Leserstimmen zu
30 Tage und ein ganzes Leben

Ashley Ream

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Zum Cover: Hier gibt es nicht viel zu sagen, es gefällt mir sehr gut, ich finde es richtig hübsch und auch die Aufmachung, wenn man es aufklappt ist sehr schön. Die Blumen ziehen sich durch das gesamte Buch. Ich glaube es soll ein bisschen die Protagonistin darstellen die von einer Klippe springen möchte. Zum Inhalt: Clementine ist eine recht erfolgreiche Malerin. Doch leider leidet sie unter schweren Depressionen und muss Medikamente nehmen. Ihr Mutter hat sich und ihre Schwester umgebracht als Clementine in der Schule war. Der Vater hat sie schon Jahre zuvor verlassen. Nun beschließ Clementine das es auch für sie an der Zeit ist zu gehen. Sie setzt ihre Medikamete ab indem sie sie in die Toilette spült und daraus mehr oder weniger ein Spiel macht. Sie plant eine Reise nach Maxio, Tijuan um genau zu sein, um sich dort illegal Beteubungsmittel für Tiere zu besorgen, diese sind aber nicht für ihren treuen Kater, nein für den hat sie eine neue Familie gefunden. Clementine möchte sich damit umbringen, denn die Medikamente sind ab einer bestimmten Dosis für den Menschen tödlich. Und das möchte sie in genau 30 Tagen tuen. Bis dahin möchte sie ihr Leben leben, ohne Verpflichtungen und so wie sie es möchte. Sie feuert ihre Assistentin Jenny und macht sich auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater, den sie in Kansas City findet. Dieser gesteht ihr ein Geheimnis mir dem Clementine nicht gerechnet hätte und das alle ihre bisherigen Pläne ins Wanken bringt. Was genau das für ein Geheimnis ist und ob Clementine sich am Ende das Leben nimmt müsst ihr selbst herausfinden. Meine Meinung: Ein sehr humorvoller Roman, den ich gerne gelesen habe. Mir gefällt der Charakter der Protagonistin unheimlich gut und auch ihre Entwicklung in der Geschichte. Das Buch lässt sich sehr leicht und flüssig lesen. Mein Fazit: Eine super Lektüre für zwischendurch. Mit Herz und Gefühl und viel Humor.

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Diese Buch hat mich wirklich Überrascht. Es hat mich Clementine sehr nach gebracht und ich konnte mit ihr Lachen aber auch mit ihr Weinen. Diese Buch ist sehr ungewöhnlich und es gab Stellen wo ich dachte ich breche das Buch lieber ab, habe das dann aber doch nicht getan. Zum Glück muss ich sagen. Clementine ist keine typische Protagonistin. Sie ist depressiv und das schon seit sehr vielen Jahren. Vielleicht war es genau das was Clementine noch interessanter machte, so wirkte sie zumindest dann immer mehr auf mich. Es ist aber schwer sich in sie hineinzuversetzen. Da war ich sicher auch nicht die einzige die dabei Probleme hatte. Nicht jeder hatte schon den Punkt erreicht wo man das Leben nicht mehr Leben möchte und alles beenden möchte. Wer diesen Punkt aber schon hatte wird auch Clementine ein wenig verstehen können. Den Schreibstil der Autorin kann ich auch ein bisschen Loben. Ein paar Stellen waren mir persönlich zwar ein wenig zu trocken und nicht gut beschrieben aber man konnte das Buch sehr gut verfolgen und Lesen. Wenn sie nicht gerade abgehackt geschrieben hat dann war es wieder Flüssig. Das Ende vom Buch werden aber viele sicher nicht verstehen oder falsch finden. Das Cover gefallen mir auf Anhieb die Farben. Diese Rot passt perfekt zu der Hellen Farbe. Auch sonst finde ich das Cover wirklich schön, das es nur Umrandungen sind und nicht noch alles ausgeschmückt ist. Von mir bekommt das Buch auch leider nur 3 Eulen.

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Auf dieses Buch wurde ich durch eine Leseprobe aufmerksam: der Schreibstil hat mir sofort gefallen … schnörkellos, lebendig, absolut witzig. Clementine mochte ich von Anfang an, obwohl (oder weil) sie sich keinerlei Mühe gibt, sympathisch zu wirken. Natürlich hängt das mit ihrem Entschluss zusammen, dass sie ihrem Leben ein detailliert geplantes Ende setzen will. Sie sieht es jedenfalls nicht mehr ein, sich zu verbiegen und irgendwelche Dinge zu tun, nur um es anderen Menschen recht zu machen oder um ihnen zu gefallen. Die Kapitel markieren ihren persönlichen 30 Tage – Countdown und bereits am ersten Tag wirft Clementine ihre sämtlichen Medikamente in die Toilette … “Irgendwo in der Bucht würde ein Schwarm Fische jetzt eine Überdosis Neuroleptika abbekommen. Unter keinen Umständen sollten sie dann schwere Maschinen bedienen.” Seite 20 Diese trockene Art von Humor finde ich einfach genial und im weiteren Verlauf der Story erinnerte mich Clementine immer mehr an “Max” aus der TV-Serie “2 Broke Girls”. Wer sie kennt, kann sich gut vorstellen, wie es hier zur Sache geht. Absurd-komische Szenen, in denen Clementine rotzfrech, ruppig, am Rande der Legalität und ohne Sorgen um ihren guten Ruf durch die Gegend zieht. Andererseits kommt aber auch ihre weiche Seite gut zur Geltung, die sie am liebsten ausblenden möchte, um nicht verletzt zu werden. Ihre Krankheit wird recht authentisch dargestellt, denn vieles aus Clementines Gedankenwelt kenne ich auch aus Gesprächen mit einer real betroffenen Person. Anfangs überwiegt bei Clementine noch das Verhalten, das man auch sehr treffend als egoistisch beschreiben könnte, doch die Story dreht sich zunehmend in eine andere Richtung. Ohne zu viel verraten zu wollen: es wird emotionaler und auch ein bisschen spannend. Doch dann rückt der Schluss des Buches immer näher und so vieles ist noch offen – und bleibt es leider auch. Da ich überhaupt kein Freund offener Enden bin, hat mir das im Nachhinein etwas die Freude am Buch genommen. Aber andererseits macht es das Gelesene ja auch nicht schlechter und das Buch hat mich bestens unterhalten. Der Anhang beinhaltet einen 30 Tage – Kalender zum Ausschneiden, der mit dem Motto “Aufleben statt Aufgeben” dazu aufrufen will, dass man sein Leben bewusster genießen sollte und auch einmal Wege abseits des Gewohnten gehen muss, um zu persönlichem Glück zu finden! Eine schöne Idee, die gut zum Buch passt. Fazit: Viele Lacher, ein bisschen Spannung, eine ungewöhnliche Protagonistin, aber ein zu offenes Ende – mir hat´s trotzdem gefallen! 4,5 Sterne

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Zum Buch: Diese Klappbroschüre zeigt eine, in der Form von Silhouetten abgebildete Frau und eine Katze vor einem Abgrund stehend, umgeben von Blumenranken. Als Leser erkennt man sofort, dass sich diese Frau hinabstürzen möchte und es sich in dieser Geschichte um das Thema Suizid handeln wird. Sehr gut gefallen hat mir auch die Innengestaltung des Buches. Im Inneren der Klappbroschüre gibt sich das Cover ähnlich wieder und es zeigen sich einige Zitate des Buches. Durch die sehr kräftige Farbauswahl sticht das Buch optisch schon sehr hervor und lädt ein, es sich näher zu betrachten. Erster Satz: "Ich warf die Teekanne aus dem Fenster." Meine Meinung: "30 Tage und ein ganzes Leben" ist der Debütroman von Ashley Ream und beschäftigt sich mit einem ernsten Thema, dem Suizid, was hier aber mit einer großen Portion Humor geschrieben ist. Die Hauptprotagonistin Clementine beschließt ihrem Leben ein Ende zu bereiten und zwar in genau 30 Tagen. Sie plant ihren Tod bis ins kleinste Detail, doch nicht alles ist planbar und so gibt es kleinere Wendungen bis zum Tag X. Die Geschichte ist in eine Art Countdown von Tag 30 bis zum bevorstehenden geplanten Todestag geschrieben. Es erzählt über Clementines Leben, wie sie ihren Tod organisiert, was sie in ihrer Kindheit erlebt hat, ihre gescheiterte Ehe und aus ihrem Job. Eine Reise durch ihr Leben bis zum bitteren geplanten Ende. Der Schreibstil ist in der Erzählperspektive aus der Sicht von Clementine geschrieben und dies gefiel mir sehr gut. Man erhielt den Eindruck, es von ihr selbst als Freundin erzählt zu bekommen. Sehr humorvoll bringt die Autorin Ashley Ream diese Geschichte an den Leser und ich musste oftmals schmunzeln. Doch war mir Clementine anfangs nicht ganz so sympathisch, was sich im Laufe der Geschichte ein wenig besserte. Zwischendurch empfand ich die Geschichte etwas ausschweifend und langatmig. Es gab einige schöne aber auch unschöne Geschehnisse von denen sie erzählt, doch fand ich diese nicht sehr relevant für diese Geschichte und lenkte ein wenig von der Hauptgeschichte ab. Emotional hat mich die Autorin nicht ganz so gepackt wie erhofft. Es gab zum Ende eine Szene mit Chuckles die mich sehr zu Tränen gerührt hat, aber dies war dann auch die Einzige. Das Ende war mir ab einem gewissen Punkt vorhersehbar, obwohl es dann doch in einem Punkt offen blieb und mich fragend zurück lies. Die Antwort darauf bleibt dem Leser überlassen und ich bin mir da noch nicht ganz einig, wie mein persönlicher Abschluss aussehen mag. Fazit: Mit "30 Tage und ein ganzes Leben" schreibt Ashley Ream ihren Debütroman und erzählt auf humorvolle und teilweise gefühlvolle Weise über einen geplanten Suizid. Gute Unterhaltung für zwischendurch mit ernster Thematik.

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Clementine wird nicht mehr lange unter den Lebenden weilen, denn sie beschließt sich das Leben zu nehmen. Trotz des ernsten Themas lässt sich der Roman sehr leicht lesen und ist stellenweise wirklich witzig. Clementine ist eine sehr eigensinnige Frau um die 40. Sie ist geschieden, kinderlos und eine ziemlich bekannte Künstlerin. Allerdings malt sie ihre besten Bilder unter dem Einfluss von Drogen. Von Konventionen hält sie wenig und nachdem sie beschlossen hat zu sterben, verliert sie auch noch die restlichen Hemmungen. Clementine hat Depressionen. Trotz der vielen Tabletten hat ihre Krankheit sie voll im Griff. Nach ihrem Entschluss sich das Leben zu nehmen, setzt sie alle Medikamente ab und akzeptiert ihr Leiden mit all seinen Folgen. Wie verherrend die sein können, bekommen ihre Freunde, Bekannten und ihr Arbeitgeber sehr bald zu spüren. Bevor sie ins Reich der Toten hinübertritt, gilt es allerdings noch eine To-Do-Liste abzuarbeiten. Ihr eigene Beerdigung organisieren, ihren Vater finden und für ihren verwöhnten und eigensinnigen Kater ein neues Zuhause finden. Während des Lesens wünscht man sich, nur einen Tag tun und machen zu können worauf man Lust hat. Mit Geschirr nach der Nachbarin werfen? Warum nicht! Das Bild einer Konkurrentin zerstören? Na klar! Die Speisekarte des Lieblingsrestaurants rauf und runter essen? Oh jaaaa! Die eigene Familie ist ein sehr trauriges Kapitel in Clementines Lebensgeschichte - denn sie hat keine. Ihre Mutter und Schwester sind beide sehr früh verstorben und ihr Vater hat schon lange vorher das Weite gesucht. Sie war zwar mit Richard verheiratet, doch trotz all der Liebe die er für sie empfand, kam er gegen ihre Krankheit nicht an. Sie hat ein paar wenige Freunde, aber in Clementines Leben scheint alles sehr oberflächlich zu sein - vielleicht auch weil ihre Tabletten jegliche Gefühle in ihr abtöten. Als sie nach dem Absetzen der Medikamente endlich wieder richtig fühlen, riechen und schmecken kann, ist zwar das Leben an sich nicht leichter geworden, doch sie lernt wieder zu genießen. Doch die Autorin lässt die Leser auch an den dunklen Tagen der Protagonistin teilhaben - wenn Clementine nicht aus dem Bett kommt, Bewegungsunfähig ist und sich tagelang nicht duschen kann. Diese Szenen sind wichtig, um dem Leser immer wieder in Erinnerung zu rufen, warum die Künstlerin sterben möchte. Denn bei all den lustigen und coolen Sachen die Clementine veranstaltet, könnte einem glatt diese Tatsache entfallen. Die Story wird in Ich-Form ab Tag 30 "heruntererzählt" und man muss sich tatsächlich bis zum letzten Satz gedulden, um zu erfahren ob Clementine sich wirklich das Leben nimmt. Die Autorin Ashley Ream hat ein paar tolle Charaktere geschaffen. Zum einen natürlich Clementine selbst, eine sehr eigensinnige Künstlerin, die auf der einen Seite ein interessantes Leben führt, auf der anderen Seite von ihren Depressionen niedergedrückt wird. Ihre Assistentin Jenny, die sich ziemlich viel von ihr gefallen lässt und trotz der Kündigung ständig in ihrer Nähe verweilt. Richard ihr Ex-Mann, der sie immer noch liebt, aber gleichzeitig versucht sich ein neues Leben aufzubauen. Wenn da nicht ständig der Störfaktor "Clementine" dazwischen funken würde. Nicht zu vergessen ihr Kater - im Grunde ist er wie sie, nur mit Fell. Außerdem noch ihr Vater, der Frau und Kinder verlassen hat und selbst dann nicht zurückgekommen ist, als Clementine auch noch den Rest ihrer Familie verloren hat. Der Ausgang der Geschichte hat mich nicht wirklich überrascht, aber sehr erfreut. Hier noch ein großer Dank an die Autorin, dass sie mir ein "Happy End à la Hollywood" erspart hat, denn dann wäre die Geschichte total unglaubwürdig - so etwas passte einfach nicht zu der Protagonistin und auch nicht zum Rest der Geschichte. Aber ob Clementine nun weiter leben möchte oder ihren Plan tatsächlich in die Tat umsetzt, werde ich hier natürlich nicht verraten. Nur soviel: Das Ende ist gut so wie es ist und als ich das Buch zugeklappt habe, war ich rundum zufrieden mit diesem sehr gelungenen Schmöker. Als kleines Goodie, gibt es am Ende des Buches einen 30-Tage-Kalender mit tollen Ideen, wie man täglich etwas Gutes für sich oder seine Mitmenschen tun kann. Fazit: Das Buch ist sehr aufwendig gestaltet und auch wenn das farbenfrohe Covermotiv meiner Meinung nach nicht so richtig zum Inhalt passt, ist es ein echter Hingucker. In die Geschichte war ich regelrecht vernarrt, denn Clementine ist ein sehr interessanter Charakter. Stellenweise war die Geschichte sehr spannend, denn es gab ein paar Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Da das Thema Depressionen sehr ernst ist, war hier Fingerspitzengefühl gefragt. Doch die Autorin hat genau den richtigen "Ton" getroffen und man hatte das Gefühl, dass sie entweder aus eigener Erfahrung spricht, oder sich zumindest sehr in die Materie vertieft hat.

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