Leserstimmen zu
Zurück nach Hollyhill

Alexandra Pilz

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Inhalt: Wie weit würdest du gehen, um das Geheimnis deiner Herkunft zu lüften, den Jungen deiner Träume zu bekommen und deine Freundin zu retten? Für die 17-jährige Emily werden diese Fragen plötzlich entscheidend, als sie nach dem Abitur in das geheimnisvolle Dartmoor reist, um das Dorf ihrer verstorbenen Mutter zu finden. Ein Dorf, das auf keiner Karte eingezeichnet ist. Das jedoch genau der Junge kennt, der in Emily von der ersten Sekunde an Gefühle auslöst, die irgendwo zwischen Himmel und Hölle schwanken ... Eine packende Zeitreise, die Spannung und Magie mit den Träumen und Sehnsüchten junger Leserinnen nach der ersten Liebe, Abenteuer und der Suche nach den eigenen Wurzeln verbindet Meine Meinung: Ich war sehr gespannt auf das Buch, da ich Zeitreiseromane einfach sehr gerne lese. Außerdem hatte ich nur Positives über dieses Buch gehört. Eins sei vorweggesagt: Ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist sehr angenehm locker und leicht, jugendlich frisch und irgendwie süß. Der Einstieg ist mir sehr gut gelungen, ich konnte direkt in das Buch eintauchen und war von Anfang an gefangen. Die Geschichte hat mir regelrecht in ihren Banngezogen. Ich musste immer weiterlesen, wollte erfahren wie es weitergeht. Der Zeitreiseaspekt tauchte zwar etwas spät auf, aber der Weg dahin war weder langweilig noch langatmig. Der Autorin ist es gelungen, dieses geheimnisvolle Dorf und seine ungewöhnlichen Einwohner vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen sowie diese mysteriöse Atmosphäre und Stimmung einzufangen. Ich hoffe, dass wir in den folgenden Teilen noch etwas mehr zur Entstehungsgeschichte des Dorfes und seiner Aufgabe erfahren und wie diese Zeitreisen möglich sind. Denn die bisher erfolgte Erklärung war etwas mau und für mich nicht nachvollziehbar. Doch das ist mein einziger kleiner Kritikpunkt, der aber mein Lesevergnügen nicht beeinträchtigt hat. Emily war mir von Anfang an sympathisch. Ich konnte mit ihr fühlen und mich in sie hineinversetzen. Ich bin mir ihr gemeinsam nach Hollyhill gefahren und stand genauso ratlos von diesem skurrilen Dorf und den eigenartigen Einwohnern. Sie ist ein starker Charakter, lässt sich nicht alles bieten, wild entschlossen kämpft sie für ihre Ziele und gerät dadurch in Gefahr. Matt war zu Beginns ehr geheimnisvoll und hat dieses Image auch bis zuletzt nicht ganz abgelegt. er wirkte zuerst sehr schroff und hart, unfreundlich. Doch je näher man ihn kennenlernt, desto mehr blickt man hinter die Fassade und kann ihn verstehen. Diese Fanatsygeschichte hat mir sehr gut gefallen und weist zudem noch viele verschiedene Gesichtspunkte auf. Neben der Familiengeschichte, der Emily auf den Grund geht, spielt auch ein Krimi/Thriller-Faktor eine Rolle, auf den ich aber nicht näher eingehen möchte. Auch eine zarte Liebesgeschichte entwickelt sich, die jedoch dezent im Hintergrund bleibt. Alleine schon die Idee mit dem ganzen Dorf, das durch die Zeit reist finde ich sehr gelungen. Ich bin gespannt auf die nächsten Teile und freue mich auf eine erneute Reise nach Hollyhill. Fazit: Ein toller, leichter und spannender Zeitreiseroman, ein sehr gelungener Reihenauftakt, der mir schöne Lesestunden beschert hat.

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Worum geht es in dem Buch? Emily, 17 Jahre alt, gerade das Abitur in der Tasche und dem Wunsch Chirurgie zu studieren wie ihr Vater, der Arzt gewesen ist. Emily ist bei ihrer Oma, väterlicherseits groß geworden, da ihre Eltern vor 13 Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Doch plötzlich wird Emilys Leben durcheinander gewirbelt, als sie von ihrer Oma einen Brief erhält, den ihre Mutter noch vor ihrer Geburt geschrieben hat. Sie fordert Emily auf, nach England Dartmoor zu reisen und dort ihr Heimatdorf Hollyhill zu suchen! Hollyhill ist auf keiner Karte verzeichnet und das einzige was Emily weiß ist, dass es irgendwo in Dartmoor, mitten im Moor liegen muss. Trotz Protest ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee, macht sie sich auf den Weg um ihre Wurzeln zu finden. Um ihrer Mutter ein Stück näher zu sein! Doch das, was Emily dann findet, hätte sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht ausmalen können. Sie lernt Matt kennen und er bringt sie nach Hollyhill. In ein Dorf, welches durch die Zeit reisen kann und immer wieder gerufen wird um Menschen zu retten! Das Dorf, samt seiner Bewohner verschwindet dann von dem Stückchen Erde, wo es noch vor wenigen Sekunden gestanden hat und taucht woanders, in einer anderen Zeit an einem anderen Ort wieder auf! Plötzlich ist Emily mittendrin. Mitten drin auf einer Reise, um ihre Freundin Fee zu retten vor einem Serienmörder namens Quayle, der es in der Vergangenheit bereits auf ihre Mutter abgesehen hatte. Kann Emily in ihre Fußstapfen treten und kann sie Fee retten, oder wird Emily zu seinem nächsten Opfer? Wird Emily in Hollyhill bleiben und ihr Leben als Zeitreisende verbringen, oder geht sie zurück?! Wer ist Alexandra Pilz? Alexandra Pilz, ist Journalistin, liebt England, hat eine Schwäche für komplizierte Liebesgeschichten, lebt mit Mann und Katze in München und träumt von einem Cottage in Cornwall. Ihr Debütroman "Zurück nach Hollyhill" war ein voller Erfolg. Wie hat mir das Buch gefallen? Kennt ihr das? Ihr lest ein Buch und habt das Gefühl es zu kennen. Nein? Dann lest dieses… denn es wird euch ganz stark erinnern an „Zurück in die Zukunft“, zurück in die 80er Jahre. Dieses Buch hat mich binnen Sekunden zurück katapultiert in meine Kindheit. Wie ich spannend vor dem TV gesessen, Michael J Fox angehimmelt habe und unbedingt auch so einen DeLorean wollte. Genauso bin ich mir vorgekommen, als Hollyhill in die Vergangenheit der 80er Jahre gereist ist. Es handelt sich um einen Zeitreiseroman, für Jugendliche. Er verbindet Abendteuer, aufgrund der Zeitreisen, gepaart mit einer Liebesgeschichte und vor allem lässt es der Phantasie unendliche Weiten! Hollyhill ist nicht irgendein Dorf, es ist ein kleines Dorf, mit kleinen Cottages, irgendwo in Dartmoor England. Es ist ein Dorf einer besonderen Art, denn dieses Dorf ist voller Zeitreisender. Ein Dorf, welches von jetzt auf gleich verschwindet, wenn ein Mensch Hilfe braucht und urplötzlich in einer anderen Zeit wieder auftaucht. Jeder Bewohner in diesem Dorf hat eine besondere Begabung, die genutzt werden müssen, um vor Ort helfen zu können. Sie sind ein eingespieltes Team und leben für diesen Job bzw. Berufung! Die wenigsten kehren diesem Dorf den Rücken um ein normales Leben zu führen. Nur die, die ihre wahre Liebe finden und alles hinter sich lassen wollen. Emily, macht sich auf die Suche nach der Heimat ihrer Mutter, als sie von ihrer Oma zum Schulabschluss einen Brief erhält. Einen von ihrer Mutter, den die bereits geschrieben hatte als Emily noch nicht auf der Welt war. Sie soll sich auf die Suche nach ihren Wurzeln machen. Emily, ein Mädchen, wie du und ich! Ein Mädchen, was gerade den Abschluss in der Tasche hat, was sich selber finden will und was voller Träume für ihre Zukunft ist. Sie ist liebevoll, ruhig und besonnen. Doch in ihrem Inneren ist sie Stark, Kämpferisch und liebt ihre Oma und ihre beste Freundin Fee. Ihre Neugierde siegt und sie will wissen wer ihre Mutter war und Antworten finden. Doch sie findet etwas ganz anderes. Sie findet Matt! Oder findet er sie? Matt, ist ein 19 jähriger Junge, der in Hollyhill lebt und ein Zeitreisender ist. Er führt Emily in das Dorf und muss sie immer wieder aus verqueren Situationen retten. Denn er ist von ihrer Anwesenheit nicht überzeugt und lässt sie das auch ziemlich spüren. Er ist ablehnend, kalt und schnippig! Doch, egal was kommt, er würde Emily jederzeit retten. Dennoch bewahrt er viele Geheimnisse für sich und lässt Emily lange im dunklen tappen, ohne das sie weiß, was es mit Hollyhill auf sich hat. Auch er ist großherzig, liebevoll und dennoch schüchtern. Er kehrt seine coole Seite nach außen, die die nicht jeder direkt zu lesen vermag! Nur zwei von vielen tollen und liebevoll gestalteten Protagonisten. Diese beiden spielen die absoluten Hauptrollen, während die anderen nur am Rande auftauchen und das ganze Drumherum vervollständigen. Die Geschichte hinter Hollyhill und der Zeitreise ist gut durchdacht! Zwar simpel in ihrer Ausführung aber relativ schlüssig beim Lesen und auch bei den Interaktionen. Eine Sache, die ich dennoch als Kritik anbringen muss ist, das es zulange dauert, bis Emily hinter das Geheimnis von Hollyhill und seinen Bewohnern kommt. Diese Art der Einleitung ist mir zu langatmig und umfasst gefühlte 100 Seiten. Da hätte ich mir gewünscht, dass das Buch schneller auf den Punkt kommt, viele Szenarien nicht in ihrer Ausführlichkeit beschreibt sondern dafür die Zeitreise in die 80er Jahre mehr ausschmückt und in den Mittelpunkt stellt. Da liegt in meinen Augen der Schwerpunkt zu sehr auf dem Anfang und der Suche nach Hollyhill bzw. Emily´s Suche nach der Lösung! Dennoch nimmt die die Geschichte relativ abrupt eine Wendung. Das was ursprünglich ein Zeitreiseroman war, wird nun zu einem Krimi. Denn die Suche nach einem Mörder beginnt, der eventuell Emilys beste Freundin Fee auf dem Gewissen hat. Dadurch gewinnt der Roman an Tempo und gleichzeitig an Spannung. Der Leser wird mitgerissen und in einen Sog hineingezogen, der Zeitreise, der 80er Jahre, der Mord, die Gefahr und die Leichtsinnigkeit miteinander verbindet! Ansonsten ist dieses Buch toll geschrieben. Es lässt sich flüssig lesen, wird durch Adjektive und Ausschmückungen ergänzt und die emotionalen bildlichen Darstellungen lassen einen direkt eintauchen in die Welt von Hollyhill. Alexandra Pilz lässt einem genügend Freiraum für die eigene Phantasie. Die Sätze sind nicht verschachtelt geschrieben und ermöglichen daher ein gradliniges, und tolles Lesevergnügen. Mein Fazit zu diesem Buch: Es ist ein sehr clever konstruiertes Buch, welches sich zusammensetzt aus Fantasy, Krimi und Romanze. Ein Buch, welches verschiedene Themen abdeckt und somit viele Leser anspricht. Hat man den ersten Punkt überwunden, der mir persönlich zu langatmig ist, taucht man ein in eine Geschichte voller Wendungen und spannender Szenarien. Man taucht ein in der 80er Jahre, wird an seine eigene Jugend erinnert und erfährt was es heißt zu lieben, zu vertrauen, der Wahrheit ins Auge zu sehen und zu erfahren was es heißt zu verlieren! Dieses Buch ist grandios und toll geschrieben! In meinen Augen nicht nur für Jugendliche geeignet, sondern für jeden der gerne auf Zeitreisen geht! Ganz tolle 4 Herzen! So, ich steige jetzt in meinen DeLorean und düse zurück in die Zukunft!

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Meine Meinung: Ich war super neugierig auf das Buch, da ich bisher hauptsächlich positives darüber gehört habe. Ich wusste vorher schon, dass es sich um Zeitreise handelt und daher war ich erst recht gespannt darauf. Ich war ab der ersten Seite in der Geschichte gefangen. Zu Beginn des Buches lernt man Emily und ihre Freundin Fee kennen. Emily hat den Brief von ihrer Mutter bekommen und überlegt, ob sie dort hin fährt. Fee ist die typische beste Freundin, die Emily dazu bringt, dies in die Tat umzusetzen. Der Schreibstil hat mir von Anfang an so gut gefallen. Alexandra Pilz kann einfach schreiben. Sie entführt in den Leser nach Hollyhill und weiß, wie sie die passende Atmosphäre rüber bringt. Die Charaktere haben mir alle richtig gut gefallen. Insbesondere Emily. Sie war super authentisch und eine Protagonistin mit Fehlern und Macken. Sie muss sich erst einmal in der Welt einfinden und wie sie das gemacht hat war toll. Natürlich beinhaltet die Geschichte auch eine kleine Liebesgeschichte. Diese steht aber nicht im Vordergrund, sondern sorgt für den passenden Beigeschmack. Für mich hatte sie genau den passenden Anteil an der Geschichte. Die Idee, die die Autorin hatte, ist keine komplett neue, aber meiner Meinung nach, hat sie etwas neues daraus gemacht. Zeitreise ist nicht etwas neues, aber ihre Idee, wie sie mit der Zeitreise umgeht war super! Fazit: "Zurück nach Hollyhill" hat mich auf ganzer Linie überzeugt! Es ist ein toller Zeiteiseroman, der mit einer neuen Ideen kommt. Der Schreibstil ist super flüssig zu lesen und die Charaktere sind sehr authentisch. Teil 2 wird direkt im Anschluss gelesen! Ein klares MUST READ!

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Eine zauberhafte und spannende Story mit überraschenden Wendungen. Hier kommt ihr zu meiner Rezension: https://www.youtube.com/watch?v=VHbJty3eMzE

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Ein Dorf im Moor. Eine Reise in die Vergangenheit. Eine große Liebe. Mit ihrem Besuch in England beginnt für die siebzehnjährige Emily ein Abenteuer voller Magie und Zauber. Und hinterher wird nichts mehr sein, wie es einmal war. Titel: Zurück nach Hollyhill Autor: Alexandra Pilz Preis: 8.99 € Verlag: heyne>fliegt Seiten: 348 Manche Geheimnisse stellen dein Leben auf den Kopf. Nachdem Emily immer wieder mit ihrer besten Freundin Fee den geheimnisvollen Brief von ihrer verstorbenen Mutter durchgegangen ist, steht fest - Emily muss nach England und das Heimatdorf ihrer Mutter finden! & "finden" ist tatsächlich das richtige Wort, denn "Hollihyll" ist auf keiner Karte eingezeichnet. Also beginnt die Story recht schnell ohne große Vorgeschichte, was mir immer besonders gut gefällt - so ist man als Leser genau so ahnungslos, wie in diesem Fall die Hauptprotagonistin und versucht mit ihr die Geheimnisse zu lüften - was mit Emily aber gar nicht so leicht ist .. Mit Hilfe des attraktiven Matt findet sie ziemlich schnell ihr Wunschziel. Die Autorin beschreibt das Dorf so wunderschön und detailliert, dass man als Leser das Gefühl bekommt vor Ort zu sein und ich hatte teilweise sogar Fernweh. Fernweh nach einem Ort - den ich gar nicht kenne. Auch generell ist der Schreibstil der Autorin flüssig und angenehm, so kann man das Buch wirklich entspannt "runter" lesen. Jedoch hatte ich meine Probleme mit Emily. Emily ist eigentlich auf den ersten Blick relativ sympathisch, aber auch sehr verschlosse. Nachdem sie das Dorf gefunden und die Bewohner kennengelernt hat, die sich alle sehr mysteriös verhalten, verschließt sie sich lieber, anstatt Fragen zu stellen und den Geheimnissen auf den Grund zugehen. Ich war dann tatsächlich irgendwann richtig genervt, denn genau das war der Grund weshalb einfach keine Spannung entstanden ist. Durch das Verhalten von Emily und der fehlenden Spannung musste ich erst gut über die Hälfte des Geschichte lesen um gefesselt zu sein. Die Puzzlestücke fügen sich langsam zusammen. Schnell hatte ich aber das Gefühl, dass die Autorin die fehlende Spannung im ersten Teil des Buches zum Ende hin wieder gut machen wollte. Die Ereignisse überschlugen sich. Durch die vielen Wendungen [ich hatte teilweise das Gefühl überhaupt nichts verstanden zu haben], kamen die Wesentlichen Dinge oft einfach zu kurz. Auf Grund der sehr gelungenen Nebencharakter - die Bewohner von Hollyhill - und Matt, habe aber auch ich irgendwann in die Geschichte gefunden - zwar ziemlich spät, aber ich habe es geschafft!! Und in den letzten Kapiteln wurde das zwischen mir und Emily auch besser, denn Emily hat teilweise richtige Charakterstärke entwickelt und konnte damit bei mir punkten. Die Liebesgeschichte ist klischeehaft, aber was mich wie ihr wisst nicht stört - im Gegenteil. Es gibt ein kleines Hin & Her, aber man kann wirklich beobachten wie die Beiden sich von Seite zu Seite näher kommen und lernen einander zu vertrauen. Und genau diese Beziehung hat meiner Meinung nach sehr sehr viel gerettet. So oft haben die Beiden mich amüsiert!! Ich habe erst eine Zeitreise Geschichte gelesen und Hollyhill ist völlig anders! Die Gründe die hinter der Zeitreisesachen stecken, haben mich sofort überzeugt, auch wenn ich mit gewünscht hätte, dass die Autorin mehr auf die "Sprünge" eingeht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.. ..denn ich immer noch so viele Fragen und das Gefühl "das ein oder andere" nicht verstanden zu haben. Natürlich weis ich, dass der erste Teil einer Reihe immer erst einmal die " Basis" legen muss UND das Ende lässt auf einen starken zweiten Teil hoffen!! Die letzten Kapitel bringen nämlich ein paar richtig spannenden Fragen mit sich auf die ich UNBEDINGT Antworten brauche. Deshalb werde ich den zweiten Teil lesen und bin der Meinung, da ich mit Emily ja doch warm geworden bin und ich als Leser mehr Infos haben werde, mich der zweite Teil packen kann, weil mir die Grundidee wirklich gut gefallen hat! Ein romantischer Zeitreiseroman mit einer wirklich spannenden Grundidee, der mich zwar erst zum Ende hin überzeugen konnte, da aber richtig! & weil ich jetzt richtig Lust auf Teil zwei habe gebe ich: 3 von 5 Schneeflocken!

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Von Anfang an überraschend, war der locker leichter Erzählstil. Die Seiten flogen förmlich dahin, was nicht nur dem Lesefluss, sondern auch dem Spaß am Lesen zu Gute kam. Anfangs, wirkt der Schreibstil noch etwas unbeholfen, die Sätze abgehackt und die Gedankengänge undurchsichtig. Doch im Laufe der Geschichte, scheint Alexandra Pilz das Schreiben ins Blut überzugehen. Ist die Bindung des Lesers mit den Charakteren anfangs gleich null, so wird sie ab der Mitte rapide aufgebaut, zumindest, was die süße, schusselige, wenn auch naive Protagonistin betrifft. Diese ist mir schnell ans Herz gewachsen. Dennoch schien es, als stünden einige Gedankengänge ihrerseits im Kontrast zu ihrem eigentlichen Verhalten. So erkennt unsere Protagonistin während einer ihrer Selbstreflexionen ihre Naivität, eine Besserung will sich jedoch nicht einstellen. Zudem neigt sie dazu zusammenzuzucken oder vor vermeintlicher Peinlichkeit zu erröten. Nichtsdestotrotz überzeugt sie im Endeffekt vor allem durch ihren Wortwitz und der Liebe zu Familie und Freunden. Andere Charaktere, wie zum Beispiel Matt bleiben leider eher flach. Auch viele der herrlich märchenhaften Dorfbewohner bleiben relativ unbeleuchtet, was der Geschichte an sich zwar nicht viel Abbruch tut, jedoch die Bindung des Lesers mit den Personen beeinflusste, was jedoch auch größtenteils dem subjektiven Befinden des Lesers überlassen bleibt. Die Idee hinter der ganzen Geschichte ist wahrhaft innovativ. Doch wie es so oft bei Zeitreiseromanen geschieht, ist auch hier das sogenannte Zeitparadoxon ignoriert worden. Einige Geschehnisse, werfen Fragen auf, welche die Autorin nicht bedacht zu haben scheint. Genauso wie der sich rapide entwickelnde Anfang der Story, ging mir auch die Liebesgeschichte zu schnell von statten, was die Glaubwürdigkeit des Ganzen in meinen Augen ein wenig eingeschränkte. Die letzten 100 Seiten des Romans waren schließlich nochmal ein kleines Highlight. Spannend, rasant, berührend. Und eeeeendlich das gewohnte Liebeskribbeln, auf das ich gefühlte Äonen gewartet habe. Zusammenfassend, lässt sich sagen, dass „Zurück nach Hollyhill“ eine süße, leichte Lektüre für zwischendurch ist; nicht sehr anspruchsvoll, aber wirklich unterhaltsam. Die offen gebliebenen Fragen und Entwicklungen lassen auf eine spannende Fortsetzung hoffen, die ich mit Vergnügen lesen werde!

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In "Zurück nach Hollyhill" geht es um Emily, die auf den Wunsch ihrer verstorbenen Mutter deren Heimatdorf Hollyhill in England besucht. Schnell stellt Emily fest, dass im Dorf etwas nicht stimmt - Das Dorf kann durch die Zeit reisen! Das Buch hat mich schon länger angesprochen und ich habe mich sehr darauf gefreut, es zu lesen. Meine Erwartungen waren hoch, vor allem nach all den positiven Rezensionen, die ich gelesen und gesehen hatte - und enttäuscht wurde ich auf jeden Fall nicht. Die Aufmachung des Buches finde ich total toll! Das Cover passt perfekt zur Geschichte, und selbst der abgebildete pinke Regenschirm kommt im Buch vor. Das Gelb sticht natürlich ziemlich hervor, aber das finde ich nicht schlimm. Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht, die Geschichte lässt sich schnell und flüssig lesen. Dennoch schafft sie es meiner Meinung nach nicht, wirkliche Spannung aufzubauen. Ich musste mich des öfteren ein wenig motivieren, um die Geschichte weiter zu verfolgen. Unsere Protagonistin Emily ist sympathisch, ihre Gedanken sind witzig und nachvollziehbar. Obwohl das Buch aus der Perspektive der dritten Person geschrieben ist, kann man sich gut in sie hineinversetzen und versteht ihr Handeln. Trotzdem ist der Charakter von Emily nicht wirklich vielschichtig, die Figur hat keine wirklichen Besonderheiten oder Tiefgang. So geht es mir auch mit Matt, einem Jungen, den Emily während ihrer Reise nach Hollyhill kennen lernt. Leider ist er mir nicht wirklich sympathisch geworden, und auch sein Charakter hätte etwas mehr ausgefeilt werden können. Der beste Charakter war meiner Meinung nach Emilys beste Freundin Fee, die leider nur am Anfang des Buches eine kleine Rolle spielt. Meiner Meinung nach hätte man sie mehr in die Handlung einbeziehen können, aber vielleicht geschieht dies ja im zweiten Teil. Die meisten Bewohner von Hollyhill haben mir total gut gefallen, mit ihren Eigenarten und ihrer schrulligen Freundlichkeit. Trotzdem hätte man auch diese Charaktere mehr in den Vordergrund stellen und eine größere Rolle spielen lassen können. Der Zeitreise-Aspekt kommt relativ spät auf - Aber vielleicht ist es mir auch nur so spät vorgekommen, weil ich darauf hingefiebert habe. Das ganze fand ich anfangs etwas verwirrend, aber dann hatte ich doch relativ schnell den Durchblick. Alexandra Pilz hat hier wirklich eine gute Idee gehabt - es ist anders, als in anderen Zeitreise-Romanen. Irgendwie kommt einem alles etwas liebenswürdiger vor, als in anderen Büchern die dieses Thema ebenfalls aufgreifen. Das Ende des Buches hat mir sehr gut gefallen. Es war ziemlich rührend und schön, aber auch etwas traurig. Zudem lässt das Ende noch einige kleine Fragen offen, die hoffentlich in den nächsten Bänden geklärt werden. Trotzdem bin ich mir noch nicht sicher, ob ich auch den nächsten band der "Hollyhill"-Reihe lesen möchte. Alles in allem ist "Zurück nach Hollyhill" ein schöner Fantasy-Roman, mit etwas blassen Hauptcharakteren und einer mittelmäßig spannenden Story. Ich fand das Buch in Ordnung, es war schön für zwischendurch. Daher vergebe ich 3/5 Schwalben.

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Inhalt in einem Satz: Auf den Spuren ihrer verstorbenen Mutter begibt sich Emily auf die Reise nach Hollyhill, doch in diesem kleinen Dorf ist nichts so, wie es scheint, und schon bald muss Emily gemeinsam mit dem unnahbaren Matt in die Vergangenheit reisen, um eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Meine Meinung: Von der ersten Seite an konnten mich Alexandra Pilz’ packender Schreibstil und das grandiose Setting dieses Romans in ihren Bann ziehen. Die Story um Emily, Matt und die anderen Zeitreisenden hat ihren ganz besonderen Charme, gerade durch die unglaublich atmosphärische Beschreibung des verwunschenen englischen Örtchens Hollyhill, in dem ich mich sofort pudelwohl gefühlt habe. Als Emily das kleine Dorf aufsucht, wird sie von den wunderlichen Dorfbewohnern nicht gerade freundlich empfangen, was daran liegt, dass ihre Mutter Hollyhill einst überstürzt verlassen hat und nie wieder zurückkam. Gerade Matt ist überhaupt nicht gut auf Emily zu sprechen, dabei fühlt sie sich schon nach kurzer Zeit zu ihm hingezogen. Wie sich die beiden gegenseitig immer wieder frotzeln, fand ich sehr unterhaltsam. Von den anderen Charakteren erfährt man im ersten Band der Trilogie noch nicht viel, dennoch werden schon deren skurrile Eigenheiten angedeutet und ich bin gespannt, ob man sie im zweiten Teil besser kennenlernt. Kaum hat sich Emily ein bisschen in Hollyhill umgesehen, überschlagen sich auch schon die Ereignisse und sie gerät in eine gefährliche Situation, denn der gesuchte Mädchenmörder Quayle wird auf sie aufmerksam. Gemeinsam mit Matt muss Emily in das Jahr 1981 reisen und ein Ereignis verhindern, das eine Kettenreaktion bis in die Gegenwart ausgelöst hat. Teilweise tendiert der Roman hier stark in Richtung Thriller, was mich ein bisschen überrascht hat (aber nicht negativ, denn so wurde es erst richtig spannend). Die Idee hinter der Zeitreise-Story fand ich auf jeden Fall super, mit der Umsetzung hatte ich allerdings zwischendurch ein paar Probleme. Manche Passagen gingen plötzlich sehr schnell und wechselten sich mit langatmigen Phasen ab. Die Zeitreise-Details habe ich teilweise überhaupt nicht verstanden, weil die Gedankengänge der Protagonisten nicht ganz schlüssig waren. Sie hatten plötzlich Einfälle oder stellten Zusammenhänge her, die man als außenstehender Leser erstmal gar nicht nachvollziehen konnte. Zum Beispiel wusste ich nicht, wer gerade wirklich in einer bestimmten Zeit lebt und wer dort nur gerade hingereist ist, bzw. wer sich bereits aus der Vergangenheit kennt, aber in der Gegenwart nicht, etc. Es waren glaube ich auch tatsächlich ein paar Logikfehler bei der Zeitreise dabei. Ich dachte zuerst, dass ich irgendwas nicht richtig verstanden habe, aber letztendlich habe ich in vielen Rezis gelesen, dass sich wirklich solche Fehler eingeschlichen haben. Das hat meine Lesefreude kurzzeitig ausgebremst, aber in der zweiten Hälfte des Buches nahm die Story zum Glück wieder Fahrt auf und ich habe bei den Vorhaben der Charaktere wieder durchgeblickt. Die Handlung kam mir nun wieder autentisch vor und die letzten Kapitel habe ich verschlungen, denn es kam zum spannenden Showdown mit Quayle, und auch die großen Gefühle blieben nicht aus. Ein emotionales Ereignis mit Emilys Mutter brachte für mich das Fass zum Überlaufen und ich musste völlig unerwartet ein paar Tränchen verdrücken. Das Ende machte mir große Lust auf (möglichst viele) weitere Geschichten der “Hollyhill”-Reihe, denn die Zeitreiseidee ist denke ich noch lange nicht ausgeschöpft und ich möchte gerne noch weitere Abenteuer mit Emily und Matt erleben, verschiedene Zeiten kennenlernen, mehr über die Charaktere erfahren und natürlich wissen, ob es für die beiden Protagonisten ein Happy End geben wird! ;) Fazit: Die Autorin konnte mich durch ihre wunderschön bildhaften Beschreibungen des typisch englischen Örtchens Hollyhill in eine andere Welt entführen und obwohl die Story zwischendurch stark nachließ, konnte sie mich gegen Ende wieder so stark mitreißen, dass ich die unautentischen und teilweise unlogischen Momente schnell vergessen konnte. ;) “Zurück nach Hollyhill” ist ein Buch zum Genießen und Wohlfühlen, dem es gleichzeitig nicht an Spannung mangelt und das gespannt auf die weiteren Bände macht. Es bleibt noch etwas Verbesserungspotential, aber vielleicht kann Band 2 (”Verliebt in Hollyhill”) mich dann völlig von der Reihe überzeugen. Bewertung: 📖 📖 📖 📖 (4/5)

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