Work-Life-Bullshit

Warum die Trennung von Arbeit und Leben in die Irre führt

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Das wahre Leben beginnt nicht erst nach Feierabend

Hier ist es: Ein positives Buch über Arbeit! Der Burnout-Debatte stellt Thomas Vašek die These entgegen, dass Arbeit nicht per se krank macht. Sie bindet in die Gesellschaft ein, stiftet Sinn und gibt Struktur. Die Work-Life-Balance dagegen ist ein Selbstbetrug, da sie den Arbeitnehmer nicht als handelndes Subjekt betrachtet und suggeriert, das wahre Leben beginne erst nach Feierabend. Arbeit ist aber das Zentrum unseres Lebens und das Herz unserer Gesellschaft. Arbeitszeit ist Lebenszeit.

Thomas Vašek plädiert für eine radikale Neubewertung der Arbeit, auf individueller, ökonomischer und gesellschaftlicher Ebene. Denn: Der Wert der Arbeit hängt davon ab, was wir persönlich aus ihr machen und wie sich Politik und Gesellschaft ihrer annehmen, um sie als Lebensform sicherzustellen und Chancengleichheit zu gewährleisten.

"Ein Plädoyer für gute Arbeit und ein Mutmacher-Buch für alle, die die Freude an ihrem Job nicht verlieren wollen."

Süddeutsche Zeitung (09. November 2013)

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ISBN: 978-3-641-10682-9
Erschienen am  02. September 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Arbeit macht nicht krank

Von: binesbuecher aus mainz

02.10.2013

Thomas Vasek ist Philosoph und Chefredakteur des Maganzins "Hohe Luft". Seine These ist, dass die Arbeit an sich nicht zum Burn - Out führt. Oh, dachte ich, da liest man doch ständig ganz andere Dinge. Das Buch mit dem Untertitel "Warum die Trennung von Arbeit und Leben in die Irre führt" beginnt mit den geschichtlichen Hintergründen der Arbeit. Zunächst gab es durchaus Arbeit für sich selbst, z.B. bei Bauern, etc. Diese Menschen sahen einen Sinn in ihrer Arbeit. Sie waren zwar körperlich aus- und teilweise überlastet, aber nicht psychisch. Man lebte nicht in der strikten Trennung zwischen Beruf und Freizeit, die Übergänge waren fließend. Dann kam die Zeit des Taylorismus, die Industrialisierung hielt Einzug und so ganz langsam änderte sich die Einstellung der Gesellschaft dahingehend, dass die Arbeit Pflicht ist und lästig, die Freizeit dagegen schön. Warum aber, wenn dies stimmen würde, gibt es Menschen, die in den Burn - Out kommen und das bei wenigen Wochenstunden Arbeit und andere arbeiten viel mehr und fühlen sich wohl? Es kann doch nicht an der Arbeitsmenge liegen. Der Autor plädiert dafür, dass man eine Arbeit machen soll, die einem Spaß macht. Klar das geht nicht immer. Aber ist Arbeitslosigkeit ein lebenswerterer Zustand? Freizeit hat man dann doch genug. Besser ist es sicher für die meisten Menschen nicht. Und genau da liegt der Ansatz von Vásek, es liegt nicht an der Menge der Arbeit sondern an der Zufriedenheit mit der Arbeit und an der Einstellung zur Arbeit, ob man in einen Burn - Out kommt oder nicht. Also ist auch die Work - Life - Balance nicht das Problem. Arbeit kann Spaß machen und das sollte sie auch. Dies ist das Plädoyer des Autors. Ich finde das Buch sehr interessant und lesenswert. So ein ganz anderer Weg als gewohnt und ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Für mich habe ich viele Denkanstösse rausgezogen und kann es nur empfehlen.

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Vita

Thomas Vašek

Thomas Vašek, geboren 1968 in Wien, ist Chefredakteur des neuen philosophischen Magazins Hohe Luft und Buchautor. Zuletzt erschien sein Buch „Denkstücke: Lockerungsübungen für den philosophischen Verstand“ im Suhrkamp Verlag (2012). Thomas Vasek lebt in München.

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Pressestimmen

"Mit all seinen klugen Sätzen ist dieses Buch ein guter Anlass, über das eigene Leben und die Tätigkeit zu sinnieren."

Harvard Business Manager (19. August 2013)

"Thomas Vasek liefert kluge und zuweilen auch überraschende Impulse, die animieren, über unser eigenes Verhältnis zur Arbeit nachzudenken."

Hamburger Abendblatt (19. Oktober 2013)

"Dieses Buch macht Mut und Lust […] für eine Gesellschaft zu streiten, in der wir uns weniger nach dem Feierabend sehnen."

Psychologie Heute (14. Mai 2014)

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