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Wenn ich Sie liebte, würde ich Ihnen die Wahrheit sagen

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-10766-6

Erschienen: 21.03.2013
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Diese Geschichten verändern den Blick auf die Welt

Über acht Jahre hat Robin Black an dieser Sammlung von gerade einmal zehn Erzählungen geschrieben; zehn Geschichten, die von einer seltenen literarischen Reife und psychologischen Tiefe sind und die den Blick des Lesers auf die Welt, auf die Menschen und das Leben für immer verändern. Robin Blacks Erzählungen mögen an Lorrie Moore oder Alice Munro erinnern und haben doch einen ganz eigenen Ton. Denn diese Geschichten, die sich allesamt lesen wie kleine Romane, sind erfüllt von einer zutiefst berührenden menschlichen Wärme und emotionalen Weisheit.

Robin Blacks Geschichten sind Erzählungen über die Liebe – und über das Fehlen oder den Verlust von Liebe, und wie unser Leben davon bestimmt und verändert wird. Da ist eine schwerkranke ältere Frau, die an der lieblosen Gedankenlosigkeit ihres Nachbarn zu zerbrechen droht. Da ist der Vater eines blinden Mädchens, den die abgöttische Liebe zu seiner Tochter selbst blind sein lässt für das elementare Verlangen der Tochter, einmal auszubrechen aus ihrem ständig behüteten Leben und zeigen zu können, wie selbständig sie eigentlich längst schon ist. Oder da ist die Frau, die damit leben lernen muss, dass der Mann, den sie liebt, bald sterben wird.

In diesen zehn ungemein dichten Geschichten fängt Robin Black nicht weniger ein als die Essenz des Lebens. Sie erzählt von Schicksalsschlägen und davon, wie sie oft noch jahrelang das Leben eines Menschen prägen und bestimmen. Sie erzählt von der Liebe und wie sie sich im Lauf der Zeit verändert. Und sie erzählt davon, wie wenig wir oft von den Menschen, die uns am nächsten sind, ja, wie wenig wir oft von uns selbst verstehen. Sie schreibt über Krankheit, Verlust und Trauer, aber auch über die Kraft zum Neubeginn. Mit einem Wort: In ihrem ganz eigenen unsentimentalen und lakonischen Ton erzählt sie, wie schwierig und wie schön zugleich es sein kann, zu leben.

"Grandiose, hochverdichtete Meisterwerke im Stil einer Alice Munro."

Annabelle (06.06.2012)

Robin Black (Autorin)

Robin Black lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Philadelphia. Ihre Erzählungen und Essays sind in zahlreichen Zeitschriften veröffentlicht worden, und sie hat Stipendien der Leeway Foundation und der MacDowell Colony erhalten. Heute lehrt sie am Brooklyn College. Mit ihrem Roman „Porträt einer Ehe“ kam sie auf die Longlist des Flaherty-Dunnan First Novel Prize.

"Grandiose, hochverdichtete Meisterwerke im Stil einer Alice Munro."

Annabelle (06.06.2012)

Aus dem Englischen von Brigitte Heinrich
Originaltitel: If I Loved You, I Would Tell You This
Originalverlag: Random House USA

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-10766-6

€ 15,99 [D] | CHF 19,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

Erschienen: 21.03.2013

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Robin Black verteilt Lupen

Von: Tanja Jeschke aus Stuttgart Datum: 02.06.2016


Von Tanja Jeschke


Wer ist Robin Black? fragen wir uns beim Lesen ihrer Erzählungen und wundern uns, dass wir bisher noch nichts von dieser Autorin gehört haben, die in Amerika mit Preisen überhäuft und mit der großen kanadischen Alice Munro verglichen wird. Atemlos lesen wir immer weiter und die Frage ändert sich: Wer ist Harriet Elliot? wollen wir jetzt wissen, wer ist dieses Schulmädchen, das von sich erzählt, wie es mit drei Jahren in Italien entführt wurde. Sie trägt diese Geschichte mit sich herum wie eine Prinzessin ein Stück Gold, entschlossen, die Banditen später eigenhändig umzubringen. „Aber zuerst muss ich erwachsen werden. All das hier hinter mich bringen. Das ist der langweilige Teil“, sagt Harriet Elliot, sagt Robin Black, und beide verschmelzen zu einer Person in unserem wachsenden Interesse. Wenn eine Autorin das kann, kann sie alles andere sowieso. Harriet Elliot aus Manhattan – jedes t laut in die Realität hinausgeklickt – die Autorin kennt sie ausgezeichnet, sie geht mit ihr durch die Seiten wie auch mit all den anderen Figuren ihrer zehn Erzählungen: mit jedem Satz einen Schritt weiter hinein in sie selbst. Da wird jedes Wort zum Beweis einer großen sprachlichen Schwerkraft und Leichtfüßigkeit zugleich. Es ist wahrhaftig umwerfend, wie Robin Black hier Lupen von maximaler Sehstärke verteilt, so dass genau jene Details erkennbar werden, die unser Fühlen und Denken in der Tiefe bestimmen, begrenzen und bewegen.
„Wenn ich Sie liebte, würde ich Ihnen die Wahrheit sagen“, lautet der Titel des Bandes, erschienen bei Luchterhand, ein bisschen umständlich vielleicht, aber auch vielversprechend, und es ist nicht nur ein erkenntnisreiches Vergnügen zu erleben, wie dieses Versprechen hier eingelöst wird, es ist auch eine wagemutige Operation, die nicht einfach zu bestehen, sondern gemeinsam mit den Figuren zu durchleiden ist. Wir werden sie nie mehr vergessen, diese Harriet Elliot aus Manhattan, und noch im Schlaf ihre Schlusslaute nachklicken. So muss Literatur sein.

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