Wilder Sommer

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Wilder Sommer
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Seit Sibylla denken kann, steht sie im Schatten ihrer besten Freundin Holly. Aber als sie zufällig das Gesicht einer Werbekampagne wird, interessieren sich auf einmal alle für sie. Sogar Ben, für den sie schon lange schwärmt. Doch da ist auch noch Michael, Sibs Freund aus Kindertagen, der ganz offensichtlich in sie verliebt ist. Und sich auf einmal großartig mit Lou versteht, die neu in der Klasse ist. Es braucht einen ganzen Sommer, bis Sib herausfindet, wer ihre Freunde sind und wer sie wirklich ist.

"Ich bin durch die Seiten geflogen! Da ist wirklich alles drin: Spaß, Abenteuer, erste Liebe, Trauer, Selbstfindung, Freundschaft. Klasse!"

Kalendrina 2015 (Paulina) (01. November 2014)

Aus dem Englischen von Katarina Ganslandt
Originaltitel: Wildlife
Originalverlag: Pan Macmillan, Australia
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-13397-9
Erschienen am  14. April 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

eine schöne, sommerliche Lektüre

Von: Yagmur

17.07.2014

Inhalt Sibylla verbringt mit ihrer Klasse neun Wochen in der australischen Wildnis. In der Zeit bekommt sie nicht nur ihren ersten Kuss von Ben Capaldi, dem gutaussehendsten Junge der Schule, sondern stürtzt sich auch noch in ein Gefühlschaos. Während sich Holly nicht gerade als Stütze erweist, findet sie mithilfe von Lou und Michael die Bedeutung der wahren Freundschaft. Meinung "Wilder Sommer" wird aus zwei Perspektiven erzählt, die aus Lou und Sibylla (Sib). So lernt man die beiden Charaktere intensiv kennen. Am meisten ist mir Lou ans Herz gewachsen, weil sie reifer wirkt und ich mich mir ihr gut identifizieren konnte als mit Sib, die hauptsächlich das Thema Jungs im Kopf hat, was gerade für junge Mädchen typisch ist. Sibylla ist ein naives, gutgläubiges Mädchen. Sie ist sehr vertrauensselig und lässt sich von Holly, ihrer angeblich besten Freundin, ausnutzen. Wenn Holly sich falsch verhält und ihre Hinterlistigkeit zeigt, versucht Sib Gründe für ihre Verhaltensweisen zu finden. Schließlich zeigt Sib Toleranz. Man kann lediglich sagen, dass Sib zu blind ist, Hollys wahren Charakter zu sehen. Und dies wirkt auf Sibs Leben und somit auch auf die Zeit in der australischen Wildnis. Es wird dem Leser deutlich gezeigt, wie Holly Sib manipuliert und sie so in falsche Wege führt. Kurz gesagt, Holly ist ein hinterhältiges, teuflisches Mädchen. Sie tut scheinheilig, obwohl sie alles andere als eine wahre Freundin ist. Sie steht gerne im Mittelpunkt und führt sich als eine Prinzessin auf. Darüber hinaus kommandiert sie alle herum, tut auf besser wisserich und gibt überall ihren Senf dazu. Doch Sib sieht sie als ihre beste Freundin an. Ihr wahres Gesicht erkennt sie erst zum Ende hin. Lou hingegen ist schweigsam und in sich verschlossen. Sie verhält sich erwachsener als alle anderen Mädchen. Sie freundet sich mit Michael, Sibs bester Freund, an. Aus allen anderen Schulkamaraden sieht sie Michael als Vertrauensperson und vertraut ihr so ihre Erfahrung, die sie machen musste, an. Nach einer tragischen Erfahrung sieht sie die Welt anders und bedeutsamer. Das zeigt sich in ihrer Wortwahl und Sprachgebrauch, die sich in ihren Tagebucheinträgen wiederspiegeln. Denn ihr Therapeut hat ihr empfohlen, über ihre Emotionen zu schreiben, was sich später hilfreich herausstellt. Betrachtet man die beiden Erzählperspektiven, ergeben sich einige Unterschiede. Während die Sicht aus Sib jugendlich und lebhaft wirkt, wirkt die aus Lou tiefgründig und emotional. Lou bringt mit ihrer Geschichte einen traurigen, ernsten Fad mit, während Sib mit ihrer für eine stimmungsvolle Unterhaltung sorgt. Beide stehen in einem gewissen Grad zueinander und passen sich gut an. "Wilder Sommer" ist zwar mit seinen ca. 460 Seiten ein dickes Buch. Aber keine Seite hat mir das Gefühl gegeben, dass sie überflüssig wäre. Es lässt sich locker und schnell lesen. Ich habe jede Seite genossen und bin zum Schluss traurig gewesen, weil die Geschichte nun zu Ende gegangen ist. Fazit "Wilder Sommer" ist eine wunderbare Jugendgeschichte – so wild, schön und emotional. Sie hat mir sommerliche Lesestunden beschert und mich herrlich unterhaltet.

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Ein Highschoolroman aus Australien - mit viel Tiefe

Von: Anke T. aus NRW

19.06.2014

Dies ist das erste Buch von der Australierin Fiona Wood, das auf deutsch erschienen ist. Der Titel "Wilder Sommer" (bzw. "Wildlife" im Original) bezieht sich auf den Schulausflug der Highschool-Schüler aus Melbourne - 9 Wochen in einem Camp in der australischen Wildnis. Das Buch beginnt unmittelbar vor der Fahrt, und zwar in Melbourne. Hier gibt es einige grosse Veränderungen im Leben von Sybilla. Zunächst wird sie per Zufall - durch ihre in der Modebranche arbeitende Tante - das neue Gesicht einer Werbekampagne für ein Parfüm. So hängt nun ein riesiges Plakat von ihr in der Stadt. Dadurch gelangt sie zu einem gewissen Ruhm in ihrer Schule, und plötzlich interessieren sich alle für die sonst eher unscheinbare Schülerin. Und so kommt es auch zu der Einladung zu einer angesagten Party und dort zum Kuß mit Schulstar Ben. Direkt im Anschluß steht jetzt die Fahrt ins Outdoor-Camp an. Hierüber berichtet nun Sybilla (bzw. Sib) in der Ich-Form. Dazu abwechselnd folgen Kapitel, die ihre neue Mitschülerin Lou in Form von Tagebucheintragungen schreibt. Lou hat vor kurzem ihren Freund Fred bei einem Unfall verloren und dieses Tagebuch schreiben ist ihr von ihrer Therapeutin zur Trauerbewältigung empfohlen worden. Lou kehrt nun ganz langsam zurück ins Leben und schließt erste Freundschaften mit ihren neuen Mitschülern. Eigentlich gibt es hier die typischen Darsteller wie in jeder Highschool-Geschichte. Eben den coolen Schulstar Ben, der mit dem Kuß von der Party. Und Sibs beste Freundin Holly, die jedoch eher zickig drauf ist. Dann Sibs alten besten Freund, Michael, der etwas nerdmäßig daher kommt etc. Aber trotz dieser Charaktere ist das Buch doch kein Standard-Jugendroman, sondern eher ungewöhnlich. Und zwar stehen hier die zwischenmenschlichen Prozesse der Freundschaften im Vordergrund. Manchmal wird es sogar richtig philosophisch, denn es geht auch um die Fragen: Wer bin ich eigentlich bzw. wer möchte ich sein, wie sehen mich die anderen, was ist mir bei einer Freundschaft wichtig, welche Werte stehen für mich im Vordergrund etc. Und damit hat das Buch deutlich mehr Tiefe als ein leichter Sommerroman. Für Sib ändert sich nach ihrer Werbekampagne so einiges in ihrem Leben, als sie auf einmal zur angesagten Clique gehört. Jedoch braucht sie einige Zeit um ihr Leben neu zu ordnen. Und es geht auch um die erste Liebe. Das alles ist schon interessant, jedoch gab es auch einige Längen. Das Buch ist mit 460 Seiten recht dick, so dass auch genug Zeit bleibt sämtliche Personen recht breit darzustellen. Allerdings verläuft die eigentliche Handlung - trotz der doch recht exotischen Umgebung des Outdoorcamps - eher langweilig. Wer hier auf grosse Abenteuer hofft ist definitiv fehl am Platz. Man kann diesem Roman auf jeden Fall nicht vorwerfen oberflächlich zu sein. Eher das Gegenteil, er geht schon fast zu sehr in die Tiefe. Für mich war es jedoch ok so, ich fand die Fragestellungen interessant.

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Vita

Fiona Wood schreibt sowohl Drehbücher als auch Jugendbücher, für die sie schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Sie lebt mit ihrer Familie in Melbourne, Australien. "Mein wilder Sommer" ist ihr erstes Buch, das auf Deutsch erscheint.

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Pressestimmen

"Dieses Buch hat die perfekte Mischung aus Blues und Heiterkeit. Eine kurzweilige wundervolle Geschichte."

"Es beherbergt einfach eine wahnsinnig schöne, wundervolle, sehr berührende und lustige Geschichte."

"auf jeden Fall empfehlenswert"