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Wolf Moon River

Ab 12 Jahren

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16312-9

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Erschienen: 12.09.2016
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Patrick wusste, dass es die Hölle wird – der Trip in die kanadische Wildnis mit dem Lover seiner Mutter und dessen Tochter Olivia. Doch wie nah er Himmel oder Hölle tatsächlich kommen würde, konnte der Siebzehnjährige nicht ahnen. Nachdem das Flugzeug abgestürzt, der Pilot tot und die Mutter verletzt ist, bleibt Patrick nichts anderes übrig, als sich mit der verhassten Olivia zu Fuß durch die Wildnis zu schlagen, um Hilfe zu holen. Doch der Weg in die Zivilisation ist weiter und das Wetter katastrophaler als gedacht. Wie gut, dass sie kurz vor dem Aufgeben auf Jack treffen, der mit dem Kanu auf den Stromschnellen des Wolf Moon Rivers gekentert ist. Doch warum hat der gehetzt wirkende Typ eine Schusswunde? Warum spricht er im Schlaf von einer Leiche? Und wird er wirklich verfolgt? Als Patrick merkt, dass sie auf einen Mörder gesetzt haben, ist es so gut wie zu spät ...

"Wolf Moon River ist einer sehr gut aufgebaute, spannende Geschichte, bei der man noch einiges über das Überleben in der Wildnis lernen kann."

www.goodreads.com (04.11.2016)

Rainer M. Schröder (Autor)

Rainer M. Schröder, 1951 in Rostock geboren, ist einer der profiliertesten deutschsprachigen Jugendbuchautoren. Mit seinen bis ins kleinste Detail exakt recherchierten und spannend erzählten historischen Jugendromanen begeistert er seit mehr als zehn Jahren seine Leserschaft. Nachdem er viele Jahre ein wahres Nomadenleben mit zahlreichen Abenteuerreisen in alle Erdteile führte, lebt er heute mit seiner Frau in den USA.

"Wolf Moon River ist einer sehr gut aufgebaute, spannende Geschichte, bei der man noch einiges über das Überleben in der Wildnis lernen kann."

www.goodreads.com (04.11.2016)

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-16312-9

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Verlag: cbj

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Erschienen: 12.09.2016

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Ein interessanter Jugendroman, der nicht ganz überzeugen kann

Von: Gwee Datum: 08.10.2016

gweesbuecherwelt.blogspot.de

Das Cover vermittelt passend zum Inhalt sofort die richtige Atmosphäre. Nicht nur wirkt es wunderbar herbstlich und düster, sondern zeigt einen Wald in völliger Abgeschiedenheit aus der Vogelperspektive. So schön das Cover ist, so fatal ist die Kurzbeschreibung, die der Geschichte jegliche Spannung und Überraschung nimmt und im Grunde einen ganz anderen Plotschwerpunkt vermittelt. Dadurch wartet der Leser sehr lange auf Geschehnisse, die erst spät im Buch eintreten. Generell hat das Buch ein ganz anderes Tempo als hier angedeutet wird.

Die Handlung ist eigentlich gut und teils auch überraschend, aber durch die bekannte Kurzbeschreibung wird wie gesagt die Luft raus genommen. Ansonsten hätte die Geschichte viel Potenzial gehabt. Der Anfang ist erst einmal überraschend und anders als erwartet. Das Tempo der Geschichte wiederum ist langsam und hinzukommen auch noch Handlungswiederholungen aus verschiedenen Perspektiverzählungen. So gibt es im Grunde fünf Perspektivträger, die die Geschichte erzählen, aber effektiv eher drei nötige Perspektiven. Zwei Handlungsstränge werden hier verknüpft: Der von Jack und der von Olivia und Patrick. Im Laufe des Buches kam mir hier öfter der Gedanke, dass es genauso spannend hätte sein können, wenn man beide Handlungsstränge gar nicht vereint, sondern daraus zwei Romane gemacht hätte. Im Endeffekt bremst nämlich Jacks Handlung die der anderen beiden aus. Jack ist auf der Flucht und die wird wirklich rasant geschildert. Dagegen hat man bei Olivia und Patrick teilweise eher das Gefühl, dass sie auf einem Schulausflug sind und nicht auf einer Art Rettungsmission. Der Plottwist am Ende war wirklich gelungen, aber das Ende an sich ging mir viel zu schnell und war eher eine bittere Enttäuschung.

Die Charaktere werden alle durch einige wenige Merkmale beschrieben. Generell stören diese Stereotype im ersten Moment aber nicht. Gerade Olivia war zum Beispiel ein sehr umgänglicher Charakter und vor allem im Laufe der Geschichte lernt man ihre Eigenarten zu verstehen. Auch Jack hat seine sympathischen Seiten und vor allem wirkt er bis zum Ende hin sehr lebendig. Von allen Charakteren war er vielleicht sogar am authentischsten und hat seine Rolle wirklich gut gespielt. Patricks Mutter war mir für die Situation an sich vielleicht etwas zu gelassen, aber im Großen und Ganzen glaubwürdig. Bei Frank und Scott war ich lange hin- und hergerissen, wie ich sie einstufen soll, aber auch sie wirken zumindest sehr authentisch und in gewissen Zügen sympathisch. Und dann ist da Patrick. Ich gebe zu, dass er sich gegen Ende hin deutlich verbessert hat, aber er war im Grunde der unsympathischste Charakter, den Olivia an ihrer Seite hätte haben können. Er versucht cool zu sein und gibt ständig Sprüche von sich, bei denen man nur die Augen verdrehen kann. Und eigentlich dreht sich alles nur um ihn. Im Endeffekt ist es interessant die völlig konträren Charaktere Olivia und Patrick aufeinandertreffen zu lassen und dazu zu zwingen einander helfen zu müssen. Dennoch konnte gerade Patrick mich nie ganz überzeugen. Er scheint einfach die ganze Welt zu hassen, obwohl ihm niemand so richtig was getan hat.

Schröder schafft es sehr leicht die Atmosphäre mit seinen Worten einzufangen. Dadurch bekommt man schnell ein Gefühl für die Geschichte und hat direkt das Gefühl mit dabei zu sein und kann sich die Handlung gut vorstellen. Was mich allerdings sehr gestört hat, war ein Plotaspekt, der bei Jack angesprochen wurde. Ständig wird von dem Mord berichtet und versucht etwas darüber zu erzählen ohne etwas zu erzählen. Auf Dauer fand ich das als Leser ziemlich nervig und hätte mir gewünscht, dass das Thema dann gar nicht erst ständig angeschnitten würde.

Selbst wenn man darüber hinwegsieht, dass die Kurzbeschreibung jegliche Spannung raubt, hat das Buch einige Kanten und Ecken, an denen man sich zu leicht stößt. Eigentlich mochte ich die Olivia-Patrick-Perspektiven mehr als die anderen, aber dann musste man sich wieder mit Patrick herumquälen, was leider auch eine Qual war. Erziehung scheint er wirklich nicht genossen zu haben. Schlimmer fand ich dann aber das Ende, das völlig sang- und klanglos war. Es war als hätte Schröder es sich einfach machen wollen. Leider hat er dem Roman dadurch Authentizität geraubt.

Fazit:
„Wolf Moon River“ hat eigentlich viele Elemente, die ein gutes Buch ausmachen. Die Zusammensetzung dieser Puzzleteile fällt aber leider schwach aus. Zwar kann der Roman mit seiner Geschichte durchaus begeistern und vor allem die Beschreibung der Wildnis fängt Schröder sehr gut ein, aber ganz stimmig wirkt die Geschichte nicht.

Gesamt: 3/5

Inhalt: 3/5
Charaktere: 3/5
Lesespaß: 3/5
Schreibstil: 4/5

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Spannend, aber mit einigen Schwächen

Von: Michaela von bücherschmöker Datum: 04.11.2016

https://buecherschmoeker.wordpress.com/

Darum gehts
Olivia und Patrick stürzen gemeinsam mit Patricks Mutter auf dem Weg zu einer einsamen Blockhütte mitten in der Kanadischen Wildnis ab. Wieder Erwarten können alle drei überleben, der Fuß von Patricks Mutter ist jedoch gebrochen. Gemeinsam machen Olivia und Patrick sich auf den Weg in das nächste Camp, um Hilfe zu holen. Dabei können die beiden sich nicht ausstehen. Und für den Weg durch die Wildnis bleiben den beiden nur wenige Mittel und noch weniger Tage, um sich zu retten.
Gleichzeitig flieht Jack vor seinen Freunden Scott und Franck, weil die beiden beobachtet haben, wie er jemanden umgebracht hat. Als ihm die Nahrung ausgeht trifft er auf Olivia und Patrick und sieht seine Rettung gekommen. Er lässt die beiden im Dunkeln darüber, wer er wirklich ist. Doch dann spitzt sich die Situation zu…

Neugierig? Hier findest du die Leseprobe!
Meine Meinung
Der Einstieg in die Geschichte hat mich schon etwas verwirrt. Im Klappentext wird nur von Patrick gesprochen, aber am Anfang geht es eine ganze Weile nur um Olivia und Jack. Sowieso habe ich mir die Geschichte und ihren Verlauf nach dem Klappentext ganz anders vorgestellt. Den Stil von Rainer M. Schröder finde ich angenehm zu lesen und erzeugt an den richtigen Stellen Spannung und ist sehr atmosphärisch. Nur die Dialoge waren mir etwas zu platt. Kennst du das, wenn sich ein Dialog richtig "geschrieben" anhört? Genauso ging es mir häufig während sich zwei Personen unterhalten, insbesondere bei Olivia.

Im Buch wird aus verschiedenen Sichten von allen handelnden Personen erzählt und es kommt wirklich gut rüber, wie die einzelnen Personen charakterlich gestrickt sind, man merkt deutlich die unterschiedlichen Wesenszüge. Abgesehen von Patricks Art, die mich zwischendurch wirklich aufgeregt hat, kam ich mit allen Personen gut zurecht. Aber: Gibt es kein Jugendbuch mehr, was ohne eine tragische Familiengeschichte auskommt? Es sind doch nicht alle Jugendlichen durch ihre Eltern traumatisiert.

Die letzten gut 40 Seiten wird es dann noch einmal richtig spannend, weil sich alle Handlungsstränge zuspitzen und am Ende ein Knall mit einer sehr überraschenden Wendung auf einen wartet. Während dieser letzten Seiten konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.

Das Fazit
Wolf Moon River ist einer sehr gut aufgebaute, spannende Geschichte, bei der man noch einiges über das Überleben in der Wildnis lernen kann. (Ich glaube ich wäre dank Olivia gut auf eine Zombieapokalypse vorbereitet.) Vor allem die überraschende Wendung am Ende, wertet die gesamte Geschichte noch einmal auf. Leider entsprach meine Vorstellung der Geschichte nach dem Klappentext gar nicht der Realität und hat mich am Anfang verwirrt in die Story einsteigen lassen. Insgesamt ein kurzweiliges Lesevergnügen und damit drei bücherschmökerer.

Vielen Dank an cbj für das Rezensionsexemplar!

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