Wer bin ich, wenn ich online bin…

und was macht mein Gehirn solange?
Wie das Internet unser Denken verändert

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Wie beeinflusst sie Körper und Geist?

Heute schon gegoogelt? Im Durchschnitt sind die Deutschen etwa zweieinhalb Stunden täglich online. Neuesten Studien zufolge, so zeigt Bestsellerautor und IT-Experte Nicholas Carr, bewirkt bereits eine Onlinestunde am Tag erstaunliche neurologische Prägungen in unserem Gehirn.

Wer das Internet nach Informationen, sozialen Kontakten oder Unterhaltung durchforstet, verwendet, anders als beim Buch- oder Zeitunglesen, einen Großteil seiner geistigen Energie auf die Beherrschung des Mediums selbst. Und macht sich um die Inhalte, buchstäblich, keinen Kopf. Die Folge: Im Internetzeitalter lesen wir oberflächlicher, lernen wir schlechter, erinnern wir uns schwächer denn je. Von den Anpassungsleistungen unseres Gehirns profitieren nicht wir, sondern die Konzerne, die mit Klickzahlen Kasse machen.

In seinem neuen Buch verbindet Carr, zwanzig Jahre nach Entstehung des World Wide Web, seine medienkritische Bilanz mit einer erhellenden Zeitreise durch Philosophie-, Technologie- und Wissenschaftsgeschichte – von Sokrates’ Skepsis gegenüber der Schrift, dem Menschen als Uhrwerk und Nietzsches Schreibmaschine bis zum User als Gegenstand aktueller Debatten und Studien. Und er vermittelt – jenseits von vagem Kulturpessimismus – anhand greifbarer Untersuchungen und Experimente, wie das Internet unser Denken verändert.

"Ein therapeutisch hochwirksames Buch gegen netzbedingte Konzentrationsstörungen!"

Barbara Ritzert, Bild der Wissenschaft (Buch des Jahres, Kategorie "Zündstoff") (15. November 2011)

Aus dem Amerikanischen von Henning Dedekind
Originaltitel: The Shallows: Mind, Memory and Media in the Age of Instant Information
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-08068-6
Erschienen am  22. Dezember 2011
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

Nicholas Carr

Nicholas Carr, geboren 1959, studierte an der Harvard University und war u.a. Herausgeber der »Harvard Business Review«. Mit seinem wegweisenden Artikel »Is Google Making Us Stupid?« etablierte er sich als provokanter und prophetischer Denker der Dot-Com-Ära.

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Pressestimmen

"Nicholas Carrs Buch erfüllt den besten Zweck, den ein Buch erfüllen kann: Es macht nachdenklich."

Brigitte Baetz, Deutschlandfunk, Andruck (13. Dezember 2010)

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