Leserstimmen zu
Die Bestimmung

Veronica Roth

Die Bestimmung-Reihe (1)

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Absolut lesenswert! Gelungener Auftakt der Bestseller- Trilogie! Die Bestimmung zählt, seit ich es gelesen habe, zu meiner absoluten Lieblingsreihe und vor allem das erste Buch zu meinen Lieblingsbüchern. Beatrice ist eine sehr heldenhafte Protagonistin, die allen da draußen zeigt, dass man seinen eigenen Weg gehen soll, egal wie sehr andere versuchen dich zu verändern! Trotz ihres sehr selbstlosen und mutigen Charakters, ist sie innerlich doch ein Mädchen wie du und ich; verletzlich, angreifbar und manchmal ein bisschen launisch ;) Sie kämpft für ihre Ziele und lässt sich totzdem nicht so leicht unterkriegen. In dem Buch geht es um Reflexion und Selbstfindung und darum, dass mehr in einem steckt als man denkt. Es ist im Präsens geschrieben und dadurch, und durch den sehr einfachen Schreibstil, kann man die Geschichte gut mitverfolgen und es gab, zumindest bei mir, keinerlei Verständnisfragen. Der Handlungsvelauf ist gut gegliedert, hier und da zieht es sich vielleicht ein wenig, da man über mehrere Kapitel Tris' Initiationsverlauf begleitet. Aber lasst euch sagen: der ist keineswegs auf irgendeine Weise langweilig, sondern der hat es wirklich in sich! Alle Charaktere werden sehr detailliert beschrieben und obwohl ich das Buch schon vor längerer Zeit gelesen habe, erinnere ich mich an jedes Detail des Chicagos der Zukunft haar genau. Zwar, ist es eine sehr dystopische Geschichte, doch hier und da hat Veronica Roth einige sehr lustige Stellen eingeschmuggelt und über viele Charaktere muss man oft schmunzeln. Gefühlsmäßig ist hier auf jeden Fall für jeden etwas dabei; Action, Spannung, Romantik, Humor und Drama. Einfach Top! Veronica Roth hat hier wirklich eine einzigartige, spektakuläre Geschichte geschaffen, die sich auf jeden Fall mit Panem messen kann! Dieses Buch ist so viel mehr, als nur Handlung und Charaktere. Es steckt so viel tiefgründiges innen drin. Ein Muss für jeden Fan von Dystopien!

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MEINE MEINUNG Als der Hype um die Bücher losging, war ich eigentlich noch recht unbeeindruckt. So recht angefixt war ich von den Büchern nicht. Doch dann hab ich eigentlich mehr durch Zufall den Film gesehen und war total begeistert (gut, das mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass ich mich Hals über Kopf in Theo James verliebt habe). Und von da an, MUSSTE ich die Bücher einfach haben. Geschenkt bekommen hab ich dann sogar diese ultratolle Box der gesamten Reihe. Natürlich kannte ich durch den Film die Handlung schon, zumindest in groben Zügen. Beatrice ist 16 Jahre alt und daher steht sie kurz vor ihrer Wahl. Sie muss sich für eine der fünf bestehenden Fraktionen entscheiden. Vor der Wahl lebte sie gemeinsam mit ihrem Eltern und ihrem Bruder bei den Altruan, deren größte Eigenschaft es ist, selbstlos zu sein. Anhand eines Eignungstestes soll Beatrice erfahren, zu welcher Fraktion sie am besten passt. Ihre Wahl kann sie trotzdem frei treffen. Doch beim Eignungstest kommt für Beatrice kein eindeutiges Ergebnis raus, sprich: sie ist für mehrere Fraktionen gleich geeignet. Solche Menschen nennt man Unbestimmte. Und obwohl Beatrice sofort klar wird, dass ihre Unbestimmtheit gefährlich für sie sein kann, versteht sie nicht, warum. Beatrice entscheidet sich schließlich für die Ferox, die Furchtlosen, die aus fahrenden Zügen springen und gefährliche Mutproben machen. Schon seit Kindheit an übt diese Fraktion eine anziehende Wirkung auf Beatrice aus, also verlässt sie Familie und Bruder, um fortan ihr komplettes Leben zu verändern. Da ich wie gesagt bereits den Film gesehen hatte, fiel es mir recht einfach, in die Geschichte hinein zu finden. Doch auch wer das erste mal mit der Bestimmung in Berührung kommt, wird schnell in Beatrice Welt hineingezogen. Die ganze Geschichte wurde aus Tris (so nennt sich Beatrice nachher bei den Ferox) Sicht geschrieben, womit man einen wunderschönen Einblick in ihren Kopf bekommt. Ziemlich gut gefallen hat mir das vor allem deshalb, weil man als Leser Tris Entwicklung hautnah miterleben konnte. Bereits zu Anfang wird man Teil ihrer Zweifel, eine geeignete Altruan zu sein und sobald sie bei den Ferox ist, zeigt sich endlich ihr wahrer Charakter. Ich hatte bereits nach kürzester Zeit das Gefühl. sie wirklich zu kennen. Ihr Gegenprotagonist, Four, blieb mit dagegen lange Zeit verschlossen, wobei das wahrscheinlich auch so beabsichtigt war. Er ist nicht der große Reder, doch wo ich befürchtet habe, dass er als knallharter Typ dargestellt wird, wurde ich mit dem totalen Gegenteil überrascht. Er ist zwar nach außen hin immer furchtlos, doch Veronica Roth hat ihm einen komplexen Charakter angedichtet, der mir wirklich gut gefallen hat. Bei Dystopien kommt es mir vor allem immer auf die Grundidee an und die hat mir hier wirklich gut gefallen. Die ganze Bevölkerung ist in 5 Fraktionen eingeteilt, die Jugendlichen wählen im Alter von 16 Jahre selbstständig, welcher Fraktion sie angehören wollen, wobei ab dann gilt: "Fraktion vor Blut". Das birgt in sich schon viel Raum für Komplikationen. Etwas weniger gut gefallen hat mir, dass (anders als im Film) erst sehr spät klar wird, warum es für Tris eigentlich so unglaublich gefährlich ist, eine Unbestimmte zu sein. Zwar wird dem Leser suggeriert, dass es eben gefährlich ist, eine Erklärung bleibt die Autorin eine ganze Weile aber schuldig. Und es ist auch lange Zeit gar nicht Thema des Buches. Vielleicht war das auch der Grund, warum mich die Geschichte die ganze Zeit nicht recht packen konnte. Ich könnte zwar jetzt nicht behaupten, dass es irgendwann mal richtig langweilig war, aber so richtig spannend war es auch nicht. Wenn ich nicht an der Geschichte dran geblieben wäre, wäre mir wahrscheinlich nicht aufgefallen, dass ich das Buch noch nicht fertig gelesen habe. Auch die Nebencharaktere blieben für mich etwas farblos. Bis zur Hälfte des Buches hatte ich wirklich Schwierigkeiten, die verschiedenen Freunde bzw. Feinde von Tris auseinander zu halten. Die ganze Atmosphäre konnte mich nicht abholen. FAZIT Der erste Teil der Reihe ließ mich leider im Endergebnis recht kalt. Es war nicht wirklich mitreißend, aber auch nicht langweilig. Ich denke, wenn ich das Buch nicht gelesen hätte, hätte ich damit auch gut leben können. Da ja der dritte Film aber noch nicht raus ist, werd ich die Reihe trotzdem weiterlesen, da ich schon gerne wissen möchte, wie es weiter geht.

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Die Trilogie Die Bestimmung wurde ja, nicht zuletzt durch die Kinofilme, von vielen Leuten ziemlich gefeiert. An mir ist dieser Hype bisher ein wenig vorbei gegangen, doch dank einer kleinen Aktion, die ich zusammen mit Nana – What Else? veranstaltet habe, wurde der erste Band der Serie nun endlich von seinem SuB-Dasein erlöst. Übrigens: Den ersten Film habe ich bereits gesehen, bevor ich das Buch gelesen habe. Eine interessante Kombination, die es bei mir so noch nie gegeben hat! Story In der Zukunftswelt von Die Bestimmung gibt es fünf Fraktionen: Altruan, die Selbstlosen, Ferox, die Furchtlosen, Ken, die Gelehrten, Candor, die Freimütigen und Amite, die Freundlichen und Friedfertigen. Jeder Jugendliche muss, wenn die Zeit reif ist, seine Fraktion wählen. Dabei soll ein Eignungstest helfen, der meist ein eindeutiges Ergebnis liefert, an das sich die zu Bestimmenden auch fast immer halten. Doch bei manchen, wenigen kann sich der Eignungstest nicht auf eine einzelne Fraktion festlegen. Beatrice ist eine von diesen „Unbestimmten“. Welche Fraktion wird sie wählen, und was wird ihr dort widerfahren? Durch die ersten 400 Seiten der Geschichte zog sich ein wirklich sehr reißfester roter Faden, an dem ich mich gut entlang hangeln konnte. Während dieser Zeit war das Buch der absolute Page-Turner, die Charaktere waren mir sympatisch (manche auch nicht, was aber wohl so gewollt war) und ich habe die Geschichte rund um Tris, die Bestimmung, die Unbestimmten und die damit verbundenen Gefahren wirklich gerne gelesen. Und was ist jetzt mit den letzten 80 Seiten? Auch die haben mir eigentlich gut gefallen, und sie waren wirklich verdammt spannend, wenn nicht sogar spannender als die ersten 400. Doch was hat mich dann gestört? Erstens war mir am Ende alles ein bisschen zu hektisch, auch wenn ich das Geschehen noch so gerade mitverfolgen konnte. Außerdem war mir am Ende ein bisschen zu viel Gefühlslosigkeit und Ballerei in der Geschichte, was im Allgemeinen eigentlich weder zu der Geschichte noch zu unserer Protagonistin Tris (Beatrice) passt. Doch im Allgemeinen ist die Geschichte vom ersten Band der Dystopien-Trilogie wirklich gut. Sie ist spannend und stellt interessante Fragen in den Raum. In die Situation des Hauptcharakters konnte ich mich sehr gut einfühlen und ihre Gedanken nachvollziehen. Die Umgebung, in der Die Bestimmung größtenteils spielt, ist etwas einseitig. Das wiederum führt dazu, dass ich mir das Gebäude von Tris‘ Fraktion gut vorstellen konnte, da ja ein Großteil des ersten Bands in eben diesem spielt. Die zwischendurch eingestreuten „Ausflüge nach Draußen“ machen dafür umso mehr Spaß, da der Leser dort auch ein wenig die Stadt kennen lernen kann. Wie bereits in der Einleitung geschrieben, kannte ich de Film bereits, bevor ich das Buch gelesen habe. Hierzu lässt sich sagen, dass der Film sehr nach an der Buchvorlage ist und einige Dialoge komplett übernommen wurden. Besonders am Anfang hatte ich einige Déjà-vu Momente, in denen mir die Szenen aus dem Film während des Lesens vor den Augen herumgespukt sind. Mich hat dies allerdings nicht gestört. Dennoch hat es sich allemal gelohnt, auch das Buch zu lesen. Einige Story-Stränge wurden im Film ausgelassen, und auch das Ende wurde in der Verfilmung ein wenig umgeschrieben. Doch auch über die Charaktere erfährt man im Buch deutlich mehr, aber dazu kommen wir gleich. Schreibstil Das Buch ist in der Gegenwart und aus der Sicht von Beatrice geschrieben. Trotzdem trifft mein häufig genannter Kritikpunkt bei Büchern in der Ich-Perspektive, eine zu einseitige Beleuchtung der Charaktere, hier nicht auf. Auch über die anderen Personen in Die Bestimmung erfährt der Leser sehr viel. Ich konnte mir von vielen Charakteren, zum Beispiel Christina, Will, Four oder Jeanine ein gutes Bild machen, und habe – besonders in Bezug auf Jeanine – ähnlich gefühlt wie Beatrice. Veronica Roth hat es geschafft, aus Die Bestimmung einen Page-Turner zu machen. Ich wollte einfach weiter lesen! Sie verliert sich nie in irgendwelche ewig langen Beschreibungen, sondern hält sich an das wichtigste. Die Handlung wird schnell voran getrieben, die Dialoge sind interessant und man hat das Gefühl, das immer irgendetwas passiert, was man sich nicht entgehen lassen darf. Genau so, bindet man Leser an das eigene Buch! 😉 Der Humor ist ein wenig wenig gesät worden, dass ist aber auch mein einziger Kririkpunkt. Charaktere Da das Buch aus der Perspektive von Beatrice geschrieben ist, konnte ich mich in sie auch am Besten hinein versetzen. Sie ist mir sympatisch, und als sich dann eine Liebesbeziehung anbahnt, und sie einfach nur unglaublich unsicher ist, irgendwie auch total süß. Irgendwie ähneln sie und ich uns in manchen Punkten ein bisschen, auch wenn ich mich ansonsten meist als eine Mischung aus Lisa Simpson und James Adams bezeichne. 😀 Doch auch einige andere Charaktere waren mir direkt sympatisch – und in einigen habe ich mich ziemlich getäuscht! Alles in allem kann Veronica Roth ein tolles Charakter-Universum in diesem ersten Band der Trilogie schaffen. Jeder der Charaktere hat sehr eigene Eigenschaften (deshalb heißen die Eigenschaften auch so…) und Beatrice‘ Meinung zu den Personen erfährt man auch im Laufe des Buches. Cover&Design Das Cover zeigt das Logo der Ferox und eine in blau gehaltene Stadt im Hintergrund. Das Bild ist schlicht, aber dennoch sehr ansprechend. Es gefällt mir sehr gut. Außerdem sind das Ferox-Logo und der Schriftzug Die Bestimmung „aufgeklebt“ und heben sich dadurch vom Rest des Covers ab. Die einzelnen Kapitel sind schön voneinander abgetrennt, auch die Schriftart ist sehr gut zu lesen. Auffällig ist nur, dass der Druck bei meinem Exemplar alles andere als perfekt war. Hin und wieder waren Buchstaben nicht lesbar, da sie „verwischt“ waren. Fazit Die Bestimmung ist ein schöner Auftakt einer von vielen sehr gemochten Trilogie. Ich werde selbstverständlich auch die nächsten Bände noch lesen. Auch der Schreibstil von Veronica Roth hat mich überzeugen können. Die Bestimmung ist eine tolle Dystopie, die Jugendliche und Erwachsene begeistern kann, aber mit etwas komischen letzten 80 Seiten zu kämpfen hat, mit denen ich nicht 100 Prozentig warm werden konnte.

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Sehr entspannend und gut zum mitfiebern

Von: Buecherdenise

13.09.2015

Laura Maire, die Sprecherin von Tris im Hörbuch, hat eine sehr weibliche, ruhige Stimme, was mir sehr gefiel. Es ist leicht, zu entspannen, sich voll und ganz auf ihre Stimme und die Handlung zu konzentrieren. Ihre Betonung und Stimmhöhe verändert sich passend zum Gesagtem und stellt die Gefühle von Tris klar in den Vordergrund. So wie auf dem Backcover beschrieben, ist die emotionale Situation klar und deutlich hörbar. Das diese Version eine gekürtze Fassung ist, stört garnicht. Alles wichtige wird erwähnt, ausführlicher als der Film, also auch detaillierter. Obwohl ich Buch und Film kannte, gefiel mir das Hörbuch sehr. Zwar sind vorgefertigte Bilder im Kopf, aber die Beschreibungen lassen trotzdem neue Fantasien zu und ermöglichen, besonders wenn das Buch schon länger im Schrank liegt, neue Situationen. So war mir die eine Beschreibung während des Eignungstests im Bus nicht mehr bekannt, wodurch das Hörspiel interessant und spannend war. Die Geschichte an sich entspricht der aus dem Buch und ist durch Maires Stimme spannend gestaltet. Die Fraktionen gefallen mir nach wie vor, ebenso wie die Geschichte, die um Tris handelt, die sich zwischen einer der fünf Fraktionen entscheiden muss und ein neues Leben ausserhalb der Altruan beginnt. Allgemein ist dieses Hörbuch schön anzuhören, was natürlich hauptsächlich an der Sprecherin liegt, die die Gefühle und alles drum und dran perfekt beschreibt und mit ihrer Stimme darstellt. Ein perfektes Hörbuch zum Entspannen und mitfiebern

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Titel: "Die Bestimmung" Autor/-in: Veronica Roth Verlag: Cbt-Verlag (Gebundene Ausgabe, broschierte Filmausgabe, aktuelles Taschenbuch), Goldmann-Verlag (Taschenbuch) Erscheinungsjahr: 2014 Seitenzahl: 480 Preis: 9,99 € (broschiert, Taschenbuch), 17,99 € (gebunden) ISBN: 978-3570161319 Inhalt: Altruan - die Selbstlosen. Candor - die Freimütigen. Ken - die Wissenden. Amite - die Friedfertigen. Und Ferox - die Furchtlosen ... Fünf Fraktionen, fünf verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie. Doch der Test, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte. Die aber gelten in ihrer Welt als hoch gefährlich ... Mein Eindruck zum Buch und meine Meinung: Das Cover vom Buch hat mich sofort angesprochen! Das hat auch dazu geführt, dass ich das Buch sehr oft schon in der Hand hatte, die Geschichte hat mich allerdings nie wirklich angesprochen... Da blau schon immer meine Lieblingsfarbe war, gefiel mir natürlich auch dieses blaue Buch sehr gut! Oben auf dem Cover ist das Symbol der Ferox - einer der fünf Fraktionen - zu sehen. Mir gefällt der Kontrast zwischen dem blauen Hintergrund und der orangenen Flamme sehr gut! :) Darunter sieht man den Namen der Autorin und den Buchtitel in einer sehr schönen Schriftart, welche gut zum Rest des Covers passt. Unten im Bild sieht man die Skyline von der Stadt, in der Tris und Four leben, uns als Chicago bekannt. Die Geschichte an sich ist wirklich eine sehr gelungene! Man wird nach dem Eignungstest, je nach den eigenen Eigenschaften und Fähigkeiten, einer der fünf Fraktionen zugeordnet, darf sich aber bei der Zeremonie der Bestimmung trotzdem für eine andere entscheiden. Die Idee hinter dieser Geschichte finde ich wirklich sehr gut. Tris muss sich als Unbestimmte für eine der fünf Lebensformen entscheiden, doch diese Wahl fällt ihr alles andere als leicht: bei den Altruan aufgewachsen, fühlt sie sich dazu verpflichtet, ihre alte Fraktion erneut zu wählen. Jedoch denkt sie, dass sie nicht selbstlos genug dafür ist. Sie fühlt sich immer mehr zu den Ferox hingezogen, den Furchtlosen. In dem ganzen Buch liefert sich Tris' einen Kampf mit sich selbst, in dem es vor allem um Selbstfindung, Orientierung und Gefühle geht. Der nächste Punkt, den ich bespreche ist der Schreibstil. Anfangs konnte ich mich garnicht mit dem Präsens als Zeitform anfreunden. Dazu muss ich aber auch sagen, dass "Die Bestimmung" die erste Dystopie war, die ich gelesen habe, die im Präsens geschrieben ist. Nach einer Weile habe ich mich daran gewöhnt und fand es sogar sehr interessant. Der Schreibstil der Autorin ist meiner Meinung nach wirklich sehr gut! Veronica Roth hat es geschafft, mich von Anfang bis Ende für ihr Buch und die Geschichte zu begeistern (so sehr, dass ich das Buch in 3 Tagen ausgelesen hatte...). Fazit Ich gebe diesem Buch eindeutige 5 Sterne, weil es mich einfach so sehr begeistert hat! Inzwischen ist es sogar zu einem meiner Lieblingsbücher geworden ;) Ich kann es wirklich nur weiter empfehlen! :)

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In Beatrice‘ Welt wird man in eine der fünf Fraktionen geboren und bekommt mit sechzehn Jahren die Möglichkeit, sich für eine andere zu entscheiden und ab dem Tag der Entscheidung das Leben völlig den neuen Bestimmungen zu verschreiben. Um die schwierige Entscheidung – der „alten“ Fraktion treu bleiben und die Familie behalten oder sich für eine neue entscheiden und die Familie verlieren – zu unterstützen, werden die Jugendlichen einem Eignungstest unterzogen, der ihnen zumindest Klarheit darüber verschafft, in welche Fraktion der persönliche Charakter am ehesten passen würde. Bei Beatrice werden gleich zwei Fraktionen als geeignet festgestellt, sodass sie im Grunde doch ohne Hilfe eine Entscheidung treffen muss. Da sie das Leben bei den Altruan nicht vollkommen ausfüllt, entscheidet sie sich gegen ihre alte Fraktion und wechselt zu den Ferox, die sie schon immer irgendwie für ihren Mut und ihre Entschlossenheit bewundert hat. Doch die Aufnahmeprüfungen haben es in sich und in Tris – so nennt sie sich ab sofort – machen sich so manches Mal Zweifel und Verzweiflung breit. Doch die Alternative zu den Ferox ist nach der Entscheidung nur noch die Fraktionslosigkeit, die einer Nichtexistenz gleichkommt. Wären da nicht die Angst genau davor, ihre neuen Freunde, mit denen sie sich gegen neue Feinde behaupten kann, und ihr Ausbilder Four, zu dem Tris eine ganz besondere Verbindung spürt, würde sie vermutlich weit weniger Kampfgeist beweisen. Und die Aufnahmeprüfungen sollen nicht die einzige Hürde bleiben, denn das Leben der Menschen im zukünftigen Chicago ist weitaus gefährlicher und durchtriebener, als man die einzelnen Fraktionen wirklich wissen lässt … Dystopien. Ein Genre, das derzeit besonders im Jugendbereich einen großen Run erlebt. In jedem Bücherregal, auf jedem Wunschzettel, an quasi jeder Ecke finden sich ganz verschiedene Titel, die sich nur in wenigen Punkten unterscheiden. Ein übersättigender Einheitsbrei mit dem immer gleichen Standard: Eine Welt in einer nicht allzu entfernten Zukunft, ein einschränkendes oder sogar einsperrendes System, ein sich gegen die Regierung auflehnender Protagonist. Sobald man das Wort "Dystopie" irgendwo auf dem Buch entdeckt, weiß der Leser eigentlich schon zur Genüge, was ihn erwarten wird: Noch ein dystopischer Mix aus bereits bekannten Elementen, irgendwie zusammengeschustert und mit ein paar neu verpackten, aber im Grunde alten Ideen, die sich wie ein zäher Kaugummi als Klebemittel anbieten. Veronica Roths Debüt bildet da keine Ausnahme – zumindest auf den ersten Blick, denn "Die Bestimmung" enthält tatsächlich alles, was eine stinknormale und typische Zukunftsvision in der Jugendliteratur braucht. Und doch ist diese Dystopie anders als die meisten, die man vorher bereits lesen durfte, denn die Autorin schafft es tatsächlich, frischen Wind in den Einheitsbrei zu bringen. Mit innovativen Ideen, die gerade durch winzige Details zu überzeugen wissen, und ihrem faszinierend anschaulichen Schreibstil, der wunderbar mitreißend ist, gelingt es Roth hier auf eine überraschende Weise, etwas sich zumindest nicht bereits durchgekaut Anfühlendes vor sich liegen zu haben. Denn sicherlich wird man an der einen oder anderen Stelle feststellen, dass sich gewisse Ähnlichkeiten zu anderen Dystopien nicht bestreiten lassen; das Komplettpaket jedoch hinterlässt beim Leser völlig andere Gedanken als manch anderer Genre-Gefährte. Nahezu durchgehende Tiefe und Authentizität bietet die Möglichkeit zur Identifikation mit verschiedenen Charakteren, ohne sich dabei auf einen festlegen zu müssen. Selbst die Gegenspieler der Protagonistin können auf erstaunliche Weise Sympathien und Verständnis wecken. Die typische Frage, ob man sich als Leser in einer ähnlichen Situation gegen das System auflehnen würde, bleibt während der Lektüre aus – vielmehr überlegt man, welche Fraktion der Eignungstest wohl bestimmen würde, wenn man an Tris’ Stelle wäre, und wie würde man sich bei der Wahl für oder gegen die Familie entscheiden. In "Die Bestimmung" geht es ausnahmsweise einmal nicht hauptsächlich darum, das System zu umgehen oder gar zu stürzen – es ist ein Anstoß zum Wahrnehmen und bringt den Leser dazu, über persönliche Eigenschaften und Tugenden nachzudenken. Fast könnte man sagen, dass Veronica Roth den Leser geradezu auffordert, sich in einem ruhigen Moment auch mal mit sich selbst zu befassen. Es gibt viele Jugend-Dystopien, die sich wie ein Haar dem anderen gleichen, die bis auf Namen, System, Zeit und Umgebung nahezu auf einer gemeinsamen Grundidee aufbauen. Veronica Roth hat die richtige Mischung aus Altbekanntem und Innovativem geliefert und springt so – wie Tris in ihrer Geschichte – auf den Zug auf und wagt trotzdem etwas völlig Neues. Schon jetzt darf man gespannt sein, wie es weitergeht, und darauf hoffen, dass die Fortsetzung "Insurgent" die angefütterten Fans nicht allzu lange auf die deutsche Übersetzung warten lässt. Fazit: Völlig zu Recht ist "Die Bestimmung" schon vor Erscheinen auf dem deutschen Buchmarkt in aller Munde – mit typischen Dystopie-Merkmalen, aber auch zahlreichen Eigenheiten sowie einem ganz besonderen Schreibstil schafft Veronica Roth es, sich mit einer kurzweiligen und doch spannenden Geschichte im Jugend-Dystopie-Genre abzuheben. Wertung: 4,5 von 5 Schwertpaaren Handlung: 4 / 5 Charaktere: 4.5 / 5 Lesespaß: 4 / 5 Preis/Leistung: 4 / 5

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Das Buch: Der Anfang hat mir so gar nicht gefallen. Tris ist teilweise sehr naiv und ich verstehe nicht warum. Sie reagiert bei manchen Situationen total über, wo jeder normale Mensch verstanden hätte, warum sich der andere Situationsteilnehmer so verhalten hat. Allerdings wurde das Buch ab der Mitte richtig, richtig gut. Ich mag Tris, auch wenn sie ihre Schwächen hat. Mein Liebling des Buches ist aber Four. Er ist ein absoluter Traum und ab heute einer meiner Lieblingscharaktere. Die Idee mit der "Bestimmung" hat mir richtig gut gefallen. Man entscheidet sich für eine Fraktion, der man angehören möchte. Tris und Four sind bei den Ferox. Ferox bedeutet übrigens so viel wie mutig, trotzig, aber auch wild. Passt irgendwie, oder? Sie sind also bei den Mutigen und müssen sich täglich verschiedenen Mutproben stellen, wie zum Beispiel von hohen Häusern zu springen oder mit Waffen zu kämpfen. Auch müssen sie in Illusionen ihre Ängste überwinden. Diese Aufgaben haben mich am meisten beeindruckt. Ihr steht immer und immer wieder euren Ängsten gegenüber und müsst diese besiegen. Four hatte Glück, denn er hat nur vier, aber es können auch 20 sein. Stellt euch das einmal vor, ihr habt zum Beispiel 15 Ängste und müsst all diese bekämpfen. Krass, oder? Schreibstil: Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil. In den Kampfszenen wurde alles so detailliert beschrieben, dass ich erst einmal tief durchatmen musste, weil die Vorstellung von den beschriebenen Handlungen so realistisch waren. Fazit: Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Ich werde auf jeden Fall weiterlesen. Leider wurde ich aufgrund des Endes schon gespoilert, aber das soll mich nicht vom Lesen abhalten. lg eure Florenca

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Inhaltsangabe: "Die Bestimmung " von Veronica Roth ist ein Science-Fiction Roman der sowohl im Goldmann Verlag im Jahre 2013 erschienen ist ,als auch im Cbt Verlag im Jahre 2014. Fünf Fraktion. Ken, die Klugen ,Candor ,die Gerechten, Alturan, die Selbstlosen , Amite, dei Friedfertigen und die Ferox, die Furchtlosen. Und zwischen diesen Fünf Fraktionen muss sich Beatrice Prior mit 16 Jahren entscheiden. Doch bevor sie sich entscheiden kann, muss sie den Eignungstest bestehen. Doch der fällt bei ihr nicht eindeutig aus ,das bedeutet sie ist eine Unbestimmte. Aber als Unbestimmte überlebt man nicht lang in dieser Welt. Sie darf ihr Geheimnis keinem verraten. Nachdem Test muss sie sich trotzdem entscheiden. Sie entscheidet sich für die furchtlosen Ferox, und gegen die selbstlosen Alturan, gegen ihre Familie. Doch sich für die Ferox zu entscheiden war ein großer Fehler. Sie werden ihr Geheimnis herrausfinden........ Rezension: Cover: Sowohl im Goldmann- als auch im Cbt Verlag ist das Cover gleich. Der Hintergrung ist blau und untem am Buch ist die "umgebaute Stadt" Chicago zu sehen. Groß in der Mitte ist der Schriftzug 'Die Bestimmung' gedruckt. Und darüber ist ein großer rot/orangener Feuerball umrundet von einem Feuerring ,dass das Zeichen für die Ferox darstellt, zu sehen. Stil: Die Geschichte spielt in der Zukunft, aber der Still ist in unserer Zeit geschrieben. Es lässt den Leser dieser Zeit etwas näher an die Geschichte ran. Veronica detailliert die Tatsachen die wirklich auch detailliert werden müssen. Sprache: Wie schon gesagt ,da wird die Sprache aus unserer derzeitigen Zeit genutzt. Das ganze Buch ( und auch die darauffolgenden Bücher ) sind im Präsens geschrieben. Das lässt einen noch eine Stufe höher mitfühlen. Inhalt: Das spannendste ist ,dass in so rund 100 Jahren kann diese Geschichte Wirklichkeit werden ,denn sie Basics sind wie in unserer echten Welt. Es geht nur um Macht. Pure Macht. Doch die Story von Beatrice ( später dann Tris ) lässt einen Verstehen ,wie es ist ein Aussenseiter zu sein. Und dann ist da auch noch Four. Er ist ihr Trainings-Leiter und sehr kalt und hart, von außen. Doch hinter deiner harten Schale verbirgt sich eine schreckliches Schicksal. In diesem Science-Fiction Roman wird einem bewusst was das Verlangen nach Macht mit einem Menschen anstellen kann. Wie sich ein anfangs schüchternes Mädchen zu einer Kriegerin entwickeln kann Fazit: Dieses Buch packt einem am Herz und lässt nie wieder los. Man erfährt was manche Leute für Macht alles opfern und wie sich manche Menschen davon beeinflussen lassen. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen!!!!!!!!!

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