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Wir sehen uns morgen Roman

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(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18949-5

Erschienen: 10.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ein fünfzehnjähriges Mädchen, das um jeden Preis geliebt werden will, sich aber den Falschen aussucht. Ein Geschwisterpaar, das seit frühester Jugend auf sich gestellt ist und sich mit Gaunereien über Wasser hält. Ein alleinerziehender Vater, der der Spielsucht verfällt und bald seine Kinder nicht mehr ernähren kann. Vom Schicksal gezeichnete Figuren, die in einem Strudel aus Brutalität, Humor, Tragik und Liebe aufeinandertreffen und gegen alle Unbill um ihr Glück kämpfen. Wir sehen uns morgen ist ein sprachlich herausragender Roman über Existenzangst, Überleben und die Suche nach Liebe.

»Hemmungslos und depressiv, draufgängerisch und nachdenklich, brutal und feinfühlig - und frisch und leidenschaftlich übersetzt.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (23.08.2017)

Tore Renberg (Autor)

Tore Renberg, 1972 in Stavanger geboren, ist Schriftsteller, Musiker und Journalist. Seit seinem Debüt 1995 hat er mehrere preisgekrönte Romane geschrieben, die durch ihre Sprachgewalt und ihre ungewöhnliche Themenwahl für Aufsehen sorgten. Der kommerzielle Durchbruch gelang 2003 mit Mannen som elsket Yngve (Der Mann, der Yngve liebte), der zu einem der meistgelesenen Romane des Jahrzehnts in Norwegen avancierte und 2008 verfilmt wurde. Tore Renberg gilt als einer der herausragenden norwegischen Schriftsteller seiner Generation.

»Hemmungslos und depressiv, draufgängerisch und nachdenklich, brutal und feinfühlig - und frisch und leidenschaftlich übersetzt.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (23.08.2017)

Aus dem Norwegischen von Elke Ranzinger
Originaltitel: Vi ses i morgen
Originalverlag: Aschehoug

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18949-5

€ 19,99 [D] | CHF 24,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Encore

Erschienen: 10.04.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Bewegen und hemmungslos

Von: thelastpage.de Datum: 07.11.2017

www.thelastpage.de

Hallo ihr Lieben,

„Wir sehen uns Morgen“ von Tore Renberg zog im August bei mir ein, um im September von mir gelesen zu werden. Ohne große Vorwarnung und Vorstellung landetet ich ab der ersten Seite mitten im Leben.



Warum „Wir sehen uns Morgen“

Es ist wie immer oder wie meist: Das Cover hat mich angesprochen und ich fragte es als Rezensionsexemplar an.
Natürlich habe ich mich auch etwas mit dem Klappentext beschäftigt. Romane, die sich intensiv mit den tiefen Gefühlen und Wünschen der Figuren beschäftigen, sind für mich ein Must-Read im Herbst. Somit konnte ich diesen Roman, welcher sich mit Liebe, Sehnsucht, und Angst beschäftigen, nicht ungelesen lassen. Und nun möchte ich euch von „Wir sehen uns morgen“ überzeugen.

Der Klappentext:
Ein fünfzehnjähriges Mädchen, das um jeden Preis geliebt werden will, sich aber den Falschen aussucht. Ein Geschwisterpaar, das seit frühester Jugend auf sich gestellt ist und sich mit Gaunereien über Wasser hält. Ein alleinerziehender Vater, der der Spielsucht verfällt und bald seine Kinder nicht mehr ernähren kann. Vom Schicksal gezeichnete Figuren, die in einem Strudel aus Brutalität, Humor, Tragik und Liebe aufeinandertreffen und gegen alle Unbill um ihr Glück kämpfen. Wir sehen uns morgen ist ein sprachlich herausragender Roman über Existenzangst, Überleben und die Suche nach Liebe.

Meine Meinung:

Selten habe ich in einem Roman so sehr einen depressiven Schreibstil genossen, wie in diesem.
Zu Beginn lernen wir die einzelnen Personen der Geschichte durch ihre jeweiligen Erzählstränge kennen. Wir tauchen ein in ihre tiefste Gefühlswelt, schonungslos und ehrlich. Und schon bald stellen wir fest: so unterschiedlich die Charaktere auch sind, desto mehr ähneln sich ihre Gefühle.
Pål ist ein alleinerziehender Familienvater von zwei pubertierenden Mädchen, Malene und Tiril. Um seinen Geldsorgen ein Ende zu setzen, und sich wieder richtig um die Kinder kümmern zu können, gerät er in eine fatale Spielsucht, welche mit einer Million Kronen Schulden endet. Diesen Fehler wird er ausbaden wollen, auf eine sehr erfolgslose Weise.
Die Mädchen kämpfen jeweils ihren eigenen Kampf mit Sandra. Sandra verliebt sich, sehnt sich nach der großen Liebe, und verliert sich in bedingungsloser Hingabe.
Zuletzt tauchen wir in das Leben einer kleinkriminellen Gruppe ein. Für einige Personen der Gruppe stellt diese eine Ersatzfamilie da, für andere eine Bürde.

Und was haben diese verlorenen Charakter gemeinsam?

Sie befinden sich auf einer vom Inneren getriebenen Suche nach Zuneigung, Zufriedenheit, und Zugehörigkeit.

Dieser Roman trifft den Leser, die ruhige und sachliche Erzählweise von Renberg ist schonungslos. Wir sind mitten in den Gedanken, den Handlungen, und Gefühlen der Charaktere und können nicht wegschauen.
Ihr werdet diesen Roman nach mehr als 700 Seiten final schließen, und er wird euch noch etwas mitverfolgen. Ihr werdet wie ich etwas darauß mitnehmen, dass euch stärkt und über das ihr noch länger nachdenken werdet.
Was es ist, ist bestimmt bei jedem anders. Für mich war es die Erkenntnis, dass unser Leben durch die Außenwelt und unsere Gefühle zum Großteil geleitet wird.

Warum sollte man es lesen?

Ganz einfach: Dieses Buch beschreibt unser Leben, unsere Gesellschaft, und unser Dasein. Es verschönert nichts, sonder es ist hemmungslos und bewegend.

Eindruck

Von: Klene123 Datum: 20.07.2017

klene123.blogspot.de

Meine Meinung:

Ich hab mir am Anfang mit dem Buch echt schwer getan. Die Stränge von verschiedenen Protagonisten laufen parallel zu einander, werden sehr realistisch geschildert aber auch sehr ausführlich. Das zieht sich hier und da ganz schön. Dazu kommt noch Slang von den ein oder anderen Figuren, sodass man manchmal einfach den Faden verliert, wenn sie vor sich herfluchen oder alte Lieder beziehungsweise Filme beschreiben, die man einfach nicht kennt.

So etwas ab der Mitte ist man aber drin, gerade wohl wegen den langen Beschreibungen. Man weiß wie die Personen tickt, die Fäden weben sich zu einem Bild zusammen und die verschiedenen Geschichten laufen immer mehr aufeinander zu.

Es ist faszinierend - fast ein bisschen erschreckend - was die Protagonisten erleben und wie sie handeln, manchmal um sich selbst zu retten, manchmal aus Liebe zu anderen Figuren. Man will hin und wieder einfach nur motzen und sagen wie dumm sie sind, man fühlt immer mehr mit, sodass man unbedingt wissen will, was aus dem Personen wird.

Fazit:

Das Durchhalten am Anfang lohnt sich, die Sprache ist stark aber auch schwer. Dennoch hinterlässt das Buch einen bleibenden Eindruck.

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