Leserstimmen zu
Es

Stephen King

(27)
(9)
(2)
(3)
(0)
€ 14,99 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Die Romane von Stephen King sind schon eine Klasse für sich. Seit mehreren Jahrzehnten sind seine Bücher unerreicht und unvergleichbar. Vorrangig sind diese dem Horror-Genre zuzuordnen und viele von ihnen wurden bereits auch, zum Teil auch mehrfach, verfilmt. Eines seiner erfolgreichsten Schriftstücke ist „ES“, welches über einen Kinderfressenden Horror-Clown erzählt, also sozusagen den Alptraum vieler Kinder von sich gibt. Die Romane wurden weltweit bereits inmitten der achtziger Jahre veröffentlicht, die erste Verfilmung hiervon folgte im Jahr 1990 und entwickelte sich wie auch die Bücher selbst zu einem Welterfolg, da hier in unzählige Sprachen übersetzt wurde. Vor zwei Jahren folgte dann auch eine Neuverfilmung, die einen neuerlichen Hype rund um die Geschichte auslöste und nun am 05. September 2019 in den Kinos sogar ihre filmische Fortsetzung findet. Anlässlich dazu wurde auch der Roman neu abgedruckt und am 12. August 2019 durch den Heyne Verlag mit 1536 Seiten als Taschenbuch in den Handel gebracht. Das E-Book sowie die Hörbuch-Variante sind bereits seit längerem im Umlauf. Auch uns hat vor etwa zwei Wochen ein Exemplar des Buches erreicht, sodass wir uns auch dieses Mal wieder die Zeit genommen haben uns ein wenig in dieses einzulesen, sodass wir euch den Inhalt der Geschichte noch einmal grob zusammengefasst und auf parallelen zur Verfilmung geachtet haben. In der amerikanischen Kleinstadt Derry führt ein namenloses Monster sein Unwesen. Nach und nach geschieht es, dass Kinder ihr Leben lassen müssen. Eine Gruppe von sieben Jugendlichen jedoch entschloss sich dazu dem Spuk ein Ende zu bereiten und stieg gemeinsam in die Kanalisation hinab um ES ein Ende zu bereiten. Dort angekommen standen sie einem blutrünstigen Clown mit spitzen Zähnen gegenüber, dessen Leibspeise unfolgsame oder auch unschuldige Kinder sind. Den Jugendlichen gelingt es ES vermeintlich tödlich zu verletzen und der furchteinflößenden Kreatur zu entkommen. Genau hier endet das Remake, welches vor rund zwei Jahren in die Kinos gebracht wurde, jedoch umfasst die Geschichte in diesem Buch deutlich mehr, was nun auch in einem weiterem Kinoabenteuer auch offengelegt wird. Dabei begegnen sich die einstigen Jugendlichen nach siebenundzwanzig Jahren erneut. Nachdem nun gut drei Jahrzehnte nichts passiert ist wird die Kleinstadt Derry erneut von Kindermorden heimgesucht. Schnell wird Mike klar, dass es sich hierbei um ES handeln muss, welcher scheinbar damals nicht besiegt sondern nur verletzt wurde. So ruft Mike alle mittlerweile verzogenen Freunde zusammen, welche bereits damals ES gegenüberstanden und sich einst das Versprechen gaben, sofern ES eines Tages zurückkehren sollte, diesem ein für alle Mal ein Ende zu bereiten. Nur wenige Tage nachdem Mike sie kontaktiert hat kehren alle nach Derry zurück. Alle bis auf den schon früheren Angsthasen Stan, welcher sich lieber selbst ein Ende setzt und sich in seiner Badewanne die Pulsadern aufschneidet und mit seinem Eigenblut auf die Badezimmerwand „ES“ schreibt. Alle anderen machen sich erneut auf den Weg in die Kanalisation um eine erneute Konfrontation mit ES, dem Clown Pennywise, zu suchen und diesen endgültig ins Jenseits zu befördern. Doch nicht nur sie scheinen sich sicher zu sein, gegen Pennywise bestehen zu können, nein auch der ES hat sich eine Sicherheit für sein Überleben geangelt. In seine Fänge geriet ausgerechnet Bills Frau, welche ihrem Mann heimlich gefolgt war. Ebenso an seiner Seite hat er den Fiesling Henry Bowers, welcher mit der einstigen Bande ebenso noch eine Rechnung aus der Vergangenheit offen zu haben scheint. Es muss sich unter der Stadt entscheiden, wie und wer überlebt, das große Finale hat begonnen. Jeder spielt seine Trümpfe aus, um den anderen zu überlisten. Auch die gesamte Innenstadt von Derry hat stark unter diesem Aufeinandertreffen zu leiden. Was man hier geboten bekommt ist ein unfassbar gut geschriebener Horror Roman des Meisters der guten Horror-Literatur Stephen King, welcher hierin über die vielen Mysterien der Kindheit und den blanken Horror des Erwachsenseins erzählt. Die Geschichte selbst schafft es auch nach über drei Jahrzehnten immer noch seine Leser für sich zu begeistern und vor allem die Film-Neuauflagen machen das Buch selbst für eigentliche Nichtleser durchaus attraktiv, sodass wir überzeugt sind, dass sich diese Neuauflage des Buches durchaus bezahlt machen wird. Stephen King umschreibt in ES so gut wie alle Arten von Kinderangst, sodass hier selbst den Erwachsenen immer noch das Gruseln kommt. Manche stellen hingegen wirken beim Lesen durchaus unterhaltsam und humorvoll, sodass einem selbst bei über 1500 Seiten keineswegs langweilig wird.ES – Ein Muss für alle Fans von guter Horrorliteratur, sodass man hierfür eigentlich kaum andere Worte findet um auszudrücken, um welch unfassbar gelungenen Roman es sich hierbei handelt. Wer den Film mag wird das Buch lieben, sowie auch umgekehrt. ES ist ein Roman, der in keinem gut sortierten Bücherhaushalt fehlen sollte, sodass wir euch dieses Buch trotz seiner vielen Seiten die es zu lesen gilt auf jeden Fall sehr empfehlen können. Durch die lockere Niederschrift Kings wird man von diesem Buch regelrecht verschlungen, sodass man dies im Nu durchgelesen hat. In unserer Gesamtwertung gibt es hierfür Acht unserer möglichen zehn Bewertungspunkte, sodass wir euch diesen Roman auf jeden Fall empfehlen können.

Lesen Sie weiter

 „Der Schrecken, der weitere achtundzwanzig Jahre kein Ende nehmen sollte – wenn er überhaupt je ein Ende nahm -, begann, soviel ich weiß und sagen kann, mit einem Boot aus Zeitungspapier, das einen vom Regen überfluteten Rinnstein entlangtrieb.“ Mit diesen Worten beginnt Stephen Kings vielleicht berühmtester Horrorroman. Pünktlich zum Start der zweiteiligen Kinoverfilmung von ES erscheint jetzt im Heyne-Verlag eine Neuausgabe dieses Meisterwerks des Grauens, in dem sich sieben Freunde dazu entschließen, dem namenlosen Grauen in ihrer Heimatstadt Derry auf ewig ein Ende zu bereiten. King, der in seinem Leben bereits so viele Bücher geschrieben hat, dass man sie kaum zu zählen, geschweige denn zu lesen vermag und der überhaupt nicht daran denkt, in Rente zu gehen (am 09. 09.19 erscheint sein neuer Roman Das Institut ebenfalls im Heyne-Verlag ), spielt in ES mit so ziemlich jeder kindlichen Angst, die man sich vorstellen kann: Clowns, Keller und ganz allgemein Dunkelheit und Bedrängnis. Vermutlich ist der Roman gerade darum einerseits so unglaublich gruselig und andererseits an vielen Stellen auch humorvoll. Auf den etwa 1500 Seiten gelingt King jedoch noch etwas ganz anderes: Er erschafft mit dem „Club der Verlierer“ sieben hochkomplexe Charaktere, die dem Leser während der Lektüre wirklich ans Herz wachsen. King gelingt es, die sieben Freunde durch Zeitsprünge zwischen Gegenwart und der Vergangenheit vor 28 Jahren, als die Freunde noch Kinder waren, als psychologisch ausgefeilte Charaktere darzustellen. Da ist zum Beispiel Beverly, die von ihrem Vater als Kind misshandelt wurde und die nun vor einem genauso gewalttätigen Lebenspartner fliehen muss, um dem Ruf ihres Freundes nach Derry zu folgen und ES zu besiegen. ES – Ein Muss für alle Fans von guter Horrorliteratur.

Lesen Sie weiter

Es war mein erster Stephen King und dieses Monster von einem Buch hat mich echt umgehauen. Es ist wirklich dick, aber jede Seite lohnt sich. Der Schreibstil ist toll, spannend und fesselnd. Man klebt förmlich an jeder Seite. Die Story ist sooo groß. Im Film geht es ja nur um den Schockeffekt, aber dieses Buch beinhaltet so viel mehr. Rassismus und Schwulenhass sind nur zwei Punkte, es behandelt so viele große und wichtige Themen. Dabei ist alles sehr gut durchdacht und passt gut zusammen. Die Themen regen zum Nachdenken an, die historischen Hintergründe sind super interessant und der Gruselfaktor kommt definitiv nicht zu kurz. Die Figuren sind toll ausgearbeitet. Ich hab mit ihnen mitgefiebert und gebangt. Dieses Buch ist so Detailreich, es gibt so viel zu entdecken. Ich bin mir nicht mal sicher, ob einmal lesen da reicht. Ich gebe zu, der Schluss war für mich ein kleines bisschen konfus. Ich habe einfach nicht alles verstanden. Wahrscheinlich noch ein Grund mehr, das ganze noch mal zu lesen. Irgendwann, wenn ich Zeit habe. Ich kann aber sagen, es lohnt sich auf jeden Fall dieses Buch zu lesen. Man bekommt einfach so viel.

Lesen Sie weiter

Wohl einer der berühmtesten Vertreter der Horrorliteratur gerät derzeit durch die zweigeteilte Neuverfilmung stark in das öffentliche Interesse zurück: Mit dem über fünfzehnhundert Seiten starken Roman „Es“ liefert der US-amerikanische Autor Stephen King ein schon durch die Wucht seines Umfangs beeindruckendes Werk, das sich verschiedener Genres geschickt bedient und eine fesselnde, rasante Handlung zu erzählen versteht. Einige Leseeindrücke, die ich bei der genannten Lektüre gewinnen durfte, möchte ich im Folgenden unterbreiten. Erzähltechnisch zieht King hier, buchstäblich seinem Namen Ehre bereitend, alle Register: Hervorstechend ist ganz besonders die Strategie, mit der er seine umfangreiche Geschichte strukturiert und den Lesern präsentiert. Geschickt verknüpft er mehrere Zeitebenen miteinander und lässt so Handlungsstränge parallel nebeneinander laufen. Mit verblüffender Leichtigkeit weist er die Repetition des Geschehens in der Kleinstadt Derry auf und vermischt diese Fronten. Seine Hauptfiguren, allen voran Bill Denbrough, etabliert er auf eindrückliche Art und Weise, indem er dem Leser in der Lektüre das tiefere Eintauchen in die Gefühls- und Fantasiewelt und Einblicke in deren größte Ängste ermöglicht. Dafür passt er den Charakteren seinen Schreibstil an und skizziert deren innere Handlung und soziales Milieu. Teilweise bedient er sich für meinen Geschmack einer zu vulgären Ausdrucksweise, mit der er unter allen Umständen schockieren will. Das wahre Grauen jedoch schafft er durch unvorhersehbaren Abwechslungsreichtum und grausige Ideen, die er auf die Seiten bannt. Durch ausschweifende Gesten und einer undurchdringlichen Ruhe beim Schreiben, für die King jedoch häufig kritisiert wird, kann ebenfalls ein spannender Einblick in das Innenleben der Nebenfiguren gewonnen werden. Das namenlose Böse, hier als Es betitelt, ist nicht der einzige Antagonist; King hält vielmehr ein überschwängliches Plädoyer über den Menschen als sein eigener Feind. Motivisch hierfür benutzt er dafür Tabuthemen wie impulsive Gewaltausübung, sei es aus frauenunterdrückenden, homophoben oder rassistischen Gründen – und entwirft somit ein glaubwürdiges Gleichnis der damaligen sozialen Umstände. In „Es“ wartet King mit einem atmosphärisch äußerst dichten Szenario auf, das aufgrund seiner schieren Länge über einen längeren Zeitraum hinweg, einer guten Serie gleich, begleitet und fesselt. Der Autor wühlt tief und bedient sich vielschichtiger Genre. So ist vorliegende Lektüre keineswegs „bloß“ der Horrorliteratur zuzuordnen; vielmehr erzählt sie eine mitreißende und herzerwärmende Freundschaftsgeschichte, die durch eben diese grauenvollen Umstände besiegelt wird. Die Charaktere durchschreiten zusammen authentische Entwicklungen durch. Man kommt hier zu einem versöhnlichen, zufriedenstellenden Ende mit einigen berührenden, fast nostalgischen Endsequenzen, das eine rundum außergewöhnliche Geschichte abschließt. Die Lobhudelei abschließend, ist auf der Contra-Seite nur wenig anzubringen: Die Antwort auf die letztendliche Frage, was Es ist, befriedigt mich persönlich nicht hundertprozentig: Zwar kann auch hier ein interessanter Einblick gewonnen und die Perspektiven gewechselt werden, doch hätte ich mir klarere Ecken und Kanten in der Auflösung gewünscht. Zudem, aber das ist bei einer Geschichte dieses Umfangs nicht weiter verwunderlich, erscheint die Handlung über einige Strecken gesehen etwas überraschungskarg und ist gegen Ende hin etwas stockend oder nur träge voranschreitend. Fazit: „Es“ ist ein faszinierendes Horrormeisterwerk, das auf voller Linie überzeugen und in seinen Bann ziehen kann.

Lesen Sie weiter

ES ist eines der besten Bücher, die ich in meinem ganzen Leben gelesen (und nun auch gehört) habe. Es ist ein unfassbar dicker Wälzer und dennoch genießt man jede einzelne Seite, es ist ein unglaubliches Meisterwerk. Es ist soviel mehr als ein Horrorbuch, das dem Leser Angst machen soll. Die Figuren sind wundervoll ausgearbeitet, man lernt sie kennen, jedes Detail, alle Stärken und Schwächen, ebenso die Geschichte. Man kann sich sehr gut auf das Geschehen einlassen und hat durch die bildhaften Beschreibungen immer ein genaues Bild vor Augen. Es gibt zwei Handlungsstränge. Einer im Jahre 1957, in dem die Charaktere noch Kinder sind und 28 Jahre später als Erwachsene. Das macht es besonders interessant. Zu sehen wie sie sich alle entwickelt (oder eben nicht entwickelt) haben und wie fest ihre Freundschaft tatsächlich ist. Dem Leser wird ungemein gute Unterhaltung geboten: Das Buch ist gruselig, witzig, schön und macht bei alledem auf Wichtiges aufmerksam. Zeigt die Kluft zwischen Erwachsenen und Kindern auf, die kaum größer sein könnte. Es regt zum Nachdenken an. Und der Leser schließt die Figuren schneller ins Herz als ihm lieb ist. Man kann nur mitfiebern. Doch ehe ich mich in meinen Schwärmereien verliere, bleibe ich beim Wesentlichen. David Nathan, der Kings Werk vorliest, hat mal wieder einen fantastischen Job gemacht. Ich höre sehr gerne Hörbücher, die von ihm gelesen werden, er hat ein großes Talent dafür, die Zuhörer in den Bann zu ziehen. Ich vergebe fünf von fünf Sternen. Fazit: Ein Buch, das jeder lesen sollte. Oder anhören. Spannend, facettenreich und grandios erzählt.,Autor: Stephen King

Lesen Sie weiter

Klappentext: 1957 hat alles begonnen: Der kleine Georgie ist das erste Opfer. Und dann bricht Es wie die Pest über die Stadt Derry herein, eine Gräueltat folgt der anderen … Über 25 Jahre später: Mike Hanlon ruft sechs Freunde zusammen und erinnert sie an den Schwur, den sie getan haben. Sollte Es, sollte das namenlose Böse noch einmal auftauchen, wollen sie sich wieder in Derry treffen. Damals sind die Freunde in die Abwasserschächte gestiegen, als Kinder haben sie Es gejagt und zu töten versucht. Aber Es war nur verletzt worden. Und jetzt geht das Grauen wieder um, daran besteht kein Zweifel. Einer der Freunde kann zum Treffen nicht mehr kommen. Er liegt blutverschmiert in seiner Badewanne. Offensichtlich Selbstmord … Meinung: Ach, "Es" und ich. Das ist auch eine dieser unendlichen Geschichten. Bereits vor etlichen Jahren versuchte ich das Buch zu lesen. Das ganze zog sich über viele Jahre, bis ich es aufgab. Nach dem Erfolg verschiedener Bücher, die ich nicht schaffte zu lesen, aber zu hören, durfte dann auch "Es" als Hörbuch einziehen. So hörte ich das Buch knapp ein halbes Jahr, mit verschiedenen Unterbrechungen, auf dem beinah täglichen Weg in die Arbeit, oder eben auf dem Weg nach Hause. David Nathan hat seine Arbeit wieder ganz hervorragend gemacht. Er schafft es tatsächlich, dass sich mir gelegentlich fast der Magen umdreht, da sich die Situationen so unglaublich intensiv anfühlen durch das Gehörte. Manchmal möchte man dem Wahn selbst anheimfallen. Die Geschichte fand ich, wie bereits beim Buch, sehr langatmig. Ich habe ja wirklich kein Problem damit, wenn man eine Welt oder Geschichte drum rum aufbaut, das schafft schließlich Atmosphäre, aber hier bekommt man so viele Geschichten nebenher erzählt, die mit der eigentlichen Situation so wenig am Hut haben, dass man sich lieber schlafen legen möchte, übertrieben gesagt. So ging es mir. Mein Freund kann das so überhaupt nicht verstehen, weil ihm genau das gefällt. Wobei er hingegen die ausschweifende Art der Frauen - zumindest von mir - in etwa genauso anstrengend findet, wie ich stellenweise den Stil von King. Welch Ironie. So war das Buch für mich eben nur ein mäßiges Erlebnis und ich habe für meinen Teil gelernt, dass ich von den King-Wälzern dann einfach besser die Finger lasse. Die Geschichte an sich gefiel mir super, auch die Grundidee dahinter. Tatsächlich schade fand ich diverse Änderungen wie beispielsweise, dass die Kinder nicht mehr schweben, sondern inzwischen fliegen. Ansonsten ist der Erzählstil von Stephen King einfach absolut einnehmend. Auch die Entwicklung der Charaktere gefiel mir sehr gut. Vor allem dieses subtile aufgreifen von Klischees, dass man sich ja auch oftmals an den Eltern oder der Vergangenheit orientiert bei der Partnerwahl. Da ist was wahres dran! Doch King weiß eben, wie man den Leser abholt. Fazit: Ich wusste, dass es mich vermutlich nicht vom Hocker hauen wird und darum möchte ich mir das Fazit sparen. In meinen Augen liebt man das Buch entweder oder man tut es nicht. Hier kann ich wirklich nur empfehlen es anzulesen und selbst eine Meinung zu bilden. 2,5 von 5

Lesen Sie weiter

Allgemeines Titel: ES Hörbuch Autor: Stephen King Leser: David Nathan Genre: Horror/Thriller ISBN: 978-3-8371-4052-1 Verlag: Random House Audio Laufzeit: 51Std. 52Min. Preis: 16,99€ Dieses Hörbuch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Vielen dank an dieser Stelle dafür! Inhalt Das Böse in Gestalt eines Namenlosen Grauens In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Sieben Freunde entschließen sich dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzten. Meine Meinung Die Story ist langatmig und zieht sich einfach. Zusätzlich ist sie einfach nur Derb. Die Dialoge sind oft Schwulen- und Frauenfeindlich, zusätzlich auch noch vulgär. Wenn man die langatmigen Stellen dann einmal überwunden hat, kann der Horror richtig losgehen und das berühmte ES treibt sein Unwesen. Da ich hier aber das Hörbuch rezensieren soll, genug vom Inhalt. Falls ihr euch über den Inhalt informieren wollt, lest euch doch bitte Rezensionen zum Buch durch. Also zum Hörbuch kann ich sagen, dass das Hören es bestimmt einfacher macht über die langatmigen Phasen hinwegzukommen. Der Leser ist angenehm und haucht jeder Figur und Situation Leben ein. Leider ist er dabei so gut, dass ich mir wohl kein anderes Hörbuch mehr mit ihm werde anhören können. Es würde mich immer an dieses hier erinnern und ich habe festgestellt nicht so besonders auf das Genre Horror zu stehen. Also alles in allem, konnte mich die Story nicht überzeugen und hat mich eher abgeschreckt. Einzeln gesehen ist das Hörbuch aber gut gelungen und für Fans des Genres und Fans des Horror Clowns bestimmt eine gute Abwechslung zum Buch. Bewertung Ich gebe dem Hörbuch zu Stephen King´s „ES“ 4/5 Sterne.

Lesen Sie weiter

Was braucht es mehr als eine junge Frau in Angst und Schrecken zu versetzen als einen Clown namens : Pennywise! Yep, und ab hier beginnt die Geschichte von Tagen und Abenden voller Schreckmomente, Gänsehaut und komischen Träumen in denen Ballons vorkamen! Ich muss dazu sagen, ich kannte den 2-Teiler aus dem Fernseh und den das Remake (Teil 1) aus dem Kino und die waren schon sehr gruselig, aber das Hörbuch war für mich als "Angsthase" das blanke Grauen! David Nathan, ein sowas von talentierter Sprecher und Vorleser! Ich hätte ihn noch Stunden zu hören können, wäre es nicht "Es" gewesen! Man taucht sofort in die Welt von Georgie und dem Club der Loser ein! Man begleitet jeden, egal ob als Kind oder als Erwachsenen. Ich fand es sehr interessant zu hören, was aus Ihnen geworden ist, nach all den Jahren. David Nathan verlieht jeden einen gewissen Hauch von etwas, so das jeder sich anders anhört und sofort weiß bei nächsten Mal, wer jetzt gerade spricht! Überhaupt bei Pennywise, mochte ich seine Stimme extrem, auch wenn sie mir dort am meisten Angst gemacht hat! Das ist definitiv ein Highlight! <3 Dieses Hörbuch bestimmt praktisch aus Spannung und einen festen Handlungsstrang, der zwar wechselnde Orte hat, aber man immer den Überblick behält und nie den Faden verliert! und es ernährt sich von deiner Angst, deiner Angst nachts ins Bad zu gehen, weil du ausgerechnet vorm schlafen gehen noch etwas vom Buch gehört hast und du Gestalten siehst. Yep, Paranoid wurde ich! Es ist auf einer Ebene, ein grausamer Horrortrip, aber man möchte mehr! Spannung - Horror - Angst - Verzweifelung! Das bekommst du alles in einem Hörbuch! Fast 52 Stunden lang und es lohnt sich! Mein Fazit : Zwar nie wieder Stephen Kings "Es" als Hörbuch, aber es hat mich begeistert und erschreckenden oft mit Angst und Gänsehaut - momenten zurückgelassen! Definitiv ein Highlight!

Lesen Sie weiter