Leserstimmen zu
Es

Stephen King

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Meister der Details Einen wunderschönen guten Abend! Der Meister der Details - damit kann nur einer gemeint sein: Stephen King. Ungefähr mit 15 Jahren wollte ich auch unbedingt King lesen und habe ganz klassisch mit "Friedhof der Kuscheltiere" und "Carrie" angefangen. Danach habe ich allerdings nie weitergemacht. Warum? Das kann ich heute auch nicht mehr beantworten. Umso mehr reizt es mich, mich wieder mit Stephen King auseinander zu setzen, seit die Neuverfilmung von "ES" im Kino läuft (Nein, ich habe es nicht gesehen, weder den Neuen noch den Alten noch sonst irgendeine King-Verfilmung). Ich hatte das Glück, dass ich das Hörbuch von "ES" vom Bloggerportal des Randomhouse Verlages zur Vefügung gestellt bekommen habe und direkt habe ich mich ans Hören gemacht. *** Klappentext *** In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen. Stephen Kings Meisterwerk über die Mysterien der Kindheit und den Horror des Erwachsenseins. *** Rezension *** Zum Inhalt an sich möchte ich an dieser Stelle gar nicht viel erwähnen, jeder soll die Möglichkeit erhalten, dieses Meisterwerk selber zu erleben. Aber der Schreibstil Kings ist hier in Perfektion vorhanden, die Geschichte ist detailliert bis ins allerkleinste (ja, manchmal hört man über den ein oder anderen Aspekt hinweg). Man erfährt über jede auftretende Figur so gut wie alles aus deren Leben. Das klingt in einigen Teilen langweilig, ist es aber eigentlich nie, da der unnachahmbare Stil Kings dafür sorgt, dass man jede noch so banale Info aufsaugt, denn es könnte ja jederzeit der Auslöser für etwas abgrundtief Böses sein. Die ganze Geschichte schwelt im Hintergrund im absolut Bösen. Man ist jederzeit auf der Hut, ob das Grauen auf einmal auftaucht und genau das macht ja den Horror Stephen Kings aus. David Nathan schafft dazu mit seiner Stimme eine Atmosphäre, die einen dauerhaft angespannt sein lässt. Ein absolut grandioses Hörerlebnis! Absolut empfehlenswert!

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Inhalt:1957 hat alles begonnen: Der kleine Georgie ist das erste Opfer. Und dann bricht Es wie die Pest über die Stadt Derry herein, eine Gräueltat folgt der anderen … Über 25 Jahre später: Mike Hanlon ruft sechs Freunde zusammen und erinnert sie an den Schwur, den sie getan haben. Sollte Es, sollte das namenlose Böse noch einmal auftauchen, wollen sie sich wieder in Derry treffen. Damals sind die Freunde in die Abwasserschächte gestiegen, als Kinder haben sie Es gejagt und zu töten versucht. Aber Es war nur verletzt worden. Und jetzt geht das Grauen wieder um, daran besteht kein Zweifel. Einer der Freunde kann zum Treffen nicht mehr kommen. Er liegt blutverschmiert in seiner Badewanne. Offensichtlich Selbstmord … Orte: Das Buch spielt hauptsächlich in Derry, eine kleine dreckige Stadt mit versteckten Gäßchen und stinkenden Abwasserkanälen, aber irgendwie hat mir die Stadt trotzdem gefallen, da es einfach die perfekte Kulisse für die Handlung war. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und es hat Spaß gemacht mit den Protagonisten durch diese Stadt zu laufen. Personen: In diesem Buch treten viele Personen auf einmal auf, allerdings kam ich da sehr gut durch, da ich den Film schon geschaut habe. Alle Personen hatten ihren eigenen Charakter und es hat Spaß gemacht ihre Geschichten zu erfahren. Sprechweise: Ich mochte die Erzählerstimme sehr gerne, da der Erzähler seine Stimme so weit verändern konnte, dass er den verschieden Personen und vor allem auch es unterschiedliche Stimmen geben konnte. Gestaltung: Ich mag das Cover ja sehr gerne, da es gut zu dem Buch passt und ich es auch sehr schön anschauen kann (?). Geschichte: die Handlung mochte ich sehr gerne, da ich Horror liebe und ich deswegen auch unbedingt Es lesen oder hören musste. Ich mochte die Geschichte und auch die Entwicklung eigentlich sehr gerne, allerdings ist es an vielen Stellen sehr langweilig geworden und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte in die Länge gezogen wurde. Fazit: Ich mochte dieses Hörbuch sehr gerne, da mir so gut wie alles hier dran gefallen hat und ich Horror und auch den Film dazu einfach nur liebe. Allerdings fand ich, dass es manchmal ein bisschen in die Länge gezogen wurde, weshalb ich 4,5 von 5 Sternen gebe. Vielen Dank hier auch an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplares.

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"Es" ist im allgemeinen Bewusstsein vor allem dafür bekannt, eine Geschichte über einen gruseligen Clown zu sein, doch schon der Umfang des 1.500-Seiten-Wälzers lässt erahnen, dass noch mehr dahinter stecken muss. Tatsächlich ist King hier wie auch anderswo nicht nur beim ausgesprochenen Horror am stärksten. Die Frage nach der wahren Gestalt des unaussprechlich Bösen treibt die Handlung zwar voran, doch vor allem gelingt es King, nahbare, echte und vielseitige durch ihre Erlebnisse geprägte Charaktere zu erschaffen, mit denen man gerne mitfühlt und deren Eigenschaften von fundierter Menschenkenntnis zeugen. Denn in der Realität braucht es gar kein finsteres Wesen in dunklen Abwasserkanälen, die Menschen tun sich selbst schon genug schlimme Dinge an. In der Gestaltwerdung des namenlosen Schreckens lässt sich jedoch erkennen, wie die abgeklärte Welt der Erwachsenen auf Kinder wirken kann: verschlossen, beängstigend, fordernd und unendlich rätselhaft. Mit guten Freunden erträgt sich das alles allerdings besser, deshalb kann "Es" auch als nicht bloß nostalgischer Blick auf die Geheimnisse der Kindheit gelesen werden, die sich mit guten Freunden selbst als Außenseiter einigermaßen ertragen lässt. Natürlich muss man damit leben, dass erst nach gut fünfhundert Seiten alle wichtigen Figuren so richtig eingeführt wurden. Außerdem erstreckt sich das große Finale mit all seinen metaphysischen und altmodisch handfesten Kämpfen gleichfalls über mehrere hundert Seiten, doch die verfliegen so schnell, wie man es sich bei manchem Historienroman mit ähnlichem Umfang wünschen würde. Man kann es nur staunend zur Kenntnis nehmen, wie King selbst nach mehreren hundert Seiten irgendwann zuvor begonnene Erzählfäden wieder aufnimmt, womit sich freilich nicht nur prima Cliffhanger bauen lassen. So entwickelt das Buch, ähnlich wie das alptraumhafte Monster unter den Straßen von Derry, eine eigenartig faszinierende Sogwirkung, der man sich kaum entziehen kann. Hat man sich erst einmal auf die Geschichte eingelassen, dann verfliegen die ersten hundert Seiten schneller als gedacht. Mit einer gerade zu besessenen Virtuosität wechselt King die Erzähler, Zeitebenen und Themen, führt das Ganze aber doch zu einem konsequenten und meist logischen Ende. Für alle King-Jünger gibt es natürlich wieder jede Menge Verbidnungen zu seinen übrigen Werken, sei es in den Namen von Figuren und Orten, oder bei gewissen Autos. Alles in allem ist "Es" ein Buch, dem es wie vielen Meisterwerken ergehen dürfte: Mancher wird es lieben, anderen wird es schon vor Umfang und Aufbau grausen, doch die unglaubliche Kunstfertigkeit dahinter lässt sich weder leugnen noch umfassend rational erklären. Ein großer, inspirierter Roman, wie er nicht häufig vorkommt. Originaltitel: "It" Seitenzahl: 1.536 Format: 12,2 x 18,8 cm, Taschenbuch Verlag: Heyne

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Alles beginnt mit dem Tod des Jungen Georgie Danbrough, der an einem verregnetem Nachmittag sein Boot, dass er mit seinem älteren Bruder Bill zusammen gebaut hatte, im Kanal schwimmen lassen ließ. Gerogie wurde auf brutaler Art von ES ermordet. Doch Es ist schlau und zeigt sich nur seinen potenziellen Opfern, Kindern. Ein Jahr nach dem Tod von Georgie gründete Bill mit sechs anderen Kindern den Club der Verlierer, denn sie teilen sich das Los der Außenseiter. Nicht nur das verbindet sie, auch jeder der Kinder hat ES zu Gesicht bekommen. Gemeinsam beschließen Sie ES zu jagen und zu vernichten. Der Club der Verlierer besteht aus: Beverly: Sie ist ein bildhübsches Mädchen aber ihrer Schönheit nicht bewusst, sie hängt gerne mit den Jungs ab, raucht und ist eher der Kumpeltyp. Daheim wird sie sehr streng erzogen. Ben: Benn ist ein sehr sympathischer Charakter. Er hilft gerne der Lehrerin in der Bücherei, isst gerne Süßes und ist über beide Ohren in Beverly verliebt. Er hat ein gutes Verständnis für Bauten. Eddie: Er ist hund sehr zierlich gebaut. Seine Mutter ist immer sehr besorgt um ihren Jungen. Eddie und Bill kennen sich schon bevor der Club geründet wurde. Bill: Bill ist ein ganz normaler Junge, doch er stottert und so hat er den Rufnahmen "Stotter-Bill" Bill wird von den anderen Clubmitgliedern als Anführer gesehen, da sein Bruder von ES getötet wurde. Er hat die Gabe ein besonderes Gespür für in besonderen Situationen zu haben. Stan: Stan ist Jude und eher ein introvertierter Junge, er ist ängstlicher als der Rest der Gruppe. Stan ist immer sehr ordentlich und sauber angezogen. Richie: Richie ist ein Komiker wie er im Buche steht. Immer einen lockeren Spruch auf der Zunge. Ahmt sehr gerne stimmen nach. Mike: Mike ist ein schwarzer Junge, er arbeitet mit seinem Vater im Sommer auf dem Feld. Ein einfacher Junge der gerne auch Geschichten recherchiert. Das Buch fängt super spannend an mit dem Mord an Georgie und dem mysteriösem Clown Pennywiese. Stephen King versteht es eine Geschichte zu schreiben, in immer wieder neue Handlungen vorkommen und diese am Ende alle ineinander greifen. PRAVO! Das Buch ist doch sehr ausschweifend, was mir das wecksuchten schwer gemacht hat. Doch das ist King, er schreibt gerne sehr ausführlich. Mein Fazit Die Geschichte fängt super spannend an und baut sich langsam auf. Doch der Horror Faktor blieb bis auf ein paar wenige Szenen für mich aus. Vielleicht bin ich auch zu abgebrüht für diesen Roman. Doch im Großen und Ganzen finde ich das Buch super und es hat spaß gemacht es zu lesen. Da das Buch doch sehr ausschweifend war und dies für mich stellenweise zu viel war, gebe ich dem Buch 4****.

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Von diesem Roman hat sicher schon jeder gehört! ES von Stephen King ist ein echter Klassiker und ich wollte ihn schon seit Jahren lesen. Als nun der neue Kinofilm herausgekommen ist, habe ich mit ES angefangen, denn für mich stand gleich fest, erst wird das Buch gelesen und dann der Film angesehen. :-) Allerdings bin ich mir nach dem Lesen nicht mehr so sicher, ob der Film was für mich ist. Wahrscheinlich wäre das doch etwas zu viel Horror für mich. ;-) ES hat über 1500 Seiten und schüchtert einen anfangs vielleicht etwas ein. ;-) Aber dank Kings angenehmen Schreibstils lässt es sich gut und schnell lesen. Außerdem ist es so spannend, dass man ES gar nicht aus der Hand legen möchte! Dennoch gab es einige Passagen, die mir etwas zu langatmig waren. Der Autor nimmt sich für Beschreibungen immer viel Zeit. Alles wird detailgetreu dargestellt. Man hat so zwar gleich ein genaues Bild vor Augen, aber manchmal war mir persönlich das alles etwas zu detailliert. Auch die Beschreibung der Entwicklungen in Derry, die eben nicht ES betreffen, waren mir an der ein oder anderen Stelle zu ausführlich. Trotzdem reißt die Spannung nicht ab! Und durch diese Bilder, die Stephen King mit seinen Beschreibungen erzeugt, lief mir sehr häufig ein Schauer über den Rücken! Also für zarte Gemüter ist dieser Roman vielleicht eher nichts! ;-) Etwas unübersichtlich wird es gerade im ersten Teil des Buches, weil man sehr viele Charaktere kennenlernt. Man weiß noch nicht, wer für den weiteren Verlauf wichtig ist, wen man nicht vergessen sollte. ;-) Doch auch das legt sich schnell. Die Charaktere sind auch alle mit sehr viel Liebe zum Detail aufgebaut. Man lernt jedes der Kinder, die sich ES stellen wollen, genau kennen. Sie alle haben neben der Angst vor dem Monster aus der Kanalisation auch "normale" Probleme. Der eine ist zu übergewichtig und wird in der Schule fertig gemacht, der andere hat es zuhause schwer. Die Personen wachsen einem mit der Zeit richtig ans Herz und man begleitet sie ja auch über einen sehr großen Zeitraum. Das Aufeinandertreffen der erwachsenen Clique fand ich auch sehr spannend. Es scheint fast so, als wären sie nie voneinander getrennt gewesen und doch hat sich jeder verändert. Jeder kehrt mit gemischten Gefühlen zurück. Und ganz ehrlich, ich glaube, ich wäre dieser Stadt auf ewig fern geblieben. Doch ES hat die Freunde nie richtig losgelassen. Mike Hanlon hat die Stadt nie verlassen und er ist es auch, der die Freunde wieder zusammentrommelt. Er arbeitet als Bibliothekar und scheint im Gegensatz zu seinen Freunden ein eher "langweiliges" Leben zu führen. Aus dem einen ist zum Beispiel ein bekannter Architekt geworden, aus einem anderen ein erfolgreicher Autor. Mike scheint währenddessen wie ein Wächter in Derry verharrt zu haben. Die Entwicklung der einzelnen Charaktere hat mir sehr gefallen, auch wenn sie wie bei Beverly, der einzigen Frau in der Clique, nicht immer positiv verlaufen ist. Aber so spielt das Leben. Ob sie es gemeinsam mit ES aufnehmen können? Das verrate ich Euch natürlich nicht. Aber mich hat dieser Roman von Anfang bis Ende gefesselt! Ich hätte gleich nochmal von Vorne anfangen können! Aber was oder wer ist eigentlich ES? Das hat mich lange beschäftigt. ES hat jedenfalls viele Gesichter und tritt nicht immer nur als Clown Pennywise auf. Also so viele Horror-Clowns wie erwartet, laufen einem in diesem Roman nicht über den Weg! Wer sich bisher noch nicht an diesen dicken Klassiker herangewagt hat, sollte es jetzt tun! Mir hat ES sehr gefallen. Es gibt von allem etwas. Sehr viel Spannung, etwas Horror, aber auch Emotionen. Es geht um Ängste, Familie und Freundschaft. ES ist mitreißend und bewegend! Wirklich ein schöner Roman, der mehr ist als nur eine Horror-Story mit einem Clown als Protagonisten.

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ES

Von: Sturmhoehe88

21.11.2017

Format: Kindle Edition Dateigröße: 3381.0 KB Seitenzahl der Print-Ausgabe: 1537 Seiten Verlag: Heyne Verlag; Auflage: Vollständ. überarb. (18. Februar 2011) Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l. Sprache: Deutsch ASIN: B004P1J4B6 Preis TB: 14,99€ Preis Kindle: 11,99€ Inhaltsangabe zu „Stephen King : ES“ von Stephen King Autor/in: Stephen King Titel: ES Format: 24 x 16 cm Seiten: 860 Gewicht: 1100 g Verlag: Heyne Ort: München Auflage: 1. Erschienen: 1986 Einband: Hardcover Sprache: Deutsch Zustand: sehr gut leichte Gebrauchsspuren Kurzinfo: gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag , Lizenzausgabe für den Bertelsmann-Verlag , sehr gut erhalten **** Das Böse in Gestalt eines namenlosen Grauens versetzt eine kleine amerikanische Stadt in Angst und Schrecken. Die unheimliche Mordserie reißt nicht ab... Mike Hanlon und seine Freunde halten ihren Schwur, den sie vor fünfundzwanzig Jahren getan haben: "es" zu bekämpfen, das Grauen zu beenden. In diesem atmosphärisch ungeheuer dichten Roman schildert Stephen King, der weltweit als "Edgar Allan Poe der Gegenwart" gefeiert wird, den uralten mythischen Kampf zwischen Gut und Böse. Die Gemeinschaft der Freunde kann "es" töten, weil ihre Freundschaft und Liebe zueinander stärker ist als die Gewalt des Bösen. Meine Meinung O je! Also ich kann euch sagen, mit dieser Rezension habe ich mich echt schwer getan. Alle haben so von dem Buch sowie von dem Film geschwärmt das ich dachte „Okay dann wird es wohl sicher Interessant sein“ aber das war es für mich so ganz und gar nicht. Ich habe mich beim Lesen wirklich noch nie so schwer getan, wie bei diesem Schicken. Mit weit über 1000 Seiten ist es ja nicht gerade eines der dünnsten Bücher, aber leider eines mit der langgezogensten die ich bisher gelesen habe. Irgendwie fand ich das es zunächst wirklich sehr langatmig war, ich irgendwann einfach die Übersicht verloren und am Ende 100 te von Fragezeichen über dem Kopf hatte. Es passierte meiner Meinung nach bis fast zum Ende so gar nichts, dann kam mal etwas was mich wiederum aber auch nicht fesseln konnte. Ich hatte etwas ganz anderes Erwartet, und wurde ein wenig Enttäuscht. Mir hat es nicht wirklich gefallen, weswegen ich auch nur eine Bedingte Empfehlung aussprechen kann. 2,5/5 Sterne

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In der Kleinstadt Derry im Norden der USA lebt das Böse: Es. Es befindet sich meistens im Verborgenen, doch manchmal bricht Es aus, mit dem Ziel zu vernichten. Eine Gruppe von sieben Heranwachsenden, die sich alle auf ihre Art und Weise gegen die Erwachsenen und älteren Teenager behaupten müssen, schließen sich zusammen. Sie nennen sich selbst „Club der Verlierer“. Es begegnet ihnen allen, jeweils als ihre ureigenste Angst. Immer wieder verschwinden in der Stadt Kinder. Zuletzt Georgie, der kleine Bruder eines der Clubmitglieder. Zusammen wollen sie Georgie wieder finden. Doch sie begegnen Es. Nach einer schweren Schlacht, glauben sie Es besiegt zu haben. Aber der Schein trügt. Als Erwachsene müssen sie sich erneut dem Kampf gegen Es stellen und sie kehren zurück, für einen alles entscheidenden Fight. Stephen King beweist mit seinem Werk Es, dass er ein Meister seines Faches ist. Er verbindet seine Horrorgeschichte um Es oder Pennywise hervorragend mit einer brillanten Coming-of-Age-Story. Im Vordergrund steht ganz klar die Botschaft „Nur zusammen sind wir stark“. Der Autor wurde dafür kritisiert, dass alle mitspielenden Erwachsenen böse seien, doch ich kann gut verstehen, warum er dieses Werkzeug gewählt hat, denn nur so war der totale Zusammenhalt der Gruppe möglich. Das Buch kann ich nur als episch bezeichnen. Es besitzt alle Anteile, die eine Horrorgeschichte fordert: mir laufen eiskalte Schauer beim Lesen über den Rücken, ich habe eine Gänsehaut, ich ekelige mich und mein Atem stockt vor Angst. Da aber auf der anderen Seite die Geschichte des Clubs der Verlierer steht, in deren Mitglieder ich mich gut hineinfühlen kann und mit denen ich mitfiebere, gibt es durchaus auch schöne Momente im Buch, die zum Luftholen gut geeignet sind. Ein Buch von Weltklasse, dem ich natürlich fünf von fünf möglichen Sternen vergebe und es weiter empfehle an Leser, die den perfekten literarischen Horror erleben möchten. Ich hatte mich lange gesträubt, das Genre Horror zu lesen, doch durch den Hype, den die erneute Verfilmung des Buches in diesem Jahr hervorgerufen hat, ließ ich mich anstecken und wurde nicht enttäuscht. Ganz sicher muss ich aber in der richtigen Stimmung für eine solche Lektüre sein, ansonsten könnte sie wohl durchaus auch Albträume verursachen.

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Mir hat “Es” von Stephen King richtig gut gefallen! Wer hätte es gedacht? Ich eigentlich nicht, wenn ich ehrlich bin. Vor Ewigkeiten (in den 90ern, ich war lang nicht volljährig..) habe ich den ersten Teil der Verfilmung gesehen und Pennywise und blubberndes Blut aus Waschbecken ist bis heute traumatisch in meiner Erinnerung geblieben. Im Rahmen der “Stephen King November” – Aktion habe ich mich aber doch dafür entschieden, “Es” zu lesen. Weil es einfach DER Klassiker von Stephen King ist. Wow! Was ein Roman! Er hat mich in vielerlei Hinsicht überrascht und meine Erwartungen (Horror, Horror, Horror) nur teilweise erfüllt. Dennoch eine Warnung: Lest den Roman nicht in der Nacht, wenn ihr allein zu Hause seid. Es könnte sein, dass ihr dann kein Auge mehr zumacht. Der zweitlängste Roman von Stephen King “Es” ist ein Monstrum. Auch der Roman selbst. Mit knapp über 1500 Seiten ist es der zweitlängste Roman von Stephen King (nur “The Stand” ist länger) und hat ein mächtiges Gewicht von fast 2 kg! Mit über 30 Jahren bringt der Roman auch ein gewisses Alter mit sich, aber macht ihn nicht weniger aktuell (gerade nur die neue Verfilmung, die im Herbst 2017 anlief). In verschiedenen Serien gibt es Referenzen zu “Es” und auch Stephen King selbst baut ein geschicktes Netz aus Verknüpfungen seiner Bücher auf. Ihr könnt euch auf Wikipedia und viiiielen anderen Webseiten Hintergründe dazu durchlesen. Ein Masterplan und dessen Umsetzung Direkt im ersten Kapitel lernen wir Pennywise den Clown kennen und sehen, zu was er fähig ist. Direkt mit diesem ersten Kapitel zeigt uns Stephen King, was für eine Geschichte uns erwartet. Ich bin mir zu 99,9% sicher, dass in “Es” nichts zufällig passiert und zu keinem zufälligen Zeitpunkt. Dieser Roman ist komplett strukturiert und unterliegt einem geheimen (?) Masterplan von Stephen King. Die Kapitel und Unterkapitel haben eine gute Aufteilung, sind relativ kurz und so lässt sich der Roman gefühlt flüssiger lesen. Das Tempo wechselt. Zum Schluss zieht es stark an, sodass ich es nur mit Dauerknuspern von Salzstangen überstehen konnte. Nicht so gut gefiel mir die Sprache, die Stephen King den Figuren in den Mund legte. Sie war teilweise echt zu hart. Ob Flüche oder Fäkalsprache – nee, hätte nicht sein müssen. Ob als Schock- oder Stilmittel, ich hätte gern darauf verzichtet und bin mir sicher, dass die Geschichte auch ohne gut funktioniert hätte. An sich liebe ich den Schreibstil von Stephen King. Mich fasziniert immer wieder wie toll er zu lesen ist. Die Seiten lesen sich fast von allein und selbst alltägliche (und sehr detailreiche) Beschreibungen werde nicht langweilig. Wahnsinn! Kleinstadthorror in Derry Auch mochte ich das Settings, das einen Großteil zu dem Roman beitrug. Derry. Der Charme einer düsteren Kleinstadt in den USA. Jeder hat sofort ein Bild davon im Kopf. Es ist auch typisch King. Gut gegen Böse, jung gegen sehr-alt. Die Story ist unvergleichlich und nicht ohne Grund gehört “Es” zu den Klassikern von Stephen King. Es ist ein Epos. Diese sieben Kinder, die sich zum Klub der Verlierer zusammentun sind einzigartig und Träger der Geschichte. Ich mochte die Grundidee und die Umsetzung sehr. Der Wechsel zwischen den 50er Jahren und den 80er Jahren gefiel mir – gerade weil es die Geschichte lebendig machte und die Entwicklung der Personen zeigte. Wobei diese Entwicklung auch viiiiele Erzählszenen mit sich brachte, was mir teilweise schon zu viel wurde. Ein paar weniger Rückblenden wären ok gewesen. Gerade interessierten mich die “Gegner” wie Henry und Patrick nicht im Detail – auch wenn es mich sehr schockierte, wie gut King diese grausamen Gedanken beschrieb. (Es schüttelt mich immer noch bei einer bestimmten Patrick-Szene.) Sympathieträger: Der Klub der Verlierer Die Charaktere in “Es” sind sehr speziell. Es gibt sehr viele, am Anfang verwechselte ich Bill und Ben ständig, später Mike und Richie (fragt nicht warum, mit Namen hab ich es nicht). Doch die Personen werden persönlich und man fiebert mit. Jeder hat seine Marotte und seine Liebenswürdigkeit. Man hat Mitleid, ja. Leider sind es oft keine schönen Geschichten. Stephen King erzählt hier eine dramatische Realität. Der Klub der Verlierer ist eine Bande von so sympathischen Kindern. Ihr Mut und ihre Freundschaft ist so stark und auf eine Art vorbildlich – eigentlich schade, dass man den Roman Kindern nicht zum Lesen geben kann.. Pennywise, der Hauptdarsteller meiner Alpträume Als ich “Es” begann, hatte ich mit 1500 Seiten voller Schauder und Grusel gerechnet. Das gab es nicht. Dieser Roman ist genauso ein Horror-Roman wie er ein Eintwicklungsroman (Coming of Age) ist. Der Horror findet definitiv Platz, aber genauso (und sogar mehr) Platz haben die Alltagsszenen der Kinder (und später Erwachsenen). Ja, die Horrorszenen. Ohje. Definitiv nichts für schwache Nerven! Grusel und Ekel sind versprochen, die verschiedenen Gestalten von “Es” haben es in sich. Die Rollen von Es passen sich der Angst der Person an, die sich ihm gegenüber stellt. Wir haben große Vögel, Obdachlose, Vampire, Nachbarn (Grusel!!)… Stephen King ist kreativ. In jeder Alltagsfigur kann eine Menge Horror stecken. Wenn ihr es nicht glaubt, lest Stephen King! Die Lieblingsfigur von “Es” ist der berühmte Clown Pennywise. Oh mein Gott. Ich weiß schon, warum so viele Menschen Angst vor Clowns haben (ich brauche übrigens auch keinen auf meiner Geburtstagsfeier!). Es ist einfach so extrem gruselig und zum Fürchten! Hier packt einen wirklich stellenweise die Angst. Was mich allerdings wundert ist die Tatsache, dass “Es” fast nur in Derry aktiv ist. Ist es nicht seltsam? Wäre “das ultimativ Böse” nicht auf der ganzen Welt aktiv? Oder ist es das etwa doch? 🎈 Fazit: Mir hat “Es” richtig gut gefallen! Der Schreibstil von Stephen King ist einfach einzigartig und unglaublich fesselnd. Ich mochte die Wechsel zwischen den Zeiten und den Aufbau der gesamten Geschichte. Die Charaktere (der Club der Verlierer) waren ein Highlight für mich und machten einen großen Teil meiner Sympathie zu diesem Buch aus. Die Horrorszenen ließen mir das Blut gefrieren und Pennywise bleibt definitiv an Platz 1 der Hauptdarsteller meiner Alpträume. Dennoch war der Gruselfaktor für mich zu sporadisch. Zu oft gab es Rückblenden und King hat zu ausführlich beschrieben. Gern 500 Seiten weniger und dafür mehr Horror auf dem Punkt.

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