Wir Herrenmenschen

Unser rassistisches Erbe: Eine Reise in die deutsche Kolonialgeschichte
Mit zahlreichen Abbildungen

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Wie uns das Denken der Kolonialzeit noch immer prägt – eine packende Geschichtsreportage zur aktuellen Debatte

Die deutschen Kolonien - dieses Kapitel unserer Geschichte ist beunruhigend aktuell, wie Bartholomäus Grill zeigt. Und das nicht nur im Bewusstsein der Afrikaner selbst (etwa der Nachfahren der Herero, die heute Entschädigung für Gräueltaten der Deutschen fordern). Sondern auch in unseren eigenen Köpfen. Der SPIEGEL-Reporter, einer der besten deutschen Afrikakenner, hat in den letzten drei Jahrzehnten an allen Schauplätze des ehemaligen Kolonialreichs recherchiert, er hat mit den letzten Augenzeugen gesprochen, den Nachkommen von Tätern wie Opfern. Grill verfolgt akribisch die Spuren der deutschen Fremdherrschaft in Afrika, China und der Südsee und beschreibt unser rassistische Erbe: Das Herrenmenschentum prägt nach wie vor unser Denken, die Klischees von den „bedrohlichen Afrikanern“ oder „hilflosen Entwicklungsländern“ wirken fort, gerade in Zeiten verstärkter Flucht und Migration. Eine packende historische Reportage – und zugleich ein Debattenbuch von höchster Aktualität.

»Es [das Buch] ist ein Appell: Menschen aller Kulturen und Hautfarbe genau als das anzusehen, was sie sind – als Menschen.«


eBook epub (epub), 25 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-21986-4
Erschienen am  04. März 2019
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Leserstimmen

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Vita

Bartholomäus Grill, 1954 in Oberaudorf am Inn geboren, studierte Philosophie, Soziologie und Kunstgeschichte. Ab 1993 berichtete er als Korrespondent der ZEIT aus Afrika, seit Anfang 2013 ist er Afrika-Korrespondent des SPIEGEL, wo er zuletzt über den Tod Nelson Mandelas schrieb. Bei Siedler ist sein Bestseller Ach, Afrika (2003) erschienen. 2006 wurde er für eine Reportage über den Tod seines Bruders mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»So kann man nur hoffen, dass sein Buch (...) im breiten Publikum die Leserschaft finden, die es verdient.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Kilb (17. April 2019)

»Grill versteht es, abwechselnd als Reporter anschaulich und packend (…) zu berichten und (…) als Analytiker die Probleme des Kontinents unter die Lupe zu nehmen.«

Deutsche Welle über: "Ach, Afrika"

»Da schreibt einer, der schreiben kann (…): hintergründig und kurzweilig, dramaturgisch geschickt inszeniert und gespickt mit Erfahrungen, Erlebnissen und Bekanntschaften. Die Sprache (…) atemberaubend.«

Westfälische Nachrichten über: "Ach, Afrika"

»Mit einem Mosaik aus Momentaufnahmen, die sehr genau beobachtet und anschaulich formuliert sind, fängt Grill die Widersprüchlichkeit des Kontinents ein. [...] Ein Vergnügen beim Lesen.«

Nürnberger Nachrichten über: "Ach, Afrika"

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