Leserstimmen zu
Sarantium - Die Zwillinge

Lara Morgan

Die Sarantium-Reihe (1)

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Allgemeines: Titel: Sarantium - Die Zwillinge Autorin: Lara Morgan Verlag: Blanvalet Verlag Erschienen: 15. Januar 2018 Seiten: 512 Preis: Taschenbuch : 9,99€ (D), 10,30€ (A) ISBN: 978-3-7341-6133-9 Ein großes Dankeschön an das Bloggerportal, da sie mir das Buch zur Verfügung gestellt haben. Klappentext: Es ist Shaans größter Traum, eine Drachenreiterin zu werden und ihr Volk vor seinen Feinden zu beschützen. Doch in ihren Träumen wird sie von den Bildern einer brennenden Stadt heimgesucht – und von einer Stimme, die in einer uralten Sprache, der Sprache der Drachen, zu ihr spricht. Denn Azoth, der finstere Herr der Drachen, ist erwacht und will seine Tyrannei über die Welt erneuern. Nur der junge Barbarenkrieger Tallis könnte Shaan in ihrem einsamen Kampf beistehen – denn auch er hat Macht über die Drachen … Autorin: Lara Morgan ist in Westaustralien aufgewachsen und hat große Teile Europas ebenso bereist wie die Dschungel Borneos. Sie hat mehrere künstlerische Projekte geleitet und arbeitet als Redakteurin und Schriftstellerin. Cover: Es ist so an sich schön aber man kann schon erkennen, das alle drei Teile ein großes Bild ergeben was man dann richtig gut in das Bücherregal stellen kann. Schreibstil: Teilweise waren dort Stelle die man einfach überspringen konnte, ohne das man etwas wichtiges verpasst hat, die bis zu einer halben Seite lang waren. Aber andererseits waren dort auch so viele kleine Details, die einfach das Buch noch besser machten. Aufbau: Well, das Buch hat einen viel zu kleinen Rand! Ich habe das Buch aufgeschlagen und es wirkte alles so aufdringlich und gequetscht, was mich wirklich fürchterlich gestört hat, da man dieses Buch somit nicht locker und leicht lesen konnte. Zudem gibt es 42 Kapitel, einen Epilog, eine Liste der Charaktere, die Drachen, ein Glosar und natürlich noch eine Danksagung. innerer Aufbau: Es ist nie so richtig spannend, aber auch nie langweilig. So leichte up´s and down´s. Meine Meinung: Dank der Liste der Charaktere hatte man nie Probleme etwas nicht zu verstehen und man konnte es ganz gut lesen. Aber dieser knappe Rand hat mich völlig aus der Fassung gebracht. Es war wirklich so störend, das ich teilweise einen Tag nicht lesen wollte, nicht, weil ich es uninteressant fand, sondern weil ich einfach so gar nicht Lust auf diesen Rand hatte. Das klingt verdammt komisch, aber es ist wirklich so. Das Ende hat jetzt nicht sooo einen große Spannung aufgebaut, aber es interessiert mich schon, wie es wohl fortgesetzt wird. Fazit: Ein ganz gutes Buch, was aber ein bisschen mehr Abwechslung gebrauchen könnte. 4/5 Sterne Wenn ihr jetzt eure eigene Meinung bilden wollt und das Buch haben wollt, dann klickt hier↬Sarantium - Die Zwillinge Liebe Grüße Marie

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Nach langer Zeit hatte ich wieder einen so richtig guten Drachenroman erwischt mit einer soliden Grundgeschichte, guten Menge Fantasy und vielen Drachen! Wir haben hier zwei Protagonistin um die sich alles dreht. Beide besitzen merkwürdige Gaben, die sie mit Drachen zusammen bringt und sie auch zueinander führt. Doch bis das passiert, kommt noch vieles auf die beiden zu... Die Geschichte punktete bei mir durch ihre Wendungen und Intrigen. Es ist viel los und die Autorin hält gut die Spannung von Anfang bis Ende. Immer wieder sind Stellen aufgetaucht, wo ich mich gar nicht mehr losreisen konnte und dann gab es Stellen, die waren interessant. Denn neben der vollen Handlung, spielt alles in einer fiktiven Welt. Der Ort, in dem das meiste geschieht, kann man sich wie eine fernöstliche Stadt vorstellen vor einigen Jahrhunderten. Dazu kommen die Drachen und wilden Völker in den Wüsten und Wäldern. Die Handlung konnte mich überraschen, aber ein paar Dinge waren viel zu offensichtlich und ich hab lange darauf gewartet, dass es aufgedeckt wird (Stichwort: Bösewicht). Sonst ist der Schreibstil ganz angenehm mit schönen Beschreibungen, die leicht detailliert sind. Shaan ist eine starkes, junges Mädchen, dass mir von Anhieb an gefallen hat mit ihrer direkten und impulsiven Art. Tallis ist ein Charakter für den man mehrere Kapitel braucht um sich ein richtiges Bild von ihm zu machen. Zuerst bleibt er mysteriös, öffnet sich aber schnell. Es gibt auch einige weitere Charaktere, die viel zu der Handlung beitragen und auch dort hab ich ein paar Lieblinge gefunden. Außerdem dreht es sich um Drachen! Hab ich das schon erwähnt? Und dazu kommen alte Götter und finstere Mächte. Die Fantasy wurde hier richtig gut und unkompliziert aufgebaut, sodass man sehr in der Geschichte drinnen ist. Der erste Teil der Trilogie um das Land Sarantium ist sehr abwechslungsreich und spannend zu lesen. Von Göttern bis Drachen und wunderbaren Schauplätzen - der Start hat es in sich!

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Der erste Band der Sarantium-Reihe wurde bereits 2009 unter dem Titel „Der Herr der Drachen“ veröffentlicht. Es handelt sich hierbei also um eine Neuauflage. Ich selbst bin erst durch diese auf die Reihe aufmerksam geworden. Kleiner Funfact am Rande: Im Englischen heißt es nicht Sarantium, sondern Saranthium. Dass Ortsnamen wie die Free Lands oder Black Mountains eingedeutscht wurden, ist ja verständlich, aber bei einem eigens erfundenen Ortsnamen erscheint das doch etwas eigenwillig. Sarantium ist jedenfalls das Land, in dem die ganze Handlung spielt. Diese ist eigentlich ziemlich simpel und offensichtlich, große Überraschungen gibt es eher weniger und mit diesem Roman ist man quasi auf der sicheren Seite. Es ist sehr klassisch strukturiert und es gibt immer wieder offensichtliche Andeutungen auf das spätere Geschehen oder später sogar ironische Rückgriffe. Allein die Prämisse des Romans ist so evident wie ein Wink mit dem Zaunpfahl. Etwas schade ist, dass die Welt nur schwach erklärt wird. Gerade die Verbindung der Menschen mit den Drachen wird als gegeben hingestellt und obwohl diese in der Vergangenheit scheinbar anders war, erfährt man nichts darüber wie es zum aktuellen Stand kam. Sind sie faul geworden und lassen sich deshalb auf die Menschen ein? Sind sie ihnen unterlegen? Mögen die Drachen sie einfach? Vielleicht kommen die Antworten ja noch in den nächsten Bänden, aber bisher ist das Thema nicht sehr ergiebig. Genauso frustrierend sind Shaans und Tallis‘ Verbindung zu den Drachen. Man erfährt zwar, warum diese Verbindung besteht, aber es wird nicht erklärt, warum sie sich ausgerechnet so zeigt. Ab und zu ist die Geschichte auch etwas zäh und dreht sich im Kreis. Das liegt aber auch ein bisschen an der Einleitung in die Geschichte, die wirklich lang ist, auch wenn das völlig legitim ist, um die Welt und Protagonisten kennenzulernen. Interessant ist die Mythologie, die Morgan hier aufbaut. Götter und Drachen spielen eine zentrale Rolle im Roman und es bleibt zu hoffen, dass der zweite Band tiefer darauf eingeht, denn das Potenzial einer guten Geschichte ist da. Ein bisschen klischeehaft ist die Rollenverteilung von Shaan und Tallis, die beide im Buch spielen. Die Handlung ist sehr charakterfokussiert und es gibt eher gegen Ende spannungsreichere Szenen. Wobei man betonen muss, dass Spannung hier meist nicht viele Chancen hat. Meistens erledigen sich die spannenden Momente schnell und hätten besser gelöst werden können, weil sie so verschwendet wirken. Das Ende ist wie zu erwarten offen. Die beiden Hauptcharaktere sind leider beide etwas schwierige Persönlichkeiten. Zuerst lernen wir Shaan kennen, eine junge Frau, die auf der Straße aufgewachsen ist und scheinbar die Dinge in die Hand nehmen kann, scheinbar. Denn der Leser erlebt sie hauptsächlich als hilflose und tollpatschige Figur. Das hängt zwar auch etwas mit ihrem Plot zusammen, ist aber nicht allein darauf begründet. Sie wählt eigentlich immer die dümmste Option und macht sich damit – zumindest bei mir – nicht gerade beliebt. Tallis auf der anderen Seite ist dagegen fast erfrischend, auch wenn er einem am Anfang fast mehr Probleme bereitet. Er ist ein sehr reservierter Mensch. Sein größtes Problem ist, dass er eine Mischung aus erfahrenen Krieger und naiven Jungen darstellen soll. Am Anfang respektiert man ihn noch, später blitzt eigentlich nur noch der Junge in ihm durch, was schade ist, denn er ist tatsächlich sympathisch, auch wenn er ebenfalls zu dummen Entscheidungen neigt. Der Antagonist Azoth ist leider auch nicht besser. Er wirkt extrem unnahbar und irgendwie scheint ihm die Motivation zu fehlen. Also, ich verstehe bis zu einem gewissen Grad, warum er tut, was er tut, aber irgendwie ist der Grund einfach schwach. Zudem scheint er die Bosheit in Person zu sein – und dann auch wieder nicht. Dafür gibt es aber viele andere Charaktere, die sympathisch sind – und auch sein sollen. Die meisten von ihnen wirken allerdings eher flach. Es hilft auch nicht, dass die Charaktere untereinander die schablonenhaftesten Beziehungen zueinander haben und auch fast jeder einen Love Interest hat. Wenigstens gibt es aber – bisher – keine aktive Liebesgeschichte. Wenn man einmal von der Typographie der Neuauflage absieht, liest sich das Buch eigentlich ziemlich gut. Leider wurde beim Satz allerdings sehr wenig Rand gelassen und der Einband macht es schwer, das Buch ohne Kraftaufwand aufzuhalten. Man gewöhnt sich aber daran. An vereinzelten Stellen gibt es sehr lange Absätze, aber meistens gestaltet sich das Lesen als sehr einfach, weil die Autorin keine hochgestochene Sprache nutzt. Es hätte vielleicht nicht geschadet, wenn sie nicht so sparsam mit den Beschreibungen der Hauptcharaktere umgegangen wäre. Für den Leser ist es definitiv eine Nervenzerreißprobe, wenn die Drachensprache verwendet wird, ohne dass wir eine zeitnahe Übersetzung bekommen. Aber gleichzeitig ist dieser Aspekt des Romans ein schönes Gimmick. Die meisten Namen sind eigens erfunden und passen gut zusammen. Obwohl die Rezension bisher vielleicht etwas hart klingt, habe ich das Buch dennoch sehr genossen. Das Lesen entwickelt schnell einen Sog, auch wenn dieser nicht durch Spannung motiviert wird, sondern durch den Charme des Romans. Wenn man sich beim Lesen von Fantasy auch mal zurücklehnen kann und dabei einfach nur unterhalten werden will, ist dieses Buch wirklich gut und hat den alten Fantasytouch, den ich persönlich sehr gerne mag, und der mich an Autoren wie Trudi Canavan erinnert. Wer allerdings etwas Neues lesen möchte, was er nicht bereits beim Lesen des Titels erahnen kann, sollte lieber die Finger von diesem Roman lassen. Es ist eine Geschichte, die man vor allem genießen kann, wenn man nicht zu viel darüber nachdenkt. Fazit: „Sarantium – Die Zwillinge“ bietet den Einstieg in eine sehr charmante Fantasywelt, die zwar nicht unbedingt mit ihrer Tiefgründigkeit besticht, aber überwiegend sympathische Charaktere bietet, mit denen man mitfiebern kann. Inhalt: 3/5 Charaktere: 3/5 Lesespaß: 4/5 Schreibstil: 4/5

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Rezesenion Titel: Sarantium- Die Zwillinge AutorIn: Lara Morgan Genre: Fantasy- Roman Verlag: Blanvalet Preis: 9,90€ Seiten: 512 Meine Meinung: Die Protagonistin Shaan fand ich sehr sympathisch, da sie ein junges selbstbewusstes Mädchen ist. Die Geschichte fand ich eher mittelmäßig, da es an manchen Stellen sehr langatmig war und die Spannung, die an anderen Stellen wiederum echt klasse war, gefehlt hat. Dazu war es zwischendurch sehr verwirrend und ungenau, wodurch man sich nicht richtig in die Geschichte hineinfinden konnte. Fazit: Der Auftakt zur Triologie ist sehr holprig.

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I n f o s z u m B u c h Titel: Sarantium - Die Zwillinge Autor: Lara Morgan Verlag: Blanvalet Preis: 9,99 € Seitenanzahl: 505 I n h a l t / K l a p p e n t e x t  '' Es ist Shaans größter Wunsch, eine Drachenreiterin zu werden und ihr Volk vor seinen Feinden zu beschützen. Doch in ihren Träumen wird sie von den Bildern einer brennenden Stadt heimgesucht - und von einer Stimme, die in einer uralten Sprache, der Sprache der Drachen, zu ihr spricht. Denn Azoth, der finstere Herr der Drachen, ist erwacht und will seine Tyrannei über die Welt erneuern. Nur der junge Barbarenkrieger Tallis könnte Shaan in ihrem einsamen Kampf beistehen - denn auch er hat Macht über die Drachen.. ''  M e i n u n g  Als riesen Fantasy-Fan war ich natürlich super gespannt von der Geschichte, zumal ich immer wieder nur gutes über diesen Band gehört habe. Als ich es dann begonnen hab, wurde mir relativ schnell klar, warum so viele davon schwärmen. Die Covergestaltung ist erstmal einfach nur umwerfend ! Ich finde die Farbwahl sehr schön und auch generell die Illustrationen des Covers - einfach nur top ! Der Klappentext macht auch relativ schnell Lust darauf das Buch zu lesen - Vorallem wenn man bekennender Drachenfan ist. Die Schrift ist klein und es hat schon ziemlich viele Seiten, sodass das Lesen dann doch schon mehr Zeit als gewöhnlich in Anspruch nimmt, was man wie ich finde aber nicht so merkt. Wenn man einmal drin ist, ist man drin und fühlt sich dann schnell als wäre man Teil der Geschichte. Es gibt verschiedene Handlungsstränge unter anderem den von Shaan und den von Thallis. Beide absolut tolle Charaktere, die ich direkt ins Herz geschlossen habe und auch Jared ist einfach nur der absolute Wahnsinn !  Die Charaktere sind alle sehr einzigartig und individuell, sodass man sie trotz der großen Anzahl an Figuren dann doch gut auseinander halten kann.  Nach circa 100 Seiten sitzen dann auch die Charaktere und die Beziehungen untereinander. Was mir auch wirklich gut gefallen hat, ist die Kommunikation und generell die Beziehung zwischen Mensch und Drache. Diese ist dann doch teilweise sehr innig und die Kommunikation ist ein wichtiger Bestandteil der kompletten Story. Auch hier gab es immer wieder sehr spannende Momente, in denen es unerwartete Wendungen gab, sodass es wirklich über die kompletten +500 immer wieder Spaß gemacht hat zu lesen und es nie langweilig oder zu langatmig wurde. Nachdem der erste Band nun beendet wurde, juckt es natürlich in den Fingern zu erfahren wie es denn weiter geht - denn das will ich unbedingt ! Ich habe das Buch sehr genossen und bin wie sich die Geschichte weiter entwickelt, für mich hat diese Reihe durchaus Potential, sich zu meinen Lieblingen zu entwickeln, wenn die Folgebände auch derart gut werden, wie der erste ! Es gab Passagen zum Lächeln, aber auch sehr emotionale. Die Geschichte war spannend und nicht zu komplex, was für mich wichtig ist vorallem bei Fantasyromanen. Von mir aus eine absolute Empfehlung, ich fand es wirklich großartig ! B e w e r t u n g Von mir gibt es 5 von 5 Sternen !

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Dieses Buch hat mich schon allein wegen dem Cover angesprochen und wegen dem Titel angesprochen. Als ich dann noch den Klappentext gelesen habe, wurde meine neugierde geweckt. Ich war auch positiv überrascht über die Geschichte. Mich konnte das Buch sogar in den Bann ziehen und die 512 Seiten gingen auch wie im Flug vorüber. Man wird in einen Kampf voller Intrigen hineingezogen. Vorallem spielen aber auch Geheimnisse hier eine wichtige Rolle. So kamen einige Überraschungen und Wendungen auf mich zu. Auch ein Wiedersehen auf besondere Ereignisse gibt es hier und macht das Buch umso überraschender. Dabei ist man gleich auch in der Handlung gefallen und kommt nicht mehr so schnell heraus. Manchmal war es verwirrend und man kam leicht ins stocken, aber das hat mir nichts ausgemacht, den die Geschichte war spannend genug. Am Anfang lernt man Shaan kennen. Sie ist jung und will unbedingt eine Drachenreiterin werden. Dafür tut sie alles. Leider ist sie durch ihre nächtlichen Träume eines Tages unkonzentriert und verscherzt es sich mit dem Ausbilder. Shaan war mir auch gleich symphatisch. Sie ist eine sehr starke Protagonistin, aber sie ist auch tollpatschig und trägt ihr Herz am rechten Fleck. Sie ist schlagfertig und weiß was sie möchte und daran hält sie auch fest. Für mich war sie sehr authentisch und vorallem glaubwürdig. Ich konnte mich gut in sie hineinverstetzen und ihre Geschichte problemlos folgen. Tallis steckt voller Geheimnissen. Ich konnte ihn nicht genau beurteilen und ich wusste auch nicht ob ich ihn symphatisch finden soll oder nicht. Sein erscheinen allein war schon rätselhaft. Nach und nach lernt man ihn kennen und ich muss gestehen, ich weiß immernoch nicht ob ich ihn symphatisch finden soll. Er brachte mich manchmal zur Weißglut, den er war so Jähzornig. Ich bin gespannt, ob sich das wohl noch ändern wird. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Man liest aus abwechselnder Sicht von Shaan und Tallis. Interessant fand ich dabei, das die Reiter mit ihren Drachen im Geiste kommunizieren konnten. Auch die Kulisse war sehr schön beschrieben. Ich war sofort in der Handlung gefangen und kam auch nicht mehr so schnell wieder heraus. Deshalb freue ich mich schon auf den nächsten Band.

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Inhalt: Gerüchte nehmen Formen an und die Stadt ist in Aufruhr und allmählich werden aus den Gerüchten Realität - Azoth, der finstere Herr der Drachen ist erwacht und will seine Tyrannei über die Welt von Neuem entfachen! Die Drachenreiter rüsten sich zum Krieg gegen den Herrn der Drachen und Shaa´s Traum könnte mit dieser Gefahr in Erfüllung gehen, denn sie hofft zur Drachenreiterin ausgebildet zu werden und ihrem Volk in den schweren Zeiten zur Seite stehen zu können. Doch Shaa wird zunehmend von Träumen gequält, deren Visionen Bilder einer brennenden Stadt beinhalten und eine Stimme deren finsteren Krallen ihre Fühler nach ihr ausgestreckt haben. Erschreckend sind die Worte die an sie herantreten, denn die Stimme spricht in der uralten Sprache zu ihr, der Sprache der Drachen… Doch nur gemeinsam mit Tallis , dem jungen Barbarenkrieger, kann sich Shaa dieser Herausforderung stellen, jedoch erahnen Beide nicht welche Macht von ihnen ausgeht, denn sie sind sich bisher noch nie im Leben begegnet…. Meine Meinung: Bei diesem Buch ist deutlich, dass Erwartungen und Realität manchmal weit von einander entfern ihren Ursprung nehmen, aber dies soll nicht heißen, dass dieses Buch schlecht ist, denn es hat mich auf positive Art von sich begeistert und zunehmen auch überrascht! Ging ich von einem Kampf um Anerkennung und einer seicht dahinfließenden Liebesgeschichte aus, so wurde ich von einem knallharten Kampf voller Intrigen und Geheimnissen heimgesucht, und die erhoffte Liebesgeschichte kristallisierte sich als ein Wiedersehen auf besonderen Ereignissen aufbauend heraus. Und genau dieser Überraschungseffekt machte dieses Buch sehr interessant und fesselte mich im Nu. Shaa ist eine sehr starke Protagonistin. Durch ihre Schlagfertigkeit und auch Kopflosigkeit sprach sie mich sehr an. Ich hing an ihrer Geschichte, musste als einmal den Kopf schütteln über ihre Tollpatschigkeit und doch trägt sie jederzeit das Herz am rechten Fleck, und genau diese Eigenschaften machen sie so stark und glaubwürdig. Tallis und sein Erscheinen war anfänglich etwas rätselhaft für mich. Ich konnte eine Zeitlang nicht hinter sein wahres Wesen blicken. Er steckt so voller Geheimnisse und vor allem ist es sein Jähzorn, der mich an manchen Stellen absolut zur Weißglut brachte. Es brauchte einige Zeit bis ich warm mit ihm wurde und danach war er mir sehr sympathisch. Die Handlung ist fließend geschildert. Man kann sich die einzelnen Schauorte gut ausmalen und mit Leben füllen. Der Schreibstil der Autorin trägt da seinen Teil bei, denn mit seinen sehr anschaulichen Schilderungen und seinem lebendigen Auftritt macht er ein flüssiges voranschreiten erst möglich. Der einzige Haken an der Geschichte ist, dass es ein herantasten an die Geschehnisse. Das bedeutet, dass man sich auf einer Findungstour durch das Leben von Shaa und Tallis befindet - Leider zog es sich so über 200 Seiten lang hin und es geschahen zwar einige ereignisreiche Szenen, aber ehrlich gesagt war es bis zu dem Zeitpunkt als endlich richtig losging ein etwas zäher und stellenweise langatmiger Weg. Der Lesefluss ist zwar stets vorhanden und allzu schlecht ist es definitiv nicht die Welt und Personen um die es geht kennenzulernen, aber es hätte etwas mehr Action etc. Vorhanden sein können. Das Cover erinnerte mich leicht an einen Comic. Dennoch finde ich es sehr ansprechend und es gibt zudem dem Leser einen kleinen Eindruck über die Welt der Flußländler , was mir persönlich sehr gut gefiel und auch das Leben vor Ort etwas anschaulicher gestaltete. Fazit: Für den Start dieser Trilogie war der Einstieg sehr gut gelungen. Das einzige was etwas hinderlich ist, ist das herantasten an die Geschichte und deren Ursprung, bis es anschließend ordentlich an Fahrt aufnimmt und mit seinen magischen und spannenden Aspekten, die Handlung absolut lesenswert gestaltet. Trotz etwas zähflüssigen Start ein gelungener und sehr lesenswerter Reihenauftakt den ich sehr gerne weiterempfehle!

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Shaan träumt von einem Leben als Drachenreiterin und arbeitet hart um ihr Ziel zu erreichen. Als ihre lebensechten Träume immer intensiver werden, schlägt die schwärzeste Stunde für das Reich. Denn der Gott Azoth, der Herr der Drachen, ist wiedererwacht und will sich zurückholen, was einst ihm gehörte. Nur der Barbar Tallis kann Shaan bei der Rettung des Reichs helfen. Sarantium – Die Zwillinge von Lara Morgan ist der Auftakt einer Trilogie und spielt in der gleichnamigen Welt Sarantium. Was mir als Erstes ins Auge gesprungen ist, sind die liebenswürdigen Protagonisten. Shaan wächst als Waise auf und sie kämpft sich wacker durchs Leben. Der Kampfgeist und der Ehrgeiz, den sie an den Tag legt, kann man nur reizend finden. Hingegen ist Tallis der tapfere Kämpfer, der mit seiner Unsicherheit zu kämpfen hat. Seine Familie und seine Freunde sind ihm heilig und er würde bestimmt sein letztes Hemd für sie hergeben. Man kann diese Charaktere einfach nur liebgewinnen. Die Handlung finde ich aufregend. Wenn man einmal eingetaucht ist, fällt es schwer aufzutauchen. Die Handlung geht schnell voran und ein Ereignis folgt dem nächsten. Für mich fühlte es sich nicht wie ein 500 Seiten starkes Buch an. Der Aspekt, dass Drachen nicht in eine Schublade gesteckt werden, hat mir positiv gefallen. Normalerweise sind sie entweder gut oder böse. In diesem Buch werden sie wie Menschen behandelt. Einige sind gut und einige sind böse, aber man kann sie keinesfalls vereinheitlichen. Obwohl es viele positive Punkte aufzuzählen gibt, bleibt viel Luft nach oben. Man erkennt deutlich, dass sich die Geschichte am Anfang befindet und noch entfalten muss. Fazit Das 500 Seiten starke Buch ist mit abwechslungsreichen Schauplätzen, sympathischen Charakteren und einer rasanten Handlung vollgepackt. Das Ende hat mich ein wenig an der Geschichte Zweifeln lassen. Dennoch bin ich neugierig auf den nächsten Teil und die Hoffnung, das alle Zweifel ausgemerzt werden, ist groß.

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