Leserstimmen zu
Die Magie der tausend Welten - Die Begabte

Trudi Canavan

Tyen & Rielle (1)

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„Die Begabte“ ist der Auftakt „Der Magie der tausend Welten - Trilogie“ und die erste die nicht in Sonea`s Welt spielt. Ich persönlich mag Soneas Welt sehr gerne, aber nicht so gerne das ich Trudi Caravans Bücher lesen muss. Neugierig auf die neue High-Fantasy-Trilogie habe ich auf das ungekürzte Hörbuch zurück gegriffen. Das Hörbuch wurde mir vom Random House Audio Verlag zur Verfügung gestellt -Herzlichen Dank. Die Geschichte hat ein Länge von 19 Stunden und 32 Minuten, diese wird auf drei Mp3 CD´s abgespielt. Inhalt:
Der junge Archäologe Tyen findet bei einer Ausgrabung ein magisches Buch, in dem seit Jahrhunderten das Bewusstsein der Buchbinderin Vella gefangen ist. Fasziniert von dem Buch, behält es der Zauberer und gibt es nicht wie gefordert der Akademie. Pergama wie sich das Buch nennt, erzählt Tyen von längst verschollenem Wissen und von anderen Welten. Weiterhin steuert Tyens Welt auf eine Katastrophe zu, sollte ihr die Magie ausgehen. Eine actionreiche Verfolgungsjagd beginnt, wobei es Tyens Ziel ist, aus Pergama wieder eine Frauen werden zu lassen. Meine Meinung:
Ich bin sehr froh mich für das Hörbuch entschieden zu haben. Die Erzählerin Martina Rester schafft mit ihrer Stimme eine dichte atmosphärische Welt mit leuchtenden Charakteren. Wobei mir gefallen hat das sie jeder Figur ihre eigene Stimme verliehen hat. 
Als gelesenes Buch wäre es mir sicherlich schwergefallen, der reich ausgearbeiteten Welt folgen zu können. Die Idee Magie wie natürliche Energie zu nutzen,in einer Welt in der bald alle Magie verbraucht ist, gefällt mir sehr gut.
Die Geschichte wird mit Hilfe zweier Handlungsstränge erzählt. Der erste erzählt die Geschichte von Tyen. Der zweite Handlungsstrang erzählt von der Färberstochter Rielle, welche in einer Welt lebt in der Magie nur von Engeln und Priestern genutzt werden darf. Menschen ist der Gebrauch von Magie verboten, wer dagegen verstößt wird aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Um nicht ausgeschlossen zu werden hält Rielle geheim das sie über Magie gebieten kann. Beide Handlungsstränge laufen parallel nebeneinander her, haben aber bis auf ein ähnliches Magiesystem, nicht viel gemeinsam.
Tyen ist mir Charakter oft unlogisch und kindisch erschienen. Seine Handlungen sind für mich nicht immer unbedingt nachvollziehbar und manchmal gar komplett unlogisch. Mehr als einmal rennt er mit offene Augen, ins offene Messer. 
Rielle ist mir wesentlich sympathischer. Sie macht während ihrer Geschichte eine konstante Entwicklung durch. Ihre Welt hat mich sehr an den Orient erinnert, wo Frauen kaum Rechte haben und gut verheiratet werden müssen. Während des gesamten Hörbuches sind mir viele Wort und manchmal ganze Satzwiederholungen aufgefallen.
Trudi Canavan versteht es interessante magische Welten zu kreieren, auch die weiblichen Figuren empfinde ich als gelungen. Aber bei einigen männlichen Figuren, besonders bei Tyen hätte ich mir etwas mehr Tiefe und Verstand gewünscht. „Die Begabte“ ist ein gelungener Auftakt für eine Fantasy-Trilogie, die mit fiesen Cliffhangern endet. Trotz einiger Schwächen bin ich mir sicher auch das zweite Buch hören zu wollen und der passenden Stimme von Martina Rees zu lauschen.

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Als großer Trudi Canavan Fan musste ich natürlich auch zu "Die Magie der tausend Welten" greifen. Hier habe ich mich Ausnahmsweise mal für ein Hörbuch entschieden. Normal bin ich nicht der große Fan von Hörbüchern und vielleicht war auch genau das bei diesem Buch die falsche Entscheidung. Hörbücher kenne ich nur die von Harry Potter, gelesen vom großartigen Rufus Beck. Hier bei die Begabte haben wir eine weibliche Leserin Martina Rester. Die Stimme hat sie toll eingesetzt und auch die Verschieden Personen wurden mit unterschiedlichen Betonunggen gesprochen ohne die Stimme großartig zu verstellen. Dies hat mir gut gefallen. Jedoch hat mir die Stimmenfarbe von Martina Rester nicht sonderlich gut gefallen und dies machte es mir sehr schwer dem Hörbuch aufmerksam zu folgen. Kommen wir zur Story. Wir haben 2 unterschiedliche Handlungstränge bei denen bis kurz vor dem Schluss nicht klar wird wie diese zusammen laufen könnten. Wir haben den jungen Archäologen und Magierlehrling Tyen und die behütete Tochter eines Färbers, Riell, die einen großen Fehler begeht. Leider finde ich die Story sehr Flach und erst zum Ende des Buches nimmt die Geschichte fahrt auf. Ich würde nicht zum zweiten Band greifen, wenn eine Freundin mir nicht garantieren würde das Band 2 lohnenswerter ist. Es passiert zwar viel jedoch sind alle Geschehnisse sehr in die Länge gezogen und werden unendlich breit getreten. Ob die Handlungen zusammen finden lässt sich auch nur erahnen und wird nicht weiter ausgeführt in Band 1. Die Protagonisten sind beide sehr sympathisch und man kann Handlungen gut nachvollziehen. Ich habe beide Protagonisten gleich gerne gelesen und war über den Wechsel dankbar, so wurde es nicht ganz so langweilig und man hatte Abwechslung. Die Idee eines Buches, in denen das Bewusstsein einer Frau gefangen ist ist großartig und auch das Tyen ihr vielleicht ein bisschen zu viel Zuneigung schenkt ist eine Spannende Idee. Mein lieber "Charakter" war jedoch Käfer ;-) Alles im allen war das Hörbuch nicht mein Fall was an der Kombi von der Sprecherin und der der sich ziehenden Story schafft. Ich greife trotzden auf Rat zu Band 2 (jedoch alls Buch) und hoffe, dass dies mich mehr begeistern kann und da ansetzt wo Band 1 aufhört vom Unterhaltungsgrad. Ich vergebe nur 2 von 5 Kronen

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Ich muss vorweg sagen, mir fiel es verdammt schwer, mich für dieses Buch zu entscheiden, denn... nach "der Gilde der schwarzen Magier" hat mich kein Trudi-Canavan-Werk mehr begeistern können. Schon nach kürzester Zeit gab ich auf, weil ich nur noch genervt und gelangweilt war. Daher habe ich lange mit mir gerungen und mich schließlich dafür entschieden, Trudi noch eine Chance zu geben. "Die Begabte" ist der Auftakt einer neuen Fantasy-Trilogie, in der es nicht nur um eine Geschichte, sondern gleich um zwei Haupthandlungsstränge geht. Das kann zu Beginn etwas irritieren, wenn man z. B. mitten in einer spannenden Stelle ist und wuschhhhh schon ist man GANZ wo anders. Ich war erst einmal verdutzt und habe dann auch nachgesehen, ob das Hörbuch kaputt ist, oder ob es wirklich so ist, dass es einfach ohne Vorwarnung wechselt. Nach dem man sich aber daran gewöhnt hat, war es nicht nur spannend, sondern auch nagend, weil immer in den besten und wichtigsten Szenen gewechselt wurde. Dennoch habe ich selbst nach Ende des Hörbuches immer noch keine Ahnung, warum die liebe Trudi beide Geschichten in ein Band gepackt hat und nicht einfach magische Einzelbücher geschaffen hat. In der ersten Geschichte geht es um Tyen, den jungen Archäologen, der bei einer Ausgrabung ein magisches Buch findet, dass eigentlich früher einmal eine Frau gewesen war. Ein gemeiner Magier hatte sie in ein Buch verwandelt und Tyen entschließt sich Vella wieder ihre menschliche Gestalt zurückzugeben. Dabei geriet er gerade zu Beginn in ein großes Problem, dass sein ruhiges, bisheriges Leben damit auch auf den Kopf stellt. In der zweiten Geschichte geht es um Rielle, die eigentlich eine einfache Tochter eines Färbers ist. Ihre besondere Gabe ist es nur, dass sie Ruß sehen kann. Das ist jedoch kein gewöhnlicher Ruß. So wird die Stelle bezeichnet, an der sich keine Magie mehr befindet. Das hat mich etwas an das "Zeitalter der Fünf" erinnert, denn dort wird Magie auch aus der Umgebung gezogen und zurück bleibt Schwärze. Ihre Gabe bringt sie nur leider in Gefahr und schließlich muss auch Rielle alles hinter sich lassen und sehen, wie sie ihr neues Leben meistert. Beide Geschichten waren wirklich sehr interessant. Gerade bei Ty mochte ich die Gespräche zwischen ihm und Vella sehr. Aber auch seine Reise und dass er bald erkennt, dass er eine große Reichweite hat, was das Einziehen und Verwerten von Magie angeht. Außerdem spricht Vella von anderen Welten und der Leser/Hörer wartet daher nur darauf, dass neue Welten entdeckt werden. Rielles Geschichte war interessant - auch wenn die Liebesgeschichte eindeutig zu lang. Die hat mich dann ab der Hälfte doch eher gestört, denn ich wollte einfach, dass bei ihr etwas geschieht. Doch dann kam alles irgendwie Schlag auf Schlag und Trudi hat die Magie und die Gedanken der einzelnen Personen wirklich gut beschrieben. Irgendwie eine Mischung aus "der Gilde" und "dem Zeitalter der Fünf" wie ich zum Schluss meine. Vielleicht kann Trudi doch nie ganz und gar von ihren früheren Werken weg. Gerade bei der Gilde kann ich es gut verstehen. Fazit: Nachdem ich von "Sonea", vom "Zeitalter der Fünf" und von "Magie" nicht begeistert war und es eher gähnend hingenommen habe, hat Trudi Canavan mit diesem Roman wieder eine Stufe bei mir erklommen, die mich neugierig auf mehr macht. Ich bin sooo froh, dass ich mich getraut habe und "Die Magie der tausend Welten" eine Chance gegeben habe. Nun hoffe ich, dass die Reihe mich weiterhin für sich gewinnen kann, denn Teil 2 liegt ebenso als Hörbuch bei mir bereit und wird in den nächsten Tagen begonnen. Drückt mir die Daumen, dass das magische Gefühl im Bauch anhält! Aber egal wie es ausgeht, ihr werdet es auf jeden Fall als Erste erfahren :) eure Nicky von Nickypaulas Bücherwelt Zur Videorezension bitte hier entlang: https://www.youtube.com/watch?v=yyrl-1GBvc0

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Der Magier und Archäologe Tyen findet bei einer Grabung ein rätselhaftes Buch, das einst ein Mensch war. Um das Buch zu retten, muss Tyen eine abenteuerliche Flucht antreten. In einer anderen Welt muss die junge Frau Rielle ihre magischen Fähigkeiten verbergen, denn diese sind allein männlichen Priestern vorbehalten und die Verwendung von Magie wird streng bestraft. Doch Rielle gerät in einen Hinterhalt... Willkommen zurück in der Welt der Magie! Wer Canavan kennt, begegnet in den Welten von Tyen und Rielle jeder Menge bekannter Aspekte. Dieses Das-kenn-ich-doch-Gefühl hilft einem wunderbar über die ersten Irritationen hinweg, wie z.B. der Existenz von Maschinen, die man bei Canavan nicht erwartet. Aber es gibt nicht nur Fluggeräte und Eisenbahnen, es gibt auch eine Akademie, Priester, das Gefühl von Magie und natürlich Verrat ebenso wie Liebe. Die Begabte ist der erste Teil zu einer neuen Trilogie, und so liest sich das Buch auch: Wie der Beginn von etwas Großem. Es wird etwas aufgebaut, was sich jedoch erst in den nächsten Teilen entfalten kann. Daher fehlt es dem Buch an Überraschungen und Wendepunkten. Tyens Geschichte hat uns sofort gefesselt, bei Rielle hat es um einiges länger gedauert, bis sie uns ans Herz wuchs.Von diesen Kritikpunkten abgesehen ist es flüssig geschrieben und die Spannung wird - wenn sie erst einmal aufgebaut ist - bis zum Ende gehalten. Alles in allem ist Die Begabte ein gelungener Auftakt, der Luft nach oben lässt und daher von uns 3 von 5 Herzen erhält. Canavan-Neulinge sollten jedoch vielleicht lieber zu einer der anderen Reihen der Autorin greifen.

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Das Hörbuch geht recht lange, da das Buch im Original ja auch nicht sehr dünn ist. Aber ich muss sagen, dass man das quasi gar nicht gemerkt hat. Die Geschichte handelt, was dem Klappentext nicht zu entnehmen ist, von Tyen und Rielle. Das Buch ist in jeweilige Teile unterteilt. Und diese enden meistens wenn es unerträglich spannend ist. Ich fand beide Geschichten unglaublich interessant und spannend. Es kam wirklich keine Langeweile auf. Die Charaktere sind sehr stark gezeichnet und sehr interessant. Sogar die Nebencharaktere bleiben stark im Gedächtnis und sind sehr intensiv. Das macht die Geschichte auch interessanter und auch lebensnaher. Ich habe das Gefühl beide haben ein enormes Talent von einem Mist in den nächsten zu rennen. Aber besonders gegen Ende hat man das Gefühl, dass es alles einen Sinn hat. Gegen Ende am es mir so vor, als wäre das alles die Einleitung zum Hauptabenteuer gewesen. Es führt alles immer mehr zusammen. Das merkt man. Das wird sich aber im nächsten Teil zeigen wie das ist. Der Schreibstil ist mal wieder unglaublich. Besonders durch das Hörbuch fiel mir auf wie unglaublich schön beschreibend und poetisch der Schreibstil von Trudi Canavan ist. Manchmal dachte ich mir nur "Wie kann man etwas so schön beschreiben?". Es ist wirklich grandios und lässt sich toll lesen/hören. Die Sprecherin an sich hatte eine schöne Art zu lesen und mir gefiel ihre Stimme. Besonders gegen Ende hatte sie die einzelnen Stimmen toll ihre Eigenarten verliehen, so dass man diese einfach von einander unterscheiden konnte. Das hat mir sehr gefallen! Alles in allem war es ein fantasievolles und spannendes Buch, welches neugierig auf den nächsten macht.

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MEINE MEINUNG: Die zwei Geschichten von Tyen und Rielle wurden abwechselnd erzählt. Jede Geschichte für sich ist sehr stimmig und verständlich geschrieben auch konnte ich mich sehr gut rein versetzten. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Die Spannung war klasse und durch den Wechsel zwischen Tyen und Rielle wurde die Neugierde noch größer. Die Gefühle und Gedanken konnten gut ausgedrückt werden und haben mich auch erreicht. „Die Begabte“ beginnt mit Tyen, wie er das Buch findet. Besonders gut haben mir die „Gespräche“ mit Pergama gefallen. Tyen hat mich schnell eingefangen. Die Charaktere: Tyen, er ist ein Student auf der Akademie. Er kommt aus einfachen Verhältnissen und hat zwei Studienfächer gewählt um seine Aussichten zu verbessern. Das er nicht als Maschinenführer arbeiten muss. In Tyen steckt mehr Magisches Potential als alle denken. Er ist mitfühlend und sympathisch. Pergama, sie ist das Buch, das mal eine Frau war. Als Wissenshort geschaffen kann sie nicht lügen und antwortet auf alle Fragen. Dann kam der Teil 2, der von Rielle erzählt. Auch dieser Teil ist angenehm geschrieben, allerdings habe ich zu Rielle leider nicht ganz so schnell einen Zugang gefunden, was aber daran lag das ich die Verbindung gesucht habe. Ab Rielle's zweiten Abschnitt hat sie mich aber auch sehr überzeugt. Die Charaktere: Rielle Lazuli, die Färbertochter, die „schwärze“ sehen kann und das vor allen verheimlicht. Sie lernt das Malen von Ihrer Tante Narmah. Rielle's Mutter will sie gut verheiraten und schickt sie in einen anderen Tempel zum lernen. In der Hoffnung das Rielle in eine der angeseheneren Familien einheiraten kann. Rielle ist ein wenig eigensinnig, will aber gehorchen. Ihre Gedankengänge sind manchmal etwas konfus aber nicht unpassend. Sie ist sympathisch und ich konnte bei ihr mitfühlen. Izare, ein Maler, er will Rielle kostenlos malen. Ein sehr liebevoller Künstler den ich anfangs etwas undurchsichtig fand aber dann sehr liebgewonnen habe. Tyen und Rielle, gegensätzlich und doch sehr ähnlich. Ich habe zu sehr die Verbindung zwischen beiden gesucht und es mir dadurch unnötig schwer gemacht. Die Fragen, „Was haben beide miteinander zu tun?“, „Wann treffen sie aufeinander?“, haben mich etwas ausgebremst dabei ist die Verbindung da. MEIN FAZIT: Sehr gelungener Auftakt! Mich konnte der erste Teil dieser Trilogie überzeugen. Ich freue mich das ich auf „Die Begabte“ gestoßen bin und erwarte den Band 2 „Der Wanderer“.

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Über das Buch Der Student Tyen findet bei einer archäologischen Ausgrabung ein altes Buch. Zunächst aufgrund der leeren Seiten enttäuscht muss er schon bald erkennen, dass sich hinter dem Buch ein unglaublich mächtiges magisches Artefakt verbirgt. Denn das Buch hat ein Bewusstsein, das sich „Pergama“ nennt, und über Jahrhunderte Altes Wissen verfügt. Einst war Pergama eine junge Frau, die schließlich von einem grausamen Magier hintergangen und zu einem Buch gebannt wurde. Tyen will versuchen, sie zu befreien. Doch zunächst hat er mit ganz anderen Sorgen zu kämpfen, denn seine Welt und auch er selbst stecken in großen Schwierigkeiten. In einer anderen Welt lebt Rielle, die Tochter einer wohlhabenden Färberfamilie, die sich entgegen den Wünschen ihrer Familie in den falschen Mann verliebt. Und dann droht auch noch ihr großes Geheimnis ans Licht zu kommen. Denn Rielle sieht „Schwärze“, die Abwesenheit von Magie, nachdem ein Zauber gewirkt wurde. Doch all jene, die Magie wirken, sind fortan „Befleckt“, da es nur den Priestern erlaubt ist, Magie anzuwenden. Die Befleckten werden der Stadt verwiesen und an einen Ort gebracht, von dem keiner zurück kehrt… Das Buch hat zwei Erzählstränge, von denen abwechselnd erzählt wird. Zum einen verfolgt man Tyen, den jungen Studenten, der sich nach Anerkennung sehnt und plötzlich in ungeahnte Schwierigkeiten gerät. Er ist clever und relativ besonnen, auch wenn er ab und zu mal eine dumme Entscheidung trifft. Ich mochte seinen Handlungsstrang sehr gerne und habe seine Reise durch die Welt mit Spannung verfolgt. Auf der anderen Seite ist da der Handlungsstrang von Rielle, der Tochter aus der reichen Färberfamilie, die trotz des Wohlstands ihrer Familie von den Töchtern der höheren Familie gemieden wird und eher eine Außenseiterin ist. Ihre größte Sorge ist es, mit einem Mann verheiratet zu werden, der ihr zuwider ist. Bis sie dem Künstler Izare begegnet und ihr Herz verliert. Rielle mochte ich am Anfang nicht besonders. Sie ist sehr Ich-bezogen und naiv und manchmal würde ich sie als schlichtweg dumm bezeichnen. Aber sie hat ein gutes Herz, und im Laufe der Geschichte macht sie eine erstaunliche Entwicklung durch, was mir wiederum sehr gut gefallen hat. Dabei durchläuft sie verschiedene Positionen, die ich euch an dieser Stelle noch nicht verraten werde. Irgendwann wurde sie mir auf jeden Fall doch endlich mal ein wenig sympathischer. Bei den Charakteren gab es wie immer einige, die im Mittelpunkt standen, oder eine wichtige Rolle i der Handlung gespielt haben, als auch solche, die eher nebensächlich waren. Ich konnte mir alle sehr gut vorstellen, und Trudi Canavan schafft es sehr gut, mit wenigen Informationen das Bild einer Person zu vermitteln. Es gab sympathische und unsympathische Personen und solche, gegen die ich eine regelrechte Aversion entwickelt habe und damit hat sie eine gute Grundlage geschaffen. Obwohl man meinen sollte, dass der Wechsel zwischen den Erzählsträngen für einiges an Spannung sorgt, da ein Wechsel natürlich an spannenden Szenen erfolgt, muss ich sagen, dass ich es manchmal als überaus frustrierend empfunden habe. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass für mich Rielles Erzählstrang meist zu einem notwendigen Übel wurde, während ich eigentlich nur darauf gewartet habe, das es bei Tyen weitergeht. . Als ich das erste Mal von „Die Begabte“ gehört habe, habe ich mich sehr gefreut, endlich wieder etwas von Trudi Canavan zu lesen. Seit “Die Gilde der schwarzen Magier“ habe ich all ihre Bücher verschlungen, auch wenn ich zuletzt fand, das die „Sonea“ Bücher etwas langatmig waren. So ging es mir dann auch mit „Die Begabte“. Die Idee mit den verschiedenen Welten und der Magie ist sehr gut. Ich mochte den Handlungsstrang von Tyen lieber, als den von Rielle, aber ihren nicht schlecht. Manchmal hat mir aber tatsächlich alles ein bisschen zu lange gedauert und es hat sich gezogen. Auch wurde bis zum Ende nicht so richtig klar, was die Handlungsstränge von Rielle und Tyen eigentlich miteinander zu tun haben, da es keine Verbindung zwischen ihnen gibt und schnell klar wird, dass sie sich in unterschiedlichen Welten befinden müssen. Zum Glück schafft es die Autorin mit ihrem angenehmen Schreibstil, hier einiges auszugleichen und die Welten so zu beschreiben, dass man sie sich sehr gut vorstellen kann. Die Hörbuch-Umsetzung hat mir gut gefallen. Vor allem die Tatsache, dass es sich um eine Komplett-Lesung handelt hat mich begeistert. Vielleicht wären Kürzungen hier nicht einmal allzu sehr ins Gewicht gefallen, aber ich habe immer das Gefühl etwas zu verpassen, wenn ich ein gekürztes Hörbuch höre. Die Stimme von Martina Rester hat mir gut gefallen und ich fand ihr Lesetempo und ihre Betonungen sehr angenehm. Fazit "Die Begabte" ist ein guter, wenn auch zum Teil etwas langatmiger Auftakt zu Trudi Canavans neuer Fantasy-Trilogie, dem man die Auftakt-Funktion ein bisschen anmerkt. Dennoch gibt es gute Charaktere und Charakterentwicklung, und die Grundidee des magischen Buches hat mir sehr gefallen. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung, die im November erscheint

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Tyen, der Zauber-Student im Bereich Archäologie findet bei einer Ausgrabung ein unscheinbares Buch. Erst ist er enttäuscht, aber nur bis er herausfindet, dass es sich hierbei um ein magisches Buch handelt. Um genauer zu sein, ein Buch das von einem mächtigen Zauberer aus dem Körper einer talentierten Buchbinderin namens Pergama geformt wurde. Geschaffen um Wissen zu sammeln. Sobald jemand das Buch berührt verbindet sich der Geist Pergamas mit demjenigen, so mehrt sie ihr Wissen. Bei jeder Frage, die man ihr stellt, schreibt sie die Antwort in das Magische Buch. Tyen behält gegen alle Vorschriften Pergama erst einmal geheim und findet immer mehr Gefallen an den Gesprächen mit ihr. Schon bald muss er sich eingestehen, dass es nicht nur Freundschaft ist, die sie verbindet. Außerdem weiß Pergama wie die Gefahr, die Tyens Welt bedroht, abgewendet werden kann. Dafür müsste aber ihr Fluch gebrochen werden... Ab der ersten Seite war ich im Sog dieser Welt(en). Das Buch startet gleich richtig mit Teil 1 durch und es macht einfach Spaß Tyen zu begleiten. Natürlich ist in solch einem Fantasy-Roman vieles anders als in unserer Welt und so gibt es Magie und Magier, Staubi anstelle von Bier und auch die Fahrzeuge sind unseren nicht wirklich ähnlich. Aber so soll es ja auch sein - sonst wäre es ja auch kein Fantasy *grins* Die Geschichte ist wirklich durchdacht, schlüssig und super spannend. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet, dass man sie wirklich vor sich sieht. Sogar die komplexe Buch-Person Pergama hatte ich vor meinem inneren Auge. Nun heisst es warten, bis endlich der zweite Teil dieser Triologie veröffentlicht wird *stöhn* Hab ich schon erwähnt, dass ich nicht soo die Geduldigste bin??? Von mir gibt es hier 5 von 5 Punkten Seit "Die Gilde der schwarzen Magier" lese ich die Bücher von Trudi Canavas sehr gerne. Sie hat eine wirklich tolle Fantasie und nimmt mich jedes Mal wieder mit auf eine spannende Reise.

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