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Wolfstanz Ein Fall für Julia Sommer 2
Kriminalroman

Ein Fall für Julia Sommer (2)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20298-9

NEU
Erschienen: 17.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Als im Ebersberger Forst ein junges Mädchen verschwindet, ist die Dorfgemeinschaft von Grafenried in heller Aufregung. Zumal vor Kurzem ein freilaufender Wolf im Wald gesichtet wurde. Als dann tatsächlich die Leiche der jungen Leonie mit verdächtigen Bissspuren gefunden wird, gibt es kein Halten mehr, und eine wilde Hetzjagd beginnt. Nur Försterin Julia Sommer ist skeptisch. Sie glaubt nicht an die Wolfsgeschichte. Zu viele Einzelheiten stimmen nicht, zu viele Fragen bleiben unbeantwortet. Als eine zweite Jugendliche verschwindet, beginnt Julia zu ermitteln. Und kommt einem verzweifelten Mörder auf die Spur …

»Sehr engagierter Krimi zum Thema Umweltschutz und menschliche Urängste. Denn – was tun, wenn einem im Ebersberger Forst tatsächlich ein einsamer Wolf begegnet?«

BR B5-Kulturnachrichten (18.04.2017)

EIN FALL FÜR JULIA SOMMER

Ein Fall für Julia Sommer

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Ursula Hahnenberg (Autorin)

Ursula Hahnenberg, Jahrgang 1974, lebt mit Mann, zwei Jungs und zwei Katzen in einem kleinen Dorf in der Nähe von München. Sie studierte Forstwissenschaften, entschied sich dann aber für das Leben als Schriftstellerin. Heute ist sie als freie Autorin und Lektorin tätig und schreibt neben Büchern auch Artikel und Kolumnen. Nach ihrem Romandebüt »Teufelstritt« ist »Wolfstanz« der zweite Fall für Julia Sommer. Ihre Kurzgeschichte »Wolfskind« wurde für den Ralf-Bender-Preis nominiert, den höchstdotierten Kurzgeschichten-Krimi-Preis Deutschlands.

www.ursula-hahnenberg.de/

»Sehr engagierter Krimi zum Thema Umweltschutz und menschliche Urängste. Denn – was tun, wenn einem im Ebersberger Forst tatsächlich ein einsamer Wolf begegnet?«

BR B5-Kulturnachrichten (18.04.2017)

»›Wolfstanz‹ ist ein lesenswerter Krimi, spannend, aber ohne die in diesem Genre oft übliche Brutalität der Bilder und Beschreibungen.«

Süddeutsche Zeitung (16.05.2017)

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-20298-9

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

NEU
Erschienen: 17.04.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Böser Wolf

Von: sommerlese Datum: 25.04.2017

sommerlese.blogspot.de/

Das Verschwinden eines jungen Mädchens im Ebersberger Forst versetzt die Dorfgemeinschaft von Grafenried in helle Aufregung. Gerüchten zufolge wurde gleichzeitig ein freilaufender Wolf im Wald gesehen, das heizt die Gemüter natürlich an. Als dann tatsächlich die Leiche der jungen Leonie mit verdächtigen Bissspuren gefunden wird, ergreift Panik und Wut die Bewohner und sie wollen dem Tier ans Fell. Försterin Julia Sommer ist skeptisch, denn Wölfe sind normalerweise sehr scheu und vergreifen sich nicht an Menschen.

Försterin Julia Sommer, Sohn Florian und Oma Martha fühlen sich wohl im alten Forsthaus. Sie bilden eine harmonische und familiäre Wohngemeinschaft, die für alle von Vorteil ist. Dieses Privatleben sorgt für durchgängige Unterhaltung in diesem Buch, es gibt Veränderungen, auf die ich hier nicht eingehen möchte.
Als die Babysitterin tot im Wald gefunden wird, wird der gesichtete Wolf schnell als Verursacher abgestempelt.

Sehr gelungen schildert die Autorin Ursula Hahnenberg die dörfliche Gemeinschaft und deren aufkommende Angst vor dem Tier. Schnell werden hier sämtliche Vorurteile des "bösen Wolfs" aufgegriffen, die Angst geht um und die Jagd auf den Wolf beginnt. Es ist immer schwierig, wenn Große Beutegreifer durch menschliche Gebiete streifen. Einerseits ist die Angst verständlich, denn der Kindergarten liegt nahe am Wald. Aber andererseits sind Wölfe eher scheue Tiere und meiden Menschen. Julia zieht Fachleute hinzu, um diesen Wolf näher zu erforschen. Ist er wirklich eine Gefahr und vergriff sich an Leonie?
Autorin Ursula Hahnenberg führt den Leser als studierte Forstwissenschaftlerin mitten in den Wald. Bei diesem Krimi finde ich besonders die eingestreuten Informationen über Wölfe interessant. Allerdings hätte da noch mehr Hintergrundwissen kommen können.

Der Krimi liest sich flüssig, die Dialoge wirken jedoch etwas hölzern und die Sprache ist recht einfach gehalten. Eine Art Tagebuch führt den Leser nebenbei in die Vergangenheit der Großmutter Martha. Schwierige Lebensumstände und schicksalshafte Wendungen zeigen Familiengeheimnisse auf, die sich mit dem aktuellen Geschehen inhaltlich verbinden. Wie diese beiden Handlungsstränge zueinander finden, sorgt für Abwechslung und macht einfach neugierig.
Zur Krimihandlung passend, steigert sich der Spannungsbogen bis zum Ende und wird durch die Nachforschungen zum Verhalten des Wolfes noch unterstützt.

Die Auflösung war für mich keine Überraschung, denn beim Täter hatte ich schon früh einen Verdacht, der sich dann auch bestätigt hat. Die Tatgründe erschienen mir nicht sehr überzeugend, aber das ist auch Ansichtssache.
Die Charaktere wirkten stimmig, sie hätten aber noch ausgereiftere Merkmale haben können. Julia Sommer war jedoch sehr gut gezeichnet. Sie ist ein Familienmensch und stets um ihren Sohn und ihre Großmutter bemüht und das merkt man sehr deutlich, dennoch ist sie mit als Hauptperson nicht unbedingt sympathisch.

Ein durchschnittlicher Krimi, bei dem Informationen über Wölfe und deren Verhalten für lehrreiche und interessante Momente im Buch sorgen.
Ursula Hahnenberg zeigt in ihrem Krimi sehr anschaulich die Angst des Menschen vor Wölfen. Der "böse Wolf" ist seit jeher ein feststehender Begriff und schon sein Auftauchen birgt Gefahr. Doch erst die Gewöhnung an den Menschen lässt den Wolf zu einer Gefahr werden.

Ein solider Krimi, der ohne blutige Szenen auskommt und dennoch damit punktet, indem das Thema Wolf eingebunden wird.

Böser Wolf

Von: sommerlese Datum: 25.04.2017

sommerlese.blogspot.de/

Das Verschwinden eines jungen Mädchens im Ebersberger Forst versetzt die Dorfgemeinschaft von Grafenried in helle Aufregung. Gerüchten zufolge wurde gleichzeitig ein freilaufender Wolf im Wald gesehen, das heizt die Gemüter natürlich an. Als dann tatsächlich die Leiche der jungen Leonie mit verdächtigen Bissspuren gefunden wird, ergreift Panik und Wut die Bewohner und sie wollen dem Tier ans Fell. Försterin Julia Sommer ist skeptisch, denn Wölfe sind normalerweise sehr scheu und vergreifen sich nicht an Menschen.

Försterin Julia Sommer, Sohn Florian und Oma Martha fühlen sich wohl im alten Forsthaus. Sie bilden eine harmonische und familiäre Wohngemeinschaft, die für alle von Vorteil ist. Dieses Privatleben sorgt für durchgängige Unterhaltung in diesem Buch, es gibt Veränderungen, auf die ich hier nicht eingehen möchte.
Als die Babysitterin tot im Wald gefunden wird, wird der gesichtete Wolf schnell als Verursacher abgestempelt.

Sehr gelungen schildert die Autorin Ursula Hahnenberg die dörfliche Gemeinschaft und deren aufkommende Angst vor dem Tier. Schnell werden hier sämtliche Vorurteile des "bösen Wolfs" aufgegriffen, die Angst geht um und die Jagd auf den Wolf beginnt. Es ist immer schwierig, wenn Große Beutegreifer durch menschliche Gebiete streifen. Einerseits ist die Angst verständlich, denn der Kindergarten liegt nahe am Wald. Aber andererseits sind Wölfe eher scheue Tiere und meiden Menschen. Julia zieht Fachleute hinzu, um diesen Wolf näher zu erforschen. Ist er wirklich eine Gefahr und vergriff sich an Leonie?
Autorin Ursula Hahnenberg führt den Leser als studierte Forstwissenschaftlerin mitten in den Wald. Bei diesem Krimi finde ich besonders die eingestreuten Informationen über Wölfe interessant. Allerdings hätte da noch mehr Hintergrundwissen kommen können.

Der Krimi liest sich flüssig, die Dialoge wirken jedoch etwas hölzern und die Sprache ist recht einfach gehalten. Eine Art Tagebuch führt den Leser nebenbei in die Vergangenheit der Großmutter Martha. Schwierige Lebensumstände und schicksalshafte Wendungen zeigen Familiengeheimnisse auf, die sich mit dem aktuellen Geschehen inhaltlich verbinden. Wie diese beiden Handlungsstränge zueinander finden, sorgt für Abwechslung und macht einfach neugierig.
Zur Krimihandlung passend, steigert sich der Spannungsbogen bis zum Ende und wird durch die Nachforschungen zum Verhalten des Wolfes noch unterstützt.

Die Auflösung war für mich keine Überraschung, denn beim Täter hatte ich schon früh einen Verdacht, der sich dann auch bestätigt hat. Die Tatgründe erschienen mir nicht sehr überzeugend, aber das ist auch Ansichtssache.
Die Charaktere wirkten stimmig, sie hätten aber noch ausgereiftere Merkmale haben können. Julia Sommer war jedoch sehr gut gezeichnet. Sie ist ein Familienmensch und stets um ihren Sohn und ihre Großmutter bemüht und das merkt man sehr deutlich, dennoch ist sie mit als Hauptperson nicht unbedingt sympathisch.

Ein durchschnittlicher Krimi, bei dem Informationen über Wölfe und deren Verhalten für lehrreiche und interessante Momente im Buch sorgen.
Ursula Hahnenberg zeigt in ihrem Krimi sehr anschaulich die Angst des Menschen vor Wölfen. Der "böse Wolf" ist seit jeher ein feststehender Begriff und schon sein Auftauchen birgt Gefahr. Doch erst die Gewöhnung an den Menschen lässt den Wolf zu einer Gefahr werden.

Ein solider Krimi, der ohne blutige Szenen auskommt und dennoch damit punktet, indem das Thema Wolf eingebunden wird.

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