Leserstimmen zu
Friedhof der Kuscheltiere

Stephen King

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„Der Acker im Herzen eines Mannes ist steiniger.“ „Friedhof der Kuscheltiere“ von Stephen King durfte mich erneut als Hörbuch begleiten. David Nathan‘s Stimme hat mir in dieser Geschichte die Spannung gebracht, die mir im Buch teilweise gefehlt hat. Vielleicht waren letztes Jahr meine Erwartungen an dieses Buch einfach zu hoch. Doch diesmal, mit dem Wissen was auf mich zukam, war es eine wunderbare Unterhaltung! Stephen Kings wohl erfolgreichstes Buch beschäftigt sich mit dem Thema Tod. Und zwar der Tod in unmittelbarer Nähe und der Liebsten. Gerade diese Tatsache gibt dieser Geschichte eine gewisse Grausamkeit. Louis Creed, Vater von zwei Kindern, zieht mit seiner Familie nach Ludlow in Maine. Am Rande des Grundstücks führt ein kleiner Weg tief in den Wald hinein. Am Ende befindet sich ein kleiner Haustier-Friedhof, der seit Jahrzehnten von den Kindern aus der Umgebung genutzt und erhalten wird. Als die Katze der Familie stirbt, erfährt Louis von dem alten Indianer Friedhof der sich hinter dem Haustier-Friedhof befindet. Laut einer Legende werden dort begrabende Verstorbene wieder lebendig. Diese Legende soll Louis noch zum Verhängnis werden.

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Cover Das Cover ist schön schaurig. Es passt gut zum Buch und zieht den Blick auf sich. Der Titel sollte nur etwas mehr in den Vordergrund gehoben werden, ansonsten sehr gut. Inhalt Die Handlung ist interessant, nimmt jedoch zu langsam Fahrt auf. Die Atmosphäre, die Stephen King aufbaut, zieht den Leser in das Geschehen hinein und lässt ihn immer daran teilhaben. Die Auseinandersetzung mit dem Tod ist unausweichlich. Charaktere Die Charaktere sind gelungen. Besonders von Louis Creed wird man zu einer Art Begleitperson. Die Handlungen und Gedanken von ihm leiten den Leser durchs Buch und lassen oft den Spielraum für die Frage: "Was würde ich an seiner Stelle machen?". Ich hätte mir gewünscht, dass man auch von den anderen Personen mehr erfährt und mehr Einblicke in ihre Gedankenwelt erhält. Schreibstil Der Schreibstil von Stephen King ist klasse! Man findet schnell ins Buch und sollte auch keine Probleme haben eine guten Lesefluss zu entwickeln. Fazit Das Buch ist super! Die packende Story regt sehr zum Nachdenken an über das Thema Tod. Ein großes Sternchen erhält das Buch dadurch, dass es durch eine reale "Was wäre, wenn"-Situation aus dem Leben des Autors entstanden ist, was das Buch noch ein Stückchen bedrückender macht.

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Ahhhhh was soll ich dazu noch sagen? David Nathan bezaubert dich mit seiner Stimme. Familie Creed zieht in ein einsames Vorortstädchen. Dort angekommen, müssen sie sich nun einleben. Ihr Nachbar Judd hilft ihnen dabei. Böse Geister wollen vertrieben werden, aber grad an diesem skurrilen Ort ist dies nicht einfach. Und erst recht nicht, nachdem Church, der Familienkater, überfahren wird. Ein Tierfriedhof soll die letzte Ruhestätte werden, doch Judd sieht die Trauer in den Augen der Tochter und beschließt dem Familienvater einen anderen Ort zu zeigen. Ob das wirklich so gut ist? Genie und Wahnsinn trennen oft nur einen einzigen und winzigen Schritt. Ich mag es ja nach wie vor wie King zu dem eigentlichen Höhepunkt hinführt, um dann schlag um Schlag die Gänsehaut entstehen zu lassen. Und Schockmomente gibt es hier nicht zu wenig. Friedhof der Kuscheltiere ist immer noch eines meiner Lieblingsstorys von ihm. Er schafft es, auch mit einer ruhigen Story Horror zu verbreiten. Du wiegst dich in Sicherheit, dabei ist gar nichts so wie es scheint. Und dann zerbricht dein Glück und mit dem Wissen um den mystischen Friedhof, will man sein Glück wieder zurückholen. Doch das was kommt ist das reine Böse! Ich sag nur autsch! Die Protagonisten finde ich sehr klar gezeichnet. Manche Handlungen hab ich manchesmal nicht nach Vollzeihen können, aber das kann ich bei Menschen im realen Leben auch oft nicht. Von daher, sehr lebensnah und nachvollziehbar. Die Trauer, arghs ich sag nur Kloß im Hals und Tränen liefen. Ich bin und bleibe Fan der alten Kingbücher! Von mir gibt es für dieses wundervolle Hörbuch mit der absolut berauschenden Stimme 5/5 und an euch eine klare Hörempfehlung!

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Zum Inhalt: Louis Creed zieht mit seiner Frau Rachel und seinen Kindern Ellie und Gage aus beruflichen Gründen in das idyllische Örtchen Ludlow in Maine. Ihr neues Zuhause grenzt auf der Rückseite an ein großes Waldgebiet mit einem Tierfriedhof und hat eine gefährliche Schnellstraße vor der Haustür. Auf dieser Straße wird die von der Tochter Ellie innig geliebte Katze der Familie überfahren. Der alte Nachbar Jud gibt Louis daraufhin ein Geheimnis von einer weiteren alten indianischen Grabstätte hinter dem Haustierfriedhof preis, wo angeblich tote Tiere wieder zum Leben erweckt werden. Sie begraben Ellies Katze dort, woraufhin das Unheil seinen Lauf nimmt... Meine Leseerfahrung: Mein erster Horrorroman war "Es" von Stephen King und seitdem erwarte ich immer das Schlimmste, wenn ich ein Buch von ihm in die Hand nehme. King liefert zwar immer Grauenhaftes ab, aber mit diesem Buch hat er den Maßstab für das abgrundtief Schreckliche sehr weit hoch gelegt. Vielleicht hätte dieser Roman vor 10 Jahren noch nicht so stark auf mich eingewirkt. Als zweifache Mutter war ich während des Lesens auf einer emotionalen Achterbahnfahrt und musste das Buch sehr oft aus der Hand legen, insbesondere ab dem zweiten Teil, weil ich innerlich völlig aufgerührt war. Der beängstigende Verlauf der Geschichte hat mich vollkommen in den Bann gezogen. Dass man als Leser mit den Figuren mitfühlt bzw. die düstere Atmosphäre regelrecht miterlebt liegt nicht nur an dem sehr bildhaften Erzählstil des Autors, sondern auch an den starken Charakteren mit ihren lebensechten Gedankengängen, an denen man als Leser teilhaben kann. Stephen King selbst wollte dieses Buch nicht veröffentlichen, weil es seines Erachtens zu grauenvoll war. Die Auseinandersetzung mit dem Tod ist sicher nie erfreulich. King hat aber mit diesem Roman eine Tür aufgemacht, durch die man als Leser nicht gehen sollte, wenn man ein schwaches Gemüt hat. Fazit: Eine abgrundtief schreckliche Geschichte, die man für immer wegsperren und vergessen möchte. Stephen King ist ohne Zweifel der Meister des Grauens und dieses Meisterwerk darf in keinem Horrorbuchregal fehlen.

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Unterhaltsam

Von: EvaMaria

10.04.2019

Bisher kannte ich das Buch noch nicht und da es ja aktuell eine Neuverfilmung gibt, hat es sich sehr gut ergeben, dass ich nun auch das Buch lesen konnte. Der Einstieg in die Geschichte ist mir wirklich leicht gefallen, denn ich war wirklich von Beginn an gefesselt, was bei Familie Creed so passiert und ich wollte unbedingt wissen, was sich nach deren Umzug entwickelt. Das Setting mit diesem Wald und der Umgebung hat der Autor gelungen beschrieben, denn ich fand es ziemlich gruselig. Die Atmosphäre in der Geschichte hatte auch was für sich, denn ich würde diese als recht düster bezeichnen. Allerdings passt diese natürlich auch sehr gut zu einer Horrorgeschichte. Die Handlung war auch recht spannend, allerdings würde ich sagen, dass das Buch erst gegen Mitte so richtig einschlägt, denn vorher ist mir persönlich etwas zu wenig passiert. Als es dann aber so richtig losgeht, bleibt es bis zum Ende wirklich spannend. Klasse. Man kann vielleicht auch schon erahnen, in welche Richtung das Buch geht, wenn man Friedhof und Tote liest, aber es hat mich toll unterhalten. Die Charaktere waren gelungen beschrieben und ich fand diese durchwegs authentisch beschrieben. Der Autor versteht es auch in diesem Buch sehr gut, die Charaktere lebendig darzustellen und deren Ängste real werden zu lassen. So konnte ich ich wunderbar in die Personen hineinversetzen und ich habe mich wirklich mitgelitten. Toll. Ich konnte die Personen auch sehr gut verstehen. Der Schreibstil war toll zu lesen und man ist doch von Beginn an gefesselt. Wirklich toll. Der Autor schreibt sehr knifflig, was ich toll fand, denn so kann man nicht einfach über die Geschichte lesen, sondern man muss sich wirklich damit beschäftigen. Ich konnte so auch sehr gut in die Handlung eintauchen. Generell würde ich das Buch aber nicht als den Schocker schlechthin bezeichnen, dennoch war es spannend. Das Cover dieser Ausgabe gefällt mir wirklich sehr gut und ich würde es als Eyecatcher bezeichnen. Fazit: Spannende Geschichte, die mich toll unterhalten hat. Zu Büchern des Autors kann man ansonsten nicht viel sagen, außer: Lest diese! 4 von 5 Büchern

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Wie ich es von Stephen King gewohnt bin, startet die Geschichte langsam, beinahe behäbig. Ich bin Zaungast beim ziemlich strapaziösen Umzug der Familie Creed, der dann aber mit viel Begeisterung für das neue Haus endet oder beinahe endet. Ein paar kleinere Katastrophen ereignen sich, nichts wirklich schlimmes, aber scheinbar ebnen sie schon ein bisschen den Weg für das, was da noch kommen wird. Freundschaft Die Familie kommt langsam an in ihrem neuen Leben und in ihrem neuen Haus. Jedes Familienmitglied sucht und findet seinen Platz darin und Louis schließt recht schnell Freundschaft mit Jud Crandall, dem älteren Nachbarn von gegenüber. Er ist es auch, der Louis gegenüber den alten Tierfriedhof erwähnt und über seine - sagen wir mal - Eigenarten und seine besondere Lage spricht. Church Als Arzt und moderner Mensch hält Louis das Gerede über Tiere, die wieder zum Leben erweckt werden, wenn man sie dort beerdigt für Aberglauben. Als aber dann der Church, der Kater seiner Tochte Ellie, überfahren wird und sie ihn auf dem Tierfriedhof beisetzen, geschehen eigenartige Dinge. Church taucht tatsächlich wieder auf, wenn auch etwas aggressiver, als vorher. Wäre dieser Friedhof dann nicht die perfekte Lösung für all die Patienten, denen Louis nicht mehr helfen kann? Hintergrundgeschichten Viele Hintergrundgeschichten, die eigentlich nicht direkt zur Story gehören, aber wunderbar die Charaktere und deren Gefühlslage beschreiben, sorgen für einen gewissen Umfang des Buches. Manche mag das stören, aber bei Stephen King liebe ich gerade das scheinbare Abschweifen in unbedeutende Kleinigkeiten. Auf diese Art und Weise beschäftigt er sich und damit auch mich, mit den vielen Gedanken rund um den Tod und dessen Endgültigkeit. Bestimmung Je mehr King abschweift umso heftiger erschrickt man sich, wenn es dann auf einmal gruselig weiter geht - und das passiert immer öfter, je näher man an das Ende des Buches kommt. Schnell stellen alle Beteiligten fest, dass es besser wäre, man ließe dem Tierfriedhof seine eigentliche Bestimmung - aber das wäre ja zu simpel, oder? So nimmt das Unheil langsam aber stetig immer weiter seinen Lauf. Bis zum bitteren, aber spannendem Ende :-) Einfühlsam Die ganze Geschichte ist aus der Sicht von Louis erzählt und wird von David Nathan wunderbar einfühlsam erzählt. Er schaffte es, das aus den erzählerischen Längen keine Langeweile wurde und ich auch den eher nebensächlichen Erzählsträngen ganz gebannt gelauscht habe. Das es diese ausschweifenden Stellen gibt, sollte jeder wissen der zu Kings Büchern greift, dafür behält er aber den erhobenen Zeigefinger und die “Moral von der Geschicht” für sich. Deswegen liebe ich so viele seiner Geschichten :-) Mein Fazit: Friedhof der Kuscheltiere ist eine spannende, sehr atmosphärische Gruselgeschichte. Für alte und neue King-Fans oder solche, die es werden wollen, auf jeden Fall eine sehr empfehlenswerte Geschichte.

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Ich habe "Friedhof der Kuscheltiere" als Hörbuch (ungekürzt) gehört, der Sprecher David Natan hat bereits mehrere Bücher gesprochen, besonders durch die von Stephen King kenne ich Ihn. Er ließt es immer unglaublich gut, ich war wieder unglaublich in der Geschichte gefesselt und war immer wieder traurig, dass ich keine Zeit gefunden habe, es weiter zu hören. Die aufgebaute Spannung durch King, das düstere, konnte Natan sehr sehr gut rüber bringen und auch gut aufbauen. Das Buch, die Geschichte, wird bereits seit Jahren in den höchsten Tönen gelobt, natürlich kenne ich auch negative Meinungen, den Film habe ich bereits ein paar mal gesehen, dennoch kann man dies natürlich nicht vergleichen. Deswegen habe ich sehr hohe Erwartungen gehabt, die auf jeden Fall erfüllt wurden. Das Thema welches King aufgegriffen hat, das große Mysterium des Leben und das des Todes, war natürlich genial und unglaublich gut durchdacht und umgesetzt. Die negativen Meinungen zu Kings Werk sind, meiner Meinung nach, immer die selben, dass King zu langatmig schreibt und es ab und an dadurch eben langweilig war. Doch noch nie konnte ich da beistimmen, denn King beschreibt viel, ja, doch genau das macht Ihn aus, dass wir viel erfahren. Ich liebe genau das an King, dass wir alle Charaktere kennen lernen, ich mir die ganze Umgebung unglaublich gut vorstellen kann, genau das macht King für mich aus. In "Friedhof der Kuscheltiere" dauert es ca bis zur Hälfte des Buches, bis wir zum Punkt kommen, wir lernen erst die ganze vier köpfige Familie Creed, bestehend aus Mutter Rachel, Vater Louis, Tochter Ellie und dem kleinen Cage, mit Ellies Katze kennen, der Umzug durch dem Arbeitsplatzwechsel von Louis, in deren neuen Eigenheim an einer befahrenen Straße am Waldrand kennen. Wir lernen den neuen Nachbarn Jud und seine kranke Frau Norma kennen, die mir sehr ans Herz wuchsen, den Wald und den 'Friedhof der Kuscheltiere'. King beschreibt uns alles ganz genau, als wären wir die ganze Zeit dabei, sodass sich alles gut vor unseren Auge abspielen kann. Auch durch Kings Schreibstil und natürlich Natans Erzählweise, konnte ich alle Veränderungen und auch Geschehnisse, auch die kleinsten, sehr gut spüren und auch mitfühlen. Dadurch dass das Leben der Katze ein Ende nehmen musste, nahm das Buch ein gute Wendung an und zog sich ins düstere, das tat dem Buch aber auch sehr gut. Dadurch dass die Katze ihren Weg zurück ins Leben fand, allerdings sehr verändert, ließ die Stimmung noch mal hochtreiben, es passte sehr gut ins Buch und ließ uns Leser gar nicht erst abschweifen. Dadurch blieb die ganze Zeit eine spannende Stimmung und ich musste einfach weiter hören, da danach immer wieder etwas passierte, ich hatte die ganze Zeit ein schauriges, mulmiges Gefühl und das ließ mich nach der Wiederkehr des Katers nicht mehr los. Leider blieb die 'Nutzug' des Freidhofes nicht bei dem einen Mal, als der Kater überfahren wurde.. Da war ich so weit beim Hörbuch, so intensiv drin, dass ich sagte "Nein mach das bloß nicht", wie bei den ganzen Horror Filmen, wenn sich die Teenager zB im Wald aufteilen. Fazit: Mir gefiel das Hörbuch, die Story, sehr gut, denn es geht in diesem King wieder nicht nur uns ein Thriller oder Horror Buch zu bescheren und uns Angst Einzugjagen, denn es geht eben darum, dass das Leben ein Ende nimmt. Denn leider sind wir alle früher oder später nicht mehr da, was man auch nicht ändern kann. Egal wie sehr man den Menschen oder auch das Haustier liebt, man muss lernen loszulassen, früher oder später - tut man dies nicht, dann bleibt man letztlich mit Kummer und Leid zurück.

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Ich liebe Horror und am liebsten liebe ich ihn, wenn ich glaube da ist keiner; Horror, der sich langsam entwickelt. Auch in „Friedhof der Kuscheltiere“ von Stephen King ist es so. Die Geschichte beginnt fast schon zu idyllisch. Die Familie Creed zieht aufs Land in ein schönes Haus; genug Platz für die vier köpfige Familie, nette Nachbarn, einen Wald hinterm Haus und es war günstig. Aber das alle sorgte bei mir für den ersten Schauer. Denn nichts kann so perfekt sein, oder? Denn vor dem tollen Haus liegt eine gut befahrene Straße und den ganzen Tag schwere LKWs vorbeifahren und hinterm Haus im Wald befindet sich ein Tierfriedhof. Hey, ok was solls. Sowas würde mich selbst noch nicht schocken. Aber es ist nicht der Friedhof oder die Straße, die mir Angst machte, vielmehr sind es die Personen. Diese machte die Geschichte für mich auch spannend und werden von Stephen King wieder sehr ausschweifend beschrieben, besonders was den Charakter angeht. Dafür lässt er sich auch sehr viel Zeit. Auch wenn man schon die Hälfte es Buches durchhat, so hatte ich immer noch das Gefühl, dass ich die Figuren noch nicht kannte. Aber genau dies sorgte mit für Spannung. Wir haben einmal den Familien Vater Louis der Arzt ist und seine Familie liebt. Aber er scheint mit sich zu hadern. Er arrangiert sich mit seinem Leben aber ganz zufrieden scheint er damit nicht zu sein. Da kommt sein Nachbar Crandall zur rechten Zeit. Er hat für ihn ein offenes Ohr aber ich wurde durch die ganze Geschichte das Gefühl nicht los das er etwas verheimlicht und immer mehr weiß. Er war wie ein Erzähler, der bereits weiß wie seine Geschichte ausgeht aber spielt einfach mit und tut so las ob. Er ließ mich nie los und war einer der Gründe warum ich immer weiterlesen wollte, denn ich wollte wissen was es mit seiner Person auf sich hatte. Die Auflösung kommt auch erst sehr spät. Eine weitere Spannung wurde für mich durch die Frage aufgebaut „Was hat es mit dem Friedhof“ auf sich. Zwar lernte ich schnell den Friedhof kennen aber dort angekommen wirft diese weiteren Fragen auf. Allerding habe ich zwei Kritikpunkte. Der erste Punkt ist. Ellie Creed, die älteste Tochter ist im Grundschulalter, jedoch sind ihre Dialoge schon sehr erwachsen und fand es sehr unpassend. Der zweite Punkt ist, dass mir das Ende für mich etwas schnell herbei kam besonders weil am Ende noch ein absoluter AHA Effekt kommt. Ich möchte nun noch auf den Sprecher David Nathan eingehen. Seine Stimme war zur Geschichte einfach perfekt. Ich konnte teils nicht mehr die Augen schließen. Sie ist schön rauchig und er lässt an den Richtigen Stellen Pausen. Gibt so der Geschichte die Möglichkeit sich in meine Gedanken zu schleichen und dort ein Bild zu erzeugen. Fazit „Friedhof der Kuscheltiere“ hat mich wieder langsam in das besondere Grauen hinabgezogen. Durch das auslandenden Beschreibung der Figuren und deren Charakter hat man schnell das Gefühl, dass diese Person neben einem Leben könnte. Man fühlt mit ihnen und erlebt das Grauen dadurch mit. Denn die Geschichte lebt durch diese Figuren. David Nathans Stimme ist nur noch die Kirsche auf der Sahne und lässt mich schnell über die kleinen Kritikpunkte hinwegsehen.

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