Leserstimmen zu
Die Totentänzerin

Max Bentow

Ein Fall für Nils Trojan (3)

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Meinung Nach dem ersten und dem zweiten Band MUSSTE ich einfach Band 3 lesen ! Zu Anfang befinden wir uns Bentow-Typisch in einem Prolog, der uns in ein kleines Liebesabenteuer und einen Mord hineinführt. Was es damit auf sich hat, erfährt der Leser erst sehr weit hinten im Buch - absoluter Pluspunkt, für diese kleine Verwirrung und den "Ach was"-Moment! In diesem Band wird Nils Trojan sein Platz als Protagonist streitig gemacht. Sein Chef, Hilmar Landsberg, und dessen Frau Theresa nehmen in dieser Geschichte sehr viel Platz ein. Nicht zuletzt ist dies der Tatsache geschuldet, dass Theresa Landsberg einer ganzen Reihe von Morden verdächtigt wird. Viel mehr kann und will ich dann auch eigentlich nicht mehr dazu sagen, da ich sonst zu viel verraten und die Spannung nehmen würde. Max Bentow hat es wieder geschafft mich absolut zu begeistern! Sein Schreibstil ist Trojan-Reihe-Typisch flüssig und schnell zu lesen (und man will hier definitiv weiterkommen!) und auch mit der Spannung wurde absolut nicht gespart. Dieser Band ist noch viel verwirrender als seine Vorgänger. Hatte ich bei "Der Federmann" und "Die Puppenmacherin" schon Probleme den Täter mittendrin zu identifizieren, wird es hier wirklich unmöglich. Während des Lesens hatte ich sofort einen Verdacht und dachte noch 'Mensch Bentow...das war aber nix!' - doch weit gefehlt! In dieser Geschichte ist nichts so wie es scheint ! Endlich kommen auch Jana und Nils voran ♥ Ich musste so lange warten und endlich ist es "perfekt". Zwar haben sie so ihre Schwierigkeiten, aber so ist das in der Liebe eben manchmal ;-) Ein kleiner Kritikpunkt sind mal wieder die zu genauen Straßennamen beziehungsweise Wegbeschreibungen. Irgendwann kenne ich mich in Berlin aus, ohne jemals dort gewesen zu sein :-D Da das Buch aber der absolute Oberhammer war, sehe ich darüber mal hinweg ^^ Wie auch in den Vorgängerbänden wurden die Tatorte und Leichen wieder sehr genau beschrieben, so dass sofort ein Bild vor Augen erscheint. Bei Max Bentow habe ich schon fast das Gefühl, dass ich mit dabei stehe! Fazit Ich liebe die Bücher um Nils Trojan - mehr kann ich eigentlich gar nicht dazu sagen. Ich empfehle wirklich jedem, schleunigst mit dieser Reihe zu beginnen, wenn ihr es noch nicht getan habt!

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Jeder kennt Max Bentow als Spiegelbestsellerautoren, geboren und aufgewachsen in Berlin. Bentow hat erst ein Schauspielstudium absolviert, zahlreiche Preise und Stipendien erhalten – dann kam das Schreiben. Vier Bücher sind bereits veröffentlicht. Es handelt sich hier um seine Serie um den Kommissar Nils Trojan. Und auch die Serie spielt in Berlin, an Orten, in denen sich Bentow auskennt, weil es ihm wichtig ist, zu wissen, worüber er schreibt, sodass es seine Plastizität niemals verliert. Das ist wichtig bei einer Geschichte. Bentow weiß also wie man einen guten Thriller schreibt. maxbentowdietotentänzerin# Die Reihe ist so aufgebaut, dass man getrost jedes Buch lesen könne, natürlich gibt es eine Reihenfolge, doch die bedingt nicht das Nacheinanderlesen eines jeden Buches. Um die Figur Nils Trojan allerdings in all seinen Facetten kennenzulernen, ist das Lesen beginnend mit dem ersten Teil „Der Federmann“ schon wichtig, dicht gefolgt von „Die Puppernmacherin“ und „Die Totentänzerin“. Um letzteres dreht sich auch diese Rezension. Ein vierter Band ist auch bereits erschienen – „Das Hexenmädchen“ – der fünfte Band soll diesen Sommer (2015) noch kommen. In „Die Totentänzerin“ geht es um einen Mörder, der Liebespaare in ihren Schlafzimmern ermordet. Die Paare haben entweder gerade Sex als es passiert oder aber der Mörder fesselt sie so, dass es den Anschein hat. Der Mann wird erschlagen mit einem Hammer und im toten Zustand noch an die Frau gebunden, die sich vor Angst meist nicht rühren kann und der noch zusätzlich die Pulsadern aufgeschlitzt werden, sodass sie langsam verblutet. Alles mit dem Ziel – die Frau soll keine Lust bei ihrem Spiel haben, sie soll leiden, weil selbst der Mörder nie Lust hatte zeigen können, sie nicht mehr kennt. Das Buch ist eine perfide Konstruktion über das Handeln eines völlig verunsicherten Menschen. Theresa Landsberg, die Frau des Kommissaritatsleiters wird beschuldigt, die Mörderin der Paare zu sein. Man kommt nicht umhin, sie in Verdacht zu ziehen, da ihre Anwesenheit bei allen Paaren sehr präsent war und ist. Nur warum? Das ist die große Frage. Ihr Mann, Leiter der Mordkommission und des Falls, muss sich aus seinem Job vorläufig zurückziehen, wenn auch wiederwillig und erst als er selbst erkennt, dass es keinen anderen Weg gibt. Nils Trojan, sein engster Vertrauter, wird schwankt zwischen Unsicherheit über die Unschuld der Frau seines Chefs und zwischen dem eigenen Gefühl, dem Mörder trotzdem dicht auf der Färte zu sein. Nur wer ist es? Ist es wirklich Theresa Landsberg? Es ist ein typischer Thriller, nichts herausragendes und dass es einen Liebespaarmörder gibt, ist auch nichts Neues. Es muss aber auch nicht immer etwas Neues sein, nur damit es gut ist. Manchmal sind die Besonderheiten die Figuren selbst, es sind ihre Charaktere. Sie handeln, wie sie handeln. Nur warum? Die Spannung hält in diesem Thriller einzig und allein die Frage nach dem Wie und warum über das Handeln von Theresa Landsberg. Sie ist die tragischste Figur im ganzen Thriller. Über Nils Trojan erfahren wir etwas mehr. Seine Zuneigung gegenüber Jana Michels, seiner Therapeutin, bei der er sich wegen seiner Angstzustände in Behandlung befindet, nimmt Formen an, sodass er es auch als etwas „Ernstes“ betrachtet. Bei Jana ist es ebenso, auch wenn sie sich schwer damit tut, doch sie hilft Nils wo sie kann, so auch in diesem Fall. Mit ihrem Spürsinn über die Hintergründe menschlichen Handelns, bringt sie Nils auf die richtige Spur. Jana als Figur ist ebenso facettenreich wie jede andere in der Bentow-Reihe. Ein weiterer Pluspunkt ist noch: Nils Trojan ist kein Ermittler, der kurz vor dem aus ist, er ist kein völlig Kaputter, der sich in Alkohol ertrinkt und vor lauter privaten Problemen alles andere vergisst. Er ist ein guter Ermittler, der auch Probleme hat, sein Beruf im Blick hält und sich zu helfen weiß. Betrachtet man zum Schluss noch Bentows lockeren, klaren und leichten Schreibstil, kommt man zu dem Schluss einen guten, unterhaltsamen Thriller vor sich zu haben. Betrachtet man es genauer, liegt es lediglich an den Figuren, die so menschlich und unbeschreiblich tiefgründig sind, dass man eben jenen Eindruck gewinnt.

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Vielleicht nicht ganz so spannend, wie "Der Federmann" oder "Die Puppenmacherin", aber bei weitem verwirrender. Die Jagd nach dem Mörder, der hier sein grausames Spiel treibt, konnte ich bis zum Ende nicht durchschauen. Max Bentow lenkt mit vielen Nebenschauplätzen und Ereignissen geschickt den Verdacht von Kapitel zu Kapitel auf einen anderen Protagonisten. Ich habe meine Vermutung, wer es denn jetzt war, öfter verworfen, als ich "Es war Homer, im Atomkraftwerk mit dem Donut" bei Simpsons-Cluedo hätte sagen können. Dies geschieht aber nicht völlig unglaubwürdig, sondern nachvollziehbar. Und wie es der Zufall so will, passt Nils Trojan genau in das Beuteschema des Mörders.. Fazit Ich liebe es, wenn ich erst am Schluss durchsteige und erfahre, wer der wahre Täter ist. Die Fälle um Nils Trojan konnten sich hier grade deshalb ein weiteres Mal steigern. Diesmal bestimmt nicht die Jagd nach dem Täter das Geschehen, sondern die Frage, "wer ist der Täter??"

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Die Zutaten für einen Psychothriller sind ja inzwischen eigentlich jedem bekannt: Man braucht einen abartigen Serienmörder, ein paar Kommissare mit düsterer Vergangenheit und einem gewissen Charme, eine geistig verwirrte Frau damit die Brust-Qute erfüllt wird und verrühre dies so lange bis eine Handlung entsteht. Dazu nimmt man ein paar Liter Blut und einige kranke Ideen und zack. Der nächste Thriller dieser Art wurde geboren. Spannend, leicht zu lesen und höchstens als Ablenkung geeignet. Die handelnden Personen bleiben auf dem Papier und schleichen sich nicht ins Herz, nicht mal mit den Opfern litt ich wirklich mit.... Also mehr so lala. Kann man lesen, muss man aber überhaupt nicht!

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„Die Totentänzerin“ ist der dritte Psychothriller der Reihe um Ermittler Nils Trojan. Wie gewohnt startet das Buch mit einem spannenden Prolog, der neugierig auf mehr macht. Aber auch danach geht es rasant weiter. Die Perspektive wird öfters gewechselt und sorgt damit für Abwechslung und Spannung. Egal aus wessen Sicht Autor Max Bentow schreibt, es ist immer glaubhaft. Die Geschichte weiß mit kreativen Ideen zu überzeugen, die ich so bisher aus keinem anderen Thriller kannte. Nils Trojan ist mir als Protagonist der Reihe auch weiterhin symphytisch. Seine Handlungen sind logisch, nachvollziehbar und immer darauf bedacht das Richtige zu tun. Das Ende war für mich nicht vorhersehbar, sondern überraschend, aber dennoch logisch. Gerade das Rätseln werder Täter sein könnte, macht für mich einen guten Thriller aus. Mir hat das Buch durchweg gefallen, nur am Ende hätte ich mir auf einige Fragen mehr Antworten gewünscht. Ich hoffe, dass diese in dem Folgeband geklärt werden. Fazit: „Die Totentänzerin“ ist einer spannender Thriller mit neuen Ideen, der seinen Leser zu fesseln weiß. Einziger Abzug gibt es für zu viele ungeklärte Fragen am Ende.

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richtig gut

Von: CogitoLeider

13.06.2015

Ich habe es geahnt – und die Bestätigung freut mich richtig! War ich bei ‚Der Federmann’ noch ein wenig angeödet wegen der Durchschnittlichkeit, hatte ich Hoffnung auf Besserung, nachdem ich ‚Die Puppenmacherin’ gehört hatte. Und ja, ‚Die Totentänzerin’ hat endlich genau das, was ich an einem Thriller liebe. Natürlich ist die Geschichte sehr spannend, vor allem auch, weil ich als Hörer ständig auf der falschen Spur war, richtig toll! Vielleicht kommt man schneller auf die Lösung, aber mich hat sie einigermaßen überrascht, auch und ganz besonders wegen Axel Milberg, der endlich genau den Ton (die Töne) gefunden hat, um mein Kopfkino anzuwerfen und mich in den Bann der Geschichte zu ziehen. Die unterschiedlichen Stimmen, das Feingefühl für die Situationen, all das hat mich restlos begeistert und mir ein spannendes Hörvergnügen beschert. Und eins, das keine Wünsche an den Sprecher offen lässt. Inhaltlich fand ich es gut, dass Max Bentow auf ‚widerliche’ Einzelheiten aus dem Leben des Täters verzichtet und mit mehr psychologischem Fingerspitzengefühl arbeitet, also weniger auf Ekel setzt und mehr auf die Tiefe eingeht. Auch gefällt mir das ‚Ermittlerduo’ immer besser und ja, ich will wissen, wie es mit denen weitergeht, zumal die Geschichte mit dem Bruder einen schönen weiteren Erzählstrang verspricht. So bin ich wirklich froh, die ersten beiden Teile gehört zu haben, um in den vollen Genuss des dritten zu kommen. Denn der hat ‚Skandinavien-Niveau’ und Suchtpotential. Manchmal muss sich eine Serie entwickeln. Fazit? Ein richtig, richtig guter Thriller, der in Axel Milberg einen richtig, richtig guten Sprecher hat.

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Endlich wieder ein neuer Roman rund um Nils Trojan. Nils Trojan ist 2ter Chef in der Berliner Mordkommission. Und mal kein völlig kaputter Ermittler, der nur noch mit Alkohol über die Runden kommt. Er hat zwar auch so seine Problemchen aber diesen stellt er sich schon seit dem ersten Band der Reihe. Er ist mir im Gegensatz zu anderen klischeehaften Ermittlern, mit der sympathischste. In diesem Band spielt sein Privatleben, neben dem Fall, aber keine große Rolle. Es geht diesmal um das Privatleben seines Chef´s oder besser gesagt um das seiner Frau. Und dieser Teil hat die Spannung am Laufen gehalten. Umso mehr darüber in dem Buch ans Licht kommt, umso mehr wechselt man zwischen seinen Vermutungen wer der Täter ist. Erst auf den letzten Seiten kann man schon erraten wer der Täter ist. Der Schreibstil ist schlicht gehalten, wie bei den meisten Thrillern aber gerade dadurch lässt er sich auch so schnell weglesen. Klasse fand ich auch die kurzen Kapitel. Dadurch das man in jedem Kapitel etwas Neues erfährt und das immer aus der Sicht eines anderen Charakters, gab es keinen Punkt wo es langweilig wurde.

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Auch dieses Buch stammt aus der Aktion "Dassi sucht ein wirklich böses Buch". Ich nehme gleich vorweg, das Buch ist gut, aber wirklich gegruselt oder gefürchtet habe ich mich dann auch wieder nicht. Liest man das Buch als Krimi oder Thriller, dann sollte man wirklich nicht enttäuscht werden. Es gibt einige üble Morde, man kann so richtig schön mitfiebern und wird immer wieder hin und her gerissen. Steht man nun auf der Seite von Theresa Landsberg und glaubt an ihre Unschuld oder spricht doch zu viel gegen sie? Manchmal scheint alles dann doch zu gut zu passen. Will jemand Frau Landsberg absichtlich zur Verdächtigen machen? Auch wenn man das Buch gut einzeln lesen kann, ist es wieder ein klassischer Fall von "Schade, dass ich vorher nicht wusste, dass es das 3. Buch aus einer Serie ist". Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich natürlich eher bei Band 1 angefangen. Aber vielleicht hole ich das demnächst noch nach. Dann ich finde, Max Bentow schreibt schon sehr spannend. Dann nehme ich das Buch einfach als Krimi an und erwarte keinen Psychothriller und damit ist es dann bestimmt auch gut.

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