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Ziemlich feste Freunde Warum der Freundeskreis heute die bessere Familie ist

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-13064-0

Erschienen: 19.05.2014
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Wie viel Freundschaft braucht der Mensch?

»Freunde werden aufgrund der Brüchigkeit von Beziehungen immer wichtiger«, schreibt Soziologin Eva Illouz. »Freunde sind die neue Familie«, titelte der STERN schon in den Neunzigern – und auf den ersten Blick ist es plausibel: Ehen gehen schneller entzwei, Familien zerbrechen, wir gehen zum Studieren in die Ferne, ziehen der Arbeit halber ans andere Ende der Republik. Wir müssen mobil sein, lassen unser Heimatdorf und alte Freunde zurück, finden neue. Suchen sie uns selbst aus, anstatt wie mit der Familie auf immer verbunden zu sein. Sind Freundschaften das Resultat moderner, individueller Selbstbestimmung? Susanne Lang unterzieht verschiedene Arten der Freundschaft einem Reality-Check, entlarvt Freundschaftsmythen – und erklärt, warum der Freundeskreis oft die bessere Familie ist.

77 % der Deutschen haben einen festen Freundeskreis. Im Durchschnitt haben wir 3,3 echte und 130 Facebook-Freunde. Wer umgeben von Freunden alt wird, hat eine um 22 % erhöhte Lebenserwartung.

"Anders als in der strengen Sachbuchliga finden die Simpsons wie die Sopranos Eingang in die Analyse, werden wissenschaftliche Studien schon mal zerpflückt und allen voran persönliche Begebenheiten offenherzig als Fallbeispiele vorgebracht."

Radio FM4 (04.08.2014)

Susanne Lang (Autorin)

Susanne Lang hat in Münster Germanistik, Kultur‐ und Kommunikationswissenschaften studiert. Danach besuchte sie die Deutsche Journalistenschule in München. Ab 2003 arbeitete sie als Redakteurin, später als Ressortleiterin bei der taz. Seit 2010 ist sie verantwortliche Redakteurin beim Freitag. Susanne Lang lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Berlin.

"Anders als in der strengen Sachbuchliga finden die Simpsons wie die Sopranos Eingang in die Analyse, werden wissenschaftliche Studien schon mal zerpflückt und allen voran persönliche Begebenheiten offenherzig als Fallbeispiele vorgebracht."

Radio FM4 (04.08.2014)

"Ist am Ende Blut doch dicker als Wasser? Susanne Lang geht Fragen wie dieser in sympathischem Plauderton nach."

Kurier am Sonntag (08.06.2014)

"Susanne Lang verrät, wie Freunde ticken, und verknüpft dies mit unterhaltsamen Film- und Songzitaten. Auch zum Verschenken prima!"

vive Gesundheitsmagazin (01.03.2014)

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-13064-0

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 19.05.2014

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Schöne Wochenendlektüre mit persönlichem Schreibstil

Von: Melissa R. Datum: 20.10.2015

mellis-produkttests.blogspot.de/

Freunde machen glücklich - zumindest jene 77 Prozent der Deutschen, die über einen festen Freundeskreis verfügen (...). Doch längst haben wir unsere Freundschaften nach der Logik moderner Netzwerke strukturiert: Sie sind unverbindlich, nach Interessen sortiert, in ständiger Veränderung begriffen. Mit viel Glück halten sie nach einer Lebensphase eine zweite, ganz selten eine dritte oder vierte. Ist das ein Problem? Nein. Wir müssen uns lediglich von unseren verstaubten Vorstellungen über Freundschaft verabschieden. (Klappentext)

Was ich mir vom Kauf dieses Buches erwartet habe, war es, einen Einblick in die Psychologie und die Funktionsweisen der Freundschaft zu erhalten. Im Bezug auf den Aspekt der Psychologie wurde mein Anliegen zwar nicht so erfüllt, wie ich es mir erhofft hatte, jedoch kann dieses Buch durch seinen Charme und anderweitige interessante Thematiken bestechen.

Der Schreibstil erinnert an ein persönliches Gespräch unter zwei Bekannten: die Autorin stellt ihre eigenen Erfahrungen und Eindrücke mit ihrem Freundeskreis dar, wobei sie ihre Schilderungen stetig mit Studien oder Umfrageergebnissen stützt. So erhält man einen Einblick in das Leben von Susanne Lang und gleichzeitig auch in ihre Gefühlswelt.
Dadurch entsteht -ironischerweise- nicht nur eine Art "freundschaftliches Verhältnis" zwischen Autorin und Leser, sondern auch eine tolle Leseatmosphäre.

Die lockeren Geschichten machen "Ziemlich feste Freunde" zu einer entspannten Wochenendlektüre, die den Blick für unsere eigenen Beziehungen öffnet. Viele geschilderten Sachverhalte konnte man auf sein eigenes Leben projizieren und so wiederfinden. Nachdem ich das Buch beendet hatte, änderte sich meine Sichtweise im Bezug auf meinen eigenen Freundeskreis und ich habe das Gefühl seitdem verstärkt auf den Erhalt meiner Freundschaften zu achten. Insgesamt ein charmantes Buch, das zum Nachdenken anregt.

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