Leserstimmen zu
Mein Leben als Zucchini

Gilles Paris

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Icare, der von allen nur Zucchini genannt wird, ist gerade mal 9 Jahre alt, als er aus Versehen seine Mutter erschießt. Auf der Polizeistation lernt er den Gendarmen Raymond kennen, der ihn ins Kinderheim Fontaines bringt, da Zucchinis Vater nicht auffindbar ist. Als er im Heim angekommen ist , wird diese Zeit zur schönster seines Lebens. Er lernt zu lieben und zu vertrauen, Probleme zu lösen und das Leben in die Hand zu nehmen. Es wird aus Zucchinis Sicht geschrieben und auch in seiner kindlichen Art. Die Sätze sind meist kurze, knappe Aussagen.Viele Fragen werden gestellt, vor allem an Erwachsene. Das Buch zeig auch direkt am Anfang auf das es sich nicht um eine Komödie handelt. Ich finde das Buch ist interessant geschrieben und die Geschichte echt rührend. Selbst für Erwachsende finde ich das Buch durchaus lesbar. Das Buch bekommt 5 von 5 Sterne, da die Geschichte mich fasziniert und berührt hat. Übrigens gibt es einen Film zum Buch ! :-), Icare, der von allen nur Zucchini genannt wird, ist gerade mal 9 Jahre alt, als er aus Versehen seine Mutter erschießt. Auf der Polizeistation lernt er den Gendarmen Raymond kennen, der ihn ins Kinderheim Fontaines bringt, da Zucchinis Vater nicht auffindbar ist. Als er im Heim angekommen ist , wird diese Zeit zur schönster seines Lebens. Er lernt zu lieben und zu vertrauen, Probleme zu lösen und das Leben in die Hand zu nehmen. Es wird aus Zucchinis Sicht geschrieben und auch in seiner kindlichen Art. Die Sätze sind meist kurze, knappe Aussagen.Viele Fragen werden gestellt, vor allem an Erwachsene. Das Buch zeig auch direkt am Anfang auf das es sich nicht um eine Komödie handelt. Ich finde das Buch ist interessant geschrieben und die Geschichte echt rührend. Selbst für Erwachsende finde ich das Buch durchaus lesbar. Das Buch bekommt 5 von 5 Sterne, da die Geschichte mich fasziniert und berührt hat. Übrigens gibt es einen Film zum Buch ! :-)

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Zucchini gelangt durch einen tragischen Unfall ins Waisenhaus. Dort lernt er zum ersten Mal richtige Freundschaft kennen. Vor allem die hübsche Camille hat es ihm angetan. Er berichtet aus seiner Perspektive über sein Leben vor und während seines Aufenthaltes im Heim. Das Buch besticht vor allem durch den authentischen und überzeugenden Schreibstil, der eindeutig einem neunjährigen Jungen zuzuordnen ist. Es zeigt die Sicht eines Kindes auf die Welt und auf seine Mitmenschen. Kinder begreifen Dinge oft ganz anders als Erwachsene und halten diese deshalb häufig für merkwürdig. Für mich wirkten Zucchini und seine Gedanken dadurch zuckersüß und ließen mich häufig schmunzeln. Leider ist es aber auch eine Art zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ist das Buch sehr schön, weil Zucchini so viel Freundschaft und Liebe erfährt. Allerdings haben alle Kinder des Waisenhauses schlimme Dinge erlebt. Nach und nach werden die Geschichten der Kinder aufgedeckt und man erfährt, was ihnen widerfahren ist, wo ihre Eltern sind oder was mit ihnen passiert ist. Dies ist einerseits sehr spannend, andererseits leider oft sehr haarsträubend und schrecklich. Natürlich wird auch hier alles aus der Sicht von Zucchini geschildert und er empfindet einiges als gar nicht so furchtbar, weil er sie einfach nicht richtig versteht. Für den Leser ist aber schon die Andeutung und das daraus folgende Gedankenkino erschreckend. Auch die Beziehung, welche zwischen Zucchini und Camille entsteht, wurde sehr süß dargestellt. Diese erste Liebe gibt ihm einiges zu denken und seine Gedanken kreisen eigentlich permanent um sie. “Mein Leben als Zucchini” ist ein traurig-schönes Buch über Freundschaft, Liebe, Zugehörigkeitsgefühl, welches durch seine Charaktere und vor allem seinen Schreibstil überzeugt.

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Das Cover ist farbenfroh passend zum gleichnamigen Animationsfilm gestaltet. Der Hintergrund ist in einem hellen gelb gehalten. Davon hebt sich der Titel als bunter Schriftzug ganz gut ab. Am unteren Rand sind die Kinder zu sehen. Allen voran vermute ich Icare, genannt Zucchini mit seinen blauen Haaren. Die anderen Kinder sind vermutlich aus seiner Wohngruppe. Mir fiel das Cover sofort ins Auge auch ohne überhaupt etwas über den Animationsfilm gehört zu haben. Icare, der lieber Zucchini genannt werden möchte ist neun Jahre alt, als er eher zufällig seine Mutter erschießt. Auch wenn es sehr makaber ist, konnte ihm eigentlich nichts besseres passieren. Seine alkoholsüchtige Mutter hatte sich schon lange nicht mehr um ihren Sohn gekümmert. Nach dem Vorfall bringt ihn Raymond, ein Polizist ins Waisenhaus. Die Geschichte wird aus der Sicht von Icare in der Ich- Perspektive erzählt. Anfangs fand ich den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig, denn auch die Wortwahl und der Satzbau scheinen einem Kind zu gehören. Konsequent schreibt Gilles Paris im Stil eines Kindes und so sind manche Sätze sehr amüsant aneinander gefügt. Ebenso sind die Dialoge auch sehr schön kindlich. So hatte ich beim Lesen immer wieder ein Lächeln auf den Lippen. Ich musste einfach schmunzeln, denn so kommen die Kinderweisheiten sehr gut rüber. Für mich ein Roman zum Schmunzeln. Man braucht einen Moment um reinzukommen, aber wenn man den Schreibstil für sich akzeptiert hat ist es einfach nur schön. Vielen Dank an die Random House GmbH und den Knaus Verlag für das Rezensionsexemplar.

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»Mein Name ist Zucchini«, so stellt sich der kleine Ikare aus Frankreich vor. Seine Mutter arbeitslos, Alkoholikerin und fernsehsüchtig, kümmert sich seit ihrem Unfall kaum noch um den Jungen. Aufmerksamkeit bekommt der Kleine nur, wenn er etwas Dummes angestellt hat. Und das eigentlich täglich. Zucchini versteckt sich dann am liebsten auf dem Dachboden, da kommt die Mutter, mit ihrem kaputten Bein nicht hin. Eines Tages findet er in einer Kommode einen Revolver und will damit den Himmel erschießen, weil der, wie die Mutter immer sagt, »Der Himmel, mein Kleiner, der ist so groß, damit wir nie vergessen, wie klein unsereins daneben ist.« (Seite 7) Am Ende erschießt der Kleine ausversehen seine eigene Mama und landet als Waise im Kinderheim. Dort findet er ein liebevolles »Zuhause« und »Geschwister«. Die Kinder sind nicht immer lieb zueinander, aber sie bilden eine Einheit. Die meisten Kinder haben eine hässliche Vergangenheit, die aus der Sicht der Kinder manchmal etwas lustig wirken kann. Das Kinderbuch wird aus der Sicht des kleinen Zucchini erzählt. (Warum eigentlich Zucchini. Der Originaltitel heißt :Autobiographie einer Pflaume. Das idiomatische Pendant zur französischen courgette ist im deutschen die Pflaume oder Gurke. Da der gleichnamige Film sich für Zucchini entschieden hat, wurde die Neuauflage des Romans, dem Film angeglichen.) Der Roman liest sich, wie ein Neunjähriger sprechen würde, der nicht der intelligenteste ist. Zucchini hinterfragt viel und geht damit seiner Umwelt manchmal gehörig auf die Nerven. Es gibt so manchen Erwachsenen in der Geschichte, der auch ein gutes Bild macht. Die Erzieher in dem Heim sind oftmals wie eine Insel der Geborgenheit. Die Geschichten der Kinder werden, wie es Kinder sehen erzählt. Ohne große Details und so einfach wie möglich. Mich hat das Buch sehr berührt. Nicht das ich Tränen in den Augen gehabt hätte. Durch die Erzählweise, sieht man die Grausamkeiten mit dem Kinderblick und kommt einfach damit klar. Erst vor kurzem ist der Film zum Buch in den Kinos angelaufen. Die Verfilmung wird sehr gelobt, es wäre tragisch, traumatisch und berührend. Als Puppenfilm, sind die Figuren neutraler, was es für kleine Kinder zu einem einfachen Puppentrickfilm macht. Das Buch würde ich etwas älteren Kindern empfehlen. Es ist aber genauso gut für Erwachsene zu lesen.

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Icare, der von allen nur Zucchini genannt wird, ist gerade mal 9 Jahre alt, als er aus Versehen seine Mutter erschießt. Auf der Polizeistation lernt er den Gendarmen Raymond kennen, der ihn ins Kinderheim Fontaines bringt, da Zucchinis Vater nicht auffindbar ist. Im Heim erlebt Zucchini seine bisher schönste Kindheit. Er hat gut Freunde, geht regelmäßig zur Schule und als ein neues Mädchen im Heim einzieht, lernt er auch zu lieben und zu vertrauen. Camille und Zucchini sowie die anderen Kinder lernen, erwachsen zu werden und das dazu auch jede Menge Probleme gehören, die nicht allein ihre sind, sondern gemeinsam bewältig werden müssen. Gleich auf den ersten Seiten merkt man, dass es sich bei der Geschichte um keine Komödie handelt. Es fängt tragisch mit dem Tod von Zucchinis Mutter an. Er erschießt sie versehentlich mit einem Revolver, den er in ihrer Kommode gefunden hat. Da Zucchini mit seinen 9 Jahren nicht strafmündig ist und sein Vater mit einer anderen Frau durchgebrannt ist, wie er vom Gendarmen Raymond, der Zucchini gleich ins Herz geschlossen hat, ins Kinderheim Fontaines gebracht. Und dort erlebt Zucchini einen spannenden Tag nach dem anderen. Damit meine ich nicht, das Aufregendes passiert, sondern dass jeder Tag vollgepackt ist mit den Problemen aller. Und dass sich alle damit befassen. Es wird aus Zucchinis Sicht geschrieben und auch in seiner kindlichen Art. Die Sätze sind meist aneinandergereihte Aufzählungen von Ereignissen oder kurze, knappe Aussagen. Viele Fragen werden gestellt, vor allem an Erwachsene. Und hier kommen die Antworten, die wir als Erwachsene gerne geben. "Das geht Dich nichts an", "Dafür bist du zu jung" oder "Weil ich es sage". Der kindliche Schreibstil hat mir zu Anfang so gar nicht gefallen, doch je mehr ich mich auf die Geschichte eingelassen habe, umso besser konnte ich verstehen, warum diese Art gewählt wurde. So konnte ich mich letztendlich sehr gut in die Kinder hineinversetzen. Zucchini hat keine einfache Kindheit. Dies merkt man auch an seinem Verhalten. Er ist ein herzensguter kleiner Kerl, doch weiß er nicht, wie eine richtige Familie aussieht. Er lernt erst den Zusammenhalt und Liebe kennen, als er ins Kinderheim kommt. Die Kinder sind allesamt wunderbar skurril. Jedes hat sein Päckchen zu tragen, sei es, weil die Eltern verstorben sind, weil sich diese nicht um sie kümmern oder keine Zeit für sie haben. Und doch sind alle Kinder starke Persönlichkeiten. Sie helfen sich untereinander, tritzen sich aber auch. Aber alle wollen eigentlich nur das eine: eine Familie. Und so geben sie sich untereinander Halt. Das Buch ist vieles: traurig, lustig, nachdenklich, bewegend, erfrischend, kindlich, mutig, liebend, fantastisch, packend. Aber auf alle Fälle eins: wunderschön. Ich bin letztendlich total verliebt in die Geschichte, in Zucchini und die Art des Erzählens. Ein Animationsfilm zu dem Buch erschien im Februar 2017. Ich werde mir diesen Film garantiert anschauen. Fazit: Eine liebevolle und vor allem einfühlsame Geschichte rund um das Finden einer Familie.

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Meine Meinung zum Buch: Mein Leben als Zucchini Aufmerksamkeit und Erwartung: Diesen Punkt findet ihr wieder auf meinem Blog. Inhalt in meinen Worten: Zucchini, ein Junge, der einen Mord begeht, doch nicht absichtlich und in ein Heim kommt. Der zu vieles sprichwörtlich nimmt, nicht nur als Sprichwort sondern auch wirklich denkt, es zu tun. Sei es das der Vater mit einer doofen Pute unterwegs ist, hier malt er aus, dass wirklich eine Pute unterwegs ist. Somit darf, wer dieses Buch liest, sich auf kurioses und wertvolles einstellen. Manches entdeckt man erst, wenn man tiefer und in das Herz eines Buches schaut. Wie ich das Buch empfand: Ich tat mir durch die Ich Perspektive und dem Schreibstil etwas schwer. Es ist kein Buch, das man ich in einem Rutsch lesen konnte, sondern ich brauchte Pausen dazwischen. Einerseits lag es an der schwere, die doch kinderleicht vermittelt wird, andererseits aber eben auch durch die ICH Perspektive. Charaktere: Ich treffe in diesem Buch auf ein Kinderheim, wo ich mir denke, zu schade, dass ich noch kein Kinderheim traf, das wirklich diese Leichtigkeit vermitteln kann. Bisher erlebte ich diese Heime anders und so, das Kinder die aus den Heimen gekommen sind, es nicht wirklich einfach hatten, und auch nicht individuell gefördert worden sind. Entweder man siegte oder verlor. Anders ist es in diesem Buch. Obwohl die Leiter und Erzieher nicht unbedingt selbst ein leichtes Leben haben, möchten sie den Kindern vermitteln, dass es lohnenswert ist, zu leben und zu tun und zu gestalten. Das fand ich schön. Gerade weil Zucchini ein wirklich hartes Schicksal hat, das er sicherlich nicht gerne gemacht hat. Aber durch seine Gedanken, wo Zucchini mich mitnimmt und mir seine Welt erklärt bin ich aufgerüttelt und auch sehr berührt. Schreibstil: Wie gesagt dieses Buch ist in einer ICH-Perspektive geschrieben. Ich erfahre das Leben von Zucchini aus seiner Sicht und überhaupt ist alles was in diesem Buch passiert nur aus seiner Sicht zu betrachten, das war nicht immer einfach für mich, andererseits konnte ich mich so sehr viel besser auf ihn einlassen und ihn begreifen und ergreifen. Spannung: Die Spannung wird nicht unbedingt durch Action zum tragen gebracht, sondern dadurch, dass ich die Sicht eines Kindes verstehen lernen darf, und dabei hin und wieder parallelen entdecken kann, die mir bekannt vor kommen. Auch wie es mit Zucchini weiter geht, ist es an sich spannend, wenn auch zum Ende hin sehr voraussehbar. An sich aber keine schlechte Idee. Empfehlung: Ich würde dieses Buch keinem Kind in die Hand geben, jedoch habe ich auch eine andere Sicht auf manches Buch, als Kinder es haben. Jedoch kann ich jedem das Buch empfehlen, der selbst gern wieder einmal Kind wäre, die Welt mit anderen Augen zu betrachten wollen, weg von Altbekannten und hinein in das Denken eines Kindes. Auch finde ich es schön, wie es letztlich geschrieben ist, auch wenn es anstregend ist, aber es ist hat etwas typisches Französisches. Diese Bildersprache, die Wirkung von verschiedenen und Farbenfrohen Akzenten und wer "Die Kinder des Monsieur Mathieu" oder die "Schöne und das Biest" mag, und "die Fabelhafte Welt der Amelie" mag, ist hier bestens aufgehoben. Bewertung: Ich musste mit diesem Buch wirklich erst einmal warm werden, mich inspirieren lassen und mich auf die Schreib und Denkweise einlassen, als mir das aber gelang, hat sich das Buch wirklich in mein Herz geschlichen, ich habe mit Zucchini mitgefühlt, mitgelacht und auch mitgeweint. Gestaunt über das Leben und gehofft was der Morgen bringt, zugleich war ich in einer Zeitlosen Umgebung. Dieses Wechselspiel hat mir letztlich wirklich gut gefallen und deswegen bekommt das Buch auch 5 Sterne.

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Über den Autor: Gilles Paris ist Pressechef eines großen Pariser Verlagshauses. 191 hat er seinen ersten Roman veröffentlicht: Papa et Mama sont mort. Sein zweiter Roman "Autobiografie einer Pflaume" war auf Anhieb ein Bestseller. Zum Inhalt: Klappentext Nicht jeder hat das Glück, ein Waisenkind zu sein! Zu diesem Schluss kommt der kleine Icare, Spitzname Zucchini, als er nach dem tragischen Tod seiner Mutter in ein Waisenhaus eingewiesen wird - denn hier kann er zum ersten Mal nach Herzenslust leben. Zucchinis Glück scheint vollkommen, als die grünäugige Camille ins Waisenhaus kommt. Doch die Glücksfee hält noch ein letztes Geschenk bereit.... Meine Meinung: Es hat ein paar Seiten gebraucht, bis ich mich komplett auf die Geschichte einlassen konnte. Aber dann hatte sie mich. Die Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet und wachsen einem sofort ans Herz. Es ist traurig schön geschrieben und man ist immer an der Seite von Zucchini. Ich konnte mich gut in seinen Gefühls- und Gedankenwelt hineinversetzen. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte liest sich gut. Der Autor erzählt sie sehr berührend. Und trotz des sehr traurigen Themas hat die Geschichte auch viel Humor. Im Heim blüht Zucchini richtig auf, da man sich dort gut um ihn kümmert und er sich erstmals geborgen fühlt. Der mitfühlende und warmherzige Raymond hat mir gut gefallen und passt so wunderbar in die Geschichte hinein. Die Kinder sind toll beschrieben und jedes ist auf seine Weise großartig. Sie alle haben traumatische Erlebnisse hinter sich und man fühlt mit jeder Zeile mit ihnen mit. Cover: Das Cover ist genauso bunt und vielfältig wie seine Geschichte. Fazit: Eine Geschichte die sehr ans Herz geht und doch nachdenklich stimmt mit sehr liebenswerten Charakteren.

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Klappentext: Nicht jeder hat das Glück, ein Waisenkind zu sein! Zu diesem Schluss kommt der kleine Icare, Spitzname Zucchini, als er nach dem tragischen Tod seiner Mutter in ein Waisenhaus eingewiesen wird - denn hier kann er zum ersten Mal nach Herzenslust leben. Zucchinis Glück scheint vollkommen, als die grünäugige Camille ins Waisenhaus kommt. Doch die Glücksfee hält noch ein letztes Geschenk bereit... Meinung: Als der 9-jährige Icare, von allen nur Zucchini genannt, durch ein Unglück seine Mutter verliert, kommt er in ein Kinderheim. Doch so traurig das im ersten Moment klingt, erweist sich das Kinderheim als großes Glück für Icare. Zum ersten Mal in seinem jungen Leben findet er Freunde, Rückhalt und einen Rhythmus. Und als auch noch die junge Camille ins Heim kommt, findet er auch Liebe. Doch das Schicksal hält noch mehr für ihn bereit. Es fiel mir nicht schwer, mich auf Icare, pardon, Zucchini einzulassen. Dieses liebenswerte Kind geht mit einer solchen Weitsicht durchs Leben, ist neugierig, hinterfragt vieles und versprüht doch so viel Lebensfreude, trotz der harten Umstände, in die er hineingeboren wurde. Ja, ich habe ihn ins Herz geschlossen, ebenso wie die anderen Heimkinder. Denn Zucchini erzählt seine Geschichte selber. Und das nicht rückblickend als Erwachsener, sondern aus seiner kindlichen Sicht. Dabei kommen trotz der traurigen Grundthematik so viele witzige, heitere und kluge Momente hervor, dass man das Buch einfach nicht gerne aus der Hand legen möchte. Altklug und wissbegierig, in langen, recht einfach gehaltenen, aber poetischen Sätzen, ist dieser Roman ein kleiner Pageturner mit dem ganzen Charme, den ich mir immer von einem französischen Roman erhoffe. Aber nicht nur Zucchini schließt man ins Herz. Auch die anderen Kinder berühren und bezaubern. Und auch wenn sie so manchen Schabernack betreiben, richtig böse kann man ihnen einfach nicht werden und jedes einzelne Schicksal hat mich tief berührt. Fazit: Mein Leben als Zucchini ist ein tieftrauriger, berührender, zutiefst komischer Roman, der eine Hommage an die Kinder, das Leben und die Liebe schafft. Zucchini und seine Freunde muss man einfach ins Herz schließen. Großartig erzählt und sehr bewegend, aber niemals zu bedrückend, trotz der ernsten Thematik. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten. Vielen Dank an den Knaus Verlag für das Rezensionsexemplar.

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