Leserstimmen zu
Die Bestimmung

Veronica Roth

Die Bestimmung-Reihe (1)

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Mein Highlight

Von: Chrissie

28.03.2015

Meine Meinung: Das Cover zieht meine Aufmerksamkeit schon ewig auf sich, ich wollte es immer kaufen, aber ich habe es nicht, weil ich nicht genau wusste ob dieses Buch wirklich was für mich ist, mittlerweile bin ich mutig und lese alles was mich auf irgendeineweise anzieht. Also habe ich es mir gekauft. Jetzt nachdem ich das Buch gelesen habe, muss ich sagen, dass dieses Cover wirklich zum Buch passt. Die Geschichte ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Ich konnte das Buch nicht zur Seite legen und wenn ich es musste, dann hibbelte ich dem Moment entgegen in dem ich es mir wieder schnappen durfte. Ich habe kaum geschlafen nur um schnell wieder in die Geschichte einzutauchen. Der Spannungsaufbau ist perfekt aufgeteilt. Die 480 Seiten waren auch nicht zu viel. Es war weder langgezogen noch langatmig. Ich begleite Tris auf ihre Reise zu ihrer Selbstfindung. Diesen Weg muss sie mit harten Prüfungen meistern. Der Weg ist steinig und schwer, sie verliert ihre Familie und ist völlig allein. Die Figuren haben wirklich tolle und eigene Charaktere. Man fiebert mit Tris richtig mit. Man geht mit ihr gemeinsam durch die Prüfungen, man fühlt ihre Verwirrungen und auch ihren Kummer oder ihre Freunde. Während des lesen musste ich auch hier oder da mal lachen. Aber Four zieht mich magisch an, ich weiß nicht wieso, er hat eine Art an sich die mich neugierig gemacht hat und ich bin voll in seinem Bann gezogen, je mehr ich gelesen habe, desto mehr verliebe ich mich in ihn. Er hat so viele Gesichter und ist so geheimnissvoll. Der Schreibstil sehr flüssig und detailliert, aber auch nicht zu viel. Man will das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Kapitel haben auch die optimale Länge, sie sind nicht zu lang und nicht zu kurz. Die Autorin schafft es einen wirklich in das Buch zu ziehen, es ist als wäre man teil der Geschichte. Mein Fazit ist, dass diese Reihe eine wirklich tolle Dystopiereihe ist, mit einem hauch Liebe. Ich freue mich schon wenn ich morgen endlich den zweiten Teil in den Händen halte. Ich liebe diese Reihe.

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Tris lebt in einer dystopischen Zukunft, in der die Menschen in ihrer Stadt um zu Überleben 5 Fraktionen gegründet haben: Altruan - die Selbstlosen. Candor - die Freimütigen. Ken - die Wissenden. Amite - die Friedfertigen. Und Ferox - die Furchtlosen. Von Geburt an ist Tris eine Altruan, doch nun mit ihrem 16. Geburtstag muss sie sich entgültig für eine der Fraktionen entscheiden. Doch der Test, der ihr dabei helfen soll herauszufinden, für welche Fraktion sie am besten geeignet ist, ist nicht eindeutig: Sie ist eine Unbestimmte. Sich auf ihr eigenes Gefühl verlassend entscheidet sie sich, zu den Ferox zu gehen und beginnt damit ein komplett neues Leben. Doch sie muss auch auf der Hut sein, denn die Regierung erlaubt keine Unbestimmtem in ihrem Volk und auch das Leben bei den Ferox stellt sich als schwerer als gedacht heraus.. Von dem Buch war ich echt begeistert, und das, obwohl ich den Film schon gesehen hatte, bevor ich angefangen habe zu lesen. Doch auch ich durch den Film schon die Handlung und den Verlauf kannte, konnte mich das Buch dennoch fesseln und hatte noch neues parat, sodass es trotzdem ein echter Lesespass war. Der Schreibstil ist wirklich schön und zieht einen gleich von der ersten Seite an in Tris Welt. Tris selbst ist sehr sympatisch- aufgewachsen bei den Altruan, die immer nur selbstlos handeln, gibt sie sich sehr viel Mühe ebenso zu sein wie ihre Familie. Doch es fällt ihr zunehmend schwerer als den anderen immer selbstlos zu sein, denn in ihrem Inneren sind auch noch andere Seiten verborgen, die sie bislang nicht ausleben durfte. Mit ihrem Beitritt zu den Ferox kann sie diese Seiten entdecken und wird von dem netten Mädchen zu einer starken und mutigen jungen Frau. Sie entwickelt viel Ehrgeiz und versucht, ebenso gut wie die anderen neuen Ferox zu sein, denn nicht alle Neulinge dürfen bleiben. Ihre Freunde, die sie schon bald findet, unterstützen sie und halten auch viele Überraschungen parat, sodass es immer spannend bleibt. Und auch wenn Tris während des Trainings hart kämpft und ihr Bestes gibt, so ist auch immer noch etwas Altruan in ihr und sie vergisst nicht, wo sie herkommt, was sie mir ebenfalls noch sympathischer gemacht hat. Und dann ist da natürlich noch Four, der strenge Trainer der Neulinge bei den Ferox, der sie auf ihre Prüfungen vorzubereiten versucht. Und Four muss man einfach lieben, denn man merkt sofort dass er zwar ein hartes Äußeres hat, aber auch seine süßen Seiten und es mit ihm noch spannend werden kann. Die Hauptprotagonisten haben mir daher allesamt super gefallen! :) Und auch die ganze Hintergrundidee mit den verschiedenen Fraktionen, der Wahl für welche man sich entscheidet und den Prüfungen, um auch in der Fraktion bleiben zu dürfen, fand ich sehr gut nachvollziehbar und gut durchdacht. Es war mal eine ganz neue Idee, die ich so noch nicht kannte und hat mich irgendwie schon im Film in seinen Bann gezogen gehabt und dies hat sich beim Lesen des Buches nur noch mehr verstärkt. Eine wirklich schöne und ausgefallene, aber auch super spannende Idee. Und es wird auch kein bisschen langweilig, mal passieren kleinere, mal größere Dinge, aber das Buch war für mich von Anfang bis Ende Spannung pur! Daher will ich auch gar nicht lange drumrum reden - 5 von 5 Herzen für Divergent- Die Bestimmung und ran ans Buch, wenn ihr es noch nicht gelesen habt! :)

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Zum Inhalt Beatrice Prior hat ihren großen Tag. Die Zeremonie der Bestimmung für eine der fünf Fraktionen steht bevor und heute findet der Eignungstest dafür statt. 16 Jahre lang ist sie darauf vorbereitet worden – doch nicht auf das, was dann tatsächlich bei ihrem Test herauskommt. Jede der Fraktionen steht für ein anderes Übel, das die Menschheit zu Kriegen veranlasst hat. Durch Bildung der einzelnen Fraktionen will die Gesellschaft diese schlechten Eigenschaften ausmerzen. Beatrice ist eine Altruin. Diese Fraktion, der ihre Eltern und ihr Bruder angehören, ist die der Selbstlosen, die Entsagung geschworen haben und die auch die uneigennützigen Führer der Regierung stellen. Sie stehen gegen den Egoismus. Dann gibt es noch die Candor, die Freimütigen, sie sind die Verfechter der Wahrheit und die vertrauenswürdigen Kenner des Rechts. Sie stehen gegen die Lüge. Die Ken sind die Gelehrten, die nach Wissen streben und für das Lehren und Forschen zuständig sind. Sie stehen gegen die Unwissenheit. Die friedvollen Amite haben sich der Freundschaft gewidmet, sie bilden die verständnisvollen Berater und Verwalter. Sie stehen gegen die Aggression. Und schließlich die Ferox, die Furchtlosen, ihr Mut scheint grenzenlos und sie sind für die Bewachung des Zaunes und für die Sicherheit verantwortlich. Sie stehen gegen die Feigheit. Nach dem „großen Frieden“ haben sich diese Gruppen gebildet, regiert von einem Rat der Altruan, da diese als unbestechlich gelten. Doch es gibt auch noch die „Fraktionslosen“. Sie gehören nirgends dazu, verrichten niedere Arbeit und werden dafür mit Nahrung und Kleidung belohnt. Aber was Beatrice Prior bevorsteht, ist eine Prüfung ganz anderer Art, denn sie ist eine der wenigen, die aus dem Raster fallen – keine der Fraktionen scheint für sie die richtige zu sein: sie ist eine Unbestimmte. Meine Meinung Ich habe etwas gemischte Gefühle bei diesem Buch und hab mich bei dieser Rezi etwas schwer getan - deshalb ist sie wohl auch so lang geworden :) Der Schreibstil ist in der Ich-Form in der Gegenwart gehalten, was einen näher an das Geschehen heranbringen soll. Gerade die erste Hälfte war mir aber recht eintönig geschrieben, trotzdem hat die Geschichte einen gewissen Sog entwickelt, so dass ich wissen wollte, wie es weitergeht. Es gibt keine Zeit- oder Ortsangaben. Die Stadt, oder das Gebiet in dem Beatrice lebt, ist einer strikten Gesellschaftsordnung unterworfen, die mir ähnlich einer Sekte erscheint. Schließlich sollen alle Menschen ihre Gefühle und Eindrücke einem einzigen Credo unterwerfen, je nachdem, zu welcher Fraktion sie gehören. Bis zum 16. Lebensjahr werden sie gezwungen so zu leben wie ihre Eltern gewählt haben und müssen dann eine Entscheidung fällen, deren Auswirkungen sie überhaupt nicht kennen können. Diese ganze Gesellschaftsordnung fand ich sehr interessant, hätte man aber etwas aufregender und lockerer schreiben können. Auch war sie mir nicht ganz durchdacht, obwohl sich das in den Folgebänden natürlich noch aufklären kann. Beatrice Prior ist als Altruan aufgewachsen, kommt aber mit dieser Art nicht wirklich zurecht. Sie wählt einen „schändlichen“ Schritt und wechselt bei der Zeremonie ihre Fraktion und wird zur Ferox. Allein schon die Tatsache, dass ein Wechsel der Fraktion allgemein nicht gern gesehen ist, passt mir nicht in das Konzept. Schließlich werden alle Gruppen hoch gelobt und als wichtig erachtet, also warum sollte man nicht, wenn man schon selbst entscheiden darf, zu einer anderen gehen? Beatrice wählt sich für die Ferox den neuen Namen Tris. Die Initiation bei den Ferox, den Furchtlosen, ist brutal, grausam, fast schon lebensbedrohlich und ihr sogenannter Mut grenzt an tödlichen Leichtsinn. Vor allem der Ausbilder Eric scheint eine sadistische Ader zu haben und Tris und die anderen Initianten haben viel unter ihm zu leiden. Ihr anderer Trainer, Four, scheint noch die alten Werte der Ferox zu kennen … Four ist mir noch am meisten ans Herz gewachsen, auch wenn er selbst eine brutale Art an den Tag legt, spürt man bei ihm immer noch ein gewisses Mitgefühl und ein Gewissen. Durch seine Launen ist er schwer einzuschätzen, was mich aber bei dem Umfeld nicht verwundert. Die Entwicklung von Tris gefällt mir leider gar nicht. Einerseits ist es nachvollziehbar, dass sie durch die Aufgaben der Ferox so unbeständig in ihren Gefühlen ist, andererseits wirkt es auf mich unglaubwürdig. Viel zu schnell lässt sie alte Muster fallen und ihre gewissenlose Gewaltbereitschaft hat mich irritiert. Die ganze Botschaft und die Gefühle, die die Handlung bei mir hinterlässt, gefallen mir nicht. Diese grobe Brutalität, Gewalt als Lösung für jedwedes Problem – da ist die selbstlose Ader von Tris gar nicht mehr spürbar. Auch so ein Moment, in der eine Waffe in der Hand als Macht und gut empfunden wird, ist für mich in dem Kontext irgendwie grenzwertig. Die eigentliche Aussage, dass man Gefühle nicht trennen kann und wir alle diese positiven und negativen Aspekte vereinen, ist mir zu sehr untergegangen. Fazit Eine sehr interessante Gesellschaftsform, die noch Unstimmigkeiten aufweist und mich durch ihre widersprüchliche Art nicht ganz überzeugen konnte. An die Protagonistin Tris kam ich nicht richtig ran, sie war sehr sprunghaft und unbeständig in ihren Handlungen und viel zu schnell gewaltbereit. Das ganze System wirkt sehr brutal und lässt mich mit einigen offenen Fragen zurück. Die Idee an sich ist spannend und es war wirklich fesselnd, aber einige Stellen wirkten unglaubwürdig. Ich hoffe, dass mich der 2. Band positiv überraschen kann.

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Veronica Roths Debütroman ist in vielen Richtungen toll! Denn nicht nur die Wahl der Fraktionen, sondern auch die Liebesgeschichte zwischen Four und Tris zieht einen nur so in seinen Bann. Das Buch bringt einen dazu, immer weiter zu lesen, bis man es schließlich beendet hat. Die Autorin verwendet sehr viele Vergleiche, die zwar relativ selten zu überspitzten Vorstellungen der Situation führen, aber mich doch gestört haben. Während man durch das Buch schaut, gibt es immer wieder Stellen, die die Spannung platzen lassen, und es dauert relativ lange, bis diese Spannung wieder hergestellt ist. Es gibt ein paar kleine Macken an diesem Buch, an denen sich vermutlich die wenigsten Leser stören, aber mich hat es dann doch etwas genervt.Irgendwann kam dann allerdings der Wendepunkt, an dem alles besser wurde. Die Spannung blieb, das Buch war so viel besser als vorher, und ich las es noch schneller als vorher, weil ich gar nicht erwarten konnte, was als nächstes passiert. Alles in allem steigert sich dieses Buch mit jeder Seite und wird zum Ende hin auch sehr, sehr viel spannender. Während sich die Personen entwickeln, verändert sich auch der Schreibstil der Autorin rasant. Man bemerkt, dass sie sicherer wird, bei dem, was sie schreibt, außerdem wird ihr Schreibstil viel professioneller und auch ausführlicher.

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Inhalt Beatrice ist eine Altruan und gehört damit zur Fraktion der Selbstlosen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ganz und gar für andere zu leben, sich selbst und die eigenen Wünsche in den Hintergrund zu stellen und die Regierung zu bilden - denn wer könnte besser herrschen als Diejenigen, die nicht egoistisch sind? Doch es gibt noch vier weitere Fraktionen in der Gesellschaft: die freundlichen Amite, die klugen Ken, die wahrheitsliebenden Candor und die mutigen Ferox. Im Leben eines jeden Jugendlichen kommt der Tag der Bestimmung, an dem er selbst entscheiden kann, wohin er gehören will. Beatrice steht vor einer schweren Wahl. Das ihr Eignungstest ein sehr beunruhigendes Ergebnis liefert, macht die Sache kein bisschen leichter... Meine Meinung "Die Bestimmung" gehört zu den Büchern, die mir lange Zeit gar nicht aufgefallen sind, weil mich das Cover irgendwie nicht angezogen hat und ich es als Einheitsbrei verurteilt habe. Nur durch ein Gewinnspiel auf LB wurde ich richtig darauf aufmerksam und war vom Klappentext sofort überzeugt. Und dann hatte ich tatsächlich das große Glück, gleich beide ersten Bände zu bekommen. Jetzt, wo bald der erste Teil in die Kinos kommt, wollte ich nicht mehr länger warten, denn Buch vor Film ist eigentlich immer meine Devise. Ich könnte diese Rezension eigentlich mit einem einzigen Satz zusammenfassen: Ich liebe Dystopien und im Speziellen liebe ich nun diese Dystopie. Es hat schon seine Gründe, dass diese Trilogie so viel Anklang findet! Die Geschichte besticht durch tolle Charaktere, allen voran natürlich Tris und Four, die starke Persönlichkeiten sind und dem Leser sehr schnell ans Herz wachsen. Tris als Ich-Erzählerin ist sehr überzeugend und nimmt einen mit - ganz tief ins Geschehen hinein. Hinzu kommen ein lebendiger Schreibstil, originelle und faszinierende Ideen und viel Action sowie eine wunderbare Liebesgeschichte. Ab und zu geht es in dem Buch auch recht brutal zu, was jedoch nicht zur Unterhaltung dienen soll, sondern einfach verdeutlicht, dass es nicht um ein Spiel einer verschrobenen Gesellschaft sondern im wahrsten Sinne des Wortes um Leben und Tod geht. Die Thematik, ob man Menschen auf bestimmte Persönlichkeitsmerkmale festnageln kann, wie Dinge wie Mut oder Selbstlosigkeit definiert werden können und wo die Grenze beginnt, an der gute Eigenschaften sich ins Negative verkehren, ist fantastisch umgesetzt und stimmt nachdenklich. Auch die Auseinandersetzung mit eigenen Ängsten geht sehr tief. Fazit "Die Bestimmung" ist eine fantastische Dystopie, die ich in einer Wiederholung meines Lebens viel eher lesen würde. Es wird eine perfekte Mischung aus Spannung, Liebe und Philosophie zwischen den Zeilen hergestellt. Ich bin sehr gespannt auf Band 2 und auf die filmische Umsetzung!

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Von Veronica Roth. Wir befinden uns in einer Gesellschaft, die in 5 Fraktionen eingeteilt ist. Altruan - die Selbstlosen Candor - die Freimütigen Ken - die Wissenden Amite - die Friedfertigen Ferox - die Furchtlosen. Alle 16-jährigen müssen sich entscheiden, ob die bei ihrer Fraktion und Familie bleiben oder sich einer anderen Fraktion anschließen und ihre Familien und Freunde für immer verlassen. Es findet ein Eignungstest statt und bei Beatrice (unserer Hauptfigur) ist das Ergebnis nicht eindeutig. Sie ist eine Unbestimmte und das ist nicht ganz so gut… aber sie verlässt die Altruan und schließt sich den Ferox an. Es beginnt eine Zeit der Eingliederung und Auswahl und alles ist noch schwieriger als es scheint. Bis das Ganze in einem Konflikt der ganzen Gesellschaft endet. Alter Falter. Das war extrem spannend. Der Autorin ist es gelungen, dass man mit Beatrice, später nur Tris, mitfühlt, sich in sie hinein versetzen kann und eine Gefühlsachterbahn durchfährt, die echt heftig ist. Die Geschichte ist sehr originell und schreit, vor allem, nach einer Fortsetzung (erscheint im Original am 1.Mai und bis sie auf deutsch erscheint dauert dann ja noch ein bisschen, leider) Das ist meine eindeutigste Leseempfehlung seit sehr langer Zeit.

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Chicago in der Zukunft. Um zu verhindern, dass jemals wieder ein Krieg ausbricht, hat sich die Gesellschaft in fünf unterschiedliche Fraktionen aufgeteilt und jede folgt einer bestimmten Eigenschaft, die für sie oberste Priorität hat, um den Frieden zu wahren. Den Altruan - die Selbstlosen, Candor - die Freimütigen, Ken - die Wissenden, Amite - die Friedfertigen und den Ferox - die Furchtlosen. Mit ihrem 16. Lebensjahr müssen sich die Jugendlichen für eine der fünf Fraktionen entscheiden. Tris Prior lebt mit ihrer Familie bei den Altruan. Doch auch sie muss sich mit ihren 16 Jahren nun endgültig für eine Fraktion entscheiden. Ihr Eignungstest, der normalerweise ein eindeutiges Ergebnis liefert, kann lediglich 2 Fraktionen ausschließen. Somit ist Tris eine Unbestimmte. Das ist eine gefährliche Situation, da sie in manchen Augen eine Bedrohung für das System darstellt. Meine Meinung „Die Bestimmung“ ist bisher mit den „Tributen von Panem“ meine Lieblingsdystopie. Ich habe beide Trilogien noch nicht beendet - also vielleicht kann ich dann entscheiden, welche mir noch besser gefällt. In dieser Geschichte haben mir einerseits die charismatischen Protagonisten richtig gut gefallen. Die „Guten“, wie auch die „Bösen“ werden super dargestellt. Und schon hier macht Veronica Roth dem Leser klar, dass es manchmal keine eindeutige Zuordnung gibt, sondern dass sich der Mensch mit jeder einzelnen Entscheidung neu definiert. Tris selbst hat einen vielseitigen Charakter und konnte mich ziemlich schnell überzeugen. Sie ist intelligent, mutig und nimmt Dinge auch mal selbst in die Hand. Zugleich ist sie loyal und versucht immer ihr Bestes zu geben. Und vor allem stellt sie festgelegte Gegebenheiten auch mal in Frage. Selbst befindet sie sich aber ständig im Selbstfindungsprozess und versucht herauszufinden wo sie hingehört. Und sehr sympathisch finde ich auch ihre Angst vor Nähe. Tris männliches Pendant fand ich auch sehr gelungen. Während er zu Beginn vielleicht noch nahezu perfekt scheint, merkt man doch, dass auch diese Figur ihre Probleme und Schwächen hat. Und auch bei anderen Charakteren ist dies der Fall, wodurch man wirklich eine Vielfalt an Problemen dargeboten bekommt, mit denen Normalsterbliche so zu kämpfen haben. Und nicht nur die Charaktere waren überzeugend, auch die Ideen, die die Autorin hat. Ich will nicht spoilern, aber da gab es wirklich so einige gute Dinge, von denen ich zuvor noch in keiner anderen Geschichte gelesen habe. Das Buch liest sich als würde ein Film ablaufen. Es ist rasant und es passiert im Prinzip eine Sache nach der nächsten. Das hat mir definitiv keine Zeit gelassen, um irgendwelche Sachen zu überdenken und vielleicht selbst auf irgendwas zu kommen. Das fand ich gut, weil man somit auch immer wieder überrascht wird. Vielleicht hat die Autorin es aber auch einfach geschickt angestellt;) Und ein weiterer Beweis für ein gutes Buch ist bei mir, wenn ich den ganzen Tag daran denke, wann ich endlich weiterlesen kann. Und das war hier der Fall - ich konnte es einfach kaum aus den Händen legen. Und es ist auch ein Buch, welches ich beendet habe und am liebsten gleich wieder von vorne gelesen hätte. Meiner Meinung nach ist es eine All-Age Geschichte. Ansonsten ist dieses Buch vielleicht nichts für Leute, die kein Blut „sehen“ können;) Es geht teilweise schon sehr brutal zu, ob nun gewollt beim Kampftraining oder auch anderen Auseinandersetzungen. Aber es ist empfohlen für Jugendlich ab 14 Jahren - also keine Sorge;) Fazit Eine mitreißende Dystopie, der es weder an originellen Ideen, noch an tollen Charakteren fehlt. Dingende Leseempfehlung! ★★★★★ 5 von 5 Sternen

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Veronica Roth hat mit diesem Buch eine neue Reihe eingeläutet, die ich anhimmle. Mir gefällt es so, dass Science-Fiction und Fantasy so gut miteinander verwoben sind, sodass ich eine gute und unterhaltende Abwechslung genießen konnte. In der Geschichte geht es um verschiedene Fraktionen, ähnlich wie bei “Die Tribute von Panem”, nur mit dem Unterschied das diese verschiedene Charaktereigenschaften zeigen müssen. Beatrice ist bei den Altruan, die selbstlos sind. Sie trägt den ganzen Tag nur graue Klamotten und hilft anderen Menschen wo sie nur kann. Das ist das Merkmal von der Fraktion der Altruan. Irgendwann kommt es dann zur Bestimmung, bei der sie sich einem Test unterziehen muss und dann selbst wählen kann in welche der Fraktionen sie hingeht oder auch bleibt. Ich fand es ultra einfach in die Geschichte hineinzurutschen und auch da eine gewisse Spannung zu empfinden, denn wenn man sich selbst hineinversetzt in Beatrice, dass man sich entscheiden muss und somit alles andere aufgibt, was man vorher hatte oder auch nicht, ist für mich auch etwas, bei dem ich mitfiebere. Dass sie doch anders ist als viele anderen der Leute war mir irgendwie schon von Anfang an bewusst, weil ich mir irgendwie denken konnte, dass Veronica Roth so den Leser in ihre Fittiche zieht. Dass sich Beatrice dann für die Fraktion entschieden hat, die am rebellischsten ist, hätte ich mir auch denken können. Solche gegenteiligen Pole kenne ich schon aus vielen Büchern, die mich aber immer wieder faszinieren. »Wenn ich Entscheidungen treffe, dann tue ich so, als gäbe es diese Angst nicht.« [Seite 145] Man erlebt alles mit Beatrice mit: Die Selbstfindung & der innere Kampf – wo stehe ich genau im Leben und ist das richtig, was ich tue? | Der Kampf gegen die Angst – was kann ich tun, dass diese verschwindet? Wer ist die Bedrohung? | Vertrauen – tut mir der Typ wirklich nicht weh? Sind das meine Freunde oder Feinde? All das kehrt in der Geschichte immer und immer wieder, was mich total anspricht. Selbst ich beschäftige mich oft mit diesen Themen, weil sie für mich sehr wichtige Aspekte im Leben sind, die immer wiederkehren. Genau das macht das Buch für mich so besonders, weil man selbst mit Beatrice lernt sich all diesen Dingen zu stellen, diese zu hinterfragen und wie man genau mit diesen umgeht. »Wir glauben fest an die Tapferkeit und an den Mut, der die Menschen dazu bringt, sich für andere einzusetzen.« [Seite 206] Um ehrlich zu sein bin ich froh, dass dieser Teil schon vor 2 Jahren erschienen ist und diese Trilogie schon längst ihren Abschluss genießen durfte. Das heißt für mich, dass ich mir einfach nur die nächsten Teile besorgen muss und dann weiterlesen darf. Was für ein Genuss! Zum Fazit kann ich nur sagen, dass mich diese Trilogie jetzt schon in ihr Herz geschlossen hat und ich gespannt bin welche Themen Veronica Roth noch so anspricht, die so wichtig fürs Leben sind. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu verschlingen und kann es einfach nur jedem weiterempfehlen, der Bücher liest. Egal für welchen Genreleser – dieses ist ein Must-Read!

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