Wie gut soll ich denn noch werden?!

Schluss mit übertriebenen Ansprüchen an uns selbst

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Von Schwarmblödheit, Big Data und dem Menschen als Projekt

Fitness, Fremdsprachen, Karriere, Liebe und Dating. Die Möglichkeiten, sein Ich zu perfektionieren sind heute unglaublich groß, und das Beste: Alles ist ganz leicht zu erreichen, nur einen Klick entfernt! Jeder kann es spielend leicht schaffen, im Feierabend Norwegisch zu lernen, seinen Traumpartner zu parshippen, 15-Minuten-Transzendenz in der Meditationsapp zu finden und mit YouTube-Tutorials gelenkig wie ein Yogi zu werden. Selbstoptimierung ist so einfach wie nie zuvor, wir sind süchtig danach. Längst ist eine Branche daraus geworden und sie bietet das perfekte Ich zum Kauf an. Der Druck von allen Seiten steigt, wir selbst jedoch fordern am meisten von uns. Dabei ist das Besserwerden eine Illusion, denn der durchoptimierte Mensch ist nicht glücklicher als vorher. Wie groß der Wahn der Ich-Konsumenten geworden ist, zeigt uns Isabell Prophet mit Klarsicht und der nötigen Schärfe. Wir sind der Selbstoptimierung verfallen – und es gefällt uns auch noch. Doch wer sein Glück sucht, sollte einen Gang zurückschalten und sich abgrenzen.

»Vergesst den Selbstoptimierungswahn! Wir sind längst gut genug. Autorin Isabell Prophet gibt Tipps, wie wir uns vom Perfektionsdrang befreien.«


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ISBN: 978-3-641-23681-6
Erschienen am  18. Juni 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

»Der Mensch ist kein Projekt.«

Von: Kati

07.08.2019

Ich hab aussortiert: einen ganzen Stapel (Fach-)Bücher, mit mal mehr, mal weniger spannenden Titeln wie "Fettlogik überwinden", "Das 4-Stunden-Startup" oder auch "Bleib dran, wenn dir was wichtig ist". Was all diese Bücher gemein haben? Sie geben mir ein verdammt schlechtes Gefühl. Gekauft hab ich sie zur Unterstützung einer Diät, meiner Selbstständigkeit oder meines manchmal fehlenden Ehrgeizes. Vielleicht merkt ihr es schon hier: ich bin überaus anfällig für Bücher rund um #Selbstoptimierung, egal, um welchen Lebensbereich es geht. Und ich bin nicht die Einzige: der Markt an Büchern, Kursen und Coaches boomt. Weil wir privilegierten Europäer doch alles sein können, alles haben können, wenn wir nur das Maximum aus uns rausholen, #morningrotines brav einhalten und den #legday nicht skippen. Oder, wandtattooesker ausgedrückt: Träume nicht dein Leben... Und genau hier hakt das neue Buch von Isabell Prophet ein: Wie gut sollen wir eigentlich noch werden? Wie schon in ihrem Vorgängerbuch "Die Entdeckung des Glücks", das Beruf und Berufung thematisierte, legt sie den Finger in die Wunde und ich habe mich oft ertappt gefühlt. Anhand von konkreten Beispielen belegt die Autorin unsere Selbstbetrugs-Versuche in punkto Optimierung der eigenen Fitness, Karriere oder Liebe. Und ja, es ist irgendwie ein bisschen obskur, das ein, nun ja, schon irgendwie in die Kategorie #Selbsthilfebuch zu ordnendes Werk einem genau dabei helfen soll. Aber: bei mir hats gewirkt. Ich werde vielleicht in absehbarer Zeit weder schlank noch Firmengründer sein, aber kann mich wieder am Blick ins Bücherregal erfreuen, statt mich davon unter Druck setzen zu lassen. Das Bildmotiv habe ich übrigens absichtlich gewählt. Mit blassen Stoppelbeinen und dem #everybodyhasabeachbody am See. Sch*drauf! »» https://www.instagram.com/p/B03miHeIe9G/

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Für Themenneulinge eine absolute Empfehlung. Aber auch eine Auffrischung des Themas kann nicht schaden.

Von: Royal Books

07.08.2019

Ich kannte die Autorin bisher noch nicht und habe erst beim recherchieren nach der Lektüre erfahren, dass sie bereits Die Entdeckung des Glücks geschrieben hat. Dieses Buch werde ich mir ebenfalls besorgen, denn Wie gut soll ich denn noch werden hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin gibt wertvolle, weil nützliche Tipps, wie man am besten an das Thema übertriebene Ansprüche heran geht. Isabell Prophet schildert einige Verhaltensmuster, bei dem sich mit Sicherheit viele wiedererkennen werden. Genau deswegen ist das Buch auch so effektiv. Von daher konnte ich viel für mich mitnehmen und bin deswegen froh, dass ich das Buch gelesen habe. Die Medien setzen uns mit ihren Idealbildern unter Druck und es gibt immer mehr Geräte mit denen man seine Aktivitäten aufzeichnen und optimieren kann. Davon gilt es, sich zu befreien. Die Autorin setzt genau da an, in dem sie wieder das Bewusstsein für sich selbst schärfen möchte. Mal in sich rein hören und sich fragen, was will man selbst eigentlich und wie will man es erreichen? Fazit: Für Themenneulinge eine absolute Empfehlung. Aber auch eine Auffrischung des Themas kann nicht schaden.

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Vita

Isabell Prophet, geboren 1986, arbeitet als Journalistin. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften, ehe sie bei der Celleschen Zeitung ein Volontariat absolvierte und die renommierte Henri-Nannen-Journalistenschule besuchte. Sie war bereits für Spiegel Online, Spiegel Wissen, FAZnet, t3n.de, den ZEIT-Verlag und Emotion tätig. Ihre Themen sind Künstliche Intelligenz, moderne Arbeit und modernes Leben, manchmal auch alles gleichzeitig. Isabell Prophet lebt in Berlin.

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Events

17. Okt. 2019

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18:00 Uhr | Berlin | Lesungen
Isabell Prophet
Wie gut soll ich denn noch werden?!

Pressestimmen

»Sehr gut geschrieben und durchaus ein kleiner Augenöffner, denn jeder von uns will sich auf irgendeine Art und Weise ständig optimieren.«

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