Zerschnitten

Thriller

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Henry Cutter hat viele Menschen ermordet – sehr viele Menschen. Doch die Morde finden nur in seiner Imagination statt, denn er ist ein berühmter Thrillerautor. Eines Tages behauptet Cutter allerdings, die geschilderten Taten tatsächlich begangen zu haben. Niemand glaubt dem Autor, denn unlängst wurde bei ihm eine voranschreitende Demenz diagnostiziert. Cutter kann keiner Erinnerung mehr trauen. Das Problem ist nur, dass in seiner Umgebung plötzlich schreckliche Morde geschehen. Bestialisch – wie in den Büchern von Henry Cutter ...


Aus dem Amerikanischen von Frank Dabrock
Originaltitel: Trust No One
Originalverlag: Simon & Schuster
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-18849-8
Erschienen am  08. August 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Vergesslicher Mörder?

Von: Harakiri

11.08.2016

Jerry ist Krimiautor und lebt in einem Pflegeheim. Er hat Alzheimer. Scherzhaft nennt er seine Krankheit Captain A, weil die immer mehr von seiner Persönlichkeit übernimmt. Die Krankheit nimmt ihm jede Erinnerung und so ist er sich nicht sicher, ob er ein Mörder ist oder ob diese Taten nur in seinen Büchern vorkommen. Als wieder ein Mord geschieht ist Jerry verdächtig, man kann ihm aber nichts anhaben. Doch ihn plagt die Vorstellung, jemanden getötet zu haben und so versucht er verzweifelt, den Dingen auf die Spur zu kommen. Doch wer meint es gut mit ihm und wer manipuliert ihn? Diese Frage ist gar nicht einfach zu beantworten in einem Buch, das übers Vergessen geht. Die Handlung spielt auf mehreren Ebenen. Gegenwart und Jerrys „Chronik des Wahnsinns“. Ein Tagebuch, das er beginnt als er seine Diagnose erhält. Darin hält er kontinuierlich fest, was ihn bewegt und darin sieht er auch seine Hoffnung endlich zu erfahren, ob er seine Frau Sandra wirklich getötet hat. Hier eine Rezension zu schreiben, ohne allzu viel zu verraten ist wirklich schwer. Der Leser macht sich ja während des Lesens so seine eigenen Gedanken, was passiert sein könnte und ob Jerry wirklich so böse ist. Mir kam schnell ein erster Verdacht und der hat sich auch bewahrheitet, aber so ganz sicher konnte ich mir bis zum Ende nicht sein. Legt der Autor doch mit seiner Schreibweise allerlei verwirrende Wendungen vor, die mich so manches Mal in die Irre geführt haben. Das Ende kam dann etwas schnell und nicht ganz nach meiner Vorstellung. Es wurde aber alles geklärt und es bleiben keine offenen Fragen, wie ich es gern mag. Fazit: Nicht ganz einfach zu lesendes Buch, da Jerrys Verwirrung durch seine Krankheit oft durchschimmert und den Leser gleich mit verwirrt. Besonders die Absätze in Jerrys Chronik fand ich etwas schwer zu verstehen. Dennoch lesenswert, aber wenig spannend.

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Vita

Paul Cleave wurde am 10. Dezember 1974 in Christchurch, Neuseeland geboren, dem Ort, wo auch seine Romane spielen. Dem Fan von Stephen King und Lee Child gelang mit seinem Debütroman Der siebte Tod auf Anhieb ein internationaler Erfolg, der in Deutschland monatelang auf den ersten Plätzen der Bestsellerlisten stand.

www.paulcleave.co.nz/de

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