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Wie ein Fisch im Baum

Ab 12 Jahren

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16017-3

NEU
Erschienen: 31.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch

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Ally ist elf Jahre alt und eine Einzelgängerin. An der Schule ist sie als Freak bekannt und den Lehrern ein Dorn im Auge. Dabei geht es Ally nur um eins: Um jeden Preis ihr Geheimnis zu wahren – sie kann weder lesen noch schreiben. Da kommt ein neuer Lehrer in die Klasse, Mr. Daniels. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern beobachtet er Ally genau und findet bald heraus, dass Ally an einer Lese-Rechtschreibschwäche leidet und gleichzeitig hochintelligent ist. Langsam lernt Ally, ihm zu vertrauen und schließt nebenbei Freundschaft mit zwei anderen Außenseitern. Gemeinsam widersetzen sie sich mutig dem Mobbing ...

"Das ernste Thema wurde toll umgesetzt."

RENDSBURGerLEBEN (04.10.2016)

Lynda Mullaly Hunt (Autorin)

Lynda Mullaly Hunt wuchs als Jüngste von fünf Geschwistern auf. Sie arbeitete als Lehrerin, bis sie beschloss, das zum Beruf zu machen, was ihr am meisten am Herzen liegt: Lesen, Geschichten erzählen und Kinder. Ihr erstes Kinderbuch Ich hab mich nie so leicht gefühlt schaffte es auf Anhieb auf mehrere Bestenlisten, ihr zweiter Roman Wie ein Fisch im Baum landete auf der New York Times-Bestsellerliste. Sie lebt mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern sowie Hund und Katze in Connecticut.

"Das ernste Thema wurde toll umgesetzt."

RENDSBURGerLEBEN (04.10.2016)

"Hat mich zutiefst bewegt und mir gezeigt, wie ungerecht die Welt auf der einen Seite sein kann, aber wie viel Hoffnung in jedem Menschen steckt!

in-buechern-leben.blogspot.de (04.11.2016)

"Ein Kinder- und Jugendbuch, welches nicht nur eine bezaubernde Story erzählt, sondern auch durch das Lesen zwischen den Zeilen absolut wertvoll ist."

melbuecherwurm.blogspot.de (09.11.2016)

"Unbedingt stehen bleiben. Den zweiten Blick riskieren. Und lesen!"

buchmagie88.blogspot.de (21.11.2016)

"'Wie ein Fisch im Baum' konnte mich überzeugen. Es ist sehr emotional und dennoch einfühlsam."

steffis-und-heikes-lesezauber.blogspot.de (11.11.2016)

mehr anzeigen

Aus dem Englischen von Renate Weitbrecht
Originaltitel: Fish in a Tree
Originalverlag: Nancy Paulsen Books

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-16017-3

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

NEU
Erschienen: 31.10.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Absolutes HErzensbuch <3,Absolutes Herzensbuch <3

Von: Anja Druckbuchstaben Datum: 24.11.2016

www.druckbuchstaben.blogspot.de

Ich mochte Ally vom ersten Moment an. Sie ist anders. Sie steht immer im Abseits. Das liegt zu einem großen Teil daran, dass sie nicht richtig Lesen und Schreiben kann. Sie ist so clever und mutig und gleichzeitig voller Selbstzweifel.

"Ich weiß nicht, warum die Dinge in meinem Kopf auf dem Weg zu meiner Hand verloren gehen." (S. 96)

Und trotzdem steht sie jeden Tag auf und geht zur Schule. Für sie ist der Unterricht der reinste Spießroutenlauf. Sie erfindet Ausreden und gibt den Kasper, wenn es sein muss. Sie versucht ihre Schwäche mit allen Mitteln und Tricks zu verbergen.

"Stell dir vor, du müsstest jedes Mal, wenn du auf ein Rad steigst, Angst haben, dass die Räder abfallen. Und jedes Mal, wenn du fährst, fallen sie ab. Aber du musst trotzdem damit fahren. Jeden Tag." (S. 158)

Als Leserin hat mich Ally an ihrem täglichen Wahnsinn teilhaben lassen. Ich habe mich so oft gefragt, wieso das noch nie jemandem aufgefallen ist. Besonders als Mutter müsste man das doch mitbekommen, denke ich. Schauen wir denn wirklich nicht genau genug hin? Auch als Eltern nicht?
Ich habe mit Ally gelitten, wenn sie wieder einmal einer Demütigung ausgesetzt wurde. Und ich habe mit ihr mitgefiebert, wenn es etwas besser lief. Ich habe jeden kleinen Erfolg mit ihr gefeiert.
Mr. Daniels ist ein Lehrer, den ich allen Kindern wünschen würde. Locker, humorvoll, verständnisvoll, innovativ und so viel anders, als die Lehrer, die mir in meiner Schulzeit begegnet sind. Einfach toll!
Als Ally beginnt, sich mit Keisha und Albert anzufreunden, habe ich mich total für sie gefreut. Ich habe einfach ein Herz für Außenseiter. Apropos Außenseiter...

"Du passt nicht dazu. Ich passe nicht dazu. Albert passt auch nicht dazu. Wer bestimmt überhaupt, wer dazupasst?" (S. 159)

Keisha ist so wunderbar charakterstark, mutig und loyal. Ich mochte sie. Ebenso Albert, der so ungewollt komisch aber auf der ganzen Linie liebenswert ist. Zusammen mit Ally sind sie ein tolles Trio.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist ebenso wie der Inhalt des Buches für Kinder und Jugendliche im anvisierten Alter absolut geeignet. Es wird sehr deutlich, welchen Einfluss Lehrer auf Schüler haben können, sowohl positiv als auch negativ. Ich habe es genossen, Zeit mit Ally zu verbringen, auch wenn ich in einigen Szenen feuchte Augen hatte. Manchmal war ich traurig, aber meistens einfach nur gerührt.

Fazit:
Toller Schreibstil und noch tollere Thematik, die hier verarbeitet wird. Eine Geschichte und Protagonistin, die überzeugen und berühren. Ein absolutes Herzensbuch, das ich jedem empfehle, der etwas Besonderes in Geschichten sucht.,Ich mochte Ally vom ersten Moment an. Sie ist anders. Sie steht immer im Abseits. Das liegt zu einem großen Teil daran, dass sie nicht richtig Lesen und Schreiben kann. Sie ist so clever und mutig und gleichzeitig voller Selbstzweifel.

"Ich weiß nicht, warum die Dinge in meinem Kopf auf dem Weg zu meiner Hand verloren gehen." (S. 96)
Und trotzdem steht sie jeden Tag auf und geht zur Schule. Für sie ist der Unterricht der reinste Spießroutenlauf. Sie erfindet Ausreden und gibt den Kasper, wenn es sein muss. Sie versucht ihre Schwäche mit allen Mitteln und Tricks zu verbergen.

"Stell dir vor, du müsstest jedes Mal, wenn du auf ein Rad steigst, Angst haben, dass die Räder abfallen. Und jedes Mal, wenn du fährst, fallen sie ab. Aber du musst trotzdem damit fahren. Jeden Tag." (S. 158)
Als Leserin hat mich Ally an ihrem täglichen Wahnsinn teilhaben lassen. Ich habe mich so oft gefragt, wieso dasnoch nie jemandem aufgefallen ist. Besonders als Mutter müsste man das doch mitbekommen, denke ich. Schauen wir denn wirklich nicht genau genug hin? Auch als Eltern nicht?
Ich habe mit Ally gelitten, wenn sie wieder einmal einer Demütigung ausgesetzt wurde. Und ich habe mit ihr mitgefiebert, wenn es etwas besser lief. Ich habe jeden kleinen Erfolg mit ihr gefeiert.
Mr. Daniels ist ein Lehrer, den ich allen Kindern wünschen würde. Locker, humorvoll, verständnisvoll, innovativ und so viel anders, als die Lehrer, die mir in meiner Schulzeit begegnet sind. Einfach toll!
Als Ally beginnt, sich mit Keisha und Albert anzufreunden, habe ich mich total für sie gefreut. Ich habe einfach ein Herz für Außenseiter. Apropos Außenseiter...

"Du passt nicht dazu. Ich passe nicht dazu. Albert passt auch nicht dazu. Wer bestimmt überhaupt, wer dazupasst?" (S. 159)
Keisha ist so wunderbar charakterstark, mutig und loyal. Ich mochte sie. Ebenso Albert, der so ungewollt komisch aber auf der ganzen Linie liebenswert ist. Zusammen mit Ally sind sie ein tolles Trio.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist ebenso wie der Inhalt des Buches für Kinder und Jugendliche im anvisierten Alter absolut geeignet. Es wird sehr deutlich, welchen Einfluss Lehrer auf Schüler haben können, sowohl positiv als auch negativ. Ich habe es genossen, Zeit mit Ally zu verbringen, auch wenn ich in einigen Szenen feuchte Augen hatte. Manchmal war ich traurig, aber meistens einfach nur gerührt.


Fazit:
Toller Schreibstil und noch tollere Thematik, die hier verarbeitet wird. Eine Geschichte undProtagonistin, die überzeugen und berühren. Ein absolutes Herzensbuch, das ich jedem empfehle, der etwas Besonderes in Geschichten sucht.

Ein besonderes Buch

Von: Buchmagie Datum: 21.11.2016

https://m.facebook.com/buchmagie88




Die elfjährige Ally gilt in ihrer Schule als Einzelgängerin. Mehrmals in der Woche wird sie zur Rektorin geschickt, weil auch ihre Lehrer nicht mit ihr zurechtkommen. Dabei will Ally nur um jeden Preis ihr Geheimnis vor den Lehrern, und auch vor ihren Mitschülern in der Klasse, bewahren und zwar, dass sie weder lesen noch schreiben kann. Sie schämt sich furchtbar, hält sich selbst für eine Versagerin und will sich niemandem anvertrauen.
Doch plötzlich ändert sich alles, als Ally einen neuen Klassenlehrer bekommt. Mr. Daniels schickt sie nicht zur Rektorin, obwohl Ally ihn am Anfang genug Gründe dafür liefert.
Nach und nach gelingt es Mr. Daniels dann doch ihr Vertrauen zu gewinnen und er findet heraus, dass die hochintelligente Ally Legasthenikerin ist. Endlich begreift Ally, dass es gar nicht so schlimm ist aus der Masse heraus zu stechen und etwas Besonderes zu sein.
Gemeinsam mit ihren neuen Freunden Keisha und Albert setzt sie schließlich sogar die mobbende Klassenkönigin Shay schachmatt...

"Jeder ist auf seine Weise klug. Aber wenn du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, er sei dumm."

Immer mehr habe ich mich, in meiner Begeisterung für das geschriebene Wort, der Suche verschrieben besondere Bücher zu finden. Diese Bücher, die ganz sicher nicht auf irgendwelchen Bestsellerlisten stehen, sondern die irgendwo in der Ecke im Buchregal warten und die man nicht sofort registriert.
Möglicherweise geht man auch an ihnen vorbei, weil man den zweiten Blick dann doch nicht riskiert. Und das ist so furchtbar schade, fast schon traurig, denn so fallen viele wundervolle Geschichten durch das Raster. Geschichten, die eine nicht erklärbare Besonderheit ausstrahlen, obwohl man noch keine einzige Seite gelesen hat und man doch ahnt: "Das könnte wieder so ein Schatz sein".
Eine Bloggerkollegin, Jacquelin von bookaholic. hat diese Geschichten einmal als 'Mehr Bücher' betitelt und eine treffende Bezeichnung gibt es nicht.
'Mehr Bücher' sind solche, die zwischen den Zeilen so viel stehen haben.
'Mehr-Bücher' sind solche, die man in die Welt hinaustragen möchte, weil man das dringende Bedürfnis verspürt, dass sie noch viel mehr Menschen lesen sollten.
Man kann sich sicherlich denken, dass "Wie ein Fisch im Baum" zu diesen 'Mehr Büchern' gehört. Die Geschichte von Ally, geschrieben von Lynda Mullaly Hunt, ist möglicherweise genau dieses Buch, das unten links in der Ecke vom Buchregal in der Buchhandlung steht und dann übersehen wird. Aber genau deswegen schreibe ich auch so gerne über diese Art von Büchern, um ihnen zumindest eine kleine Plattform zu geben, um doch nicht übersehen zu werden.
Ally ist großartig! Hätte ich so ein Mädchen früher in der Klasse gehabt, ich hätte alles getan, damit wir beide Freundinnen werden. Das wirklich Schlimme an der Sache ist aber, dass Ally gar nicht erkennt, dass gerade ihre Besonderheit sie zu diesem wundervollen Menschen macht, der sie ist. Völlig verunsichert nimmt sie den Spott und die Sticheleien ihrer Klassenkameraden in Kauf, um bloß ihr Geheimnis zu bewahren.
Aber glücklicherweise gibt es Mr. Daniels, der Inbegriff des coolen und lockeren Lehrers, den wir früher alle gerne haben wollten. Doch Mr. Daniels gibt eben auch nicht nach. Er erkennt, dass das Besondere in Ally eben nicht dazu führen sollte sie regelmäßig abzuschieben, sondern ihr klar zu machen, dass ihre Besonderheit sie als Menschen ausmacht.
Natürlich tauchen solche Lehrerfiguren in der Realität selten bis überhaupt nicht auf und deswegen ist "Wie ein Fisch im Baum" möglicherweise auch ein Buch für angehende Lehrer. Angehende Lehrer, die vielleicht auch so sein wollen wie Mr. Daniels, denn wir können wirklich nicht genug Typen wie Mr. Daniels in unseren Schulen haben.
Aber "Wie ein Fisch im Baum" ist auch etwas für dich und mich, weil hier ein elfjähriges Mädchen auf wundervolle Art und Weise lernt, was es bedeutet zu sich selbst zu stehen und da könnte sich manch ein Erwachsener noch eine Scheibe von abschneiden.
Also: Unbedingt stehen bleiben. Den zweiten Blick riskieren. Und lesen.

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