Leserstimmen zu
Die Bestimmung

Veronica Roth

Die Bestimmung-Reihe (1)

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Altruan: Die Selbstlosen. Candor: Die Freimütigen. Ken: Die Wissenden. Amite: Die Friedfertigen. Und Ferox: Die Furchtlosen. Zu wem würdest du gehören wollen? Und könntest du ein Leben lang nach derselben Maxime leben? Beatrice weiß eines ganz genau: Für ein Leben als selbstlose Altruan ist sie definitiv nicht gemacht. In einer Zukunft, in der man sich am Tag der Bestimmung für eine der fünf herrschenden Fraktionen entscheiden muss, zählt die selbst gewählte Lebenseinstellung mehr als die eigene Familie. Und Beatrice ist der felsenfesten Überzeugung, dass sie sich niemals so für andere aufopfern könnte, wie ihre Eltern es tun. Doch nie hätte sie sich träumen lassen, dass der Eignungstest ihres Charakters sie als Unbestimmte einstufen würde und welche Gefahr das für sie darstellt. Auf den Rat ihrer Prüferin hin verschweigt sie ihr Ergebnis und entscheidet sich für die Ferox. Nicht ahnend, dass diese Entscheidung sie in einen Konflikt verwickeln wird, der ihre gesamte Welt aus den Angeln hebt… Wer bist du? Worüber definierst du dich? Und was bist du bereit, für deine Überzeugungen zu opfern? Um diese essentiellen Fragen dreht sich Die Bestimmung. Aus der Sicht von Beatrice erlebt man die fremde Gesellschaft in einer so kontrollierten Zukunft und erfährt nur Stück für Stück mehr über die Lebensumstände. Im Vordergrund stehen dabei die Hauptfigur und ihr Erwachsenwerden, wie sie lernt, eigene Entscheidungen zu treffen, sich durchzusetzen, mit äußeren Schwierigkeiten zurechtzukommen und die wichtigste Lektion von allen anzunehmen: Dass in ihr weitaus mehr steckt, als sie jemals vermutet hätte. Dabei ist sie ein vielschichtiger Charakter, aufbrausend und temperamentvoll, aber auch mutig, klug und hilfsbereit ihren Freunden gegenüber. Und ihre aufkeimenden Gefühle für ein anderes Mitglied der Ferox werden ohne viel Kitsch und im Vergleich zu anderen Büchern erfreulich zaghaft und passend zu ihrem Wesen dargestellt. Das und die Ich-Perspektive machen es einem leicht, sich in den meisten Szenen sehr gut in Tris hineinzuversetzen. In den übrigen überraschen einen ihre Handlungen oder machen einen betroffen, dass sie zu solchen Mitteln greifen muss. Allerdings ist sie jederzeit gut durchdacht und realistisch gezeichnet. Allein das lässt einen bis zum Schluss mitfiebern. Doch auch die übrigen Personen, so sympathisch oder unsympathisch sie sind, wissen zu überzeugen, obwohl ich gerne einen Blick auf die Hintergründe einiger von ihnen geworfen hätte und hoffe, dass sie in den Folgebänden näher beleuchtet werden. Ein weiterer Spannungspunkt ist die eine Frage, die man sich bereits am Anfang von Die Bestimmung stellt: Kann sich ein Mensch wirklich nur einer einzigen Eigenschaft verschreiben, die sein Leben und sein Tun bestimmt? Mit jeder Seite gelangt man mehr und mehr zu der Erkenntnis, dass das nicht so einfach möglich ist, wie die Erschaffer dieses Systems es sich wahrscheinlich ausgemalt haben. Dieses Problem durchzieht das gesamte Buch, erst in Beatrice’ oder Tris’ Gedanken und später auch ganz deutlich in der Story. Am diesem Punkt kann man den Roman nicht mehr aus der Hand legen, die Wende kommt schneller, als man vermutet hätte und zieht die Spannung noch einmal bis zum Schluss an. Leider liest man dabei sehr wenig über die Welt außerhalb dieser fünf Fraktionen. Der Schauplatz ist ein endzeitliches Chicago, der Rest der früheren USA, ganz zu schweigen von den übrigen Kontinenten wird nicht näher beleuchtet. Die Bestimmung ist ein Einstiegsband in eine Trilogie, der einen sehr nachdenklich stimmt. Man fragt sich unwillkürlich selbst, ob man sich einer der Fraktionen anschließen und für immer dort Mitglied sein könnte. Sind wir Menschen nicht wesentlich komplizierter gestrickt oder überwiegt der Wunsch nach Zugehörigkeit, der uns dazu bringt, gewisse Züge an uns zu verstecken oder zu unterdrücken? Veronica Roth hat eine spannende Geschichte rund um dieses Thema gesponnen und eine einfallsreiche Zukunftsversion mit interessanten Figuren geschaffen, deren Schicksal man gerne über das Ende hinaus noch weiterverfolgen möchte. Ich auf jeden Fall freue mich schon auf den zweiten Teil der Reihe und hoffe, dass man darin auch etwas mehr über die Gebiete jenseits der Grenzen der einzelnen Fraktionen erfährt.

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Inhalt: Wie alle Sechzehnjährigen steht Beatrice kurz vor der Zeremonie ihrer Bestimmung, die über ihr künftiges Leben entscheiden wird. Sie muss sich für eine der fünf Fraktionen entscheiden, bei der sie dann leben, ausgebildet und arbeiten wird. Ein Eignungstest soll ihr bei der Entscheidung helfen, doch anders als erwartet kann dieser sie keiner Fraktion eindeutig zuordnen. Beatrice ist eine Unbestimmte, die nun ohne Unterstützung des Ergebnisses vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens steht. Soll sie bei den Altruan, den Selbstlosen, bleiben, bei denen sie aufgewachsen ist, oder soll sie zu den Ferox, den Furchtlosen gehen, und ihre Familie verlassen? Beatrice weiß, dass sie nicht selbstlos genug ist, um bei den Altruan glücklich zu werden, und so entscheidet sie sich bei der Zeremonie für die Ferox. Doch damit ist Tris, wie sie ab jetzt genannt wird, noch kein Mitglied dieser Fraktion, denn erstmal muss sie, wie die anderen Neuen, die Initiation bestehen, die noch viele Gefahren bereit hält. Meine Meinung: "Die Bestimmung" ist der erste Teil von Veronica Roth' Trilogie in einer dystopischen Welt. Die Idee, dass die Menschheit in fünf Fraktionen aufgeteilt ist, die alle nach einem bestimmten Grundsatz leben, fand ich eine gute Idee. Besonders weil bei der Zeremonie nochmal kurz erklärt wurde, wie es dazu kam. Es gibt die Altruan, die immer für andere da sind und selbstlos handeln; die Candor sind stets offen und ehrlich; die Ken streben nach Wissen und lehnen Dummheit ab; den friedfertigen Amite wären am liebsten mit allem und jeden befreundet und die furchtlosen Ferox wollen stets ihren Mut unter Beweis stellen. Anfangs fiel es mir noch schwer, mir zu merken, wofür die einzelnen Fraktionen stehen, und ich hab auch immer mal wieder eine vergessen, doch das hat nicht sehr lange angehalten und ich wurde recht schnell vertraut mit den Namen. Schade fand ich nur, dass nicht so ganz herauskam, ob diese Aufteilung in Fraktionen nur für diese eine Stadt gilt oder für die ganze Welt. Ich hoffe in den nächsten beiden Teilen kommt hier ein bisschen Klarheit rein. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Beatrice und fängt kurz vor dem Eignungstest an. Dadurch, dass man direkt in ihren Gedanken drin ist, kommen ihre Charaktereigenschaften und damit auch ihr innerer Zwiespalt zwischen den einzelnen Fraktionen gut hervor. Schon bevor Beatrice das Ergebnis ihres Eignungstests bekommen hat, ist sie sich sicher, dass sie nicht zu den Altruan passt, da sie sich nicht für selbstlos genug hält. Ihre Familie will sie jedoch auch nicht im Stich lassen, wenn sie die Fraktion wechselt. Durch ihre Grübeleien konnte ich beim Lesen richtig mit Beatrice mitfühlen und habe gemerkt, wie schwer die Entscheidung, die sie letztendlich fällt, für sie ist. Natürlich gibt es, wie in anderen Jugendbüchern, auch in "Die Bestimmung" eine Liebesgeschichte. Doch hier ist es ausnahmsweise mal nicht Liebe auf den ersten Blick, was mir sehr gut gefallen hat. Man kann sich zwar schon denken, dass Beatrice und ihr Ausbilder sich ineinander verlieben werden, doch ich war mir nie so ganz sicher, ob die beiden wirklich zusammen kommen werden. Da es sich hier auch mal nicht um das typische "Er ist der Beschützer, sie ist schwach" handelte, war es schön zuzuschauen, wie sich die beiden ineinander verlieben. Fazit: "Die Bestimmung" von Veronica Roth ist der Auftakt zu einer dystopischen Trilogie, dessen Geschichte an keiner Stelle langweilig wurde. Ich empfehle das Buch allen, die gerne mal eine Dystopie mit einer neuen Idee lesen möchten. Ich vergebe 5 von 5 Muscheln und bin am Überlegen den zweiten Teil schon mal auf Englisch zu lesen, da ich wissen möchte, wie es weitergeht.

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Für mich ist Die Bestimmung eine der besten Dystrophien, die es momentan gibt und um aus dieser Menge herauszustechen muss man als Buch schon einiges zu bieten haben. Fangen wir erst mal mit Tris an. Ich mochte Tris von Anfang an. Sie ist sehr sympathisch und ich mag es, dass sie nicht dieses typische Fraktionsdenken besitzt. Trotzdem ist es bewundernswert, dass sie sich mit den Ferox so gut identifizieren kann. Sie vergisst trotz ihrer neuen Fraktion aber nie, wer ihre Familie ist und wer hinter ihr steht. Ich finde Tris sehr stark und selbstbewusst, was sie zu einer meiner Lieblingscharaktere macht. Die Geschichte finde ich super. Es ist mal eine andere Welt in der Zukunft, keine in der technische Geräte alles kontrollieren, denn von solchen Geschichten habe ich genug! Die Gesellschaft hat sich in verschiedene Fraktionen aufgeteilt. Jede der Fraktionen glaubt an einen anderen Grund, warum alte Gesellschaftssysteme nicht funktioniert haben. Die Fraktionen leben in ihren jeweiligen Stadtbezirken nach ihren Regeln und Vorstellungen und es bauen sich so natürlich auch einige Feindschaften auf. Eine ganz neue Bedrohung werden die Unbestimmten, Jugendliche, die beim Test auf kein eindeutiges Ergebnis gekommen sind. Und wer hätte es gedacht?! Natürlich ist Tris eine von ihnen. Vorzugeben keine Unbestimmte zu sein erweist sich als ihre schwierigste Aufgabe und nach und nach findet sie auch noch heraus, welche Gefahr die Unbestimmten wirklich darstellen und dass ein politischer Umsturz kurz bevorsteht. Nebenbei findet Tris auch noch einiges über ihre Familie und ihre Mitmenschen heraus. Das Buch liest sich sehr flüssig und leicht. Gerne hätte ich es innerhalb eines Tages gelesen. Leider ging das nicht. Mit fiel es wirklich schwer das Buch aus der Hand zu legen, da es durchgängig spannend ist. Das Einzige was mich stört: Ich finde es immer toll, wenn Bücher einer Reihe trotzdem immer etwas in sich abgeschlossen sind. Die Bestimmung endet für mich einfach mittendrin. Gerade war noch alles voller Kämpfenden, dann sind alle auf der Flucht und dann als es richtig spannend wird und man sich fragt: Wie geht das jetzt bitte weiter und was tun die jetzt bitte?! kommt das Ende. Ich muss zwar sagen, dass man so natürlich sofort das nächste Buch lesen will und die Spannung gehalten wird aber mich hat das Buch auch etwas aufgewühlt zurückgelassen weil das Ende nichts klärt sondern eher nur noch mehr Fragen aufwirt. Trotz dieser Mini-Kritik bekommt Die Bestimmung von mir 5 von 5 Füchschen und hat sofort einen Platz unter meinen Lieblingsbüchern gefunden!

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Beatrice ist gerade sechzehn geworden und steht vor der Bestimmung, die ihr Auskunft geben soll zu welcher Fraktion sie am besten passt. Doch der Test zeigt bei ihr kein eindeutiges Ergebnis und sie erfährt dass sie eine Unbestimmte ist. Beatrice hat keine Ahnung was das bedeutet, man sagt ihr sie soll mit niemand darüber reden. Bei der Zeremonie entscheidet sich Beatrice gegen ihre bisherige Fraktion die Altruan – die Selbstlosen und für die Ferox – die Furchtlosen. Dort beginnt sie mit der Ausbildung und erfährt dass nur zehn von ihnen in die Fraktion aufgenommen werden, nach der Ausbildung. Doch während sich Beatrice durch die Ausbildung ihre Gegenspieler kämpft, braut sich etwas Gewaltiges zusammen und bedroht Menschen die sie liebt. Beatrice merkt dass sie sich bei den Altruan nicht wohl fühlt, weil sie nicht so Selbstlos ist wie die anderen in ihrer Fraktion. Sie entscheidet sich deswegen für die Ferox und nennt sich fort an Tris. Tris lässt sich nicht so einfach unterkriegen und beißt sich durch das Training und die Ausbildung. Four ihr Ausbilder versucht sie zu unterstützen, auch wenn sie das nicht immer so merkt. Doch sie hat auch mit Neid und Missgunst ihrer Mitbewerber zu kämpfen, den jeder weiß dass an Ende nur 10 von ihnen in die Fraktion aufgenommen werden und der Rest Fraktionslos wird. Tris hab ich sofort ins Herz geschlossen, sie gibt nicht auf und beißt sich durch. Four ist für die Ausbildung bei den Ferox zuständig, er bringt den Anwärtern das Kämpfen bei und wie sie sich verhalten müssen. Er erkennt schnell das Tris eine Unbestimmte ist und gibt ihr Rat wie sie sich verhalten soll. Four konnte ich anfangs nicht einschätzen, wobei man aber schnell merkt dass er Tris helfen will. Man schließt ihn dann auch relativ schnell ins Herz. Die Bestimmung ist eine interessante Dystopie, man taucht mit Tris in eine interessante Welt ein und lernt mit ihr die Welt der Ferox kennen. Aber auch von den anderen Fraktionen erfährt man einiges, weil es neben Tris noch andere Fraktionswechsler gibt. Schon lange hat es keine Geschichte mehr geschafft mich in den Schlaf zu verfolgen, doch „Die Bestimmung“ hat das geschafft. Ich hab zwei Tage an den Buch gelesen und nachts träumte ich oft von den Szenen die ich gelesen habe, oder ich machte mir im Traum Gedanken über das Buch, Tris und Four. Die Geschichte enthält immer wieder spannende und emotionale Szenen, die einfach Lust machen weiter zu lesen. Veronica Roth hat es mit ihrem Schreibstil geschafft mich total zu fesseln, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und wenn dann dachte ich daran wie das Buch wohl weiter geht. Jetzt wo die Geschichte zu Ende ist, muss ich auf jeden Fall gleich den zweiten Band kaufen weil ich wissen wie es mit Tris, Four und den Fraktionen weiter geht. Fazit: Die Bestimmung ist eine interessante Dystopie, die Lust zum Lesen macht. Die Geschichte ist spannend und mit Emotionen gespickt. Es macht Spaß das Buch zu Lesen und in die Geschichte von Tris einzutauchen. Deswegen vergebe ich für diesen gelungenen Auftakt 5 Sterne.

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Inhalt: Veronica Roths Jugend-Dystopie „Die Bestimmung“ beschreibt das Leben der jungen Beatrice. Die Welt hat sich in verschiedene Fraktionen aufgeteilt. Altruan – Die Selbstlosen Ken – Die Wissenden Amite – Die Friedfertigen Candor – Die Freimütigen Ferox – Die Furchtlosen Mit dem 16.Lebensjahr muss jeder seinen Weg gehen und sich somit für eine der Fraktionen entscheiden. Um die Entscheidung leichter zu machen, muss sich jeder einem Test unterziehen, der einem sagt, für welche Fraktion man am besten geeignet ist. Doch bei Beatrice funktioniert der Test nicht: Sie ist eine Unbestimmte! Und damit eine Gefahr für das System. Niemand darf es erfahren. Sie entscheidet sich dennoch zu den Ferox zu gehen und wird so zur Verräterin an ihrer alten Fraktion, den Altruan. Dort lernt sie vor allem, wie gefährlich die Gesellschaft ist und das man eigentlich niemandem trauen kann. Aber sie trifft dort auch auf Four und schon bald erkennt sie, dass sie sich zu ihm hingezogen fühlt. Doch als wären ihre Gefühle alle nicht schon schwer genug zu ertragen, muss sie bald nicht nur um ihr eigenes Leben fürchten, sondern auch um das ihrer Familie… Meine Meinung: Am Anfang muss ich sagen, hat mich das Buch nicht wirklich überzeugt, da ich Beatrice zu schwach fand, um interessant zu sein. Nachher allerdings als sie sich zu den Ferox bekennt, wird es ruckartig spannend und ich konnte das Buch bis zum Ende nicht mehr aus der Hand legen. Das sie ihren Namen von Beatrice zu Tris ändert, finde ich sehr eindrucksvoll, da sie sich damit ja noch mehr von ihrem alten Leben lossagt. Eigentlich muss ich sagen, ist mir nur eine einzige Schwachstelle aufgefallen. Das Ende fand ich ein wenig zu schnell gestaltet. Vorher war jede Kleinigkeit so super ausgearbeitet und dann die Geschehnisse am Ende so rapide ablaufen zu lassen, störte mich schon ziemlich. Hätte mir gewünscht, dass die genauso ausgearbeitet gewesen wären. Sonst hat das Buch für mich keine großartigen Schwachstellen gehabt, jedenfalls keine an die ich mich jetzt so noch erinnere. Na gut, dass Tris teilweise ein wenig schwer von Begriff ist, was Four betrifft, ist ein wenig nervig, aber vermutlich in ihrer Lebenssituation zu verstehen. Durch die viele Gewalt würde ich das Buch nicht zu jungen Lesern empfehlen, sondern vermutlich eher so ab 12, vielleicht sogar erst ab 14. Nach oben finde ich gibt es mal wieder keine Grenzen. Ich freue mich schon sehr darauf den zweiten Teil zu lesen. Den Film habe ich mir bereits angesehen und muss sagen, dass das Buch an sich ganz gut umgesetzt wurde, auch wenn ich finde, dass sich Four und Tris zu schnell näher kommen, weil viele Szenen ausgelassen wurden.

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Nachdem ich gestern morgen mit der fünften Welle fertig war stand ich vor der Frage: Was höre ich als nächstes? Viele haben es sicher schon mitbekommen: in letzter Zeit komme ich nicht mehr viel zum lesen, sondern höre vermehrt Hörbücher. Das liegt daran, dass ich derzeit zum einen den Kopf voller Klausuren habe (vier alleine diese Woche!) und zum anderen, daran, dass ich Hals über Kopf in den Vorbereitungen für unseren Blogger Advent stecke! Aber um wieder zum Punkt zu kommen: Heute bin ich bereits fertig, in gerade einmal 24 Stunden habe ich das komplette Hörbuch gehört, der Wahnsinn! Für die Sprecherin kann ich kaum lobende Worte finden. Nicht nur einmal ist es mir kalt den Rücken herunter gelaufen, oder ich musste schmunzeln, da sie so mit ihrer Stimme spielt. Angst und Freude von einer Sekunde auf die Nächste? Kein Problem. Mit Tris konnte ich mich wunderbar identifizieren. Sie ist kein willenloses Mitglied der Gesellschaft, sondern hat ihren eigenen Kopf. Anstatt sich mit nur einer Fraktion abzufinden, sich auf einen Charakterzuf zu versteifen, erkennt sie, wie wichtig eine gesunde Mischung aus allem ist. Das macht uns zu dem, was wir sind, das macht uns menschlich. Genau das ist es, was sie von allen anderen unterscheidet. Sie ist unbestimmt. Die Autorin hat das perfekte Gleichgewicht zwischen Wagemut und Angst erschaffen, hat Tris mit einer bunten Mischung an verschiedenen Gefühlen zum Leben erweckt. Flache, schlecht ausgearbeitete Charaktere sucht man in diesem Buch vergebens. Die Geschichte ist an keiner Stelle vorhersehbar, nimmt laufend neue Wendungen und bleibt spannend bis zum Ende. Nebenbei bemerkt, ein Ende, das ich in dieser Weise nie erwartet hätte! Ich bin bereits unendlich gespannt, wie es in den anderen Teilen weiter geht, möchte am liebsten sofort Fours Geschichte lesen! Lange ist es her, dass mich ein Hörbuch so fesseln konnte, dass ich mich einfach nur ruhig auf mein Sofa gesetzt habe und jedes Wort in mich eingesogen habe. Dass ich vollkommen verblüfft war und es kaum glauben konnte als es zu Ende war. Dass ich das Buch dazu UNBEDINGT als Print in meinem Regal brauche. Von mir eine absolute Kaufempfehlung und fünf von fünf Klecksen mit Stern :D

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Beatrice ist 16 Jahre alt und wächst in einem Chicago auf, wie es in der nahen Zukunft aussehen könnte, in der Fraktion ihrer Eltern - Abnegation. Doch dies ist nur einer der 5 Bezirke, in die die Stadt einst aufgeteilt wurde: Abnegation – die Selbstlosen. Candor – die Ehrlichen. Erudite – die Wissenden. Amity – die Freundlichen. Und Dauntless – die Furchtlosen. Eines Tages wird Beatrice einem Eignungstest (aptitude test) unterzogen, um ihren weiteren Lebensweg in einer der Fraktionen zu bestimmen. Im Normalfall wird jedem Teilnehmer nur eine Fraktion vorgeschlagen aber nicht so bei Beatrice - sie bekommt gleich drei (Dauntless, Abnegation, Erudite) vorgeschlagen und wird damit als Divergent eingestuft. Schnell bemerkt sie, dass dieses Ergebnis viele Gefahren birgt und sie ihr Geheimnis hüten muss. Schlussendlich entscheidet sie sich dafür, zu Dauntless überzugehen, um aus dem bisherigen System auszubrechen und neu anzufangen. Jedoch muss sie dafür ihre alte Fraktion verlassen und damit auch ihre Eltern und Freunde - Verrat? Fortan nennt sich Beatrice Tess und wird in der neuen Fraktion in einen Wirbel von Intrigen, Liebe, und den Kampf ums Überleben gesogen. Ich habe das Buch gelesen, weil ich viele gute Rezensionen darüber gelesen hatte und schon als nächster Hype nach The Hunger Games angesehen wird. ZURECHT, wie ich jetzt sagen kann. Man fühlt sich sofort in Beatrices Welt hinein und leidet oder freut sich mit ihr. Die Geschichte ist spannend und fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite, schließlich möchte man wissen, wie Tess sich in ihrer neuen Fraktion zurechtfindet und ob sie die Initiation als eine der Besten übersteht. Der grandioser Auftakt einer spannenden Trilogie.

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✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ .: Zitat :. "Die Fraktion gibt unserem Leben einen Sinn und eine Richtung." ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ~ Schreibstil ~ Wunderbar für Jugendliche geschrieben. Schwungvoll, locker und vor allem in der tollen "Ich-Perspektive" erzählt. Von der ersten Seite an, ist man voll und ganz in der Geschichte. Man fliegt förmlich über die Buchstaben und blättert und blättert. Eines der schnellstgelesenen Bücher von mir. Durch ausführliche Beschreibungen, die aber nicht zu kompliziert werden, kann man sich alles wunderbar bildlich vorstellen. ~ Filmstil ~ Die Farben im Film sind in sehr hellen oder unauffälligen Farben gehalten. Die wiederaufgebaute und saubere Stadt, wirkt futuristisch und gradlinig. So wie wir uns immer gerne die Großstädte in ferner Zukunft ausdenken. Es muss nicht unbedingt Blu-ray sein. Da nicht viel Farben auftauchen oder besondere Effekte, genügt auch die einfache DvD. ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ~ Der erste Satz ~ In unserem Haus gibt es nur einen einzigen Spiegel. ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ✮ ~ Die Geschichte ~ Die erst sechzehn gewordene Beatrice, muss sich für eine der fünf Fraktionen in ihrer Gesellschaft entscheiden. Noch lebt sie bei ihren Eltern und ihrem Bruder bei den Altruan. Doch ist sie selbst eine selbstlose Natur, um bei den Altruan zu bleiben und nach deren Lebensmoral - Wir sind auf dieser Welt, um anderen, und zwar "nur" anderen zu helfen - zu leben? Dies fragt sich Beatrice Prior seit einiger Zeit. Solch ein ruhiges und bescheidenes Leben hatte sie sich noch nie gewünscht. In ihr rebelliert alles. Erst recht, als ihr Test, der ihr eigentlich bei ihrer Entscheidung - welche Fraktion am besten passt - helfen soll, und dann kein eindeutiges Ergebnis raus kommt. Jetzt is Beatrice noch mehr verwirrt. Sie passt zu den selbstlosen Altruan, zu den Ken und zu den rebellischen Ferox. Innerlich total zerrissen, entscheidet sie sich dennoch für die gefährlichen Ferox, die sie so faszinierend findet. War das eine gute Entscheidung? Egal. Von nun an, muss sie bei dieser Fraktion leben oder sie wird zu einer "Fraktionslosen". Und das, möchte sie auf keinen Fall. "Eher sterbe ich..." Sehr feroxisch würde ich sagen :D ~ Zitat ~ "Frieden bedeutet Einschränkung. Das hier ist Freiheit" Nun beginnt ein harter Kampf. Jeden Tag kämpfen die Initianten - so werden die Anwärter auf ein volles Mitglied der Fraktion genannt - um ihr Leben. Wort wörtlich. Bei den Ferox gibts kein Aufgeben. Beatrice, die sich seit ihrem Fraktionswechsel nur noch Tris nennt, denkt niemals ans Aufgeben. Im Gegenteil. Sie hat Blut geleckt und möchte allen beweisen, dass die kleine graue Altruan, sehr wohl mutig und tapfer sein kann. Ein Ausbilder der Ferox, Four, unterstützt sie dabei. Er hatte von Anfang an ein Auge auf sie geworfen, doch das behält er natürlich professionell für sich. Er hat sowieso andere Dinge, wichtigere Dinge im Kopf. In letzter Zeit hat sich die Struktur, die Regeln und die Moral der Ferox verändert. Zum negativen. Zum radikalen. Und was suchen ständig diese Ken in unserem Hauptquartier? Schnell merkt auch Tris, dass ihre Schwierigkeiten bei der Aufnahme in die Fraktion, nur das kleine Übel ist. Ihre gemeinsame Mission ist es nun, die Bevölkerung zu retten. ~ Meine Meinung ~ Ich habe das Buch von einer lieben Freundin empfohlen bekommen. Ich bin ihr soooo dankbar ^^ Ich wusste von der Geschichte nur, dass es eine Dystopie ist und das die Aufmachung so ähnlich wie Panem ist. Klapptext und Buchrücken habe ich mir erspart und wollte mich schön überraschen lassen. Ich war sehr positiv überrascht und habe den ersten Teil der Trilogie einfach nur verschlungen. Ich bin vom Schreibstil, der Erzählweise, den Protagonisten und deren Charaktereigenschaften und der Welt von Veronica total begeistert. Es ist eines meiner schnellstgelesenen Bücher. Auch der Anfang mit den vielen Fraktionserklärungen und Namen, wo ich erst dachte... "Ohhh ne, bitte nicht." war nur halb so wild wie ich mir das vorgestellt hatte. Durch die schönen Erklärungen, welche Fraktion wie tickt und vor allem, welche Fraktion welche Eigenschaft nicht mag oder haben sollte, war es ein Leichtes, sich in die Welt und Gedankengänge von Tris reinzudecken. Es kam nie Langeweile auf. Auch keine Durststrecke musste überwunden werden. Der ganze Ablauf passt wunderbar auf diese 480 Buchseiten ;) Nachdem ich das Buch am vierten Abend beendet habe, musste auch sofort zum Film greifen. Ein Glück hab ich das Buch zuvor gelesen. So fiel es mir nicht sonderlich schwer, all die Farben der Kleidung oder deren positive Eigenschaften zur passenden Fraktion zuzuordnen. Ich war so gespannt, ob meine Fantasie, wie die Protas für mich aussahen, mit der der Besetzung mithalten konnte. Und da muss ich sagen... NAJA ^^ Jeanine Matthews, der Kopf und das Miststück der Ken, kam mir im Buch sehr skrupellos und böse rüber. Im Film mochte ich sie sehr. Auch ihre Pläne sind gar nicht so übel, wenn auch etwas unmoralisch. Eric war für mich kein bissl düster. Außer einen bissigen Gesichtsausdruck, sah er ganz nett aus :D Oder Christina, Tris erste richtige Freundin, zum Beispiel, war für mich ein riesen Weib. Tris erzählt uns immer, wie sich sich hinter ihrem Rücken verstecken kann. Oder wie lang ihre Beine sind, so dass sie zwei Schritte machen muss, während Christina grazil dahin schwebt. Im Film ist die liebe Christina einen ordentlichen Kopf kleiner als die zierliche Tris :D Auch Will sollte blond sein, ist im Film aber dunkelhaarig. Jaaa ich weiß, man kann auch penibel sein, aber mir fällt so etwas immer sofort auf und stört mich dann schon ein bissl :P Ich sag nur "Tomp Raider" Da ging es doch auch ^^ Nunja. Nichts desto trotz gefiel mir der Film sehr. Die Besetzung mit Shailene Woodley, Theo James und Kate Winslet geben ihm das gewisse Etwas. Die Namen der Fraktionen sind reizend ausgedacht, die Musik ist klasse, und die Geschichte ist einfach eine tolle Idee. Ich hoffe sehr die Geschichte geht genauso rasant und spannend weiter. ~ Fazit ~ Bei Zukunftsfilmen mit einer tollen Geschichte dahinter, kann man die Macher des Ganzen einfach nur bewundern. Dystopische/Utopische Bücher sind ein Muss für jede Leseratte! Wie bei Panem konnte ich »Die Bestimmung« einfach nicht bei Seite legen. Gute Bücher möchte man immer schön auskosten und eigentlich gar nicht so schnell lesen, aber bei mir funktioniert das nie :P Den Film musste ich mir nach dem Beendigen des Buches sofort reinziehen. *lach* Wem das Buch gefallen hat, muss unbedingt auch den Film dazu anschauen. Shailene Woodley und auch Theo James passen perfekt für die Rollen. Generell hat »Die Bestimmung« eine klasse Besetzung. Ob bekannte Schauspieler oder nicht, der Film ist einfach sehenswert. Das Buch und auch der Film, sind spannend, mitreisend und schön geschrieben bzw. klasse verfilmt. Beide empfehlenswert und ein Muss für Dystopie und Panem-Fans.

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