Leserstimmen zu
Rette mich vor dir

Tahereh Mafi

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Inhalt: Juliette und Adam konnten fliehen und wurden von Kenji zu Omega Point gebracht, einer Organisation, die sich gegen das Reestablishment richtet und Leuten wie Juliette eine Unterkunft bietet. Dort werden die beiden freundlich aufgenommen, doch Juliette hat anfangs noch ihre Zweifel, ob sie diesen Leuten vertrauen kann. Dennoch versucht sie, sich einzugewöhnen und erfährt mehr über sich selbst und ihre Fähigkeiten. Dabei erfährt sie auch Dinge über Adam, die ihre Beziehung infrage stellen. Als dann einige Mitglieder von Omega Point entführt und als Druckmittel benutzt werden, damit Juliette zum Reestablishment zurückkehrt, nimmt das ganze Drama erst so richtig ihren Lauf und Juliette findet sich plötzlich zwischen Adam und Warner wieder. Handlung & Umsetzung: Ich fand den zweiten Band auch wieder sehr spannend und ereignisreich. Es war schön mitzuerleben, wie Juliette eine völlig andere Welt kennenlernt, in der sie nicht sofort gemieden und ausgestoßen wird, sondern in der man ihr helfen möchte, auf sie vertraut und sie in die Gemeinde miteinbezieht. Sie erfährt da einfach eine völlig andere Art von Leben. Außerdem wird sie trainiert, damit sie lernt mit ihren Fähigkeiten umzugehen und auch ohne sie kämpfen kann (zum Beispiel mit Schusswaffen), weil der Anführer von Omega Point sich sehr sicher ist, dass sie in naher Zukunft mit dem Reestablishment konfrontiert werden, da Warner immer noch nach Juliette sucht. Was mich dabei ein bisschen gestört hat, ist, dass Juliette bei ihrem Training eigentlich eher als unbeholfen dargestellt wird, sie ist zum Beispiel im Schießen sehr schlecht, doch als sie tatsächlich kämpfen muss, kann sie das sozusagen einwandfrei. Besonders das Ende des zweiten Teils hat es in sich! Es ist schockierend, ergreifend und ein extremer Cliffhanger! Charaktere: Die Charaktere haben mir wieder sehr gut gefallen. Und wobei ich dieses „Ich kann nicht mit dir zusammen sein, ich bin zu gefährlich für dich“-Getue immer sehr nervt, war es in Rette mich vor dir noch einigermaßen erträglich. Kenji, der ja auch im ersten Teil schon vorkommt, wird noch etwas mehr hervorgehoben und er ist mir wirklich sympathisch. Er ist freundlich, humorvoll, trägt viel Verantwortung innerhalb Omega Point, ist manchmal aber auch noch wie ein kleines Kind. Er ist einfach ein sehr guter Freund, auf den man sich immer verlassen kann. Doch eine Person ist mir besonders ans Herz gewachsen, und das ist Warner! Im ersten Band hatte ich schon so meine Vermutung, dass in ihm bestimmt mehr steckt als nur der Bösewicht der Reihe, doch nach Adams und Juliettes Flucht, befürchtete ich schon, dass er keine große Rolle mehr spielen würde. Aber das tut er zum Glück! Und man lernt im zweiten Band eine ganz andere Seite von ihm kennen. Schreibstil: Der Schreibstil ist nach wie vor göttlich! Immer noch genauso poetisch und wunderschön, aber nicht mehr ganz so verwirrend, weil auch Juliettes Gedanken immer klarer werden. Diese Reihe lässt sich einfach sehr gut und flüssig lesen, was an den teilweise einfachen Sätzen liegt und teilweise an den Ausschmückungen an den richtigen Stellen, die das ganze einfach fantasievoller darstellen. Fazit: Diese Reihe muss man einfach gelesen haben, weil sie so toll ist! Ich kann es nicht erwarten, endlich mit dem dritten Teil anzufangen

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Meine Meinung: Ich bin ein bisschen enttäuscht. Ich hatte erwartet, dass Juliette sich entwickelt, aber sie hat mich irgendwann nur noch genervt. Woran das lag? Sie hat gefühlte alle 10 Seiten geweint. Klar ist es schwer, aber andere im Omega Point haben es schließlich auch nicht leicht. Die Geschichte war zwar Spannend, aber die Autorin hat Sachen gemacht, die irgendwie überstürzt und unpassend sind. Adam ist nicht mehr der tolle Kerl von Band 1. In diesem Band gerät er eher in den Hintergrund und das ist wirklich schade. Er ist so ein toller Charakter gewesen. Wo Adam außen vor gelassen wurde, kam Warner ins Spiel. Bei ihm merkt man deutlich Veränderungen und irgendwie auch nicht. Ich mochte ihn wirklich sehr, wenn auch widerwillig. Schließlich hat er sich nicht mit seinen guten Taten in Band 1 ausgezeichnet. Was mir aber mal wieder so gut gefallen hat, war der Schreibstil von Tahereh Mafi. Ich liebe, liebe, liebe ihre Art Sachen und Gefühle zu beschreiben. Sie hat das Talent, die richtigen Worte zu benutzen. Die Aufmachung war wie im ersten Band: Das was Juliette nicht denken oder sagen wollte/sollte, ist durchgestrichen. Trotzdessen, dass sich hier vieles Verändert hat, war die Handlung an sich wirklich spannend. Auch wenn es am Anfang wirklich langweilig ist, weil Juliette, wie schon erwähnt, gefühlte alle 10 Seiten geweint hat. Die Autorin wirft immer wieder neue Informationen rein, manche fand ich überstürzt, manche waren einfach nur genial. Und das Ende fand ich etwas schade und irgendwie voll cool. Ich hatte erwartet, dass Juliette dabei ist, aber schließlich erfährt sie nur was passiert. Dann ist das Buch auch schon vorbei und der Leser bleibt, genau wie Juliette, mit dieser neuen und schweren Information in der Luft hängen. Fazit: Band 2 ist deutlich schwächer als Band 1. Ich hoffe, Band 3 holt noch mal alles raus. Leider haben mich die Charaktere so genervt und viele Sachen sehr enttäuscht.

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Inhalt Juliette und Adam konnten fliehen und haben nun Zuflucht in Omega Point gefunden, dem geheimen Stützpunkt der Rebellen. Hier gibt es mehr Gleichgesinnte, als Juliette zuerst glauben mag: fast jeder hier hat übernatürliche Kräfte. So langsam fühlt sich Juliette nicht mehr als Monster, sondern lernt Stück für Stück mit ihren Kräften umzugehen. Doch ihre Gabe verfolgt sie immer wieder - Adam scheint nicht mehr (vollends) immun gegen sie zu sein. Doch nicht nur die schier unmögliche Liebe zu Adam ist ein wachsendes Problem: der Krieg gegen das Reestablishment rückt von Sekunde zu Sekunde näher. Wie hat's mir gefallen "Rette mich vor dir" schließt nahtlos an Teil 1 an, allerdings kann man auch gefahrlos die Kurzgeschichte "Zerstöre mich" dazwischen schieben, um mehr über Warner zu erfahren. Der Krieg rückt immer näher, weswegen sich Juliette mehr mit ihren Kräften beschäftigen sollte. Dabei kommt sie zu neuen Erkenntnissen und leider passiert ein verheerender Unfall, der für immer ändern soll. Leider denken die Beiden für meinen Geschmack auch etwas zu sehr an sich und baden sich schier endlos im Selbstmitleid. Natürlich ist es furchtbar, dass sie sich nicht berühren können - aber der Krieg steht quasi vor der Tür und Omega Point steht kurz vor der Vernichtung. Kann man sich da nicht mit dem Leben und der Liebe begnügen und die Zukunft Zukunft sein lassen? Das war mir doch etwas zu viel Gejammer, obwohl ich auswegslose und emotionale Liebesgeschichten sehr sehr liebe. Was mich in diesem Teil etwas gestört hat, waren die Parts mit Warner oder besser: Wie Juliette auf ihn reagiert und wie brennend Warners Liebe sein soll. Ich hatte das Gefühl, sie fühlt sich nur zu ihm hingezogen, weil sie ihn berühren kann ohne das es Konsequenzen gibt. Oft sagte/dachte sie nur "Ich genieße die Nähe", aber nie "Die Nähe zu Warner". Für mich war dies alles unpassend und unwirklich. Ich liebe Warren, wirklich - aber zu Juliette gehört Adam. Ich hatte keine Sekunde über das Gefühl, dass Juliette Warner liebt, nur das sie in begehrt. Sie begehrt die Berührungen, die Gefühle, die schmeichelnden Worte - all das, was ihr zu der Zeit (wieso auch immer *g*) von Adam verwehrt blieb. Versteht mich nicht falsch, gerade nach der Kurzgeschichte liebe ich Warner, aber er war in Teil 1 einfach zu kalt und die Kehrtwende, die er angeblich durchfahren hat, glaube ich ihm nicht. Kein Mensch ändert sich um 180° über Nacht. Er wird niemals das Morden sein lassen. Deswegen bete ich: liebe Juliette, bitte entscheide dich doch für Adam. Ihn liebst du. Er liebt dich aufrichtig. Warner hat sich benutzt. Außerdem würde dann Warner ganz mir gehören :D Der Schreibstil der Autorin ist weiterhin makellos, emotional und einzigartig. Auch wenn die Geschichte nicht durchweg voll Spannung trotz, so wird es nie langweilig. Ich könnte ewig den Worten der Autorin Gehör schenken und ewig weiterlesen. Gerade die durchgestrichenen Gedanken oder aber Juliettes Tagebuchgedanken fand ich sehr berührend und intensiv. Bitte mehr davon! Alles in allem ist "Rette mich vor dir" eine gute Fortsetzung. Auch wenn ich nicht mit allen Entscheidungen der Protagonisten einverstanden war, so war es ein Gedicht Juliette, Warner und Adam zu beobachten und mit ihnen zu fühlen. Ich kann das Ende kaum erwarten und zugleich fürchte ich mich davor. Cover/Buchgestaltung Auch wenn ich finde, dass die im Hintergrund abgebildete Stadt so gar nicht zur Handlung und zur Welt von "Shatter me" passt, so gefällt mir das Cover mit dem roten Kleid sehr sehr gut. Es fällt auf und zeigt, wie besonders die Protagonistin ist. Gut zu wissen 1. Ich fürchte mich nicht 2. Rette mich vor dir 3. Ich brenne für dich Dazu gibt es folgende Kurgeschichten: "Zerstöre mich" und "Vernichte mich" Für Fans von * "Legend" von Marie Lou * "X-Men" (Film/Comic) Fazit Auch wenn ich wegen des nicht überzeugenden Liebesdreiecks einen Punkt abziehen musste (oder besser ausgedrückt: der unbegründeten Charakterwende von Warner), so hatte ich viel Spaß mit der Fortsetzung und bin gespannt bis auf die Knochen, wie es weitergeht. Der grandiose Schreibstil macht teilweise fehlende Spannung wett. Bewertung 4/5

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Ähnlich begeistert wie von Band 1 schon, lässt mich auch dieser Teil der Reihe zurück. Ich war wieder sofort in der Geschichte drin und die Seiten flogen nur so an mir vorbei. Ich hoffe, in dieser Rezension hau ich jetzt nicht aus versehen Teil 3 so ein bisschen mit hinein, da ich den inzwischen auch schon beendet habe. Bis jetzt wusste ich, aber auch einfach nicht, was ich zu dieser Reihe schreiben soll, denn das 2. Buch war wie schon erwähnt ähnlich toll, wie das Erste. Ich glaube, diese Reihe werde ich auch noch mal ein paar mal mehr lesen:) Ich glaube, allerdings mit diesen Teil der Reihe werden viele aber auch Probleme haben, denn Juliette ist anfangs sehr anstrengend, wirklich sehr sehr anstrengend. Sie ist wirklich sehr weinerlich und man hat das Gefühl sie dreht sich die ganze Zeit nur im Kreis. Ich persönlich mochte es aber sehr gerne, auch wenn es manchmal anstrengend war, denn das machte sie für mich einfach noch viel authentischer und lebensnaher, denn sie ist einfach nicht so stark und ich konnte ihre Gefühle einfach nachvollziehen. Ein Glück, gab es ja Kenji*___*, der ihr auch mal so richtig in den Arsch tritt und ihr die Realität vor Augen führt. Also ich glaube ohne Kenji wäre die Geschichte um Juliette, Adam und Warner nur halb so gut, denn er ist so ein toller Charakter, über den man in den Folgebänden noch so einiges erfährt und ich glaube würde die Autorin ein Buch über ihn schreiben, ich würde es auch für 100€ kaufen, denn Kenji ist einfach unglaublich toll. Hingegen mit Adam bin ich immer noch nicht so wirklich warm geworden, ich weiß wirklich nicht woran es liegt, aber er ist einfach mein Typ. Dagegen seinen Bruder James finde ich absolut fantastisch. Warner gefällt mir auch unheimlich gut, denn auch von seiner Seite aus gibt es so einige Überraschungen. Generell gibt es auch so einige Enthüllungen die ich so nicht erwartet hätte, aber für meinen Geschmack hätte es vielleicht noch ein bisschen mehr sein können an Überraschungen. Denn die Lovestory wird hier wirklich sehr in den Vordergrund gedrängt, wie auch schon bei Band 1 und da hätte einfach noch ein bisschen mehr kommen können. Die Lovestory war mir nämlich an manchen Stellen auch einfach zu viel, da hätte ich mir ein paar mehr actionreiche Szenen gewünscht. Trotz dessen mag ich die Liebesgeschichte um Adam, Warner und Juliette wirklich sehr gern, auch wenn ich eindeutig Team Warner bin. Es ist einfach ultra süß und Leuten, die sehr viel wert auf eine gute Lovestory legen, sollten sich diese Reihe wirklich nicht entgehen lassen. Wer viel Action sucht ist hier leider allerdings eher falsch. Ich habe das Buch trotz der vielen langsamen Szenen sehr genossen, auch wenn ich mir das große "Finale" am Ende des Teiles ein bisschen epischer vorgestellt hatte. Dann bereiten, die sich ewig darauf und man erfährt selber kaum etwas von der Schlacht. Außerdem gab es da erst einmal so einige Sachen, auf die ich mir keinen Reim machen konnte. Allerdings wird auch vieles noch einmal im letzten Band erläutert, was ich ja jetzt schon weiß. Trotzdem hätte das Ende wirklich einfach noch einmal bedeutend mehr Action zeigen können. Vielleicht hat Tahereh Mafi sich auch einfach nicht so ganz an zu viel Action getraut, denn ihr Schreibstil ist irgendwie ganz anders, aber gut anders und das würde vielleicht in einer richtig actionreichen Szene seltsam, zumindest wenn sich die Szene mal etwas länger erstreckt als das bisschen, was wir hatten. Ich mag ihren Stil sehr gerne, denn das bringt einen Juliettes Gefühlswelt so viel näher und ach ich liebe ihn einfach*___*. Generell kann ich wieder sagen, dass jeder, der die Reihe noch nicht gelesen hat wirklich etwas verpasst hat und um schon einmal etwas vorweg zu greifen: Der dritte und letzte Band ist noch einmal umso vieles besser, dass es schon fast an Perfektion grenzt:)

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Meine Meinung: Der erste Band dieser Reihe hat mir sehr gut gefallen und ich habe in innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Ich war schon sehr gespannt auf den zweiten und wie die Geschichte rund um Juliette, Adam & Warner weiter geht. Die zwei Short Stories über Adam und Warner warten noch auf meinem Kindle gelesen zu werden. Diese sind nur als Ebook erhältlich. Das Cover des zweiten Bandes ist wunderschön, genau wie das von dem ersten Band und es passt sehr gut. Der Titel des Buches finde ich passt sehr gut zu der Geschichte. Der Schreibstil dir Autorin hat mich wieder sehr beeindruckt. Ihr Schreibstil lässt locker und leicht lesen. Er enthält sehr viel Spannung und fesselt den Leser, so dass man unbedingt weiter lesen muss. Die Idee mit den durchgestrichenen Sätzen finde ich super, denn es betont umso mehr die Gedanken von Juliette. Der Schreibstil und die Geschichte laden den Leser zum darin versinken ein. Die Charaktere in dem Buch sind wundervoll. Als Leser kann man sich gut mit ihnen identifizieren. Bei Juliette muss ich sagen, dass sie mir im großen und ganzen sehr gut gefallen hat. In manchen Momenten geht sie einem auf die Nerven, da sie sich andauernd entschuldigt und auch so einige male ausrastet. Aber umso schöner ist zu sehen welche Entwicklung sie durchlebt und wer sie am Ende von zweiten Band ist. Sie ist nicht mehr dieselbe wie im ersten Band. Trotz ihrer enormen Kräfte bleibt sie auf dem Teppich und hebt nicht ab. Ich bin schon sehr gespannt wie es mit ihr weiter geht. Adam ist ein Fall für sich. So ganz kann ich bei ihm noch nicht sagen, wo die Geschichte für ihn hingeht. Manchmal ist denkt man als Leser bei ihm, weniger ist mehr. Und dann ist da ja noch Warner. Der liebe Warner. Ich weiß noch nicht so recht was ich von ihm halten soll. Auf ihn bin ja am meisten gespannt, wie seine Geschichte weiter geht. Auch die anderen Charaktere gefielen mir sehr gut, denn nach und nach erfährt man immer mehr über sie. Auch gespannt bin darauf wie es mit Omega Point weiter geht. Fazit: Das Buch gefiel mir sehr gut und kann durchaus mit dem ersten Band mithalten.Ich bin sehr gespannt, wie die Reise der Charaktere weiter geht und somit enden wird. Ich gebe diesem Buch 5 von 5 Punkten.

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Ich muss gestehen - ich bin süchtig nach Tahereh Mafis Schreibstil! Die Frau kann einfach wahnsinnig gut beschreiben und allein mit der Art, wie sie aus ihrer Sicht schreibt, einiges über die Protagonistin aussagen. Denn der Stil hängt bei dieser Autorin, was mich wirklich immer wieder beeindruckt, an den Charakteren aus deren Sicht sie erzählt. In der Kurzgeschichte "Zerstöre mich" zum Beispiel, die aus Warners Sicht geschrieben ist, schreibt die Autorin anders als bei Juliette. Immer noch wunderbar, aber eben anders. Ich finde das wahnsinnig gut, und freue mich dadurch auch schon auf die weiteren Teile. Nach "Ich fürchte mich nicht" war ich zwar gespannt auf die Fortsetzung, aber war mir auch nicht sicher, welche Erwartungen ich haben sollte. Aber ich wurde wieder beeindruckt, wieder mit einer tollen Handlung überrascht, authentischen Charakteren und... merkwürdigen, aber irgendwie logischen Wendungen, die es spannend machen. So spannend, dass ich das Buch so schnell wie bisher nur wenige gelesen habe, weil ich nicht erwarten konnte, die nächsten Seiten zu entdecken. Wo wir gerade bei Charakteren sind - Juliette wurde mir im Laufe des Buchs immer symphatischer. Es gab Momente, in denen sie mich mit ihrer Unentschlossenheit und Angst genervt hat, aber im Rückblick macht sie das nur sympathischer. Immerhin hat sie fast ihr ganzes Leben fernab der Menschheit verbracht, woher soll sie lernen, wie man sozial handelt? Wie man sich in ein Team einfügt? Sie ist bei weitem nicht perfekt, aber eben authentisch und wächst bis zum Ende des Buchs sehr heran. Auch die anderen Charaktere schleichen sich langsam aber sicher in mein Herz. Mein Liebling? Hm, immer noch Warner ;) Ich finde ihn einfach am interessantesten von allen Figuren neben Juliette und seine Art einfach erstaunlich. Er ist ein Typ, der viel Spannung in die Geschichte bringt, da man nie sicher sein kann, woran man bei ihm ist. Auch Kenji, den die Leser ebenfalls schon aus Band 1 kennen, ist einer meiner Lieblingscharaktere. Er ist wahnsinnig loyal, und lässt seine persönlichen Bindungen aber auch nicht wichtiger werden, als seine Aufgabe - seine Leute zu beschützen und mit anzuleiten. Alles in allem sind die Charaktere wirklich wunderbar vielgestaltig und nicht im Entferntesten eindimensional. Es macht Spaß, sie durch die Geschichte zu begleiten und die Handlung mit ihnen zu durchleben. Und auch die Geschichte ist so wundervoll und ergreifend. Zu keinem Zeitpunkt ließ für mich die Spannung nach, immer wieder passierte etwas Unerwartetes. Das Wort "turbulent" beschreibt nicht ansatzweise, wie viel passiert! Bei vielen zweiten Bänden von Trilogien ist ja das Problem, das sie keine wirkliche Entwicklung mitbringen und mehr eine Vorbereitung auf das Finale sind - nicht so hier. Nicht nur Juliette, auch die Geschichte entwickelt sich weiter und man erfährt sogar ein wenig mehr über die Welt in dieser Dystopie, dennoch fehlen mir hier noch ein paar Informationen, vor allem zu den anderen Ländern die es noch gibt. Dieser "Mangel" hat mich beim Lesen allerdings nicht wirklich gestört. Die verschiedenen Fähigkeiten der Bewohner von Omega Point haben mir jedoch sehr gefallen und sie waren sehr abwechslungsreich und interessant. Die Erklärungen diesbezüglich gefielen mir sehr gut und passten zu dem dystopischen Setting der Reihe. Alles in allem ist "Rette mich vor dir" eine wunderbare Fortsetzung, die mich sogar noch mehr als der Vorgänger überzeugen konnte und eine tolle Entwicklung aufweist! Der Stil ist beeindruckend einzigartig, emotional und fesselnd und die Charaktere facettenreich und spannend! Wem der erste Band zugesagt hat, dem kann ich die Weiterführung der Reihe nur empfehlen!

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„Rette mich vor dir“ ist der zweite Teil der Dystopie rund um Juliette. Das Buch schließt nahtlos an seinen Vorgänger an. Zu Beginn dreht es sich hauptsächlich um die Gefühle von Protagonistin Juliette sowohl zu sich selbst als auch ihrem Freund Adam. Ein Krieg steht kurz bevor und die beiden denken nur aneinander. Das ließ beide Charaktere auf mich sehr Ich-bezogen wirken, wodurch sie mir nicht gerade symphytisch waren, dabei mochte ich zumindest Adam im ersten Band sehr. Juliette erschien mir seit jeher eher schwach, selbstmitleidig und naiv. Auch in der Fortsetzung hat sich das leider nicht gebessert. Ich verstehe sie zu oft einfach nicht. Sie lässt sich immer leicht von ihren Gefühlen ablenken, vergisst dabei jeden um sich herum und handelt für mich nicht nachvollziehbar. Sie belügt Menschen, die ihre Freunde sein wollen und bringt diese damit in größte Gefahr. Wenn sie ihren Fehler erkennt, versucht sie nicht es wieder gut zu machen, sondern ertrinkt in Selbstmitleid. Sie sieht sich selbst immer als Opfer ihrer Fähigkeiten und versucht nicht einmal sie zum Positiven einzusetzen. Zwar bewirkt sie in diesem Teil auch viel Gutes, aber nie aus eigenem Antrieb, sondern immer nur durch Aufforderung anderer. Adam gefiel mir in „Rette mich vor dir“ auch nicht mehr so gut, da sich für ihn alles nur noch um Juliette zu drehen scheint. Er war immer so stark und zielgerichtet, doch jetzt ist er nur noch wütend oder verletzt. Geradezu ein Wrack. Juliette und er lieben sich sehr, aber als Leser bekam ich meine Zweifel, ob sie einander überhaupt gut tun. Mein Favorit in diesem Band war eindeutig Kenji. Er ist humorvoll, ohne dabei das Wesentliche aus den Augen zu verlieren. Er ist es, der Juliette den Kopf wäscht und sie daran erinnert, dass es auch noch andere Menschen mit Problemen gibt. Ich empfand ihn als stärksten Charakter und dabei durchweg liebenswert. Wenn man mal von dem ganzen Gefühlschaos absieht, hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Es war spannend, die Entwicklungen logisch und macht neugierig auf mehr. Man bekam einen tieferen Einblick in die dystopische Welt, die von Tahereh Mafi erschaffen wurde. Fazit: Gelungene Fortsetzung, die mich in freudiger Erwartung auf das Finale zurücklässt.

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Cover Genau so ein wunderschönes Cover wie schon beim ersten Teil der Trilogie. Nur diesmal ist es eher in Rottönen gehalten. Erster Satz 'Vielleicht ist die Welt heute ein pralles Spiegelei.' Meinung Nachdem mich der erste Band total gefesselt hat und mich einfach nur begeistert zurückgelassen hat, musste ich natürlich schnellstmöglich den zweiten Teil lesen um zu erfahren wie es mit der Geschichte weitergeht. Auch dieser zweite Band wird aus der Sicht von Juliette erzählt und ist wieder unglaublich fesselnd und bildlich geschrieben, auch die durchgestrichenen Textstellen kommen wieder vor, allerdings nicht mehr so häufig. Juliette hat nun in Omega Point herausgefunden, dass sie nicht die einzige mit einer 'Gabe' ist. Dennoch fühlt sie sich ausgeschlossen, denn die anderen haben Angst vor ihr. Sie zerfließt in Selbstmitleid und verzweifelt, weil sie niemanden außer Adam, Kenji und James hat. Nachdem Kenji ihr mal seine Meinung gegeigt hat, kommt sie wieder zu sich und macht eine tolle Wendung durch, was mich noch neugieriger auf den finalen Band macht. Kenji bekommt eine größere Rolle als noch im ersten Band. In Omega Point hat er sowas wie eine Führungsposition, aufgrund seiner für den Widerstand perfekten Fähigkeit. Auch seine Sprüche, Witze und Sticheleien waren super gelungen. Wir haben aber auch seine Vergangenheit kennengelernt und auch seine ernstere Seite, die er in den Tagen des Krieges und als höhergestelltes Mitglied in Omega Point natürlich haben muss. Warner.... ja oh mein Gott. Mir fehlen zu diesem Kerl einfach die Worte. Ich wusste ja im ersten Band noch nicht, in welche Schublade man ihn stecken soll. Und dann tauchte er in diesem Band auf und ich war hin und weg. Er wirkt viel menschlicher, verletzlicher und unglaublich sympathisch. Er hat zwar noch immer seine grausamen Seiten, die er nicht ablegen kann. Aber er hat tatsächlich auch gute Seiten, mit denen er mich begeistern konnte. Adam, ja was ist nur mit Adam passiert? Er hat mir im ersten Band ja wirklich gut gefallen, aber dieses Mal ist er ziemlich in den Hintergrund gerückt und man hat irgendwie nichts neues herausgefunden, was echt schade war. Bin schon gespannt wie es im dritten Band mit all den Charakteren weitergeht. Auch die dystopische Welt, die Tahereh Mafi erschaffen hat, wurde etwas besser durchleuchtet, sodass man einige interessante Hintergrundinfos erfahren hat. Lieblingszitat: 'Die Einsamkeit ist ein Sonderbares Wesen. Lautlos kommt sie im Dunkeln angeschlichen, setzt sich ans Bett, streicht dir im Schlaf übers Haar. Umschlingt dich so fest, dass der Atem ins Stocken gerät, das Blut sich erhitzt und der Herzschlag zu rasen beginnt, während ihre Lippen die Härchen in deinem Nacken streifen. Sie hinterlässt Lügen in deinem Herzen, legt sich neben dich in der Nacht und verschlingt das Licht aus allen Ecken und Winkeln. Sie weicht nicht mehr von deiner Seite, und sie reicht dir nur die Hand, um dich wieder nach unten zu zerren, wenn du dich gerade mühsam aufrappeln willst.' (Seite 106) Fazit: In diesem zweiten Band nimmt die Geschichte erst so richtig ihren Lauf und die Charaktere sowie der Schreibstil tragen das Restliche dazu bei, dass du am Ende das Buch nicht aus der Hand legen kannst, weil dich der Schreibstil so fesselt und die Geschichte dich einfach nicht loslässt. Ich bin schon sehr, sehr gespannt auf den finalen Band der Reihe, den ich auch gleich zu lesen beginnen werde. Auch auf Adam werde ich gespannt sein, wird er sich wieder in den Vordergrund kämpfen oder wird Warner ihn weiterhin in der Hintergrund rücken? Ich lasse mich überraschen.

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