Wild Cards - Das Spiel der Spiele

Roman

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The World's next SUPERHERO!

Seit sich in den Vierzigerjahren das Wild-Card-Virus ausgebreitet hat und Menschen mutieren lässt, gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Joker weisen lediglich körperliche Veränderungen auf, während Asse besondere Superkräfte besitzen. Da ist zum Beispiel Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwört. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neueste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht.

"'Wild Cards' – was für ein Geniestreich! Mit 'Das Spiel der Spiele' gelingt George R.R. Martin und seinen Autorenkollegen ein ganz großer Wurf in der Fantasyliteratur."

literaturmarkt.info (13. Oktober 2014)

Aus dem Amerikanischen von Simon Weinert
Originaltitel: Wild Cards 1. Inside Straight
Originalverlag: Tor Books, New York 2008
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-12468-7
Erschienen am  25. August 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Wild Cards - American Heroes

Leserstimmen

Ordentliche Einführung neuer Superhelden

Von: Familiennerd

14.09.2017

Kurzinhalt: American Hero, die erste Fernsehshow für Wild Cards steht in den Startlöchern. Aus den ganzen USA haben sich Wild Cards beworben, die alle den Titel als American Hero für sich wollen. In Teams eingeteilt kämpfen sie um den Sieg. Es geht dabei um viel Geld und Ruhm, nur ob dies der erstrebenswerte Ruhm ist, das bemerken einige fast zu spät, denn die Welt um die Joker beginnt an manchen Orten zu brennen. Meinung: Ein Big Brother der Superhelden, das zeigt wieder einmal den Unterschied zu den großen zwei Superhelden Trademarks Marvel und DC. Hier ist alles ein bisschen anders und mir gefällt das weiterhin. Und auch diese Umsetzung des Fernsehformats funktioniert im Großen und Ganzen. Ich hätte mir zeitweise etwas mehr Überspitzung gewünscht. Die Charaktere, teils bekannt, aber viele neu eingeführt sind durchaus kreativ, lustig und ab und an auch etwas Platt. Jonathan Hive der ein bisschen durch das Buch leitet, ist als Bienenmann wirklich sehr gut gelungen. Sonst ist fast alles dabei: Es werden Blasen gemacht, Steine geworfen, die Erde manipuliert oder auf dem eigenen Körper Musik gespielt. Hier merkt man immer wieder, welch herrlich verrücktes Autorenteam am Werk ist. Bei dem Stichwort sei noch einmal gesagt, dass die wenigsten Geschichten von George R. R. Martin selbst geschrieben wurden. Das ist aber, wie auch in den anderen zwei bisher gelesenen Büchern überhaupt nicht schlimm. Was bei mir am Anfang gar nicht funktioniert hat, ist der, und da muss ich tatsächlich zumindest einmal anspoilern ohne genau etwas vom Inhalt zu verraten, Locationwechsel. Weg von der Fernsehshow, die auf einmal quasi gar keine Rolle mehr spielt. Aber auch die Hinleitung, hin zum zweiten Handlungsstrang, hat bei mir gar nicht funktioniert. Das wirkte mir zu konstruiert. Aber dann nimmt es Fahrt auf, so das mich das Buch am Ende wieder sehr gut unterhalten hat. Wild Cards Fans können auch hier bedenkenlos zuschlagen, auch wenn das Spiel der Spiele etwas abfällt gegenüber den bisher neu herausgebrachten Büchern der 1. Generation. Als Einstieg in das Universum würde ich diesen Band nicht empfehlen, da gibt es für mich nur diesen einen Band als Startband.

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Es wird Zeit für neue Superhelden

Von: Komm mit ins Bücherwunderland

04.09.2017

Als ich den Klappentext zum ersten Mal gelesen hatte musste ich direkt an die X-Man von Marvel denken. Und da diese Reihe zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehört war ich von der Storyidee schnell sehr angetan. Da war die Covergestaltung für mich zweitrangig, wobei auch hier das Cover super interessant aussieht. Als ich den Herausgeber Namen gelesen habe wusste ich direkt, dass es sich dabei um keinen geringeren als den Autor der Game of Thrones Reihe handelt. Martin, der für seine verwobenen Handlungsstränge bekannt ist, ist in diesem Fall aber nur der Herausgeber, denn er hat mit diesem Buch ein, wie ich finde, echt richtig cooles Projekt gestartet. Denn dieses Buch wurde von sehr sehr vielen Autoren gemeinsam geschrieben, wobei jeder Autor ein Kapitel verfasst hat. Und das habe ich, zumindest als ich angefangen habe zu lesen, zunächst auch deutlich gemerkt. Denn man wird sehr schnell mit sehr vielen verschiedenen Superhelden konfrontiert, die nicht nur alle verschiedene Kräfte, sondern auch noch verschiedene Namen hatten, die ich mir merken musste. Das gelang mir dann aber glücklicherweise nach den ersten hundert Seiten ganz gut, denn die Geschichte wird immer abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt. An dieser Stelle merkte ich auch deutlich, dass verschiedene Autoren am Werk waren. Denn jeder Autor war für einen Protagonisten verantwortlich. Und so haben die vielen verschiedenen Schreibstile die Charaktere durchaus mitgeprägt. Mir hat das echt gefallen, auch wenn ich mich erst einmal drauf einlassen musste. Denn es war zunächst wirklich eine Umstellung zu den Büchern, die ich sonst so lese. Die Geschichte beginnt mit dem Casting zum Wettbewerb „American Hero“, bei dem 28 Asse, also Menschen mit großen Superkräften ausgesucht werden. Sie werden anschließend im Wettbewerb in Teams aufgeteilt und in verschiedene Aufgaben geschickt um herauszufinden, wer der größte Held unter ihnen ist. Natürlich gibt es während der Show unter den Kandidaten die üblichen Freundschaften, Anfeindungen, Neid, Ehrgeiz und die ein oder andere Annäherung, aber das hielt sich alles in gut verträglichen Grenzen. Mein Lieblingscharakter ist dabei Jonathan Hive gewesen, ein Blogger, der sich in einen Schwarm Wespen verwandeln kann. Er hatte zwei Seiten an sich, die ich beide gerne mochte. Einerseits war er echt locker und witzig drauf und hat den Wettbewerb als großen Spaß angesehen. Im Laufe des Castings und des weiteren Weltgeschehens lernt man ihn aber auch von einer sehr nachdenklichen Seite kennen. Denn in der Welt passiert während des Wettbewerbes so einiges und die Helden beginnen sich ernsthaft zu fragen, ob die Show noch der richtige Ort für ihre Kräfte ist. An dieser Stelle treten besonders aktuelle Themen in den Fokus und lassen den Leser aufmerksam und nachdenklich werden. Die Charaktere durchlaufen während der Geschichte nämlich ebenso eine Wandlung, in der sie sich fragen, was eigentlich wirkliche Helden ausmacht. Die Geschichte und ihr Verlauf haben mich wirklich gut unterhalten, denn es gab eine Menge Action und Spannung. Oft passierten Dinge, mit denen ich nicht gerechnet habe. Der Settingwechsel im Laufe der Geschichte hat mir gut gefallen, auch wenn das Buch damit für mich von locker und seicht zu sehr tiefgründig und nachdenklich umgeschwenkt ist. Mein persönliches Fazit: Ein gelungenes Experiment, an dem sich viele Autoren versucht und ein wirklich gutes und durchaus auch sehr tiefgründiges Ergebnis zustande gebracht haben. Von wegen viele Köche verderben den Brei. Mir hat das Buch gefallen, auch wenn es für mich noch spannender sein dürfte. Ich vergebe gute 4 von 5 möglichen Büchern!

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Vita

George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos »Das Lied von Eis und Feuer« wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie »Game of Thrones« verfilmt. George R.R. Martin wurde u.a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, dreimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico.

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Zitate

"Rasante Action im Hollywood-Format – Verfilmung garantiert."

BUNTE (09. Oktober 2014)

"Eine aufregende Story, die in einem unerwarteten Showdown gipfelt. Perfekte Fantasy mit Cliffhanger."

rbb Radio Fritz (24. September 2014)

"… auch 'Wild Cards' zeichnet sich mit der von [Martins] Arbeiten gewohnten Qualität aus. Insbesondere die Nähe zum aktuellen politischen und kulturellen Zeitgeschehen übt eine ganz besondere Faszination aus."

Games Orbit (10. November 2014)

"Martin wird ein weiteres Mal seinem Ruf als Meister seines Fachs gerecht – ein Ass!"

piranha, Ausgabe Sept. 2014

"… flüssig zu lesende, rasante Superhelden-Action mit etwas Romantik und Sozialkritik, die kurzfristig zu unterhalten weiß."

VIRUS, Ausgabe September 2014

"Für Fans klassischer Fantasy ist ‚Wild Cards‘ Pflichtlektüre. […] Keine großen Menschheitsfragen, aber ein Riesenspaß."

Subway, Ausgabe 11/2014

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