Zweilicht

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Erst stiehlt sie sein Herz, dann seine Welt ...

Der 17-jährige Jay ist in der Stadt seiner Träume angelangt – ein Jahr wird er als Austauschschüler in New York, der Heimat seines verstorbenen Vaters, verbringen. Gleich zu Beginn verliebt er sich in die geheimnisvolle Madison mit den Indianeraugen. Doch was er keinem zu erzählen wagt: Hin und wieder taucht ein anderes Mädchen auf, das außer ihm niemand zu sehen scheint. Sie nennt sich Ivy und er kann nicht aufhören, an sie zu denken. Bis sie ihn schließlich in eine verwunschene Welt entführt, die seit Jahrhunderten kein lebender Mensch betreten hat. Als auch im New York der Gegenwart die Geister und Dämonen erwachen, beginnt für Jay ein Kampf auf Leben und Tod. Der Dämon mit dem Herzen aus Eis ist ihm auf der Spur und giert nach menschlichen Seelen. Und Jay muss sich entscheiden – zwischen zwei Mädchen, zwei Leben, zwei Wirklichkeiten …


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ISBN: 978-3-641-05658-2
Erschienen am  29. August 2011
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Trotz gutem Schreibstil sehr verwirrend

Von: KittyCatina

27.01.2018

Nina Blazon hat ohne Zweifel einen guten Schreibstil, so dass sich dieses Buch wirklich schnell und ohne Probleme lesen ließ. Dazu passte er perfekt zur Handlung, die sich eher an jüngere Teenager richtet. Von daher konnte mich ihr Stil durchaus überzeugen. Anders ging es mir da leider bei der Geschichte. Erst brauchte ich eine ganze Weile, bis ich überhaupt hinein gefunden habe, weil sie schon mit vielen verschiedenen Namen und Charakteren beginnt und dann hat sie sich teilweise auch noch ganz schön gezogen. Allerdings meine ich damit nicht, dass die Story an sich langweilig wäre, sondern vielmehr, dass sie mich oft ganz schön verwirrt hat und ich mehr darüber nachdenken musste, wer nun eigentlich wer ist und wer welches Ziel verfolgt, als mich in sie hinein fallen lassen zu können. Und dann kam so ziemlich in der Mitte des Buches die große Wendung, mit der ich so gar nicht gerechnet hatte und es wurde endlich spannend. Nur hielt das leider nicht an und zum Ende hin wurde es wieder sehr verwirrend und ich wollte auch gar nicht mehr so richtig wissen, wie es nun ausgeht. Allerdings muss ich der Autorin zu Gute halten, dass sie super überzeugende Welten geschaffen hat, die ich mir unheimlich gut vorstellen konnte und auch das Ende der Geschichte hat mir dann besser gefallen, als ich gedacht hätte. Auch an den Charakteren kann ich soweit nicht rummeckern. Sie wirken zwar nicht von Anfang an immer nachvollziehbar, aber am Ende ergibt so manches einen Sinn. Außerdem mochte ich Jay, genauso wie Madison und Ivy recht gern, selbst wenn sie an viele andere Charaktere aus Jugendbüchern nicht heran reichen. Im Großen und Ganzen ist „Zweilicht“ also ein Jugend-Fantasy-Roman, welcher sowohl Schwächen, als auch ein paar Stärken hat. Der leichte, lockere Schreibstil ließ mich durch die Seiten fliegen, die verwirrende Geschichte hingegen konnte mich nicht so richtig packen. Dennoch werde ich Büchern von Nina Blazon sicher noch mehr Chancen geben.

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Was ist die Wirklichkeit?

Von: Kerry aus Berlin

23.05.2016

Der 17-jährige Jay wird ein Jahr als Austauschschüler in seiner Traumstadt New York verbringen. Hier lebt er bei seinem Onkel und Cousin und will eigentlich nur eines - dieses Jahr voll und ganz genießen. Warum auch nicht, immerhin ist er jung und ungebunden. Auf seiner neuen Schule fällt ihm sofort Schülerin Madison auf, die ihm auf den ersten Blick gefällt. Jay ist klar, dass es nicht einfach wird, das Herz der Begehrten zu erobern, doch Aufgeben ist keine Option für ihn. Doch etwas Merkwürdiges geschieht. Immer wieder trifft er auf ein anderes Mädchen, dass sich Ivy nennt, ja schlimmer noch, augenscheinlich kann nur er sie sehen. Verliert er langsam den Verstand? Erstaunlich ist jedoch, je öfter ihm Ivy begegnet, desto zugänglicher erscheint ihm Madison zu sein. Irgendwas läuft da nicht ganz richtig, doch wer ist er, dass er sich beschweren würde, dass anscheinend zwei gutaussehende Mädchen was von ihm wollen? Erstaunt muss Jay immer wieder feststellen, dass ihm Ivy meist dann begegnet, wenn er nicht allein ist. Warum nicht? Wäre es nicht einfacher Kontakt mit ihm aufzunehmen, wenn niemand in der Nähe ist? Was Jay jedoch nicht weiß - Ivy erscheint ihm meistens, wenn er in Gefahr schwebt und rettet ihm dadurch das Leben. Bei einer dieser Begegnungen schließt er sich Ivy an und muss mit Erschrecken feststellen, dass alles, was er bisher kannte, anscheinend eine Illusion gewesen ist. Tatsächlich befindet er sich in einer völlig anderen Welt, die mit der gewohnten sehr wenig zu tun hat und auch hier ist sein Leben in Gefahr ... Was ist die Wirklichkeit? Der Plot wurde mystisch und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut am Plot hat mir gefallen, wie sich nach und nach die Erscheinungen Jays im Bezug auf Ivy erklärten und so die jeweiligen Situationen in einem völlig anderen Licht beschienen wurden, als es ursprünglich den Anschein hatte. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich erarbeitet. Besonders beeindruckt hat mich die Figur der Ivy, die sich in große Gefahr begeben hat, um Jay immer wieder aus ihm unbewussten Notsituationen zu retten und es dennoch schaffte, über diese kurzen "Treffen" eine Art Beziehung mit ihm aufzubauen. Den Schreibstil kann ich nur als sehr bildhaft beschreiben, ich hatte das Gefühl, direkt vor Ort dabei zu sein. Abschließend kann ich sagen, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

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Vita

Nina Blazon, geboren in Koper bei Triest, las schon als Jugendliche mit Begeisterung Fantasy-Literatur. Selbst zu schreiben begann sie während ihres Germanistik-Studiums. Ihr erster Fantasy-Jugendroman wurde mit dem Wolfgang-Hohlbein-Preis und dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Seither haben Nina Blazons Bücher zahlreiche Preise erhalten, zuletzt 2016 den Seraph für »Der Winter der schwarzen Rosen«. Die erfolgreiche Kinder- und Jugendbuchautorin lebt in Stuttgart.

www.ninablazon.de

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