Leserstimmen zu
Friedhof der Kuscheltiere

Stephen King

(19)
(12)
(3)
(0)
(0)
€ 10,99 [D] inkl. MwSt. | € 11,30 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

Dieses Hörbuch sorgt bei mir für Gänsehaut. Trotz der aktuell über 35 Grad draußen. Es ist August 2018 und eines der härtesten King-Werke macht mich frösteln. Weil King Grenzen überschreitet. Und weil ich den Friedhof schon einmal rezensiert habe, was ich tatsächlich vergessen hatte. Aber damals war es kein Hörbuch sondern eine ambitionierte Hörspielproduktion, die ich schnell abgebrochen habe. Das passiert beim „normalen“ Hörbuch, gelesen wieder von David Nathan, sicher nicht. Die Story ist im Großen und Ganzen bekannt: Der neue Arzt der University of Maine, Dr. Louis Creed, zieht mit seiner Frau Rachel und den beiden Kindern in ein Haus in der Kleinstadt Ludlow. Vor der Tür verläuft die Route 15, auf der täglich schwere Trucks vorbeidonnern. Als der Kater von Ellie und Gage Creed überfahren wird, nimmt Nachbar Jud Crandall Louis mit zum nahegelegen Tierfriedhof. Gleich dahinter liegt ein altes Indianergelände mit magischen Kräften, das tote Tiere wieder zum Leben erweckt. Louis vergräbt den Kater, der wieder aufersteht, doch verändert und bösartig scheint. Als dann der kleine Gage von einem Truck überfahren wird, will Louis auch ihn aus dem Reich der Toten zurückholen. Doch die alte indianische Macht spielt das Spiel der Widergeburt nach ihren eigenen furchtbaren Regeln … King gibt selbst im Vorwort an, dass er Bedenken hatte, diese Geschichte ginge zu weit. Doch seine Frau ermunterte ihn, das Projekt zu veröffentlichen. Und es wurde einer seiner größten kommerziellen Erfolge. Die Idee, geliebte Tiere und Menschen wieder auferstehen zu lassen („Lazarus, komm heraus!“), ist faszinierend und gruselig zugleich. King zelebriert die vorweggenommene Walking Dead-Story auf schreckliche Weise, die den Hörer in seinen Bann schlägt. Gerade das Hörbuch ist gut geeignet die Geschichte, die man eventuell schon gelesen oder als Film gesehen hat, noch einmal in ihren gruseligen Einzelheiten zu erleben. Der begnadete Geschichtenerzähler Nathan ist der perfekte Cast für dieses blutige Horrorspektakel.

Lesen Sie weiter

Der „Friedhof der Kuscheltiere“ ist in meinen Augen, eine der eingängigsten Geschichten von Stephen King. Er gehört zu den Büchern, die am längsten im Unterbewusstsein nachhallen und die bei mir auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Stephen King geht in diesem Buch dem größten Mysterium des Lebens auf den Grund: Dem Tod! Was wäre, wenn man verstorbene Familienmitglieder zurückholen könnte? Ist es nicht das, was wir alle wollen? Was wäre, wenn wir es tatsächlich könnten … In dieser Geschichte ist es nicht die Brutalität, die einem eine Gänsehaut über den Rücken laufen lässt, sondern der unterschwellige Horror, der schon auf den ersten Seiten langsam aus dem Roman herauszukriechen beginnt. Der dem Leser sachte über den Nacken streicht und ihm zu guter Letzt eine eiskalte Hand auf die Schulter legt und „Liebling“ flüstert! Die Handlung wird direkt vom Familienvater Louis erzählt, ein sehr offener und lockerer Typ. Durch seine ungezwungene Erzählweise, bekommt die Geschichte sehr viel Leben und man kommt als Leser sehr gut an. Stephen King lässt uns gemeinsam mit der Familie Creed in Ludlow das Haus einrichten, wir lernen die Nachbarn besser kennen und begleiten Louis bei seinem ersten Arbeitstag. Er gibt seiner Geschichte genügend Zeit um sich zu entfalten … und lässt genau in dem Moment das Grauen zuschlagen, wenn man denkt, dass es gerade so schön heimelig geworden ist. Allerdings hält er sich damit nicht lange auf, sondern setzt dem Ganzen noch eine schaurig schöne Krone auf. In meinen Augen ist der „Friedhof der Kuscheltiere“ keine einfache Horrorgeschichte. Es bietet dem Leser eine glaubhafte Erklärung, wie man Kindern den Tod nahe bringt und wie Menschen mit Trauer umgehen sollten. Und nein: Ich möchte nicht damit sagen, dass man dieses Buch einem Kind in die Hand geben sollte, aber Stephen King lässt seine Figuren wie immer für seine Leser real werden und man kann durchaus seine klaren Schlüsse daraus ziehen. Im Original heißt das Buch „Pet Sematary“ und nicht korrekterweise „Pet Cemetery“. Diesen Schreibfehler hat Stephen King bewusst gewählt, denn das Schild am Eingang des „Haustier-Fritof“ wurde von kleinen Kindern aufgestellt, denen dieser Schreibfehler unterlaufen ist. Ich persönlich finde die Idee richtig gut, dass der Titel so übernommen wurde! Und ihr? Zu guter Letzt könnte man dem Buch noch gewisse Längen ankreiden, aber das wäre wirklich Meckern auf hohem Niveau. Für mich wäre es nicht mehr so wichtig gewesen, den vierten Aufstieg zum Fritof noch genauso ausführlich zu schildern, wie beim ersten Mal, aber das ändert nichts am Gesamturteil: Das Buch ist klassischer Horror vom Feinsten! Einfach Toll!!

Lesen Sie weiter

Meinung: Von diesem Buch habe ich nur positive Stimmungen gelesen und gehört. Vor allen soll es schlaflose Nächte bescheren. Dadurch hatte ich natürlich einige Erwartungen an das Buch aber alles wurde für mich nicht erfüllt. In dem Buch geht es um die vierköpfige Familie Creed und dem Kater Church. Sie ziehen von einer Großstadt in einen kleinen Ort namens Ludlow. Dort angekommen, lernen sie gleich die Nachbarn kennen und Louis Creed ist ganz angetan von dem älteren Herrn. Eines Tages machen alle einen Ausflug über dem Pfad von Louis Haus. Der Pfad führt zu einem Tierfriedhof. Dort sind so einige Tiere begraben und sie erfahren einige Geschichten. Eines Tages wird Louis vor die Wahl gestellt, ob der Tod manchmal wirklich besser ist als eine Möglichkeit zu finden, jemanden zurückzuholen? Louis war mir von Anfang an sympathisch. Er ist absoluter Familienmensch, er liebt seine Frau und seine beiden Kinder abgöttisch und würde für diese alles tun. Sogar dem Kater kann er einiges abgewinnen. Er ist fürsorglich, liebevoll aber er möchte auch über Themen diskutieren, die vielleicht etwas unangenehm sind, wie beispielsweise das Thema Tod und Verlust. Dabei kommt er mit seiner Frau immer wieder aneinander, weil sie verschiedene Ansichten haben. Außerdem ist er Arzt und geht seinem Beruf sehr gerne nach. Er möchte anderen gerne helfen und tut dafür sein Möglichstes. Eines Tages passiert etwas sehr tragisches und Louis muss einige wichtige Entscheidungen treffen. Ende Juli hatte ich gut 200 Seiten in dem Buch gelesen aber irgendwie konnte es mich nicht so mitreißen und begeistern. Deshalb habe ich mich dann Anfang August entschieden, die komplette Geschichte zu hören. David Nathan vertont es einfach großartig. Durch das Hören der Geschichte konnte ich auf jeden Fall besseren Bezug zum Buch finden allerdings konnte mich auch dort an vielen Stellen nicht so richtig mitreißen. Für mich war das Buch an vielen Stellen langatmig und so gar nicht aufregend. Das letzte Drittel hatte es aber dann in sich und dort habe ich dann mitgetrauert und war voller Erwartung, was noch passieren wird. Ich finde die Thematik in dem Buch und zwar Tod, Trauer, Verlust und was kommt den nach dem Tod, wirklich gut aufgegriffen und thematisiert. Natürlich stellt man sich oft die Frage, was nach dem Tod eigentlich passiert oder wie es für die Hinterbliebenen ist. Dies hat mich auch berührt und zum Nachdenken angeregt aber dennoch hatte ich ein wenig mehr von der Geschichte einfach erwartet. Fazit: Eine sehr interessante Thematik, die an vielen Stellen wirklich gut umgesetzt waren. Dennoch gab es für mich einige Längen in dem Buch und fand das Buch jetzt auch gar nicht so gruselig, wie angenommen.

Lesen Sie weiter

Es war mein allererstes Buch von Stephen King und ich wurde nicht enttäuscht. Es hat mir sehr gut gefallen. Ich habe es im Dunkeln gelesen und so beängstigend fand ich es dann doch wiederum nicht, wie viele mir berichtet haben, hatte es mir daher noch schlimmer vorgestellt, als es schlussendlich war. Klar gab es hier und da eine Stelle, wo ich mich kurz geschüttelt habe und ich es mir mehr als bildlich vorgestellt habe, aber das Buch ließ sich so gut lesen, dass ich einfach wissen musste, wie es nun weitergeht. Klar, man muss sich mit dem Tod und Verlust auseinandersetzen, und wer das nicht gerne tut, dem wird es wohl schwerer fallen, das Buch weiterzulesen. Die Geschichte hat sich auch anders entwickelt, als ich es mir am Anfang noch ausgedacht habe, und das soll nicht heißen, dass ich das schlecht finde. Nein, im Gegenteil, solche Überraschungen kommen meistens immer gut. ;) Ich habe mir vorgenommen, in Zukunft noch mehr von Stephen King zu lesen.

Lesen Sie weiter

Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine vierköpfige Familie, die zusammen mit ihrem Kater "Church" ein Haus in der fiktiven Stadt Ludlow beziehen. Dieses Haus liegt in der Nähe einer wenig befahrenen Bundesstraße. Schnell freundet sich die Familie mit dem Nachbarn Jud Crandall an, der allerlei Wissenswertes über den Ort und seine Geschichte kennt. Von ihm erfährt Louis Creed, der Vater der Familie, vom naheliegenden "Friedhof der Haustiere", auf dem die Kinder des Dorfs ihre verstorbenen Haustiere begraben habe. Wenig später erfährt der Vater vom junge Victor Pascow vom Friedhof der Micmac-Indianer. Das geschieht allerdings auf eine ganz besondere Art und Weise. Es ist dieser Friedhof, durch den Louis irgendwann vor die Frage gestellt wird, ob der Tod wirklich das Ende sein muss. Und damit beginnt die vielschichte Auseinandersetzung zum Thema leben und Tod. Wie hoch darf der Preis sein, um einen geliebten Menschen zurückzuholen? Diese düstere Geschichte beinhaltet den Tod in all seinen Facetten. Menschen, die viel zu früh sterben. Menschen, die jegliche Bezugsperson um sie herum verlieren und Generationen überleben. Menschen, die von Sterbenden mit ihrer Situation schonungslos konfrontiert werden. Schlussendlich zeigt King, wie endgültig das Leben auf der Erde zwangsläufig ist. Der Schreibstil ist King typisch recht simpel gehalten und entspricht sicherlich nicht dem gehobenen Sprachkünsten. Dennoch ist das Buch düster genug, als dass es nicht in die Hände von Zartbesaiteten gehört. Die Atmosphäre ist über weite Strecken recht dicht und fesselt den Leser. Auf der anderen Seite dürfen auch in diesem Buch die King typischen Längen im Buch nicht fehlen, was in diesem Werk aber deutlich weniger auffällt als in anderen Büchern. Das Buch gehört neben Christine und Es in meinen Augen zu den Highlights der King-Horror-Bücher und gehört in jede gut sortierte Horror-Bibliothek. Eine kleine Anmerkung: Im Original heißt das Buch "Pet Sematary" und nicht korrekterweise "Pet Cemetery". Diesen Schreibfehler hat King bewusst gewählt, denn das Schild zu Fridhof wurde von kleinen Kindern aufgestellt, denen dieser Schreibfehler unterlaufen ist. Nun sind einige der Meinung, dass das Buch im Deutschen doch besser "Haustier-Frithof" geheißen hätte. Ich verstehe hingegen sehr gut, weshalb lieber "Friedhof der Kuscheltiere" gewählt wurde. Im Deutschen ist es im Gegensatz zum englischsprachigen Raum eben nicht üblich, mit bewusst falscher Schreibweise Aufmerksamkeit zu erregen. Im deutschsprachigen Raum wäre dies sicherlich nach hinten losgegangen.

Lesen Sie weiter

Für mich gab es mit Beenden des Romans eine Premiere. Ich hatte in vergangenen Jahren immer mal wieder einen einen King-Roman zur Hand genommen, aber nie konnte er mich so fesseln, dass ich ihn auch beendete. Friedhof der Kuscheltiere ist also der erste Roman von Stephen King, den ich beendet habe. Und jetzt im Nachhinein stellen sich mir so einige Fragen. Warum hat es vorher nie geklappt ? Aber vielleicht musste ich erst ein gewisses Alter erreichen oder es war einfach nicht die richtige Zeit. Wobei ich ja die Verfilmungen schon immer gern gesehen habe. Aber nun zu diesem Buch. Ich kam sehr gut in dieses Buch rein und im Gegensatz zu früher fand ich den Schreibstil angenehm und fesselnd. Früher empfand ich ihn eher als langatmig und ausschweifend. Vielleicht mag es aber nur an diesem Buch gelegen haben. Wer weiß das schon? Anhand eines Romans kann man nicht die gesamten Werke des Autors beurteilen. Die Protagonisten fand ich wirklich angenehm und sympathisch. Sicher gab es hier den ein oder anderen Lieblingscharakter. Aber allgemein kann ich sagen, dass Stephen King hier wirklich tolle Figuren geschaffen hat. Die Handlung an sich fand ich wirklich spannend und der Spannungsbogen wird gut aufgebaut und gehalten. Ich fand es jetzt nicht extrem gruselig eher empfand ich es als Schauerroman. Allerdings muss ich auch sagen, dass für mich der Verlauf der Geschichte an manchen stellen schon vorhersehbar war. Aber sie ist wirklich gut konstruiert und die letzten Seiten als sich die Handlung richtig zuspitzte habe ich regelrecht verschlungen. Aber das Ende ist offen gestaltet. Also jetzt nicht so offen, dass der Leser mit jeder Menge Fragezeichen zurückbleibt, sondern eher so, dass man die Geschichte für dich noch ein Stück weiter spinnen kann. Alles in allem hat mir dieser Roman wirklich gut gefallen und ich kann jedem, der darüber nachdenkt auch mal einen King-Roman zu lesen, dieses Buch als Einsteigerbuch empfehlen.

Lesen Sie weiter

Handlung: Das weiße Haus am Rande der Kleinstadt Ludlow im amerikanischen Bundesstaat Maine bietet ein Bild Idyllischen Friedens. Dahinter liegt ein Uralter Indianischer Begräbnisplatz voll umgestürzter Grabmale: Ein Ort,an dem es umgeht,ein Ort absurder,gottloser Versuchungen...den wer dort begraben wird kommt zurück,aber nicht so wie er einmal war... Meinung: Dieses Buch ist ein echt gelungenes Buch des Meisters des Horrors, die Geschichte ist Gruselig und bewegend, es gab Momente wo ich echt berührt wurde. Ich finde die Geschichte um Louis und seine Verluste sehr tragisch und Traurig, denn was er durch machen muss ist echt nicht Lustig. Ich denke das es auch Größten teils Jud's schuld ist ,ich meine wenn ich weiß das,der Begräbnisplatz nichts Gutes bringt,dann zeige ich es doch erst keinem! Der Film war übrigens auch gar nicht mal so schlecht,er ist halt alt,aber der Liebe Mr.King ist in dem Film auch zu sehen. Name:Friedhof der Kuscheltiere Autor/in: Stephen King Originaltitel: Pet Sematary Verlag: Heyne Seitenanzahl: 459 Erscheinungsdatum: 2001 Format: Taschenbuch Preis: 7,00€

Lesen Sie weiter

Bei "Friedhof der Kuscheltiere" soll es sich laut Klappentext um den weltweit erfolgreichsten Horrorroman handeln. Laut Vorwort des Autors sollte dieser Roman jedoch nie veröffentlicht werden, da Stephen King ihn persönlich als zu schlimm hielt. Erst seine Frau ermunterte ihn, "Pet Sematary", wie er so schön im Original heißt, dem Verlag vorzustellen. Wie immer bin ich froh, wieder mal ein Buch von meiner "Noch zu lesen-Liste" streichen zu können. Es warten ja viele Bücher von King auf mich. "Friedhof der Kuscheltiere" bescherte mir an vielen Stellen im Buch wieder wohlige Schauer und damit das Gefühl: Ja, da bahnt sich über kurz oder lang wieder die altbewährte Katastrophe an. Doch über weite Strecken verlor sich die Spannung in Kings oftmals überbordenden Erzählungen. Von den 600 Seiten waren mir davon gefühlt 100 zuviel. Mein Fazit Für mich ein gutes Buch von King, aber nicht sein Bestes.

Lesen Sie weiter