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Wie bastel ich mir einen Zombie Schaurig-schöne Geschichten aus der Wissenschaft

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CHF 11,00*
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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17029-5

Erschienen: 09.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Seit tausenden von Jahren versuchen wir Mittel und Wege zu finden, Körper und Geist unserer Mitmenschen zu beeinflussen und zu kontrollieren. Von giftigem Honig, der ganze Armeen niederstrecken kann bis zu den Voodoo-Zaubern auf Haiti – Frank Swain erzählt ebenso fundiert wie mitreißend wahre Geschichten aus der Wissenschaft. Von Hundeköpfen, die ohne ihre Körper zum Leben erweckt werden, von Geheimgesellschaften, die tief in die Psyche des Menschen vordringen, mit dem Wunsch, den Tod zu überlisten. Und von Parasiten, die ihren Wirt so beeinflussen können, dass er zu Suizid oder zur Geschlechtsumwandlung getrieben werden kann.

Frank Swain (Autor)

Frank Swain widmet sich - unter anderem auf seinen Blogs - den seltsamen und wundervollen Bereichen der Wissenschaft. Als Wissenschaftsredakteur beschäftigt er sich damit, wie unsere Innovationen, die Zukunft und nicht zuletzt auch uns selbst formen. Er schreibt unter anderem für New Scientist, Arc, Slate, Stylist, Wired, The Guardian, Eureka. Frank Swain lebt in London, dies ist sein erstes Buch.

Aus dem Englischen von Astrid Mania
Originaltitel: How to Make a Zombie - The Real Life (and Death) Science of Reanimation and Mind Control
Originalverlag: Oneworld Publications

eBook (epub), 10 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-641-17029-5

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 09.05.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

"Mit der richtigen Speise kann man eine ganze Stadt in den Wahnsinn treiben [...]."

Von: Travel Without Moving Datum: 01.09.2017

www.travelwithoutmoving.de

"Mit der richtigen Speise kann man eine ganze Stadt in den Wahnsinn treiben, falls Ihnen nach so etwas der Sinn steht."

Ich hatte lange gezögert, bevor ich ‚Wie bastel ich mir einen Zombie‘ bestellt habe, denn der Titel klingt nach einem Buch, das eher flapsig und albern als lehrreich und fundiert ist. Zum Glück gibt es aber auch den Untertitel ‚Schaurig-schöne Geschichten aus der Wissenschaft‘, und nur wegen dieses Untertitels habe ich mich für das Buch entschieden. Glücklicherweise, denn das Buch ist zwar mit Humor geschrieben und bisweilen erfrischend boshaft, doch es steckt auch voller Informationen zu einer Fülle an Themen.

So erzählt der Autor Frank Swain von haitianischem Vodou und Drogen, Hypothermie und Notfallmedizin, Todesstrafe und Reanimation, Galvanismus und japanischer Kampfkunst, den Bienen von Trapezunt und Mutterkorn, Assassinen und dem Milgram-Experiment, Amygdala und Lobotomie, Kusswanzen und Anopheles-Mücken, Tollwut und Toxoplasmose, Bluttrinken und Organtransplantation, Schaf Dolly und menschlichem Gemüse sowie Kannibalismus und Kuru.

Statt über Zombies in Film und Literatur zu schreiben, widmet sich Swain somit vor allem wissenschaftlichen Themen und bietet u.a. Einblicke in Neuroanatomie, Medizin, Psychochirurgie und Sozialpsychologie, aber auch in Mythologie, Religion, Kulturgeschichte und Traditionen.

Der Dreh- und Angelpunkt in ‚Wie bastel ich mir einen Zombie‘ ist somit alles, was das Gehirn und damit die Persönlichkeit und/oder das Bewusstsein ändert. Dabei ist Swains Buch wissenschaftlich fundiert (Bibliografie im Anhang), aber auch amüsant, unterhaltsam und fesselnd wie ein Krimi.

Mir hat die Lektüre sehr großen Spaß gemacht, und ich hätte gerne mehr erstaunliche Geschichten gelesen. Aus diesem Grunde freue ich mich schon auf das nächste Buch des Autors und bin gespannt, mit welchen Themen er dann seine Leser begeistern wird.

"Wer also darauf gehofft hatte, die Welt mithilfe einer Zombie-Plage zu versklaven, muss sich wohl geschlagen geben - die Natur ist uns längst zuvorgekommen."

Frank Swain: Wie bastel ich mir einen Zombie. Schaurig-schöne Geschichten aus der Wissenschaft. Aus dem Englischen von Astrid Mania. btb, 2017, 287 Seiten; 10 Euro.

Anders als erwartet

Von: LeseBlick Datum: 02.07.2017

leseblick.blogspot.de/

Und das heißt nicht schlecht!
Aber hier habe ich beim ersten Blick sofort Jeffrey Dahmer und sein Vorhaben einen Zombie zu erschaffen gedacht. Falsch gelegen.

Das Buch teilt sich in 7 verschiedene wissenschaftliche Geschichten auf, welche jeweils nochmal eigene Kapitel aufweisen, so dass jede Story 30 – 40 Seiten hat.
Für mich war es ein super Buch, um jeden Abend eine weitere Geschichte zu lesen. Dies geling mir glaub ich bis zur 3. Story, danach konnte ich fast gar nicht aufhören. Ab dem vierten Fall kamen meine Themen ins Spiel, die ich wirklich unheimlich interessant finde. Zeitlich gesehen startet man in der ersten Geschichte im Jahre 1887 und liest sich dann nach und nach der Gegenwart entgegen.

Wer Angst vor wissenschaftlichen Arbeiten hat, sollte diese hier Ablegen. Denn sobald Interesse an der Thematik besteht, stellt man sehr schnell fest, dass dieses Buch sehr gut ausgearbeitet ist und uns Menschen verschiedene Szenarien näherbringt unter dem Motto:
„Sie sind ein Untoter, ein Zombie, sind es immer schon gewesen.“ (S. 277)

Was ich nie gedacht hätte, dass man aus diesem Buch so viel mitnimmt. Ich dachte, jeden Abend eine Geschichte, ganz nett und dann steht das Buch im Regal. Aber nein, so viele Markierungen und Klebchen habe ich lange nicht mehr benutzt.
Eigennamen, Tiernamen, Filmtitel, Buchtitel und und und. Das Buch hat mich wirklich angeregt, weiter zu forschen und ich habe meine Liste noch nicht abgearbeitet. Sobald Zeit ist, lese ich mich in markierte Thematiken nochmal rein.
Und wenn ein Buch sowas mit sich bringt, hat es schon was!

Der Schreibstil war nicht immer ganz flüssig, aber wissenschaftliche Ausarbeitungen lesen sich meiner Meinung einfach anders als ein gefühlsbetonter Roman.

Zu den einzelnen Fällen möchte ich gar nicht so viel verraten. Der Autor zeigt in siebenfacher Hinsicht auf, wie Zombies erschaffen werden und das ein oder andere Mal hat es mich wirklich geschaudert.
Meine Highlights, wenn man das überhaupt so nennen darf, waren die Themen:
Lobotomie
Parasiten
Klone

Einen Fakt, den ich nicht allzu oft betone ich meinen Rezension, dieses aber hier nur zu gern mache, ist, dass der Autor im Buch eine wahnsinnig lange Bibliographie angehängt hat. Unglaublich, was bei diesem Buch für Recherchetätigkeit dahintersteckt. Danke für diesen zusätzlichen Einblick.
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Ich weiß nicht, ob ich einen Anlauf brauchte, um in dem Buch anzukommen, oder ob mich die ersten Storys nicht so packen konnten wie die folgenden.
Geschmackssache und sehr interessenabhängig meiner Meinung nach.

Mein Fazit
Dieses Buch kann ich nicht nur allen Zombie-Fans unter euch empfehlen.
Dieses Buch ist Wissen, dass man einfach haben sollte und sich auf der Zunge zergehen lassen sollte. Frank Swain zeigt auf, wie oft vom Menschen und manchmal auf von der Natur versucht wird, einen Zombie zu basteln.
Für mich eine Wissenserweiterung auf die ich sehr stolz bin!

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