Leserstimmen zu
Mein Leben als Zucchini

Gilles Paris

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Es ist noch gar nicht so lange her, als ich den Trailer zum Kinofilm des kleinen Zucchini gesehen habe. Die sehr Herzerwärmende Geschichte hat mich Neugierig gemacht und ich wollte die Geschichte kennenlernen. Für mich stand fest, das ich lieber das Buch lesen möchte und habe mich sehr erfreuen können, dass es dieses jetzt schon im Handel gibt. Das Cover finde ich allerliebst und wir sehen Zucchini, mit den anderen Kids aus dem Waisenhaus. Im Buch selber, gibt es leider keine Bilder. Das fehlt mir leider bei dieser Geschichte ein wenig. Am Anfang lernen wir den kleinen Jungen Icare (genannt Zucchini) kennen. Wir spüren, dass er im inneren sehr traurig ist, dass sein Vater nicht mehr da ist und seine Mama dadurch so viel trinkt. Sein Vater ist, laut der Aussage seiner Mutter „mit einer Pute auf Weltreise und der Himmel ist daran Schuld“. Eines Tages findet Zucchini eine Pistole und will mit dieser den Himmel erschießen. Als seine Mama, dieses mitbekommt und ihm es wegnehmen möchte, passiert das Unglück. Zucchini erschießt seine Mutter und wird dadurch in ein Waisenhaus gebracht. Doch schnell findet er Freunde und lernt so, was es heißt eine Familie zu haben. Eine Traurige, spannende, lustige und tragische Geschichte über einen 9 jährigen Jungen, der ein neues Leben beginnen muss. Das komplette Buch ist aus der Sicht des Jungen geschrieben und hat durch viele Wortverdrehungen herrliche Dialoge, bei denen man immer wieder schmunzeln musste. Ich konnte das Buch fließend lesen und in 2 Tagen durch. Mich hat das Buch sehr mitgenommen, den der Kleine hatte bei seiner Mutter nichts zu lachen. Sie kümmerte sich nicht um ihn und er musste nicht nur sein Essen selber machen, sondern auch das ganze Haus putzen. Neben den herrlichen Dialogen, wurden auch die Figuren des Buches sehr gut beschrieben. Eben so, wie ein Kind eine Person beschreibt.

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Aktuell ist dieses Kinderbuch aktueller denn je. Den parallel zum schönen Kinderbuch läuft auch die Verfilmung dieser Geschichte als Animationsfilm in den Kinos an. „Mein Leben als Zucchini“ trägt so einen witzigen Titel, dass man gleich zweimal hinschauen muss um ihn richtig gelesen und verstanden zu haben. Tatsächlich, hier geht es um eine Zucchini, eher gesagt um einen Jungen, der so genannt werden will. Der französische Autor Gilles Paris hat einen wirklichen Schatz niedergeschrieben. Ein Buch voller warmer Botschaften, voller Tränen, voller Glück und lieber Umarmungen. Gilles Paris kleidet mit Zucchinis Worten ein Kaleidoskop aus den schillerndsten Farben des Lebens. So wie Icare seine Welt lernt wahrzunehmen und das Leben endlich zu leben. Wer Interesse an einem sehr harmonischen und witzigen Kinderbuch für offene Leser und Leserinnen ab etwa 9 oder 10 Jahren hat, der sollte sich Gilles Paris´ Kinderbuch „Mein Leben als Zucchini“ nicht entgehen lassen. Warm, herzlich, klar, mitfühlend, abenteuerlich, losgelöst und überraschend lebensfroh. Hier ist ein sympathischer und schlagfertiger Junge die Hauptfigur und wir (Vor-) Leser und Zuhörer dürfen uns mit Icare, sorry Zucchini, und seinem Wunsch nach Geborgenheit und echter Familie auf ein wunderbares und unvergessliches Abenteuer begeben. Wunderbare (Vor-) Lesemomente und besonders feinfühlige Botschaften des sozialen Zusammenlebens, der Selbstbehauptung, der Courage, des Mitgefühls und der Familie. Erschienen im Knaus Verlag (https://www.randomhouse.de/Verlag/Knaus/11000.rhd) Inhalt / Beschreibung: "Nicht jeder hat das Glück, ein Waisenkind zu sein! Zu diesem Schluss kommt der kleine Icare, Spitzname Zucchini, als er nach dem tragischen Tod seiner Mutter in ein Waisenhaus eingewiesen wird - denn hier kann er zum ersten Mal nach Herzenslust leben. Zucchinis Glück scheint vollkommen, als die grünäugige Camille ins Waisenhaus kommt. Doch die Glücksfee hält noch ein letztes Geschenk bereit... Gilles Paris‘ einfühlsam aus der Sicht eines Neunjährigen erzählter Roman ist eine wunderbare Liebeserklärung an die Kinder – an ihre unsentimental klare Weltsicht, ihren geradlinigen Mut und ihre Bereitschaft vorbehaltlos zu lieben. Eine Geschichte voller Poesie, fein changierend zwischen lebensklugem Humor, Nachdenklichkeit und Situationskomik und Hoffnung. Dieses lebenskluge Buch erinnert daran, wie großmütig und nachsichtig die Kinder dieser Welt mit den Erwachsenen sind." Meinung: Mit „Mein Leben als Zucchini“ hat sich der französische Autor Gilles Paris sehr schwierige und sensible Themen für ein Kinderbuch zur Aufgabe gemacht. In Deutschland ist dieser aktuell verfilmte Roman unter dem Titel „Autobiografie einer Pflaume“ 2004 erstmals erschienen. Zum Kinostart erscheint es nun als Buch zum Film mit dem Titel „Mein Leben als Zucchini“ mit dem Cover des Filmplakates. Icare lebt in ungünstigen Familienverhältnissen. Sein Vater hat sich mit „der Pute“ auf und davon gemacht, die Mutter lebt ein Leben vor der Flimmerkiste und Trinkt. Icare vertraut sich lieber einem Apfel an, als mit seiner Mutter zu reden. Icare ist von der Welt enttäuscht und möchte den Himmel am liebsten umbringen. Sehr bildhaft und aus der Erzählperspektive dieses einsamen Jungen erzählt dieser Roman von äußerst traurigen Momenten, die aber durch die besondere Sprache und Gedankenkunst aus Icares Weltanschuung irgendwie entzückend und minimal weniger schlimm wirken, auch wenn die Zustände wirklich schlimm sind… Dann passiert ein Unglück und Icare erschießt seine eigene Mutter. Punkt. Pause. Sortier. Ja wirklich, ein Schuss und anstatt der Himmel, ist die Mutter tot. Icare kommt in ein Kinderheim. Und jetzt beginnt der Roman richtig toll zu werden. Nicht nur die Pfleger freunden sich schnell mit dem Neuankömmling an, sondern auch ich als Leserin bin von seinen klugen, ironischen, witzigen, überraschenden und spontanen Sprüchen einfach nur begeistert. Mit Zucchini und seinen neuen Freunden, echten Freunden, die sich wie Familie anfühlen, können sich junge Leser schnell identifizieren, für Jungen und Mädchen wird diese Geschichte ein spannendes Abenteuer und eine Herzensangelegenheit beherbergen. Neben all dem neuen Umfeld, der vielen neuen Gesichter und Regeln, einer richtigen Struktur im Tagesablauf und einer neuen Umgebung und Wertschätzung erleben wir eine Zucchini, die erstmals eine echte Zucchiniblüte trägt. Icare blüht wirklich auf und lernt wirklich zu Leben und dieses Leben zu lieben. Das rührt den Leser so sehr, dass mir ganz warm ums Herz wurde. … Und jetzt fängt die Geschichte erst richtig an, und Icare verliebt sich. Er lernt nicht nur Liebe zu empfangen, sondern auch ehrliche Liebe zu spenden. Zusammen mit seinen neuen Freunden, die alle so unterschiedlich sind und so viel trauriges erlebt haben, was sie nun verbindet und zusammenschweißt, da wären zum Beispiel sein neuer Freund Simon, der immer ängstliche Ahmed, der Gourmet Jujube, die kleine Beatrice und Alice und natürlich seine Camille. Dieser Zusammenhalt ist dem Autor wirklich nett gelungen und Icare bringt mit seinen Sprüchen und seiner klaren kindlichen Sicht eine ganz neue Sichtweise auf gewisse Dinge. Ob von kleiner oder großer Bedeutung. Das ist hier ganz egal. Ich fühlte mich wie in einem bunten Kinderkinofilm mit einer absolut lebhaften Handlung. Ob der wirkliche Film das ebenso schafft wie dieses Buch? Das Buch ist jedoch kein gewöhnliches oder ganz einfaches Buch. Es spricht viel in einer kindlichen Sprache, die sich nicht immer sofort dem erwachsenen Leser erschließt und daher nicht ganz flüssig wirkt. Aber in Anbetracht der witzigen Floskeln, humorvollen Dialoge, spritzigen Ideen und der Situationskomik und lustigen und ehrlichen Metaphern, steigt mein Zufriedenheitsbarometer steil an. Dieses Buch sehe ich als eine gelungene Geschenkidee für kleine Leseratten und Geschichtenliebhaber. Und da sich dieses Buch wunderbar vortragen lässt, bereitet es auch mir große Freude es meinen Kindern vorzulesen. Oder es einfach als Erwachsener mal für sich zu genießen. Das Buch ist sehr hochwertig verarbeitet, der Einband absolut nobel und qualitativ, die Seiten sind angenehm fest, und eine harmonische Farbgestaltung im Coverdesign insgesamt. Mit Wiedererkennungswert zum aktuellen Kinohit. Ein empfehlenswertes Buch für die ganze Familie, denn um die Familie geht es hier in diesem Buch auch. Um Familie, Vertrauen, Freundschaft, Miteinander, Füreinander und Zusammenhalt. Hochwertige Verarbeitung, ein schön gestaltetes Hardcover und gute Qualität. Der Autor: "Gilles Paris ist Pressechef eines großen Pariser Verlagshauses. 1991 hat er seinen ersten Roman veröffentlicht: "Papa et Mama sont mort" wird derzeit verfilmt. Sein zweiter Roman "Autobiografie einer Pflaume" war auf Anhieb ein Bestseller." Die Übersetzerin: „Melanie Walz, geboren 1953 in Essen, wurde 1999 mit dem "Zuger Übersetzer-Stipendium", 2001 mit dem "Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Preis" und 2015 mit dem Übersetzerpreis der Stadt München ausgezeichnet. Sie ist die Übersetzerin von u. a. Antonia Byatt, John Cooper-Powys, Lawrence Norfolk.“ Bezug zur Gegenwart: Immer wieder werden die unglücklichen Zustände einiger Kinderheime und Waisenhäuser zum Thema gemacht. Da ist dann die Rede von bösen und überlasteten Mitarbeitern, Vernachlässigung, mangelnde Fürsorge und Erziehung, bedrücktes Klima und Schikane. Dass es aber auch ganz anders ausschauen kann, zeigt dieses Buch und deutet damit klar darauf hin, dass ein heimplatz für einige Kinder eine wirkliche Rettung und eine Chance sein kann. Ein erster Eindruck vom Gefühl einer Familie. Auch wenn diese hier dann nicht aus dem Modell Vater, Mutter, Kind besteht, sondern aus vielen anderen Kindern, Kinderpflegern und Hausangestellten. Ein Blick, der trotz aller Traurigkeit unheimlich optimistisch und hoffnungsvoll fröhlich stimmt. Fazit: Ein sehr herzallerliebstes, sympathisches und bedeutendes Buch, welches trotz aller Traurigkeit so sonderbar urkomisch ist, dass man es einfach lieben muss. Für alle Kinobesucher der Verfilmung hoffe ich, dass der Animationsfilm genau das so hinbekommt wie dieses überraschende Kinderbuch! 4 Sterne vergebe ich für diese liebevolle Geschichte um Icare, der Zucchini und dem Waisenhaus.

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Icare ist neun Jahre alt und möchte am Liebsten nur Zucchini genannt werdn. Eines Tages findet Zucchini eine Pistole und erschießt versehentlich seine Mutter, dabei wollte er doch nur den Himmel umbringen. Da sein Vater auch nicht da ist, kommt Zucchini in ein Waisenhaus, lernt viele andere Kinder kennen und zum ersten Mal erfährt Zucchini, was Familie bedeutet... Berührend, lustig, tragisch, traurig und so herrlich rein! Das ist die Geschichte um Icare, einen neunjährigen Jungen. Wer hier erwartet ein Waisenhaus kennenzulernen, mit bösen Mitarbeitern liegt komplett falsch. Im Waisenhaus gibt es Regeln, die eingehalten werden müssen und überhaupt nicht unsinnig erscheinen. Icare lernt das ziemlich schnell und fühlt sich im Waisenhaus wohl besonders als die kleinen Camille ins Waisenhaus kommt. Zucchinis Vater ist, laut seiner Mutter "mit einer Pute auf Weltreise gegangen" und nach Aussage seiner Mutter ist der Himmel an allem Schuld. Als Zucchini eine Pistole findet, erscheint es ihm logisch, den Himmel einfach zu erschießen, was gründlich danebengeht. "Mein Leben als Zucchini" ist aus der Sicht eines neunjährigen Kindes, das es in seinem bisherigen Leben nicht leicht hatte, geschrieben, mit herrlichen Dialogen und Wortverdrehungen, die dem Leser ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Icare nimmt die Dinge, die ihm seine - dem Alkohol verfallene Mutter - erzählt, wörtlich. Raymond ist der Polizist, der Icare ins Waisenhaus gebracht hat und zwischen den Beiden entsteht eine Freundschaft. Raymond besucht Zucchini regelmäßig im Waisenhaus und so hat der freundliche und herzensgute Polizist von Anfang an mein Herz erobert. Die anderen Kinder im Waisenhaus, haben alle eine berührende Geschichte hinter sich und so treffen die verschiedensten Charaktere aufeinander, die lernen müssen, miteinander auszukommen. Ich habe beim lesen Rührung empfunden, Mitgefühl und natürlich musste ich auch schmunzeln, gerade wegen der herrlichen Dialoge und den Lebensweisheiten, die Icare so von sich gibt. Zitate möchte ich gar nicht in meiner Rezension schreiben, denn sonst müsste ich fast das ganze Buch abschreiben. Deshalb - unbedingt selber lesen und sich eine eigene Meinung bilden! Das Ende hat mir unwahrscheinlich gut gefallen und so bekommt "Mein Leben als Zucchini" bei mir einen Platz im Schätzeregal und natürlich gebe ich eine unbedingte und dringende Leseempfehlung für diese berührende Geschichte!

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Der neunjährige Icare, der lieber Zucchini genannt werden möchte, lebt alleine mit seiner Mutter, denn „der Vater ist mit einer Pute auf Weltreise gegangen“. Seit Zucchini denken kann, will er den Himmel umbringen und als er eines Tages im Wäscheschrank seiner Mutter einen Revolver findet, setzt er seinen Wunsch in die Tat um... nur trifft er versehentlich seine Mutter anstelle des Himmels und verkriecht sich auf dem Speicher. Inmitten von Äpfeln wird er von dem netten Kommissar Raymond gefunden, der ihn in das Kinderheim Fontainebleau bringt, welches ausschaut wie ein Schloss aus dem Film mit der Leiterin Papineau und „Heimwehstreuern“, den Heimbetreuern. Icare lernt neue Kinder kennen, erfährt nach und nach deren Geschichte und erlebt die Hoch & Tiefs eines Kinderheims... wobei wir Leser uns gerne von der Story des schrecklichen Kinderheims mit Misshandlungen „grau in grau“ verabschieden dürfen, denn dieses Heim wird liebevoll geführt und man versucht den Kindern eine schöne Kinderheit zu bereiten. Wir erleben Zucchini und seinen neuen Freund Simon, den ängstlichen Ahmed, den immer hungrigen Jujube, die kleine Beatrice und Alice und seiner ersten „richtigen“ Freundin Camille im Alltag, der Schule, bei Ausflügen... alles wunderbar anschaulich und oftmals einfach „pur“ aus Kindersicht beschrieben. Manchmal erinnert mich das Buch ein wenig an Erich Kästners „Das fliegende Klassenzimmer“ - aber doch ist es ganz anders. Die Sprache kommt mir nicht so fließend rüber, wie ich es aus anderen Roman kenne und erwarte; manches Mal habe ich das Gefühl, der Lesefluss gerät ins Stocken. Ob das an der Übersetzung liegt oder so gewollt ist, weiß ich nicht. Aber mir gefällt, wie Gilles Paris es schafft, mit treffenden Worten die entsprechende Stimmung aufzubauen und uns so als Zuschauer in die Situation mitzunehmen. Das macht Lust auf eine Verfilmung! Wobei ich ehrlich gesagt ein wenig traurig bin, dass es sich bei der Verfilmung um einen Zeichentrick-/Animationsfilm handelt... ich hätte mir hier menschliche Hauptdarsteller mit einer ausdrucksvollen Mimik gewünscht, die ich mir beim Lesen des Buchs so gut vorstellen kann. Aber die animierten Figuren bestehen aus großen, runden Augen und einem Ballongesicht – leider? Ich werde sehen, ob es bei diesem „leider“ nach Anschauen des Films bleibt. Das Buch selbst mag ich jedenfalls und auch wenn sich das Ende im Laufe der Geschichte immer mehr andeutet und somit vorhersehbar wird, überrascht der Autor wiederholt mit kleinen, wichtigen Details wie das Verhalten der Leiterin am Schluss des Buches... Für mich ist das Buch kein Kinderbuch – daher führt den neugierigen Leser das Cover meines Erachtens auch in die Irre – aber es ist ein Buch, um Kinder ein bisschen besser zu verstehen, sich gut unterhalten zu fühlen und den Roman auch gerne ein zweites Mal in die Hand zu nehmen.

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Zum Inhalt Der kleine Zucchini möchte den Himmel erschießen. Er findet eine Pistole im Schlafzimmer seiner Mutter. Die Mutter sitzt den ganzen Tag vor dem Fernseher und trinkt ihre "Bierchen!" Als sie im Garten die Schüsse hört, versucht sie Zucchini die Pistole abzunehmen. Im Gerangel löst sich ein Schuss. Nun ist die Mama selber im Himmel. Zucchini versteht noch nicht die ganze Tragweite von dem Vorfall. Die Mama schläft bestimmt und wird bald wieder aufwachen. Dann wird sie bestimmt böse auf ihn sein. Er versteckt sich im Speicher. Da werden Nachbarn auf die tote Mutti im Garten aufmerksam und verständigen die Polizei. Meine Meinung Noch nie hat mich ein Kind in einem Roman so berührt wie Zucchini. Der kleine Knirps hatte bei seiner Mutter nichts zu lachen. Sie kümmerte sich nicht um den Kleinen und schimpfte ihn für Dinge, die er nicht verbrochen hat. Zucchini musste sich sein Essen selber machen und putzte stets das ganze Haus. Seine ungepflegte Mutter trank ihre Bierchen und sah fern. Sie interessierte sich für keine Elternabende und kümmerte sich nicht darum, ob Zucchini überhaupt in die Schule geht. Nachdem Zucchini seine Mutter versehentlich erschossen hat, versteckt er sich. Hat Angst vor der Schimpfe der Mutter. Da erscheint der Gendarm Raymond und nimmt ihn mit aufs Revier. Den warmherzigen Raymond habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Das Mitgefühl, das er für den kleinen Zucchini hat, kann man zwischen den Zeilen spüren. Er nimmt dem Kleinen die Angst und fährt ihn in ein Kinderheim. Zucchini wird dort mit offenen Armen aufgenommen Er kann nur nicht leiden, dass er mit seinem richtigen Namen Icare angesprochen wird. Er heißt jetzt schließlich Zucchini! Raymond verspricht ihm, ihn regelmäßig zu besuchen. Die Dialoge sind oft zum Schmunzeln. In dem Heim geht man mit den Kindern sehr gut um. Man verhätschelt sie und vermittelt ihnen viel Wärme und Geborgenheit. Jedes der Kinder hat traumatische Erlebnisse hinter sich. Manche haben keine Eltern mehr. Andere wiederum wissen nicht, wo ihre Eltern sich befinden. Trotz der traurigen Thematik ist die Geschichte sehr witzig. Sie ist berührend und wunderbar erzählt. Jedes einzelne Kind ist gut beschrieben. Ich habe von jedem Kind eine genaues Bild im Kopf. Zucchini blüht in dem Heim richtig auf. An seine Mutter denkt er nur noch selten. Er bekommt gutes Essen und schläft in einem sauberen Bett. Man interessiert sich für ihn. Sieht in ihm das kleine Kind, das er ist. Geburtstage werden gefeiert. Es gibt Schockoladenkuchen und alles was ein Kinderherz begehrt. Dann bekommt das Heim Familienzuwachs. Ein kleines Mädchen, welches Zucchinis Herz höher schlagen lässt. Raymond hält sein Versprechen und besucht Zucchini regelmäßig. Nicht nur das .... Fazit Manchmal muss man seine wahre Familie verlieren, um eine Richtige zu bekommen. Die Heimbetreuer, ( von Zucchini Heimwehstreuer genannt) unternehmen viel mit den Kindern. Das Personal hat seine eigenen Sorgen und Nöte. Niemals wird es jedoch an den Kindern ausgelassen. So ein Heim ist wirklich wünschenswert. Ich habe mich oft gefragt, ob es so ein Kinderparadies wirklich gibt. Das Cover hat mich nicht angesprochen. Weder vor- noch nach dem Lesen des Buches. Animationsfiguren sind nicht so meine Sache. Der Inhalt gleicht dieses Defizit jedoch wieder aus. Ausgleich ist eigentlich der falsche Ausdruck für diese emotionale, kluge und witzige Geschichte. Zucchini hat viele Fragen, mit denen er alle nervt. Uns Leser bringt er damit zum Lachen. Die Logik, die er manchmal hat, ist einfach nur köstlich. >>Die Kirche ist das Haus vom lieben Gott, aber der ist dort nie. Das wundert mich nicht, denn in seinem Haus ist es immer mörderisch kalt. Der liebe Gott ist nicht doof.<< (Seite 82) >>Blos weil man nie fragt, weiß man noch lange nicht alles.<< (Seite 209) Die Mitarbeiter sind alles andere als perfekt. Perfekt ist jedoch die Liebe, die sie den Kindern geben. Ob mir das Ende gefallen hat? JA! Und wie ..... Danke Giles Paris Mein Dank geht an den Knaus-Verlag für die Bereitstellung des Buches.

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