Wer Schatten küsst

Roman

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Was wäre, wenn das Kind, das Sie waren, der Person begegnen würde, die Sie heute sind ...

Er stiehlt die Schatten derer, die seinen Weg kreuzen – Freunde, Feinde und seine erste Liebe. Und er erhält so Einblick in ihre Träume, Wünsche und Sorgen. Was soll er aber mit dieser Gabe anfangen, die ihn so verwirrt? Jahre später ist aus dem Schattendieb ein Arzt geworden. Hat er immer noch die Fähigkeit, die Sehnsüchte derer zu erahnen, die ihn umgeben? Erneut wird er mit der Frage konfrontiert: Kann er den Menschen dabei helfen, ihre Träume zu leben, statt ihr Leben zu träumen, und selbst das Glück und die Liebe finden?

Eine Hymne auf die Kindheit, die Träume und die Fantasie.

„So ins Herz treffend, wie Marc Levy guckt, schreibt er auch.“

MAXI (01. April 2012)

Aus dem Französischen von Bettina Runge, Eliane Hagedorn
Originaltitel: Le voleur d'ombres
Originalverlag: Robert Laffont, Paris 2010
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-07305-3
Erschienen am  23. April 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Der Schattendieb

Von: Kerry aus Berlin

08.05.2016

Er war ein einsamer kleiner Junge, was sich auch zu Beginn seiner Schulzeit nicht änderte. Er war kleiner und schmächtiger als die meisten und fand ausgerechnet in Marques einen Rivalen um die Gunst einer Mitschülerin, der ihm körperlich weit überlegen ist. Halt findet er beim Hausmeister Yves und später bei Luc, einem Mitschüler, der sein bester Freund wird. Doch wirklich öffnen kann sich der kleine Junge nicht, denn er hat ein Geheimnis - wenn die Schatten der anderen seinen Weg kreuzen, erfährt er durch diese ihre Geheimnisse, ihr wahres Wesen. Dass er anders ist, weiß er und so erzählt er niemandem, dass er ein Schattendieb ist. Nur mit Lucs Hilfe hat er dennoch eine halbwegs glückliche Schulzeit, auch wenn sein Vater die Familie verlässt. Zwar kann er seine Mitschülerin nicht für sich erobern, doch in den Ferien lernt er ein Mädchen kennen, das ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Leider sieht er sie nicht wieder, denn seine Mutter fährt mit ihm nie wieder dorthin. Jahre später hat er sein Medizinstudium fast abgeschlossen und blickt einer verheißungsvollen Zukunft entgegen. Dank seiner Gabe, die er nie verloren hat, gelingt es ihm, sogar an einem kleinen, fast todgeweihten Patienten, ein Wunder zu wirken. Doch ist es wirklich das, was er für den Rest seines Leben machen will? Hatte er nicht einst einen ganz anderen Traum von einem kleinen Mädchen? Der Schattendieb! Der Plot wurde bildhaft und geradezu phantastisch erarbeitet. Manchmal hatte ich bei der Lektüre fast das Gefühl, ich würde mich mitten in einem Märchen befinden, so verzaubert war ich von der Geschichte des Schattendiebes. Die Figuren wurden authentisch und abwechslungsreich erarbeitet. Gerade der kleine Schattendieb hat es mir angetan und ich war entzückt mitzuerleben, wie aus dem kleinen, unsicheren Jungen, ein charakterstarker junger Mann wurde, der sich final dazu entschließt, seinem eigenen Herzen zu folgen. Den Schreibstil kann ich nur als zauberhaft beschreiben, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch wunderschöne Lesestunden bereitet hat - für mich hätte das Buch gerne länger sein dürfen!

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Der Junge, der mit Schatten spricht

Von: Monika Stutzke aus Berlin

04.08.2013

Er ist ein kleiner unscheinbarer Junge. Als er eines Tages als Neuer in einer neuen Schule anfängt, hat er es schwer, Freunde zu finden. In Luc findet er einen Freund fürs Leben und in Marquès findet er einen Feind, der ihm in der Schule das Leben schwer machen wird. Es spitzt sich zu, als sie beide sich zu Elisabeth hingezogen fühlen. Der Junge, dessen Name nie genannt wird, besitzt die Gabe, sich fremde Schatten anzueignen. Sie sprechen mit ihm und er erfährt von ihnen die Wahrheit und die verborgenen Ängste der Personen und kann auch in deren Zukunft sehen. Er ist verwirrt, verlangen doch die Schatten von ihm, dass er helfen soll, aber kann er das?... Jahre später, er studiert Medizin, besinnt er sich wieder auf seine Gabe, als er sich um einen kleinen Patienten bemüht, der das Essen verweigert. Auch jetzt wollen die Schatten, dass er hilft, aber wird ihm das auch selber helfen? ... Mit wenigen Seiten ist es Marc Levy gelungen, ein sehr gefühlvolles Buch zu schreiben. Er erzählt eine Geschichte von einem kleinen Jungen, der anfangs unscheinbar ist und sich später seinen Platz in der Gesellschaft geschaffen hat. Er hat eine Gabe, er kann mit Schatten sprechen und nimmt die Gefühle und Wahrheiten deren Eigentümer auf. Durch die Verständigung mit den Schatten kann er Dinge erkennen und Menschen verstehen, die sich ihm sonst nie offenbart hätten. Durch seine Erkenntnisse versucht er auf unaufdringliche und leise Art, diesen Menschen zu helfen, ohne dass sie es spüren oder ahnen. Der Protagonist ist ein sehr feinfühliger und sympathischer junger Mann, der sich in andere Menschen hineinversetzen kann und versucht, sie in die richtige Richtung zu bringen. Das ihm das bei seinem eigenen Gefühlsleben nicht ganz gelingt, bemerkt man an seiner Beziehung zu Sophie. Erst als er durch Zufall wieder an eine Begebenheit aus der Vergangenheit denken muss, erinnert er sich wieder an das kleine taubstumme Mädchen Cléa, dem er einst begegnete und die sein Herz berührte. Eine wunderschöne Geschichte, die ans Herz geht und den Leser mit auf eine Reise nimmt auf den Weg zum Erwachsen werden. Sie zeigt auch eine sehr schöne Mutter-Sohn-Beziehung auf und lässt den Leser miterleben, wie die beiden auch aus der Ferne Kontakt halten und sich wirklich nah sind. Zu Beginn des Buches war für mich nicht ersichtlich, wohin die Gabe den Jungen führen sollte. Das hätte man meiner Meinung noch ein wenig ausbauen können, deshalb ziehe ich in der Bewertung auch ein Pfötchen ab. Wirklich gepackt hat mich der Roman ab der Mitte des Buches, als die Geschichte im Erwachsenenalter fortgeführt wurde. Ab da gab es dann kein Halten mehr und als Leser wird man von der Geschichte vollends vereinnahmt. Ein wirklich sehr schönes tiefergehendes Buch.

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Vita

Marc Levy ist 1961 in Frankreich geboren. Mit achtzehn Jahren engagiert er sich beim französischen Roten Kreuz, für das er sechs Jahre tätig ist. Gleichzeitig studiert er Informatik und Betriebswirtschaft an der Universität in Paris. Von 1983 bis 1989 lebte er in San Francisco, wo er sein erstes Unternehmen gründete. 1990 verließ er die Firma und eröffnete mit zwei Freunden ein Architektenbüro in Paris. Er entdeckte schon früh seine Liebe zur Literatur und zum Kino und schrieb mit siebenunddreißig Jahren seinen ersten Roman, »Solange du da bist«, der von Steven Spielberg verfilmt und auf Anhieb ein Welterfolg wurde. Seitdem wird Marc Levy in neunundvierzig Sprachen übersetzt, und jeder Roman ist ein internationaler Bestseller. Marc Levy, der mit seiner Familie in New York lebt, ist mit 40 Millionen verkauften Büchern der erfolgreichste französische Autor weltweit.

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Pressestimmen

„Eine poetische Fantasie.“

B.Z. am Sonntag (27. Mai 2012)

„Wundervolle Story über die Kraft der Liebe.“

JOY (13. April 2012)

„Voller Poesie.“

Lea (03. April 2012)

„Warmherzig und rührend.“

MAXI (12. April 2012)

„Marc Levy ist mit Wer Schatten küsst ein modernes Märchen gelungen. Seine Sprache berührt, die Geschichte ist wunderschön und geht ans Herz.“

frauenzimmer.de (23. November 2012)

„Poetisch.“

Neue Woche (04. Mai 2012)

„Traumhafte Lektüre, nicht nur für Frauen.“

Buchjournal (12. Juni 2012)

„Levys elfter Roman ist eine zärtliche und unkomplizierte Geschichte über die Bedeutung von Liebe, Familie und Freundschaft.“

BÜCHER (04. Dezember 2012)

„Das neue Buch des französischen Bestseller-Autors Marc Levy Wer Schatten küsst lässt sich kaum weglegen.“

Tina (23. Mai 2012)

„Dieser Roman ist eine Hymne auf die Kindheit, die Träume und die Phantasie!“

Ladies Drive (CH) (01. Juni 2012)