Wir beide, irgendwann

Ab 12 Jahren
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Was wäre wenn ..., ich dich heute küsse?

Im Mai 1996 bekommt die 16-jährige Emma ihren ersten Computer geschenkt. Mithilfe ihres besten Freunds Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite – 15 Jahre später. Geschockt stellt sie fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Josh hingegen, bislang alles andere als ein Frauenheld (der erst kürzlich von Emma einen Korb bekommen hat), wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem seinen Traumjob ergattern. Emma ist jedoch nicht gewillt, sehenden Auges in ihr Unglück zu laufen. Um das Zusammentreffen mit dem Jungen zu verhindern, der sie später mal unglücklich machen wird, beginnt sie, bewusste Änderungen in der Gegenwart herbeizuführen. Doch der Versuch, in ihr Schicksal einzugreifen und dadurch ihr künftiges Facebook-Profil zu verändern, setzt eine fatale Kettenreaktion in Gang ...

"Eine ungewöhnliche Zeitreise und tolle Was-wäre-wenn-Geschichte mit einer Romanze, die den Nerv der Jugendlichen trifft."

Berliner Morgenpost (11. Oktober 2012)

Aus dem Amerikanischen von Knut Krüger
Originaltitel: The Future of Us
Originalverlag: Penguin / Razorbill US
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-07579-8
Erschienen am  27. August 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein rundes Jugendbuch, das zum Nachdenken anregt

Von: Maike

17.08.2017

Die 16-jährige Emma bekommt 1996 ihren ersten Computer geschenkt. Als sie sich ins Internet einloggt, passiert das eigentlich unmögliche: sie landet auf Facebook – einer Seite, die es eigentlich noch gar nicht gibt und die ihr die Zukunft von 2011 zeigt. Eine Zukunft, in der sie scheinbar furchtbar unglücklich ist. Ganz im Gegensatz zu ihrem ehemals besten Freund Josh. Obwohl ihr Verhältnis zu ihm momentan eigentlich eher schwierig ist, machen sich die Zwei gemeinsam daran ihre Zukunft zu entdecken – und zu verändern. „Wir beide, irgendwann“ von Jay Asher und Carolyn Mackler stand erst mal ziemlich lange auf meiner Wunschliste und lag dann noch eine ganze Weile auf meinem SuB. Aber jetzt habe ich es gelesen, an einem Rutsch, an einem Tag, was ja eigentlich erst Mal ein gutes Zeichen ist. Jay Asher kannte ich schon von seinem gefeierten Bestseller Tote Mädchen lügen nicht, Carolyn Mackler kannte ich noch überhaupt nicht. Der Schreibstil in „Wir beide, irgendwann“ ist aber gut mit dem in „Tote Mädchen lügen nicht“ zu vergleichen. Recht einfach und flüssig, oft direkt, aber immer so, dass es zu den beiden Charakteren Josh und Emma passt, aus deren Sicht die Geschichte geschrieben ist. Aber diese Charaktere sind… Ja, was soll man sagen. Sie sind auf jeden Fall glaubhaft, selbst wenn man sie nie vollständig kennenlernt. Dabei ist Josh wie Clay in dem eben schon erwähnten „Tote Mädchen lügen nicht“: immer nett und freundlich, so, dass jeder gut mit ihm auskommt. Immer. Er ist halt der nette Junge von nebenan, mit dem Emma schon im Sandkasten gespielt hat und der Samstagmorgens in Schlafanzug und mit Müslischale zu ihr kam um Disney-Filme zu schauen. Er ist halt… Josh. Und deswegen kann und will sie auch nicht mit ihm zusammensein. So sagt sie es im Buch und dafür hätte ich ihr am liebsten eine geklatscht. Bist du blind, Mädchen? Siehst du nicht, wie gut er dir tut? Überhaupt war Emma für mich absolut keine Sympathieträgerin. Sie ist launisch, zickig und glaubt, alles Gute in ihrem Leben würde man ihr einfach so schenken. Und wenn etwas schief läuft, dann sind die anderen Schuld. Die beiden Autoren haben hin und wieder versucht diesen Eindruck abzuschwächen, aber geklappt hat das – zumindest bei mir – nicht. Ich kann Emma nicht leiden und meiner Meinung nach hat sie Josh gar nicht verdient. Punkt. Und trotzdem habe ich mit den Beiden mitgefiebert. Wie oft saß ich da und habe das Buch angeschrien: „Wehe ihr kriegt das bis zum Ende nicht auf die Reihe! Wehe!“ Denn naja, sie gehören einfach zusammen und das merkt man als Leser ziemlich schnell. Da wurde die Facebook-Zeitreise für mich zur Nebenhandlung. Zu einem weiteren Grund, aus dem Josh und Emma nicht zusammen sein können und damit manchmal ziemlich ätzend. Aber auch spannend und witzig, wenn man unsere Zeit und unsere Art mit sozialen Medien umzugehen aus der Sicht der Neunziger sieht. Ein großer Pluspunkt für das Buch ist Kellan. Kellan ist Emmas beste Freundin und für mich wirklich der größte Lichtpunkt der Geschichte. Sie ist witzig, schlagfertig und sie weiß, was sie will. Und sie scheint mit allem klarzukommen, was man ihr in den Weg wirft. Sie ist die beste Freundin, die man sich wünschen kann und Emmas Sorge um sie ist eine Eigenschaft, die ich an Emma tatsächlich mochte. Fazit: „Wir beide, irgendwann“ war eine kurzweilige Lektüre, die Spaß gemacht hat und mich hin und wieder fast um den Verstand gebracht hätte. Die Charaktere konnten mich größtenteils nicht packen, besonders Emma nicht, aber mitgefiebert habe ich trotzdem mit ihr. Schlussendlich regt das Buch auf seine Art zum Nachdenken an: darüber, wie wir uns im Social Web bewegen und darüber, was wir eigentlich wollen. Für mich ist es damit ein schönes, rundes Jugendbuch.

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Wenn du alles ändern könntest

Von: Kerry aus Berlin

16.08.2016

Es ist der Mai im Jahr 1996. Der technische Fortschritt ist nicht aufzuhalten und auch die 16-jährige Emma bekommt ihren ersten Computer geschenkt. Es ist das bislang teuerste Geschenk ihres Vaters, der von der Familie getrennt lebt. Ein Stück weit will er sich dadurch die Liebe seiner Tochter sichern, denn gerade in dem Alter ist das Verhältnis zu Teenagern alles andere als einfach, wobei hier noch erschwerend die Scheidung hinzukommt. Um gleich durchstarten zu können, gibt ihr Josh, ihr bester Freund und Junge von nebenan eine AOL-Starter-CD. Als sie sich nach einer zeitraubenden Installation ins Internet einwählt, erscheint ihr eine etwas merkwürdige Seite, die sich Facebook nennt. Ihr ist nicht ganz klar, was passiert ist, aber dieses Facebook, das sich ihr offenbart, scheint ihr Leben in 15 Jahren widerzuspiegeln und was sie dort liest, gefällt ihr so ganz und gar nicht. Sie ist mit ihrem Leben vollkommen unzufrieden, arbeitslos und unglücklich verheiratet. Josh hingegen, der in 15 Jahren ebenfalls auf diesem Facebook vertreten ist, ist mit einer Schönheit verheiratet und führt ein perfektes Leben. Wann genau ist aus Josh, dem netten Jungen von nebenan, ein Frauenheld geworden? Auf jeden Fall kann es nicht angehen, dass ihr Leben so den Bach runtergehen wird! Soweit der Vorsatz, doch wie in die Tat umsetzen? Fest steht, sie weiß, wo es wohl in 15 Jahren enden wird, doch eigentlich müsste sie dieses Leben verändern können, wenn sie sich konsequent Vorsätze setzt und diese auch strikt einhält. Tatsächlich versucht sie sich erst in kleineren Gegebenheiten und es scheint zu funktionieren - der Status auf diesem Facebook verändert sich. Allerdings, so ganz optimal ist es noch nicht gelaufen und überhaupt, man kann ja einiges austesten, immerhin wird sie erfahren, welche Konsequenzen es nach sich ziehen wird. Josh hingegen beobachtet die Veränderungen anfänglich durchaus interessiert, bis ihm bewusst wird, dass sich durch die Änderungen Emmas auch das Leben der anderen Menschen in ihrem Umfeld radikal verändern wird ... Wenn du alles ändern könntest! Der Plot wurde abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut haben mir die Interaktionen der Figuren Emma und Josh gefallen, denn obwohl Josh anfänglich diesem Experiment gegenüber recht aufgeschlossen ist, so sieht er doch relativ schnell die Gefahr, die dieses birgt. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Mir hat es besonders die Figur des Josh angetan, denn dieser verfügt einer einen gesunden Menschenverstand und weiß, dass auch nur kleine Änderungen in der Gegenwart große Konsequenzen haben werden. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch nette Lesestunden bereitet hat, das Buch jedoch nicht an "Tote Mädchen lügen nicht" vom selben Autoren heranreicht.

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Vita

Jay Asher ist der Autor des weltweiten Millionenbestsellers »Tote Mädchen lügen nicht«, der in 37 Länder verkauft, u.a. für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert wurde und wochenlang die Spiegelbestsellerliste besetzte. Der Roman wird als 13-teilige Serie auf Netflix ausgestrahlt. Sein zweiter Jugendroman, »Wir beide, irgendwann«, entstand in der Zusammenarbeit mit der Co-Autorin Carolyn Mackler. Jay Asher lebt in Kalifornien, wo auch sein neuester Roman »Dein Leuchten« spielt.

www.jayasher.blogspot.com

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Knut Krüger, geboren 1966, arbeitete nach seinem Germanistik-Studium im Buchhandel und Verlagswesen. Er ist heute freier Autor, Lektor und Übersetzer für englische und skandinavische Literatur. Lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in München.

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Events

18. Mai 2018

Tote Mädchen lügen nicht – Staffel 2 jetzt auf Netflix

Kino
Tote Mädchen lügen nicht - Filmausgabe

Zitate

"Ein faszinierendes Gedankenexperiment und gleichzeitig ein Plädoyer fürs Hier und Jetzt. Romantik inklusive."

Buchjournal (05. Oktober 2012)

"Ein intelligenter und spannender Roman. Und obendrauf eine tolle Liebesgeschichte."

Unicum Abi (30. August 2012)

"Für die Generation 2.0 ist dieses Buch ein lustiger Rückblick in eine Zeit ohne Facebook."

Audimax, November 2012

"Die Idee, Facebook als Kristallkugel zu nutzen, bringt das alte Motiv der Reise in die Zukunft in die Gegenwart."

Münchner Merkur (28. August 2012)

"Dieses Buch ist brandaktuell, fragt es doch, wie die Technik uns verändern."

Passauer Neue Presse (16. Oktober 2012)

"Witzig & überraschend!"

Mädchen (30. August 2012)

"Die Autoren erzählen einen normalen Teenageralltag, in dem der Blick in die Zukunft nur die Spannung und das Erzähltempo steigert. Eine gute Idee."

Der SONNTAG (28. Juli 2013)

"In Amerika ist Jay Asher ein Garant für Bestseller. Sein neuer Jugendroman hat wieder das Zeug zum Hit!"

GONG (18. August 2012)

"Ein gelungenes Gedankenexperiment über Liebe und Desillusionierung, über Emotionen und deren äußerst riskante Preisgabe im Internet."

Kurier (24. November 2012)

"Flott und spannend geschrieben ist Wir beide, irgendwann zu einem frechen, romantischen Abenteuer geworden."

Straubinger Tagblatt (28. September 2012)

"Wir beide, irgendwann ist eine richtig packende und stimmige Lovestory (...)."

Münstersche Zeitung (12. September 2013)

Ein sehr spannendes Jugendbuchprojekt.

Oberhessische Presse (28. August 2012)

"Ein sehr amüsantes Buch mit einer originellen Geschichte."

Main Post (27. August 2012)

"Gelungen!"

TV-Media (17. September 2012)

"Ein gelungenes Jugendbuch für alle!"

Mosquito (04. Oktober 2012)

„Dem Autoren-Duo ist es gelungen zwei glaubhafte Figuren zu zeichnen, in die man sich nur allzu gut hineinversetzen kann.“

Eselsohr, Heft 9/2012

"Ein Roman über Facebook und die Liebe - was will man mehr."

Buchkultur (01. Oktober 2012)

Auf unterhaltsame Weise entführt das Autorenduo den jungen Leser in die Vergangenheit und sensibilisert ihn für seine Zukunft.

Bücher (27. Juli 2012)

"Eine Liebeskomödie zum Nachdenken."

Westfalen-Post (09. September 2012)

"Ein Roman, der den Nerv der Facebook-Generation trifft"

Zum Glück: Bücher (01. Oktober 2014)

"Spannend und unterhaltsam!"

"Auf unterhaltsame Weise entführt das Autorenduo den jungen Leser in die Vergangenheit und sensibilisiert ihn für die Zukunft."

BÜCHER-Magazin (30. Juli 2012)

"Ein Highlight. Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht! Beide Daumen Hoch"

1live, Buchtipp (28. August 2012)

"Ein gelungenes Jugendbuch!"

Mosquito (01. Oktober 2012)

"Spricht durch Handlung und Wortwitz sowie augenzwinkernde Seitenhiebe auf unsere Gegenwart auch Erwachsene an."

bn bibliotheksnachrichten (07. März 2013)

"Eine originelle, wunderschöne Geschichte, die alles hat, was eine gute Geschichte braucht und noch mehr. Lest dieses Buch! Es ist ein richtiges Highlight!"

"Jay Asher und Carolyn Mackler nehmen uns mit in ein erfrischend erzähltes Gedankenexperiment, das mit einer tollen Freundschaft und viel Gefühl aufwartet."

"Eine ergreifende, spannende und komische Geschichte!"

"Eine sehr gelungene Geschichte über zwei ganz normale Teenager, für die die Begriffe Zukunft und Schicksal zum ersten Mal eine ganz andere Bedeutung bekommen."

"eine Mischung aus Fantasie und Realität - und ein ebenso erfrischendes und unterhaltsames wie tiefgründiges Buch"

FilZnickl (10. Februar 2014)

"Nostalgie, Charme, Witz und große Gefühle. Ein Jugendbuch der Extraklasse."

"Wir beide, irgendwann nimmt den Leser mit auf eine kleine Zeitreise, nach der man das Buch mit einem Lächeln schließt."

"Das Lesevergnügen ist bei diesem Roman garantiert."

"Ein tolles Jugendbuch mit modernen Einflüssen, dass ein klares Gefällt mir bekommt."

"Ein sensationelles, außerordentlich tolles Buch! Die Idee ist wahnsinnig originell, die Charaktere glaubhaft, der Schreibstil angenehm! Ich kann es euch wirklich nur mehr als empfehlen!"

"Ein Buch, das begeistert und fasziniert, weil es jeden etwas angeht!"

"Der Schreibstil der beiden Autoren hat mich gefesselt, mitgerissen und vollkommen gebannt."

"Eine tolle, unterhaltsame Geschichte, die es so noch nicht gegeben hat."

"Ich habe mich in dem Roman sofort wohl gefühlt, weil einfach die Figuren so ehrlich und realistisch rüber kommen."

"Die Geschichte bietet eine perfekte Balance aus Nervenkitzel und Herzklopfen. Sie lässt keine Wünsche offen und die Seiten blättern sich wie von selbst um."

"Der Leser möchte lachen, weinen, schreien oder vor Freude tanzen. Ich empfehle dieses Buch zu einhundert Prozent weiter!"

"Zum Cover kann ich nur schreiben: Ich hab es von Anfang an geliebt. Die Farben harmonieren einfach wunderbar und der Titel gefällt mir auch."

"Dieses Buch leitet seine Leser an, einen Gang herunterzuschalten und das zu genießen, was das Leben einem in diesem Augenblick zu bieten hat."

"Eine Story, die von mir aus noch hunderte von Seiten hätte weiterlaufen können."

"Genial! Absolute Lesepflicht!"

"Einfach eine grandiose Geschichte, die einen zum Nachdenken über Facebook und die eigene Zukunft anregt, total fesselt und absolut emotional berührt."

"Einfach lesen und genießen!"

"Wunderschön geschrieben mit einem richtigen Hach-Effekt!"

"Ein wahrlich rundum gelungenes Jugendbuch, das als All Ager auch Erwachsene begeistern wird. Ich gebe dem Buch ein Daumen hoch!"

"Der Spagat zwischen 1996 und der Neuzeit mit Facebook, war wirklich erfrischend. (...) Eine wirklich originelle Story."

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