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Wer Schatten küsst Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-07305-3

Erschienen: 23.04.2012
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Was wäre, wenn das Kind, das Sie waren, der Person begegnen würde, die Sie heute sind ...

Er stiehlt die Schatten derer, die seinen Weg kreuzen – Freunde, Feinde und seine erste Liebe. Und er erhält so Einblick in ihre Träume, Wünsche und Sorgen. Was soll er aber mit dieser Gabe anfangen, die ihn so verwirrt? Jahre später ist aus dem Schattendieb ein Arzt geworden. Hat er immer noch die Fähigkeit, die Sehnsüchte derer zu erahnen, die ihn umgeben? Erneut wird er mit der Frage konfrontiert: Kann er den Menschen dabei helfen, ihre Träume zu leben, statt ihr Leben zu träumen, und selbst das Glück und die Liebe finden?

Eine Hymne auf die Kindheit, die Träume und die Fantasie.

Marc Levy spricht in den Videos über seine Liebesromane Zum Special

„So ins Herz treffend, wie Marc Levy guckt, schreibt er auch.“

MAXI (01.04.2012)

Marc Levy (Autor)

Marc Levy ist 1961 in Frankreich geboren. Mit achtzehn Jahren engagiert er sich beim französischen Roten Kreuz, für das er sechs Jahre tätig ist. Gleichzeitig studiert er Informatik und Betriebswirtschaft an der Universität in Paris. Von 1983 bis 1989 lebte er in San Francisco, wo er sein erstes Unternehmen gründete. 1990 verließ er die Firma und eröffnete mit zwei Freunden ein Architektenbüro in Paris. Er entdeckte schon früh seine Liebe zur Literatur und zum Kino und schrieb mit siebenunddreißig Jahren seinen ersten Roman, Solange du da bist, der von Steven Spielberg verfilmt und auf Anhieb ein Welterfolg wurde. Seitdem wird Marc Levy in fünfundvierzig Sprachen übersetzt, und jeder Roman ist ein internationaler Bestseller. Marc Levy, der mit seiner Familie in New York lebt, ist mit 23.000.000 verkauften Büchern der erfolgreichste französische Autor weltweit.

„So ins Herz treffend, wie Marc Levy guckt, schreibt er auch.“

MAXI (01.04.2012)

„Eine poetische Fantasie.“

B.Z. am Sonntag (27.05.2012)

„Wundervolle Story über die Kraft der Liebe.“

JOY (13.04.2012)

„Voller Poesie.“

Lea (03.04.2012)

„Warmherzig und rührend.“

MAXI (12.04.2012)

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Aus dem Französischen von Bettina Runge, Eliane Hagedorn
Originaltitel: Le voleur d'ombres
Originalverlag: Robert Laffont, Paris 2010

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-07305-3

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 23.04.2012

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Der Schattendieb

Von: Kerry  aus Berlin Datum: 08.05.2016

lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/

Er war ein einsamer kleiner Junge, was sich auch zu Beginn seiner Schulzeit nicht änderte. Er war kleiner und schmächtiger als die meisten und fand ausgerechnet in Marques einen Rivalen um die Gunst einer Mitschülerin, der ihm körperlich weit überlegen ist. Halt findet er beim Hausmeister Yves und später bei Luc, einem Mitschüler, der sein bester Freund wird. Doch wirklich öffnen kann sich der kleine Junge nicht, denn er hat ein Geheimnis - wenn die Schatten der anderen seinen Weg kreuzen, erfährt er durch diese ihre Geheimnisse, ihr wahres Wesen. Dass er anders ist, weiß er und so erzählt er niemandem, dass er ein Schattendieb ist.


Nur mit Lucs Hilfe hat er dennoch eine halbwegs glückliche Schulzeit, auch wenn sein Vater die Familie verlässt. Zwar kann er seine Mitschülerin nicht für sich erobern, doch in den Ferien lernt er ein Mädchen kennen, das ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Leider sieht er sie nicht wieder, denn seine Mutter fährt mit ihm nie wieder dorthin.


Jahre später hat er sein Medizinstudium fast abgeschlossen und blickt einer verheißungsvollen Zukunft entgegen. Dank seiner Gabe, die er nie verloren hat, gelingt es ihm, sogar an einem kleinen, fast todgeweihten Patienten, ein Wunder zu wirken. Doch ist es wirklich das, was er für den Rest seines Leben machen will? Hatte er nicht einst einen ganz anderen Traum von einem kleinen Mädchen?



Der Schattendieb! Der Plot wurde bildhaft und geradezu phantastisch erarbeitet. Manchmal hatte ich bei der Lektüre fast das Gefühl, ich würde mich mitten in einem Märchen befinden, so verzaubert war ich von der Geschichte des Schattendiebes. Die Figuren wurden authentisch und abwechslungsreich erarbeitet. Gerade der kleine Schattendieb hat es mir angetan und ich war entzückt mitzuerleben, wie aus dem kleinen, unsicheren Jungen, ein charakterstarker junger Mann wurde, der sich final dazu entschließt, seinem eigenen Herzen zu folgen. Den Schreibstil kann ich nur als zauberhaft beschreiben, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch wunderschöne Lesestunden bereitet hat - für mich hätte das Buch gerne länger sein dürfen!

Ein toller Roman für zwischendurch!

Von: FrauWolkenweiss Datum: 27.02.2015

“Wer Schatten küsst” von Marc Levy ist wie eine kleine, goldene Schatztruhe. Ein Roman voll schöner Zitate, liebevoll gezeichneten Charakteren und einem Hauch von Poesie. Obwohl es mit 256 Seiten doch zu den eher dünneren Büchern in meinem Regal zählt, ist die Seitenzahl genau richtig. Levy dehnt seinen Roman an keiner Stelle zu weit aus, sondern schafft es, dass der Leser sich selbst alles von den Charakteren Unausgesprochene vorstellen kann. So hinterlässt der Roman einen zufrieden und ohne jegliche unerfüllte Erwartungen zurück. Der Schreibstil Levys erweckt von Zeit zu Zeit durch kurze, prägnante und manchmal länger ausschweifende Sätze, das Gefühl, direkt im Kopf des Ich-Erzählers zu stecken. Dieser bleibt übrigens die ganze Geschichte über ohne Namen.

“Vielleicht verhielt es sich mit der Liebe wie mit den Schatten, jemand tritt darauf und nimmt sie mit. Vielleicht ist zu viel Licht gefährlich für die Liebe, oder aber das Gegenteil ist der Fall, und die Liebe verblasst, wenn sie nicht genügend Licht bekommt, bis ihr Schatten ganz verschwunden ist.” (S. 45)

Als Leser begleitet man den Protagonisten durch zwei Etappen seines Lebens. Im ersten Teil des Buches geht es um seine Kindheit bzw. frühe Jugend, in der er es aufgrund seiner schmächtigen Gestalt nicht einfach hat, sich in seine neue Klasse zu integrieren. Er ist ein Außenseiter, der von dem mehrfach sitzen gebliebenem Marquez, schikaniert wird. Dass beide Jungs ein Auge auf ihre Mitschülerin Elisabeth geworfen haben, trägt nicht gerade zu einem besseren Verhältnis zwischen den beiden bei. Eines Tages bemerkt der Erzähler, dass der Schatten, der ihn verfolgt, nicht der Seine zu sein scheint. Es stellt sich heraus, dass er in der Lage ist, die Schatten seiner Mitmenschen zu ‘hören’ und somit ihre Ängste und schlechten Erinnerungen wahrzunehmen. Er beschließt diese unerklärbare Gabe dazu zu nutzen, seinen Mitmenschen und schließlich auch sich selbst zu helfen.

“Eltern altern nur bis zu einem bestimmten Moment, in dem sich ihr Bild in unserer Erinnerung verfestigt. Man muss bloß die Augen schließen und an sie denken, um sie für immer so zu sehen, wie sie waren, als würde die Liebe, die wir ihnen entgegenbringen, die Macht besitzen, die Zeit anzuhalten.” (S. 113)

Der zweite Teil des Buches beschreibt die Studienzeit des Protagonisten. Er ist mittlerweile Student der Medizin und arbeitet bis zu 96 Stunden pro Woche in einem Krankenhaus. Seine Mutter sieht er kaum noch und hat auch den Kontakt zu seinem ehemaligen besten Freund Luc verloren. Einzig und allein seine Kommilitonin Sophie leistet ihm in einsamen Situationen Gesellschaft. Als er bei einem Patienten auf die Hilfe des Schattens angewiesen ist, ist es, als würde er wieder anfangen zu leben. Er besucht seine Mutter und seinen Freund und bald entwickelt sich alles in eine Richtung, von der er nie zu träumen gewagt hätte.

Dieser Roman hat mich berührt und gleichzeitig glücklich gemacht. Tolle Charaktere, eine Geschichte, die von dem Thema “Schatten” nicht beherrscht wird, sondern dies eher als Hintergrundhandlung abspielen lässt und wunderbare Zitate, runden dieses Buch ab.

Fazit

Ein toller Roman für zwischendurch, der einen mit einem Lächeln auf den Lippen zurücklässt. Für verregnete Sonntagnachmittage bestens geeignet!

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