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Zapfig Ein Fall für die Kalte Sofie

Krimiserie Die Kalte Sofie (4)

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19779-7

NEU
Erschienen: 13.02.2017
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In der Giesinger Privatbrauerei Rößlbier führt Uschi Roßhaupter seit Jahrzehnten ein strenges Regiment. Und ihr Sohn Tobias macht immer noch brav, was die Mama sagt. Eigentlich – denn die Heirat mit Sekretärin Nathalie war nicht vorgesehen. Wen wundert’s, dass die junge Dame kurz vor der Trauung einer bedauerlichen Vergiftung zum Opfer fiel? Dr. Sofie Rosenhuth jedenfalls nicht. Sie hat die Roßhaupter Uschi gleich im Verdacht, doch ihr Kommissar Joe weiß sie zu bremsen. Also wird ordentlich ermittelt in der Münchner Schickeria. Ärgerlich nur, dass die grimmige Uschi kurz darauf ertrunken in einem ihrer Braukessel liegt …

"(…) bereitet Münchner Krimifans einen sakrisch guadn Lesespaß."

Münchner Merkur

ÜBERSICHT ZU DEN MÜNCHEN-KRIMIS VON FELICITAS GRUBER

Krimiserie Die Kalte Sofie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Felicitas Gruber (Autorin)

Felicitas Gruber ist das Pseudonym der Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch. Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und begeistert seit vielen Jahren mit ihren historischen Romanen ihre zahlreichen Leserinnen und Leser. Gesine Hirsch ist Kunsthistorikerin und entwickelte die erfolgreiche Serie »Dahoam is Dahoam« für das Bayerische Fernsehen mit. Beide Autorinnen leben in München, wo auch ihre Krimireihe mit der sympathischen Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth spielt.

"(…) bereitet Münchner Krimifans einen sakrisch guadn Lesespaß."

Münchner Merkur

20.10.2017 | 19:00 Uhr | Ismaning , Ismaning

Lesung mit dem Autorinnenduo Felicitas Gruber alias Brigitte Riebe und Gesine Hirsch

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ISBN: 978-3-641-19779-7

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Verlag: Diana

NEU
Erschienen: 13.02.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Mord in der Brauerei: Ein spritzig-erfrischender Krimi-Genuss

Von: Stephanie Manig  aus Oelsnitz Datum: 27.03.2017

buchstabenfaengerin.wordpress.com

Zapfig ist es in diesem Februar in München – und damit ist nichts anderes als „eiskoid“ gemeint. Bei Rechtsmedizinerin Dr. Sofie Rosenhuth und ihrer Kollegenschar geht es trotzdem heiß her: Erst werden sie in die Wohnung einer jungen Frau gerufen, die tot in ihrem Badezimmer liegt. Nur kurz darauf wird deren Schwiegermutter in spe ertrunken in einem Braukessel aufgefunden. Auffällig: Beide Todesfälle sind mit der Münchner Brauerei „Rößlbier“ verknüpft. Die Tote aus dem Bad, Nathalie Grimm, war die Sekretärin, während es sich bei der Leiche aus dem Braukessel um keine Geringere als „Rößlbier“-Chefin Uschi Roßhaupter handelt. Und obwohl die Kripo um Großstadtcowboy Joe Lederer ohnehin schon genug mit ihren Ermittlungen zu tun hat, ahnt noch niemand, dass die mysteriöse Mordserie im Münchner Braugewerbe so schnell kein Ende nehmen wird …

Dr. Sofie Rosenhuth geht in „Zapfig“ schon zum vierten Mal gemeinsam mit ihrem On-Off-Ex-Mann Joe Lederer auf Mördersuche – sehr zur Freude ihrer zahlreichen Fans.

Das Autoren-Duo Felicitas Gruber, bestehend aus den beiden Münchner Schriftstellerinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch, lässt auch mit ihrem vierten Krimi aus dieser Reihe die Herzen ihrer Leserinnen und Leser höher schlagen. Die liebenswürdig-chaotische Dr. Sofie Rosenhuth präsentiert sich einmal mehr in Bestform. Aber auch mit den anderen lieb gewonnenen Figuren gibt es ein Wiedersehen: Macho Joe Lederer gibt sich alle Mühe, um in der Gunst seiner Sofie ja nicht zu sinken, Tante Vroni kuriert am Chiemsee unter zig Araberinnen ihr kaputtes Knie aus, während Sofies Assistent Spike Vaterfreuden entgegensieht. Auch Mops Murmel und die eisige „Dr. Iglu“ Elke Falk, ihres Zeichens Chefin der Rechtsmedizin, fehlen nicht.

Aber nicht nur die wieder einmal in den schillerndsten Farben erstrahlenden Charaktere machen „Zapfig“ zu einem humorvollen Krimivergnügen, sondern auch der überzeugende Plot. Bis zum Ende darf geknobelt werden, wer hier wen auf dem Gewissen hat.

Langweilig wird es schon wegen der vielen kleinen Nebengeschichten nicht, die den Puls der Zeit wiedergeben: Sofie und Joe suchen eine bezahlbare Wohnung (was in München ein nahezu aussichtsloses Unterfangen ist), während der aus Aleppo geflüchtete Faris mit Ablehnung und einem gewalttätigen Übergriff zu kämpfen hat. Doch trotz dieses ernsten Themas kommt der Humor in „Zapfig“ nicht zu kurz. Gleiches gilt für den bayerischen Dialekt. Aber keine Sorge: Es braucht kein Glossar, um die Dialoge ins Hochdeutsche zu übersetzen.

Die Krimis um Dr. Sofie Rosenhuth sind nicht allein wegen ihrer herzallerliebsten Figuren, des Frohsinns, des federleichten Schreibstils von Felicitas Gruber und der typisch bayerischen Machart etwas Besonderes, sondern auch, weil die beiden Autorinnen dank fachkundigem Rat wieder einmal mit viel rechtsmedizinischem Know-How aufwarten.

Da „Zapfig“ erst am 13. Februar 2017 erschienen ist, wird Band fünf wohl noch ein wenig auf sich warten lassen. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude …

Die kalte Sofie und das Bier

Von: Themistokeles Datum: 22.03.2017

themis100000buecher.blogspot.de

Cover und Klappentext:
Das Cover passt wirklich gut zu diesem Krimi, denn zum einen erkennt man sofort, dass es sich um einen Regionalkrimi handeln dürfte. Zum anderen hilft auch das Coverbild sofort, um sich selbst herleiten zu können, was der bayrische Begriff „zapfig“ wohl bedeuten mag, denn die Eiszapfen lassen einen schon erahnen, dass es doch ziemlich kalt sein Dürfte. Zudem ist der Titel natürlich auch sofort ein Hinweis, in welcher Region dieser Krimi spielen wird. Was man nicht direkt weiß, welcher Band der Reihe um Sofie es wohl ist, aber es ist klar, er gehört zu einer Reihe. Finde ich schön, dass man das sofort sieht. Den Klappentext muss ich ein wenig bemängeln, denn ich hätte teilweise damit gerechnet, dass gewisse Charaktere eine größere und andere Rolle bekommen, als sie in Wirklichkeit haben.

Inhalt/Idee:
Es ist der vierte Band rund um Sofie Rosenhuth, Pathologin, und Joe Lederer, Kommissar. Man merkt zwar, dass es sicherlich eine genauere Einführung zu den einzelnen Personen und Zusammenhängen zwischen ihnen in den anderen Bänden gegeben haben dürfte, aber trotzdem fühlt man sich nicht allein gelassen. Den Tod des ersten Opfers erlebt man auch sofort mit und danach geht es sofort ans Ermitteln. Dabei finde ich es sehr gut, dass man zwei Seiten, polizeiliche Ermittlung und auch die pathologische Untersuchung als Aspekte direkt vor Augen hat. Es ist auch einfach spannend, wie die Beziehung zwischen den Mitarbeitern der Brauerei etc. die Ermittlungen in diverse Richtungen führen. Die Lösung des Falls finde ich im Endergebnis vielleicht ein bisschen zu weit hergeholt, zumindest in Anteilen, auch wenn es trotzdem ein interessanter Krimi ist.

Aufbau und Schreibstil/Umsetzung:
Vom Aufbau her mag ich es sehr gern, dass das Buch eher von kürzeren Kapiteln dominiert wird. Auch finde ich es sehr gut, dass man einiges vom Privatleben der Charaktere erfährt, nebenher auch noch einiges an Inhalt hat, das nicht direkt mit dem Fall zu tun hat, da ich diese Dinge bei einem Regionalkrimi einfach erwarte, auch wenn es teilweise ein bisschen zu viel private Probleme von Sofie und Joe waren und ein bisschen wenig zum Kriminalfall selbst. Was mir sehr gefällt sind die typisch bayrischen Ausdrücke, welche von der Autorin aber auch eigentlich nur in der Wörtlichen Rede bzw. bei Gedankengängen genutzt wird, da man einfach der Region noch näher kommt. Auch wenn es mir immer etwas schwer fiel mir vorzustellen, dass man wirklich in München ist und nicht irgendwo in Bayern.

Charaktere:
Die Charaktere finde ich allgemein sehr gut gelungen. Vor allem auch die vielen Beziehungen zwischen den Charakteren. Sowohl bei den Protagonisten und ihrem Umfeld, als auch im Umfeld der Brauerei und der Morde. Vor allem die Mitarbeiterinnen, die zusammen auf dem Jungesellinenabschied waren, finde ich charakterlich sehr interessant dargestellt, ebenso, wie die Spannungen und Freundschaften untereinander. Bei den Protagonisten hätte es gern noch ein bisschen mehr sein können, liegt aber bei mir vermutlich daran, dass ich einfach das gesamte Wissen aus den ersten drei Bänden nicht habe. Mit diesem wäre manches sicher leichter gewesen.

Fazit:
Ein sehr angenehm zu lesender Regionalkrimi, der einem wunderbar eine Atmosphäre kreiert, als sei man wirklich selbst in Bayern. Auch die Mischung aus privatem der Protagonisten und dem Fall finde ich durchaus stimmig, auch wenn ich Sofie sehr verstehen kann, wenn sie sich über Joe aufregt. Vor allem der kleine Mops Murmel hat mir sehr gefallen, auch wenn er nur eine Randfigur ist, aber er lockert einiges durchaus auf. Ich würde auf jeden Fall auch einen weiteren Krimi rund um die kalte Sofie lesen.

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