Wer hat den schlechtesten Sex?

Eine literarische Stellensuche

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Eine einzigartige Geschichte von Wahnsinns-Höhepunkten in der Literatur – zum Totlachen, fremdschämen, Mitzittern und Genießen

Die schönste Sache der Welt. Die Glücklichen unter uns kommen hin und wieder in ihren Genuss, die meisten aber haben Probleme mit dem Kommen, dem Nicht-Können, dem zu heftigen Wollen. Die größten Probleme jedoch haben Schriftsteller, denn die richtigen Worte für die körperliche Liebe zu finden: das ist eine Kunst.

Früher ging es in der Literatur meist züchtig zu und der Geschlechtsakt wurde mit einem »Am nächsten Morgen« dezent übersprungen, aber ein Gegenwartsroman scheint ohne Fellatio und Cunnilingus kaum mehr vorstellbar zu sein. Rainer Moritz begibt sich auf Stellensuche – vor allem in der deutschsprachigen Literatur der vergangenen Jahrzehnte. Es geht um peinliche Verrenkungen, tierische Vergleiche, um das Non-Verbale, um die »Angstblüten« des Alterssex und um Spielarten, die die Generation seiner Eltern nicht dem Sexualleben Mitteleuropas zugeordnet hätte. Stöhnend kommen u. a. Elfriede Jelinek, Clemens J. Setz, Peter Härtling, Sibylle Berg, Martin Walser, Michael Kleeberg, Andreas Altmann und Karen Duve zu Wort. Keine Frage, dieses an- und aufregende Buch ist eine Stellenbeschreibung der besonderen Art.

»Was für eine Orgie.«

Süddeutsche Zeitung, 18.07.2015

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ISBN: 978-3-641-13310-8
Erschienen am  09. März 2015
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Vita

Rainer Moritz

Rainer Moritz, 1958 in Heilbronn geboren, leitet das Literaturhaus Hamburg. Er ist Literaturkritiker und Autor zahlreicher Publikationen, darunter zuletzt "Der fatale Glaube an das Glück. Richard Yates – sein Leben, sein Werk" (DVA 2012), der Roman "Mutter kommt, wir halten durch" (2014) und "Dicht am Paradies. Spaziergänge durch Pariser Parks und Gärten" (2014). Seit er als Jugendlicher Hermann Hesses "Narziss und Goldmund" durchforstete, ist er an erotisch eindeutiger Literatur interessiert.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

„Rainer Moritz, der Doktor Sommer der Narratologie."

FAZ

»Über den Fleischesakt zu schreiben kann auch für Schriftsteller danebengehen. Moritz [hat] die Weltliteratur nach peinlichen, delikaten, immer amüsanten Sexszenen durchforstet und erstaunliche Verlierer gefunden.«

DIE WELT, 02.05.2015

»Ein ebenso kluges wie komisches Buch.«

Focus, 14.03.2015

»Moritz ist mit seiner dicken Sammlung der besten schlechten Stellen überhaupt nicht peinlich. Er trifft munter den richtigen Ton zwischen Ironie und dezenter Doppeldeutigkeit. «

NZZ am Sonntag, 28.06.2015

»[Moritz] Anmerkungen zum Sex in der Gegenwartsliteratur sind weder schlüpfrig noch von Altherrenwitz durchwebt, sondern immer witzig und elegant.«

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 25.03.2015

»Literarische Wege zum Höhepunkt. […] Es gibt viel zu lachen.«

Lübecker Nachrichten, Roland Mischke, 12.04.2015

»Martin Walser, Charlotte Roche & Co. kommen stöhnend, leidenschaftlich und nicht selten peinlich zu Wort, wenn es um den Höhepunkt geht.«

elle.de, 22.03.2015

»Herrlich anachronistisch.«

Allgemeine Laber-Zeitung, 25.07.2015

»Ein ebenso unterhaltsam wie schlau wie kenntnisreich, hochamüsant und belesen geschriebenes Buch.«

Schleswig Holsteinische Zeitung, 14.04.2015

»[Rainer Moritz‘] Stellen-Sicht bringt zwischen Furor und Kitsch Beachtliches hervor. [...] Wenn Schriftsteller das angehen, gibt es für Leser viel zu lachen.«

Ostthüringer Zeitung, 16.05.2015

»Moritz, das heiterste Gemüt unter den deutschen Literaturkritikern, [...] bietet dem Leser eine Fülle von kuriosen, amüsanten, oft herrlich peinlichen Fundstücken.

Der Bund, 05.08.2015

»Die Sprache des stets humorvollen Moritz ist pfiffig, prägnant, witzig, ironisch, kurz und klar […], seine Tour d’horizon durch die Literatur literarisch up to date.«

facesofbooks.de, Norbert Schreiber, 23.03.2015

»Rainer Moritz hat […] eine wunderschöne Bestenliste bzw. ein worst-off der schlechtesten Beschreibungen von Sex in der Literatur geschaffen.«

mephisto976.de, 20.03.2015

»: Dass Bettszenen auch bei den ganz Großen der Literatur nur selten unpeinlich abgehen, dafür liefert Rainer Moritz in seinem Buch einschlägige Beispiele.«

Süddeutsche Zeitung, Christopher Schmidt, 19.09.2015

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