deutsch, nicht dumpf

Ein Leitfaden für aufgeklärte Patrioten

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Heimat, Leitkultur, Nation: Thea Dorn will diese kontroversen Themen nicht den Rechten überlassen

Seit Jahren streiten wir, und der Ton wird rauer: Befördert die Rede von Heimat und Verwurzelung oder gar Patriotismus ein rückwärtsgewandtes, engstirniges Denken, das über kurz oder lang zu neuem Chauvinismus, Rassismus und Nationalismus führen wird? Oder ist das Beharren auf unseren kulturellen, historisch gewachsenenen Besonderheiten in Zeiten von Migration, Globalisierung und Technokratisierung nicht vielmehr Grundbedingung dafür, jene weltoffene Liberalität und Zivilität zu wahren, zu der das heutige Deutschland ja inzwischen längst gefunden hat? Anknüpfend an Themen, die sie bereits in ihrem Bestseller „Die deutsche Seele“ (zusammen mit Richard Wagner) erkundet hat, wendet Thea Dorn sich nun den aktuellen Schicksalsfragen unserer Gesellschaft zu - differenziert, unaufgeregt und dennoch leidenschaftlich.

»Das Buch ist eine kluge, abwägende und doch pathetische Streitschrift für Deutschland, das sich seiner Besonderheiten bewusst ist, ohne dabei auf Sonderwege zu geraten.«

DER SPIEGEL, Sigmar Gabriel (05. Mai 2018)

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ISBN: 978-3-641-23025-8
Erschienen am  23. April 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein Leitfaden, der für mich nur bedingt funktioniert hat

Von: fabulabooks

09.09.2019

Thea Dorn geht in ihrem Buch "deutsch, nicht dumpf - Ein Leitfaden für Patrioten" der Frage nach, ob wir unser Land lieben und gar Heimat nennen dürfen. Um diese Fragen beantworten zu können, erörtert sie Begriffe wie Leitkultur, Heimat, Weltbürgertum oder Patriotismus vor einem philosophischen, kulturellen und historischen Hintergrund und gibt ihre persönliche Meinung dazu wieder. "deutsch, nicht dumpf" war mein erstes Buch von Thea Dorn und ich habe mir sehr viel davon erhofft. Leider konnte sie meinen Erwartungen nur bedingt gerecht werden. Das erste und letzte Kapitel haben mir zwar sehr gut gefallen und die Thematik auch näher gebracht, die anderen sechs Kapitel haben sich für mich aber eher nach Zitatesammlung bzw. trockenem Geschichtsbuch angefühlt. Die geschichtlichen Hintergrundinformationen waren zwar sehr wichtig, um ein Gesamtbild zu schaffen und es hat mich auch vieles besser einordnen lassen, dennoch finde ich, dass die Struktur ihres Textes darunter gelitten hat. Ständig wurden Informationen fallen gelassen oder angerissen, die erst in einem nächsten Abschnitt erläutert wurden, sodass es für mich sehr schwer war, Thea Dorns Ansichten zu folgen. Mir haben ihre persönlichen Erfahrungen und Einordnungen im aktuellen Zeitgeschehen, die sie besonders im ersten und letzten Kapitel schildert, viel besser gefallen und hätten meiner Meinung nach einen größeren Platz einnehmen können. Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat, war ihre Schreibart. Ich hab mich teilweise als Leser nicht ernst genommen gefühlt, da sie von oben herab und sehr belehrend geklungen hat. Das hat mir immer wieder den Spaß am Lesen genommen. Zudem habe ich unterschätzt, wie philosophisch Thea Dorn ihre Texte verfasst. Das ist zwar nichts Verwerfliches, es hat nur dazu geführt, dass die Lektüre dadurch noch schwieriger zu lesen war. Thea Dorn hat mit ihrem Leitfaden für Patrioten zwar einen guten Ansatz verfolgt und ein wichtiges Thema in der heutigen Zeit behandelt (besonders im Hinblick darauf, diese Themen nicht den Rechten zu überlassen), letztendlich hat mich ihre Umsetzung aber nicht überzeugt.

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Leitfaden für wen?

Von: Markus Gebhard aus Wiesloch (Hesse im badischen Exil)

06.03.2019

Ehrlich? Eigentlich "mag" ich Frau Dorn und ihre Meinung. Aber durch dieses Buch habe ich mich gequält. Vorsicht, Spoiler: Viel über die lange Zeit vor der Gegenwart, wenig über die Gegenwart selbst und hier auch eher auf Basis von Buchwissen und nicht oder wenig durch selbst Erfahrenes. Frau Dorn kommt wie ich aus der Arbeiterstadt Offenbach am Main (Hugenottenstadt! Verschämt nennt sie das "bei Frankfurt am Main"); hier kann man sich als Mikrokosmos alles anschauen, was "deutsch" ausmachen kann und sollte. Auch habe ich in den 1980ern als Wehrdienstleistender meinen Dienst "am Vaterland" geleistet und gelobt als Bürger in Uniform (Bürger!) unsere freiheitlich demokratische Grundordnung auch mit meinem Leben zu verteidigen; "der Al-Wazir" (gleiche Schule wie ich) konnte das damals nicht nachvollziehen, heute ist er stellvertretender Ministerpräsident in einem Bundesland des Landes das übersetzt wohl "Land der vielen Völker" schon immer heißt. Also was ist jetzt genau "deutsch"? Aus dem Buch erschließt sich mir das leider nicht.

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Vita

Thea Dorn, geboren 1970, studierte Philosophie und Theaterwissenschaften in Frankfurt, Wien und Berlin. Sie schrieb preisgekrönte Romane (zuletzt »Die Unglückseligen«), Theaterstücke, Drehbücher und Essays (zuletzt »deutsch, nicht dumpf«). 2011 veröffentlichte sie (zusammen mit Richard Wagner) »Die deutsche Seele«, eine enzyklopädische Kulturgeschichte des Deutschen von Abendbrot bis Zerrissenheit. Seit März 2017 ist sie festes Mitglied im »Literarischen Quartett«. Thea Dorn lebt in Berlin.

Zur AUTORENSEITE

Events

09. Juli 2020

Lesung und Gespräch mit Thea Dorn im Rahmen der internationalen Tagung „Vanitas und Gesellschaft“

Hamburg | Lesungen
Thea Dorn
Die Unglückseligen

Pressestimmen

»Ein historisch zuverlässig informierendes Vademecum für politisch interessierte und demokratisch orientierte Zeitgenossen, die sich in einer aufgeheizten innenpolitischen Atmosphäre zurechtfinden müssen.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Stephan Wackwitz (02. Juni 2018)

»Es ist ein streitbares Buch, das Thea Dorn da vorgelegt hat. Ein provokantes, deutsches Manifest, über das sich trefflich streiten lässt. Die Debatte ist eröffnet.«

»Die Schriftstellerin Thea Dorn stellt sich den aktuellen Schicksalsfragen unserer Gesellschaft – differenziert, unaufgeregt und dennoch leidenschaftlich.«

»Ihr kluger ‚Leitfaden für aufgeklärte Patrioten‘ ist ein Glücksfall in der aktuellen Debatte.«

B.Z. am Sonntag (06. Mai 2018)