sein.“

Die Charaktere fand ich wirklich einzigartig. Es ist wirklich schockierend, dass es diese Menschen (so ähnlich) gegeben haben muss, denn es waren auch sehr strenge und „böse“ Menschen dabei. Ich hatte teilsweise so Mitleid mit der lieben Farrin, weil ich ihre Familie und ihr Umfeld überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Mein Herz hat an manchen Stellen echt geblutet. Farrin ist zum Glück ein sehr starker Charakter und hat sich nicht unterkriegen lassen und bis zum Ende gekämpft.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, allerdings geht es zu Anfang des Buches sehr um den Krieg und die Rebellion, denn die Geschichte spielt 1988 im Iran. Stellenweise war es mir zu viel Krieg/ Rebellion und zu wenig Liebe…ich hatte mich dann nur gefragt, wann es denn soweit sein wird. Das war leider nicht ganz so toll. Das hätte man an sich auch stellenweise kürzen können.

Was mich wirklich schockierte ist, dass Farrins und Sadiras Liebe zueinander so schlecht gemacht und als falsch dargestellt wurde. Es tat irgendwie weh, denn die beiden sind noch Kinder/ Jugendliche, die meiner Meinung nach ihren Weg noch finden müssen. Es ist so schlimm, dass Farrin und Sadira ihre Liebe nicht ausleben dürfen. Mehr möchte ich gar nicht mehr sagen, obwohl mir noch so viel auf dem Herzen liegt…aber dann bräuchtet ihr das Buch nicht mehr lesen!

Fazit: Das Buch kann ich euch wirklich nur empfehlen! Das Them Homosexualität im Iran hat mich wirklich sehr interessiert und die Geschichte ist toll umgesetzt worden.
Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den cbj Verlag für das Rezensionsexemplar!

Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich - Deborah Ellis

Von: lauraszeilen Datum: 05.11.2017

lauraszeilen.blogspot.de/

Inhalt:

Die 15-jährige Farrin hat eine Menge Geheimnisse. Unter anderem, dass ihre Mutter auch nach der islamischen Revolution noch eine glühende Schah-Anhängerin ist, und so ist es besser, möglichst nicht aufzufallen. Aber dann begegnet sie Sadira und mit dieser Freundschaft ändert sich alles. Als aus ihrer Freundschaft mehr wird, wissen beide, dass sie einen gefährlichen Weg einschlagen, denn Homosexualität steht im Iran unter Todesstrafe.


Meine Gedanken zum Buch:

Als ich den Klappentext von „Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich“ gelesen habe, wusste ich, dass es ein sehr berührendes Buch sein würde. Als ich dann auch noch gelesen habe, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, ist mein Interesse nochmal um einiges gewachsen. Ein Buch, welches auf einer wahren Begebenheit beruht, ist für mich immer schwer zu bewerten. Deshalb möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass ich hier nicht die Geschichte an sich bewerten möchte, sondern das Buch als ein gesamtes Leseerlebnis, denn es steht mir als Leser dieses Buches nicht zu, das Erlebte von Farrin zu bewerten.

"Selbst wenn du mich nicht mehr willst, entscheide ich mich immer noch für dich. Denn indem ich mich für dich entscheide, entscheide ich mich für mich." – S. 177

In dem Buch begleiten wir die 15-jährige Farrin, die auf eine Schule für Hochbegabte Mädchen geht. Da ihre Mutter nicht hinter der Revolution steht, sondern eine überzeugte Schah-Anhängerin ist, muss sich Farrin möglichst unauffällig verhalten. Als sie Sadira begegnet und sich zwischen den beiden mehr als nur Freundschaft entwickelt, wissen beide, dass sie sich in großer Gefahr befinden, da Homosexualität im Iran mit dem Tod bestraft wird. Sie beschließen aus dem Iran zu flüchten, um sich ein gemeinsames Leben aufzubauen, doch es kommt alles ganz anders.

„Für alle, die vernichtet wurden, weil sie geliebt haben, und alle, die noch lieben und der Unterdrückung tanzend und lachend entgegentreten.“ – Widmung

Schon die Widmung des Buches bereitete mir Gänsehaut, die mich während der ganzen Geschichte begleitet hat. Dieser eine Satz sagt bereits schon sehr viel aus und macht mich sehr stolz auf diejenigen Menschen, die sich der Unterdrückung nicht gebeugt haben, sondern darunter gelitten und dagegen angekämpft haben.

Die Geschichte hat mir einiges abverlangt, da ich eben immer im Hinterkopf hatte, dass dies ein Schicksal ist, welches sich wirklich so abgespielt hat. Mich konnte die Geschichte von Farrin und Sadira hat mich sehr bewegen können und ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Man hat im Laufe der Geschichte erfahren, wie das Schulsystem, Familienbeziehungen und die Politik im Iran geregelt sind. Besonders schockierend fand ich aber vor allem, wie organisiert Farrin sowohl Zuhause als auch in der Schule mit Bombenangriffen umzugehen weiß.

"Was sollte man sonst während der Bombenangriffe tun? Weinen? Beten? Vor Angst Zittern? All das hatten sie schon hinter sich, aber es hatte nichts geändert. Die Bomben fielen trotzdem." – S. 67

Der Schreibstil von Deborah Ellis war sehr angenehm und authentisch, weshalb das Buch sehr schnell und flüssig zu lesen war. Ich konnte mich in die Gedanken- und Gefühlewelt von Farrin gut hineinversetzen. Dennoch habe ich einen Kritikpunkt, wegen dem ich dem Buch leider etwas abziehen muss. In den etwa 250 Seiten erzählt die Autorin die Geschichte sehr knapp und schnell. Oft gingen die Handlungen und Entwicklungen viel zu rasant und mit einigen Lücken voran. Vor allem die Entwicklung der Liebe zwischen den beiden ging sehr schnell und war für mich deshalb nicht ganz nachvollziehbar. Ich hätte mir viel mehr Details und ein langsameres Voranschreiten des Geschehens gewünscht, um bestimmte Geschehnisse besser verstehen zu können und mich in der Geschichte besser einfinden zu können. Trotzdem kann ich die Geschichte, die mir unter die Haut gegangen ist, jedem weiterempfehlen.


Fazit:

Ich vergebe dem Buch 4 von 5 Sterne und spreche an dieser Stelle eine klare Leseempfehlung aus!

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