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Wir werden glücklich sein

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21686-3

NEU
Erschienen: 09.10.2017
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»Das Einzige, was wir tun können, ist, uns jeden Tag noch mehr zu lieben.«

Am 13. November 2015 nimmt der Terror Aurélie Silvestre ihre große Liebe. Doch Aurélie lebt weiter, denn sie erwartet ihr zweites Kind. In ihrem bewegenden Bericht erzählt sie von der Trauer um Matthieu in jenem Herbst bis hin zur Geburt ihrer Tochter im darauffolgenden Frühjahr. Voller Kraft und Klarheit setzt sie dem Verlust ihren Lebenswillen und ihre Hoffnung entgegen.

»In jeder Zeile des schmalen Buches pulsiert die Unmittelbarkeit des Verlustes. ... Jeder Absatz ist eine Miniatur über die Trauer und den Entschluss, nicht unterzugehen.«

Brigitte (11.10.2017)

Aurélie Silvestre (Autorin)

Aurélie Silvestre, geboren 1981, wuchs in den französischen Alpen auf und lebt heute mit ihren beiden Kindern in Paris. Sie studierte Jura in Grenoble und Kulturmanagement in La Rochelle, anschließend arbeitete sie als Pressereferentin im französischen Kulturministerium und in der Modebranche. »Wir werden glücklich sein« wurde in Frankreich zum Bestseller und löste ein großes Presseecho aus.

»In jeder Zeile des schmalen Buches pulsiert die Unmittelbarkeit des Verlustes. ... Jeder Absatz ist eine Miniatur über die Trauer und den Entschluss, nicht unterzugehen.«

Brigitte (11.10.2017)

»Unglaublich berührend erzählt Silvestre von der Zeit der Trauer.«

MAXI (12.10.2017)

»Der Mann von Aurélie Silvestre war eines der Opfer, die beim Terroranschlag ... ums Leben kam. Ihm setzt sie ein literarisches Denkmal. Ergreifend und zärtlich.«

jolie (05.10.2017)

»Dieses aufwühlende Buch rührt zu Tränen, und gleichzeitig strahlt und leuchtet es.«

France Inter

»Aurélie Silvestre verwandelt ihre tragische Erfahrung in ein kraftvolles Buch.«

Elle

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Aus dem Französischen von Nathalie Lemmens
Originaltitel: Nos 14 Novembre
Originalverlag: Editions Jean-Claude Lattès

eBook (epub), 20 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-641-21686-3

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

NEU
Erschienen: 09.10.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Sehr berührendes Buch

Von: Bibliobibula Datum: 13.12.2017

bibliobibula.blogspot.de/

Ich möchte vorneweg sagen, dass ich bei dieser Rezension nicht die Handlung selber bewerten werde. Aurelie Silvestre hat hier von ihren Erfahrungen und ihrem Seelenschmerz berichtet, wie sie mit dem Tod ihres Mannes umgegangen ist und es steht mir einfach nicht zu, dass ich das in irgendeiner Art und Weise beurteile. Ich möchte eher darüber reden, wie sie es rüber gebracht hat und wie es sich angefühlt hat ihre Geschichte zu lesen, aber nicht, ob es spannend war, oder Längen hatte, denn niemand sollte darüber reden.

Der Schreibstil ist wirklich schön, also er gefällt mir wirklich gut, denn zum einen ist er einer der Gründe weshalb es einen so berührt, wenn man das Buch liest, aber auch ist er meiner Meinung nach etwas lyrischer, als „normale“ Schreibstile. Dazu sind die Kapitel ziemlich kurz, manchmal auch nur eine Seite lang und das führt alles dazu, dass man in eine gewisse Atmosphäre eingewickelt wird, die ganz speziell für dieses Buch ist und sich etwas schwieriger beschreiben lässt. Der Schreibstil führt außerdem dazu, dass man immer weiter lesen möchte und ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe und vielleicht hat das auch dazu geführt, dass ich das Ende noch in der Vorlesung gelesen habe, weil ich es sonst nicht geschafft hätte, aber pschh. Dass ich das Buch so schnell durchlesen konnte lag auch daran, dass das Buch recht kurz war, aber um die Message rüber zu bringen genau richtig.
Die Menschen selber sind sehr sympathisch und man fühlt mit ihnen mit. Die Autorin schafft es wirklich, dass man in ihrem Buch merkt, wie sehr sie die Menschen in ihrem Leben liebt und wie sehr diese auch sie lieben.

Das Beeindruckteste war aber, dass mich das Buch sehr berührt hat, aber nicht zwingend wegen der Tatsache, dass sie ihren Mann bei einem Terroranschlag verloren hat, sondern noch wegen ganz vielen anderen Dingen, die fast stärker gewirkt haben. Man muss schon sagen, dass die Tatsache, dass eine junge Familie auseinander gerissen wurde, besonders da die Autorin noch dazu schwanger war, einem sehr aufs Gemüt geschlagen hat und mich etwas heruntergezogen hat, ABER es gab so vieles, was einen auf eine andere Art und Weise berührt hat. Einmal der Schmerz und die Trauer, die so greifbar waren, dass ich das Gefühl hatte, dass ich es anfassen konnte.

Aber das absolut Emotionalste war für mich die Stärke der Autorin. Sie wollte kein Opfer sein. Sie wollte für sich und alle da sein. Sie wollte wieder glücklich werden. Sie wollte den Hass nicht siegen lassen. Natürlich hatte sie ihre Rückfälle, aber es wäre auch so falsch und unauthentisch gewesen, wenn das nicht so gewesen wäre. Diese Stärke und diese Willenskraft hat mich wirklich positiv mitgenommen.

wir werden glücklich sein

Von: alina Datum: 06.12.2017

alinasbookjournal.blogspot.de/

Am 13. November 2015 um 21:46 Uhr erhält Aurélie Silvestre die letzte SMS von der Liebe ihres Lebens, Matthieu, denn er war auf dem Konzert in der Bataclan, welches von Terroristen gestürmt wurde. Nachdem der Tod von Matthieu bestätigt wurde, ist Aurélie sofort klar, dass sie weiterleben muss. Für sich, Matthieu, ihren gemeinsamen Sohn Gary und der noch ungeborenen Tochter.

Die Zeit nach dem schrecklichen Anschlag beschreibt Aurélie in ihrem Buch "Wir werden glücklich sein". Sie nimmt den Leser mit in ihr Leben zwischen dem 13. November 2015 und ihrem 35. Geburtstag im Frühling 2016. Aber es gibt auch hin und wieder Rückblicke in die Vergangenheit und auf die glücklichen Tage, die das Paar miteinander verbracht.

In den kurzen Kapiteln überzeugt Aurélie Silvestre mit einem schlichten, aber doch gefühlvollen Schreibstil. Sie zieht den Leser in einen Bann, dem man nicht so leicht entkommt.

Man lernt die Autorin als äußerst starke und gefasste Persönlichkeit kennen, die keinerlei Hass gegenüber den Täter hat, der sie mit 3 knapp 35 zur Witwe und allein erziehenden Mutter gemacht hat.

"Ich richte mich noch etwas mehr auf, wische die Tränen weg, die über meine Wange laufen. Die nächsten sind schon nicht ehr dieselben, langsam lassen sie die wichtigste Entscheidung meines Lebens aufkeimen: Ich werde leben." (Seite 11 ff.)

Allerdings merkt man ihr auch ihre Verzweiflung nach dem Anschlag an und wie sehr sie sich bemüht positiv zu bleiben und das beste aus der Situation zu machen. Vor allem aber möchte sie für ihre Kinder stark bleiben.

"Ich gehe vorwärts, ich weiche zurück, ich falle hin, ich stehe wieder auf, Ich versuche die Dinge so zu nehmen, wie sie kommen." (Seite 99)

Meiner Meinung nach sollte man das Buch gelesen haben, denn es macht Mut und zeigt, dass man immer nach vorne schauen sollte, egal wie aussichtslos die Situation scheint.

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