Leserstimmen zu
Die Totentänzerin

Max Bentow

Ein Fall für Nils Trojan (3)

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Das Buch ist extrem spannend geschrieben. Bis zum Ende hin, war ich nicht sicher, wer hier der Mörder ist und es gab keinen Gärtner :-) Nils Trojan zwischen dem Glücksgefühl frisch verliebt zu sein und der Unsicherheit ob man seinem Chef trauen kann und wie weit der in den Fall der ermordeten Paare eine Rolle spielt.

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Nils Trojan bietet sich ein bizarres Bild als er zu einem Tatort in Berlin gerufen wird. Eine Frau und ein Mann liegen nackt im Bett, im Tode durch eine Umarmung vereint. Die Tat weist sehr brutale Züge auf. Noch während Trojan und sein Team auf Hochtouren ermitteln, geschieht der nächste Doppelmord. Und die Indizien verdichten sich, dass Theresa Landsberg, die Frau seines Chefs, in engem Zusammenhang mit den Morden steht. Nach einem ziemlich schockierenden wie rätselhaften Prolog wechselt Max Bentow zur eigentlichen Story und somit schnell zum ersten Doppelmord. Der Anblick, welcher sich den Ermittlern bietet, ist äußerst grauenhaft und schnell gerät Theresa Landsberg in den Fokus der Ermittlungen. Allerdings zuerst nur bei Nils Trojan und seinem Chef. Hilmar Landsberg versucht anfangs alles, die belastenden Indizien zu ignorieren und bittet Nils, ohne die Kenntnis des restlichen Teams, nach Beweisen für die Unschuld seiner Frau zu suchen. Doch schon bald lassen sich die eindeutigen Hinweise nicht mehr verheimlichen. Äußerst verwirrend und hochspannend beginnt Max Bentow seinen Thriller und dem Autor gelingt es mühelos, die Spannung bis zum Schluss auf sehr hohem Niveau zu halten. Verwirrend ist der Thriller aus dem Grund, da alle Hinweise auf Theresa Landsberg als Täterin hinweisen. Es scheint wirklich alles perfekt zu passen, aber sollte der Autor wirklich fast von Anfang an seinen Lesern schon den Täter bzw. die Täterin präsentieren? Man mag es eigentlich nicht glauben. Verwirrend zum Zweiten ist, dass Max Bentow oft ein Kapitel beginnt, bei dem man gar nicht so genau weiß, von wem dieses nun handelt. Hier ist neben der ansonsten sowieso sehr mysteriösen Geschichte, ein ständiges Rätselraten gegeben. Hinzu kommen die äußerst ausgefeilten Charaktere. Gerade Theresa Landsberg wird in ihrer Verwirrung, ihren Blackouts, ihrer Unsicherheit perfekt vom Autor beschrieben. Und auch die Verzweiflung von Hilmar Landsberg, der zwar genau weiß, dass seine Frau sehr labil ist und psychische Probleme hat, mag absolut nicht glauben, dass Theresa irgendetwas mit den Morden zu tun hat. Aber die Indizien werden immer erdrückender. Die Story wirft in ihrem Verlauf sehr viele Fragen auf, bleibt bis zum Schluss sehr mysteriös und ist von Max Bentow äußerst packend und fesselnd umgesetzt. Bis zum Schluss wirkt die vielschichtige Story sehr gut durchdacht und am Ende bleiben bei dem schlüssig umgesetzten Psychothriller keine Fragen mehr offen. Fazit: Nils Trojan zum Dritten … wieder eine hochspannende, sehr komplexe, undurchsichtige Story mit einem sympathischen Ermittler.

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Liebe Lesefreunde, . stellt euch vor, ihr habt es euch mit eurem bzw. eurer Liebsten so richtig muckelig gemacht und ihr wollt einen schönen Abend verbringen. Als es gerade interessant wird, findet euer Spaß ein jähes Ende…..Ein Hammer saust herab…. der Mann ist tot…..begräbt die Frau, die sich nicht aus dieser Lage befreien kann….. Und weil der Täter ein besonderer Perversling ist, schnürt er euch mit einer Wäscheleine zu einem richtig netten Liebespaket zusammen…..für immer vereint. . Gruselig, oder? Da fragt man sich doch gleich: Wer tut so etwas und vor allem warum? Ist es einfach nur die Lust am Morden und die Intention, seinen Taten einen individuellen Stempel aufzudrücken? Oder stecken persönliche Gründe dahinter? Hat da jemand noch mit den Paaren eine Rechnung offen? Ich war sehr gespannt, wie sich diese kniffelige Serie an Doppelmorden auflösen würde. . Der Vorspann hatte es – wie es ja meist der Fall ist – heftig in sich. Meine Thriller-Sirenen gingen an und ich lauschte der gesamten Geschichte mit höchster Aufmerksamkeit. Nichts wollte ich bei der Ermittlungsarbeit verpassen, nicht ein wichtiges Detail versäumen. Denn allein die Vorstellung daran, wie sich die betroffenen Paare gefühlt haben müssen – vor allem die Frauen nach der Tat – machte mich rasend. Stundenlang unter einem Toten liegen zu müssen, ohne mich befreien zu können, um dann schließlich auch selbst zu sterben….abartig und widerlich! . Die Spannung, die ich schon im Prolog spürte, hielt sich durch den ganzen Thriller. Sie ist nicht konstant hoch, aber fast immer greifbar…schon allein wegen der vielen Ungereimtheiten, die über mich hereinbrachen. . So leicht machte es der Autor Nils Trojan und dessen Chef Hilmar Landsberg in ihrem dritten Fall aber nicht. Denn die psychisch angeschlagene Frau des Polizei-Chefs rückt immer wieder und immer stärker ins Visier und gilt schließlich als Verdächtige. Was das für Landsberg bedeutet, kann man sich vorstellen. Er ist von der Unschuld seiner Frau überzeugt – natürlich! – und sie selbst hält sich nicht für schuldig, kann sich aber zu den Mordzeiten an nichts erinnern….totaler Filmriss, na super! . Die emotionale Schieflage wird immer gravierender und ich litt mit der kranken Frau, konnte mir nicht vorstellen, dass sie die Täterin sein sollte. Lag ich damit richtig, oder war ich Max Bentow nur auf einen wohlgeformten Holzweg gefolgt? . Oder waren die anderen Charaktere, die nach und nach ins Spiel kamen, der Leim, auf den ich dem Autor gehen sollte? Immer wieder griffen Personen in die Handlung ein, die mir äußerst suspekt waren, Hatten sie wirklich Dreck am Stecken, oder gerieten sie nur durch eine unglückliche Verkettung von Zufällen ins Visier? Oder wollten sie sich gar nur interessant machen und hatten mit den Mordfällen eigentlich gar nichts zu tun? . Apropos Charaktere: „Die Totentänzerin“ ist der dritte Trojan-Fall. Die beiden ersten (Hör-)Bücher „Der Federmann“ und „Die Puppenmacherin“ kenne ich (noch) nicht. Dennoch hatte ich während des gesamten Audiobooks nicht das Gefühl, dass mir irgendwelche Informationen fehlen. Der Autor setzt den Neueinsteiger kurz und knapp ins Bild, was die Vergangenheit der Polizisten betrifft. Somit gibt es für die Kenner dieses Ermittler-Teams und ihre beiden gelösten Fälle keine Längen. Das rechte Maß wurde also gefunden. . Max Bentow spielt in diesem Psychothriller perfekt mit dem Gedankenkarussell des Lesers, welchem der Sprecher durch seine tolle sprecherische Leistung noch zu zusätzlichem Tempo verhilft. Axel Milberg taucht während des Lesens völlig in die Geschichte ein, es klingt so, als wäre er überall mit dabei und erlebt als passiver Teilnehmer alle Geschehnisse. Er hauchte dadurch dem verworrenen, spannenden Fall eine noch größere Tiefe ein und fesselte mich an meinen MP3-Player….nein, keine Angst, eine Wäscheleine brauchte er nicht dazu. Ich lauschte ganz, ganz freiwillig und rauschte durch dieses Audiobook! . Danke, Max Bentow, für diesen tollen Psychothriller! Danke, Axel Milberg, für die wahnsinnig gute Sprecher-Leistung! . Infos zum Hörbuch: „Die Totentänzerin“ von Max Bentow ist der dritte Fall für Nils Trojan und wird von Axel Milberg gelesen. Das Audiobook ist unter der ISBN-Nr. 978-3-8445-1299-1 im September 2013 bei „der Hörverlag“ erschienen. Die Laufzeit beträgt 9 Std. 12 min. . Inhalt: Als Nils Trojan am Schauplatz eines Mordes eintrifft, wird er mit einem Schrecken ungekannten Ausmaßes konfrontiert: Ein Liebespaar liegt grausam hingerichtet auf dem Bett, in einer grotesken Umarmung im Tod vereint. Bei ersten Recherchen stößt Trojan auf eine Spur zur Frau seines Chefs. Kann es ein, dass sie im Wahn zu Dingen fähig ist, an die sie sich später nicht mehr erinnert? Doch Trojan hat keine Zeit für Spekulationen, denn ein weiteres Paar wird ermordet, und es wird nicht das letzte sein … Quelle: RandomHouse . Der Sprecher: Axel Milberg war bis 1998 Mitglied des Ensembles der Münchner Kammerspiele und arbeitete mit Regisseuren wie Peter Zadek, Thomas Langhoff oder Dieter Dorn. Mitte der 90er Jahre wandte sich der wandelbare Schauspieler verstärkt Film und Fernsehen zu. Seither war er in zahlreichen erfolgreichen Produktionen zu sehen, z. B. in “Nach fünf im Urwald” (1995), “Jahrestage” (2000), “The International” (2009), “Ludwig II.” oder “Hannah Arendt” (2012). 2013 spielte er in den Verfilmungen der Romane “Feuchtgebiete” von Charlotte Roche und “Rubinrot” von Kerstin Gier. Seit 2003 ist Axel Milberg außerdem in seiner Heimatstadt Kiel als “Tatort”-Kommissar Klaus Borowski auf Verbrecherjagd. Quelle: Randomhouse

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