Leserstimmen zu
Das Nebelhaus

Eric Berg

Doro Kagel (1)

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Das Buch, mein erstes, das ich vom Autoren gelesen habe, hat mich tief beeindruckt. Eric Berg schafft es lange, uns Leser im Unklaren über die wirklichen Geschehnisse zu lassen. Wer hat was und warum getan – bleibt lange offen. Die Charaktere haben eine unglaubliche Tiefe und überzeugen mich. Der Plot ist wahnsinnig gut gestaltet und die Geschichte brillant erzählt in einer schönen, ansprechenden Sprache. Der Schreibstil des Autoren, mit seinen verschiedenen Erzählsträngen, ist beeindruckend und fesselnd zugleich. Das Buch kann ich gar nicht mehr aus der Hand legen – also ein wahrer Pageturner! Ich habe mich während des Lesens uneingeschränkt, hervorragend unterhalten gefühlt. Eine packende Geschichte, erzählt auf hohem Niveau. Meine Bewertung: verdiente fünf von fünf möglichen Sternen und eine absolute Leseempfehlung. Ein hochspannender Krimi, der alles beinhaltet, was ich als anspruchsvolle Leserin erwartet habe. Am meisten haben mich die Figuren für sich einnehmen können, die Vielfalt ihrer Gefühle konnte ich förmlich erspüren.

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Wie bei Die Schattenbucht und Das Küstengrab setzt auch hier der Autor erneut auf mehrere Protagonisten und wechselt wieder zwischen zwei Zeitspannen: Die Gegenwart und die Vergangenheit, die hierbei zwei Jahre zurückliegt. Die Gegenwart beschreibt diese Geschichte aus der Sicht der Journalistin Doro Kagel. Für eine gute Story recherchiert sie präzise über diese Mordnacht. Sie nimmt Kontakt zu den damals Überlebenden auf. Zudem besucht sie die Insel Hiddensee und somit den Tatort. Teilweise gelangt sie an ihre Grenzen, denn die Beteiligten und auch die Angehörigen können oder möchten ihr nicht wirklich Auskunft erteilen. Die Vergangenheit wird aus der Sicht der vor zwei Jahren Beteiligten erzählt. Vier Studienkollegen, die unterschiedlicher nicht sein können, treffen sich nach zig Jahren wieder und verbringen ein Wochenende bei einem von ihnen und dessen Frau. Zusätzlich wirkt eine Familie aus der Nachbarschaft mit, wobei die Frau als Haushälterin tätig ist und auch an dem besagten Wochenende für die Gruppe kocht. Die Ex-Clique bestehend aus der depressiven Leonie, der Aussteigerin Yasmin, dem nicht ganz erfolgreichen Autor Timo und dem dekadenten, scheinbar erfolgreichen Architekt Philipp und dessen Frau Vev harmoniert nicht wirklich miteinander und schon bei der Ankunft auf Hiddensee wird ihnen klar, dass das Treffen keine gute Idee war. Ein Wochenende, insgesamt neun Personen, drei Tote und eine Verdächtige. Bis zum Schluss tappt der Leser hierbei nicht nur was den Täter betrifft im Dunkeln, sondern hält der Autor auch fast bis zum Ende hinterm Berg, um wen es sich bei den Getöteten handelt. Und mit dieser Auflösung erfahren wir auch, was sich in der Blutnacht wirklich abspielte. Von den drei bisher gelesenen Büchern dieses Autors ist Das Nebelhaus mein persönlicher Favorit. Die Handlung ist genial und Eric Berg überzeugt mit einem glaubhaften Schreibstil. Als Leser könnte man leicht annehmen, dass es sich um eine Tatsache handelt. Meine Gedanken blieben zudem eine Weile am letzten Absatz hängen, denn Dieser ließ mich nochmal erschaudern.

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Im September 2010 ereignet sich auf Hiddensee im sogenannten "Nebelhaus" ein Blutbad, das nicht so schnell vergessen wurde. Eigentlich begann alles ganz harmlos. Der erfolgreiche Architekt Philipp Lothringer, der mit seiner Frau Vev und der gemeinsamen Tochter Clarissa auf Hiddensee lebt, hat über das Internet Studienfreunde aus alten Zeiten wiedergefunden und sie zu einem gemeinsamen Treffen eingeladen. Timo Stadtmüller, Leonie Korn und Yasmin Germinal folgen dieser Einladung gerne - ist es doch schon ewig her, dass sie einander getroffen haben. Dieses Treffen hat jedoch tödliche Folgen. Zwei Jahre später erhält die Journalistin Doro Kagel den Auftrag, über die "Blutnacht in Hiddensee" zu schreiben. Bekannt ist, dass es drei Tote gab und eine Frau so schwer verletzt wurde, dass sie seitdem im Koma liegt. Doch was wirklich auf der Insel geschah, ist bisher noch ein großes Geheimnis, denn der Fall ist offiziell noch immer nicht abgeschlossen. Doro unterscheidet sich von den anderen Journalisten, die bisher über diese schreckliche Tat berichteten, denn Doro interessiert sich für die Schicksale der Menschen, die unmittelbar an der Blutnacht beteiligt waren. Wie nicht anders zu erwarten, stößt sie auf eine Mauer des Schweigens, denn keiner der Überlebenden ist bereit, mit ihr über jene Nacht zu sprechen. Doch Doro wäre nicht Doro, wenn sie nicht dennoch ans Ziel kommen würde. Im Laufe ihrer Recherche schaut sie hinter die Fassaden der einstigen Freunde und langsam aber sicher offenbart sich ihr ein Bild, wer sie im September 2010 waren und tatsächlich öffnen sich langsam aber sich Türen, die ihr die Wahrheit zumindest andeutungsweise offenlegen - und es ergibt sich nach und nach ein Bild, was vor zwei Jahren auf Hiddensee geschah ... Was in der Blutnacht von Hiddensee wirklich geschah! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, wie der Autor es schaffte, mir jederzeit die Szenen bildhaft vor Augen zu führen und auch die Interaktionen der Figuren untereinander empfand ich als sehr reizvoll dargestellte. Die Figuren an sich wurden authentisch erarbeitet. Ins Herz geschlossen habe ich die Figur der Doro, der es hier nicht um eine große Story geht, sondern die wirklich wissen will, wie es dazu kam, dass am Ende eines Treffens unter Freunden drei Menschen tot und einer schwer verletzt war. Sie geht hierbei sehr einfühlsam vor und ist dennoch nicht bereit, alles für bare Münze zu nehmen, was man ihr erzählt. Den Schreibstil empfand ich als teils doch etwas zu detailliert erarbeitet, kann aber als abschließendes Fazit sagen, dass mir das Buch spannende Lesestunden bereitet hat.

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Doro Kagel hat einen Auftrag übernommen, mit dem sie sich nicht so richtig anfreunden kann und es dauert einige Zeit bis sie sich dazu überwindet mit der Arbeit zu beginnen. Und als ob sie es geahnt hätte, bereitet ihr der Fall zunehmend Bauchweh. Normalerweise berichtet sie über aktuelle Mordfälle und Gerichtsverfahren. In diesem Fall ist es anders, denn die Tat liegt schon zwei Jahre zurück. Entsprechend mühsam ist es neue Fakten zu sammeln. Sie beschließt diejenigen, die die Katastrophe überlebt haben, zu interviewen um so vielleicht zu neuen, bisher nicht gezogenen Schlüssen zu kommen. Vor allem geht es ihr aber auch darum, darüber zu berichten wie es den Überlebenden heute geht und was das Erleben der Blutnacht aus ihnen gemacht hat. Im Wechsel mit den Recherchen von Doro Kagel gibt es Rückblenden, die das damalige Geschehen schildern. So weiß der Leser oft etwas mehr als die Journalistin, die vieles nur vermuten kann. Dies steigert nicht nur die Spannung, sondern führt dazu dass man ständig auf eine falsche Spur gebracht wird. Die einzelnen Charaktere sind glaubhaft und authentisch dargestellt, so dass die Tat und wie es dazu kommen konnte schlüssig nachvollziehbar ist. Fazit Sehr spannend und von einer beeindruckenden Atmosphäre, die einen von der ersten Seite bis zum überraschenden Ende, gefangen hält.

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Kurzbeschreibung Jahren haben die Studienfreunde Timo, Philipp, Yasmin und Leonie sich aus den Augen verloren. Als sie sich im Internet wiederbegegnen, verabreden sie sich für ein Wiedersehen auf Hiddensee. Doch das Treffen endet in einem grauenvollen Verbrechen: In einer stürmischen Septembernacht werden drei Menschen erschossen, eine Frau wird schwer verletzt und fällt ins Koma. Zwei Jahre nach dem Massaker beginnt die Journalistin Doro Kagel, den Fall neu aufzurollen. Nach und nach kommt sie den tatsächlichen Geschehnissen jener Nacht auf die Spur und bald keimt in ihr ein schrecklicher Verdacht auf … Meine Meinung Wie schon erwähnt war ich von dem Küstengrab ja nicht ganz so überzeugt, aber das Nebelhaus konnte mich nun begeistern, sogar so sehr begeistern das ich mir auch noch das 3. Buch von Eric Berg zugelegt habe, die Schattenbucht, aber dazu gibt es einen gesonderten Beitrag. Die Geschichte ist in zwei Zeitsträngen verpackt. Da ist das heute, in der Zeit in der die Journalistin Doro Kagel alle Betroffenen die noch leben bzw deren Angehörige interviewt und das ein oder andere in Erfahrung bringt, was vor 2 Jahren nicht an die Öffentlichkeit geraten ist. Und die andere Zeit ist halt vor 2 Jahren, wie sich die Studienfreunde über Facebook wieder an den Kontakt wagen und es dann zu einem Treffen auf Hiddensee kommt. Mich konnte das Buch wirklich überzeugen. Ich fand die beiden verschiedenen Handlungsstränge sehr gelungen. So konnte man aus der Sicht von Doro Kagel die Gegenwart erleben, hat aber dennoch immer wieder ein Blick zurück geworfen auf die Ostsee Insel und was die Personen dort erlebt haben. Dadurch das Doro Kagel sich intensiv mit den Menschen auseinander setzt die von der Blutnacht in Hiddensee betroffen sind, immerhin die Angehörigen von 3 Toten und einer Koma Patientin, bekommt man einen richtig guten Einblick wie es den Menschen auch noch 2 Jahren nach der Bluttat ergeht. Und das nicht immer alles so perfekt ist, wie es auf dem ersten Blick erscheint. Es gibt immer wieder neue Rätsel, was das Buch aber erst so richtig interessant macht und mich persönlich wirklich angestachelt hat, schnell zum Ende zu kommen um endlich zu erfahren wer nun an der Blutnacht die Schuld trägt und was so manch ein Protagonist mit der Geschichte zu tun hat. Von mir gibt es für das Nebelhaus 5 von 5 Sternen, einfach weil ich dieses Mal nichts zu bemängeln habe und in diesem Fall wirklich überzeugt worden bin.

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Für den Autor Eric Berg war es ein lang gehegter Wunsch einen Kriminalroman zu schreiben. Unter anderem Namen veröffentlichte er bereits historische Romane, doch mit Das Nebelhaus gibt er sein Debüt was Krimis betrifft. Für mich war das Buch besonders interessant, weil es auf einer mir bis dato unbekannten deutschen Insel spielt und ich einen historischen Roman des Autors bereits kannte. Damals hat mir der Stil zugesagt, auch wenn es verwirrend viele Perspektiven gab. In Das Nebelhaus erkennt man den Autor der historischen Romane sofort wieder und ich fühlte mich gleich wohl in der spannungsgeladenen Atmosphäre. Das Nebelhaus ist in zwei Erzählstränge aufgeteilt, die sich nach und nach immer mehr ergänzen. Auf der einen Seite erlebt man Doro, die in der Gegenwart versucht einen Artikel über die "Blutnacht auf Hiddensee" zu schreiben. Immer wenn sie etwas herausfindet, wird es im anderen Erzählstrang aufgegriffen. Dieser spielt zwei Jahre zuvor und berichtet, wie sich die Studienfreunde Timo, Philipp, Yasmin und Leonie auf Hiddensee wiedertreffen. Während man Doros Nachforschungen aus der Ich-Perspektive verfolgen kann, bleibt man in den Rückblenden außen vor. Dafür bekommt man aber jeweils einen anderen Charakter als Erzähler, was nicht nur für Abwechslung, sondern auch für zusätzliche Spannung sorgt. Eric Berg schafft es nämlich bis zum Finale, nicht komplett zu enthüllen, wer eigentlich ermordet wurde und wer von der illustren Runde überlebt hat. Es herrschte Postkartenidylle: keine Wolken am Himmel, blühende Heckenrosen, leichter Wind, Brötchenduft, schönes Porzellan, zwei Kannen Kaffee, eine Kanne Tee, tausend Marmeladen. (S. 121) Wenn ein Morgen auf Hiddensee so beschrieben wird, möchte ich am Liebsten gleich dorthin und Urlaub machen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass Leonie und ihre beiden alten Studienfreunde der Einladung von Timo folgen und ihn und seine Familie über ein Wochenende auf Hiddensee besuchen. Es war nicht abzusehen, dass dort ein schreckliches Unglück geschehen wird, das noch zwei Jahre später nicht vollends geklärt ist. Drei Menschen sterben und eine Frau wird so schwer verletzt, dass sie nichts zur Aufklärung beitragen kann. Für Doro gestaltet sich der Fall schwierig. Eigentlich ist sie eine sehr gute Journalistin und geradezu ein Profi auf dem Gebiet der Mordfälle. Es macht sie besonders authentisch, dass sie trotz der täglichen Arbeit mit der Gewalt nicht abgestumpft ist. Ihr bereitet es Schwierigkeiten, die Geschichte zum zweijährigen Jahrestag der Blutnacht zu Papier zu bringen. Sie möchte keinen reißerischen Artikel schreiben, sondern wissen, was wirklich in dieser Nacht geschah. Während ich zu Beginn kleinere Schwierigkeiten hatte, mich mit Doro anzufreunden, wurde sie im Laufe der Geschichte immer interessanter für mich. Nach und nach wird mehr von ihrem Leben enthüllt, wodurch ich mich besser in sie hineinversetzen konnte. Die Spannung bleibt in dem Roman von der ersten bis zur letzten Seite. Ich habe das Buch praktisch ohne Unterbrechung gelesen. Die Perspektiven wechselten immer gerade dann, wenn man spürte, dass etwas Wichtiges geschehen würde, weswegen man das Buch einfach nicht beiseite legen kann. Nicht nur die tolle Gestaltung des Umschlags, sondern auch die Handlung und das packende Finale machen Das Nebelhaus zu einem ganz besonderen Kriminalroman. Bewertung Das Nebelhaus hat mich total überzeugt. Der Kriminalroman besticht mit einer durchdachten, logischen Handlung, tollen Verknüpfungen zwischen den Erzählsträngen und einer packenden Atmosphäre. Ich bin froh, dass Eric Berg seinem langgehegten Wunsch nachgegeben hat und hoffe auf viele weitere Krimis dieser Art.

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Sprachlich virtuos!

Von: Kate

06.02.2016

Dies ist ein Krimi, bevor die erste Seite gelesen ist: Hinter dem Pseudonym, das verschweigt der Klappentext, verbirgt sich ein vielgelesener Autor von historischen Romanen. Da uns diese hier nicht interessieren, nehmen wir ihn beim Wort: Eric Berg also, ihn werden sich Krimiliebhaber merken müssen. Bergs erster Versuch im Krimigenre beginnt als triviale Fabel und endet als rasanter Thriller. Auf der zauberhaften Ostseeinsel Hiddensee treffen beim erfolgreichen Architekten Philipp Lothringer, der sich inmitten in die Dünen einen Glaspalast für Frau und Kind gebaut hat, drei Jugendfreunde ein, allesamt irgendwie verkrachte und problematische Naturen, die übers Internet nach 15 Jahren wieder zueinander gefunden haben. Das Treffen endet grauenhaft und wird als „Blutnacht von Hiddensee“ in die Analen eingehen. Zwei Jahre später, pünktlich zum Gedenktag, soll eine Journalistin, passionierte Mutter eines erwachsenen Sohnes, aber wenig passioniert für einen undankbaren Brotberuf, den Fall wieder aufrollen. Widerwillig nimmt sie die Recherchen auf. Unwissend – und am Anfang auch eher desinteressiert wie die Ich-Erzählerin, nähert sich der Leser der verborgenen Geschichte, und nach und nach tun sich die Abgründe menschlicher Existenzen auf. Genau dieses ist es, was Berg auszeichnet: Er vermag auf eine Weise zu erzählen, dass sich Seite für Seite jenes Grauen entfaltet, das man als „Furcht vor etwas Unheimlichen, Drohenden“ bezeichnet hat, und das letztlich nichts anders ist als die Nachtseite der menschlichen Natur. In unterschiedlichen Graden ist das Böse auf der kleinen Insel vorhanden. Es ist eine scheinbare Harmonie, in der die dort beheimateten Menschen miteinander leben. Und so bedarf es nur besonderer katalysierender Konstellationen, etwa eines tragischen Zufalls oder einer psychischen Extremsituationen und das Böse entlädt sich in furchtbaren Dimensionen. In diesem Fall ist es die Liebe. Sie ist die eigentliche, gut versteckte, aber unerbittliche Regisseurin des Geschehens, und sie tritt in ganz unterschiedlichen Masken auf, manchmal kaum erkennbar, manchmal schaurig schön. Die Lösung des Kriminalfalls findet sich dort, wo sie am wenigsten vermutet wird, doch letztlich überrascht sie nicht. Aber dieser Effekt allein macht „Das Nebelhaus“ nicht zu einem Leseereignis. Es ist vor allem Bergs sprachliche Virtuosität, die das Geheimnis auch artifiziell in einer sorgsam bedachten sprachlichen Konstruktion verbirgt und offenlegt: Kontexte werden symbolisch vermittelt, Redewendungen sprengen die Oberflächen auf und geben Verborgenes preis. Eric Berg. Ein Name, den sich Krimifreunde merken müssen.

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Das Nebelhaus von Erik Berg blanvalet Verlag Taschenbuch 9,99€ 416 Seiten Inhalt: "Was geschah in der »Blutnacht von Hiddensee«? Seit Jahren haben die Studienfreunde Timo, Philipp, Yasmin und Leonie sich aus den Augen verloren. Als sie sich im Internet wiederbegegnen, verabreden sie sich für ein Wiedersehen auf Hiddensee. Doch das Treffen endet in einem grauenvollen Verbrechen: In einer stürmischen Septembernacht werden drei Menschen erschossen, eine Frau wird schwer verletzt und fällt ins Koma. Zwei Jahre nach dem Massaker beginnt die Journalistin Doro Kagel, den Fall neu aufzurollen. Nach und nach kommt sie den tatsächlichen Geschehnissen jener Nacht auf die Spur und bald keimt in ihr ein schrecklicher Verdacht auf …" Meine Meinung: Durch die Recherche der Journalistin Doro Kagel wird der Leser zur Blutnacht von Hiddensee geführt. Da diese sich jährt möchte die Zeitung einen ausführlichen Report darüber bringen. 3 Tote und eine Frau liegt im Koma, so die Bilanz. Die Polizei ermittelt erfolglos. Doro besucht schließlich die scheinbare Mörderin- die im Koma liegt. Sie gerät immer tiefer in die Fronten zwischen Hass, Liebe, Freundschaft und Vergebung hinein. In Ich-Form wird die Ermittlung von Doro sehr nüchtern und doch detailgetreu beschrieben. Es wird auf blutige Szenen verzichtet und doch eine so fesselnde Spannung aufgebaut, dass der Leser dieses Buch quasi in einem Zug durchlesen muss. Stetige Wendungen machen das Buch und dessen Handlung undurchschaubar und unheimlich interessant 5 von 5 Herzen <3 <3 <3 <3 <3

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