Leserstimmen zu
Zurück nach Hollyhill

Alexandra Pilz

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Super Idee!

Von: Katrin Boles

26.09.2015

Inhalt: Wie weit würdest du gehen, um das Geheimnis deiner Herkunft zu lüften, den Jungen deiner Träume zu bekommen und deine Freundin zu retten? Für die 17-jährige Emily werden diese Fragen plötzlich entscheidend, als sie nach dem Abitur in das geheimnisvolle Dartmoor reist, um das Dorf ihrer verstorbenen Mutter zu finden. Ein Dorf, das auf keiner Karte eingezeichnet ist. Das jedoch genau der Junge kennt, der in Emily von der ersten Sekunde an Gefühle auslöst, die irgendwo zwischen Himmel und Hölle schwanken .. Meine Meinung: Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Buch wirklich so gut ist! Es fängt recht seicht an , aber ab etwas der Hälfte des Buches, kann man es nicht mehr aus der Hand legen! Für mich ist es wie eine Mischung aus Liebe, Fantasy, Krimi und Thriller. Und obwohl ich letztere beiden eigentlich überhaupt nicht mag, hat mich dieses Buch wirklich gepackt. Emiliy ist eine wirklich sehr sympathische und vor allem auch authentische Protagonistin, man kann sich super in sie hineinversetzen und fühlt mit ihr. Matt ist anfangs etwas undurchschaubar und schwer zu verstehen, aber nach und nach öffnet er sich und man erfährt mehr über ihn und von da an war auch er mir sympathisch. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam, so dass es realistisch rüberkommt und sie nimmt auch nicht den Großteil der Geschichte ein, sondern ist eher nebensächlich. Die Idee der Autorin in diesem Buch ist ihr wirklich gut gelungen. Zeitreiseromane gibt es ja bereits einige, aber die Idee mit dem Dorf war wirklich klasse. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen und freue mich bereits auf den zweiten Teil!

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Was für ein tolles Buch!! Ich habe es total verschlungen, innerhalb von 2 Tagen und das ist bei meiner Leseleistung der letzten paar Monate echt sehr schnell:) Es ist aber auch leider kein 10 Punkte Buch, denn dazu fehlt Zurück nach Hollyhill doch noch ein bisschen etwas. Trotzdem kann ich dieses Buch eigentlich allen Jugendbuch und Zeitreisefans nahe legen, denn man fliegt förmlich durch die Seiten und bedauert es wirklich sehr, wenn es erst einmal zu Ende ist. Ein Glück gibt es auch schon den 2. Teil, der auch bereits bei mir hier herumsteht und wahrscheinlich als nächstes dran glauben muss. Emily, die Protagonistin, war mir sofort sympathisch. Sie lässt sich nicht alles gefallen, ist nett und neugierig. Auch ihre Handlungen und alles sind so nachvollziehbar, obwohl sie manchmal auch echt ein bisschen dumme Sachen macht und auch sagt, aber das kann man ihr ganz gut verzeihen. Matt mochte ich auch sehr gern, obwohl ich ein bisschen das Gefühl hatte, dass ich von Typen wie Matt schon tausendmal gelesen habe. Myseriöser Kerl, der erst abweisend ist.... bla bla bla. Ich glaube, den Typ kennt jeder. Ich mochte ihn trotzdem ganz gern, denn ja ich mochte diese Kerle in den meisten Fällen schon immer:) Auch die ganzen Nebencharaktere, waren alle so toll und besonders auf ihre Art. Teilweise schon echt übertrieben, aber trotzdem immer noch realistisch. Fee, Emilys beste Freundin, mochte ich besonders gerne, sie war einfach genau mein Typ. Auch diese ganze Idee, mit dem Dorf fand ich echt toll gelungen, allerdings hätte ich mir an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Infos über das ganze gewünscht, denn manchmal waren da so Sachen, bei denen ich ziemlich Fragen darüber noch offen hatte und wo mir dann teilweise etwas nicht ganz so logisch erschienen ist. Trotzdem mochte ich den Fantasy Aspekt sehr gern, auch die Thriller Elemente, die hier mit drin waren, machten das ganze zu einen guten Mix aus verschiedenen Richtungen, denn man hat hier eine tolle Lovestory, die sich wirklich sehr toll entwickelt und die wieder diesen: Hach, wie toll -Effekt hatte, aber auch die Spannung kam dadurch nicht zu kurz. Also rundum ein wirklich sehr gelungenes Buch und ich bin schon gespannt ob Band 2 da mithalten kann.

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Leseerlebnis: Was bei diesem Buch natürlich zu aller erst auffällt, ist das wunderschöne Cover, mit dem kräftigen Gelb ist es sehr auffällig und die schwarzen Schattenbilder stellen einen schönen Kontrast dar. Schon seit dem sie klein ist wächst Emily bei ihrer Oma auf, da ihre Eltern tot sind. Kurz nach dem Abitur bekommt sie einen Brief ihrer Mutter und macht sich daraufhin auf den Weg nach Holly Hill der Geburtsstadt ihrer Mutter um ihren eigenen Wurzeln auf die Spur zu gehen. Sie ist ein selbstbestimmter, ehrgeiziger und auch neugieriger Charakter, was sie trotz des frühen Verlusts der Eltern stark wirken lässt. Zudem ist sie sehr sympathisch und nicht ein typischer Mary Sue Charakter. Sehr authentisch wird sie auch dadurch, dass die Ganze Situation Der männliche Protagonist ist Matt, er ist zu Beginn des Romans Emilys große Hilfe, da er ihr den Weg nach Hollyhill zeigt. Aber er ist auch am Anfang alles andere als begeistert von ihr, weswegen er zum Teil sehr abweisend ist. Generell ist er ebenso geheimnisvoll, wie das Dorf in welchem er zuhause ist, denn auch er wohnt in Hollyhill und mit den Geschehnissen dort eng verbunden. Das Dorf selbst ist einfach nur süß, mythisch und gerade wegen seine einzigartigen Bewohner sowie einer großen Besonderheit ziemlich außergewöhnlich. Die Atmosphäre ist hier gleichzeitig schön und spannend. Bei jedem Bewohner, die übrigens alle eine bestimmte Aufgabe im Dorf haben, fängt man gleich an zu spekulieren, wie er mit der ganzen Geschichte verbunden ist. Generell kann man gar nicht anders als immer und immer weiter zu lesen weil man wissen möchte, was jetzt genau vor sich geht, was hinter all den Geheimnissen steckt und was Emilys Mutter mit all dem zu tun hat. Der Schreibstil der Autorin sorgt durch seine Lockerheit zudem dazu, dass es sich gut und schnell lesen lässt. Allerdings gibt es auch den ein oder anderen kleinen Kritikpunkt. Zum einen finde ich es etwas schade, dass der Klappentext schon das größte Mysterium vorweg nimmt. Dann kommt noch hinzu, dass es einfach zu viele unglaubwürdige Zufälle auf einmal gibt. Fazit: Ein schöner Auftakt für eine Zeitreise Trilogie voll mit Spannung und einer Romanze die es in sich hat.. Man fiebert mit Emily und den anderen mit und besonders durch den Cliffhanger am Ende kann man es kaum erwarten den zweiten Band zu lesen.

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Rezension Zurück nach Hollyhill Titel: Zurück nach Hollyhill Autorin: Alexandra Pilz Seiten: 368 Preis: 8,99 Euro zur Verlagswebsite Erhalten als Rezensionsexemplar vom Heyne fliegt Verlag , vielen Dank dafür. Inhalt: Wie weit würdest du gehen, um das Geheimnis deiner Herkunft zu lüften, den Jungen deiner Träume zu bekommen und deine Freundin zu retten? Für die 17-jährige Emily werden diese Fragen plötzlich entscheidend, als sie nach dem Abitur in das geheimnisvolle Dartmoor reist, um das Dorf ihrer verstorbenen Mutter zu finden. Ein Dorf, das auf keiner Karte eingezeichnet ist. Das jedoch genau der Junge kennt, der in Emily von der ersten Sekunde an Gefühle auslöst, die irgendwo zwischen Himmel und Hölle schwanken ... Eine packende Zeitreise, die Spannung und Magie mit den Träumen und Sehnsüchten junger Leserinnen nach der ersten Liebe, Abenteuer und der Suche nach den eigenen Wurzeln verbindet. Cover: Das Cover von Zurück nach Hollyhill reißt mich jetzt nicht wirklich vom Hocker, ist aber auch nicht so schlecht, dass ich mir am liebsten die Hände vor das Gesicht schlagen möchte. Ich finde es in Ordung. Zur Geschichte ist es jedenfalls passend. Ich bin ja nicht so der Gelb Fan, vielleicht liegt es auch einfach daran :D. Schreibstil: Alexandra Pilz hat einen sehr leichten, locker flockigen Schreibstil. Man kommt gut mit und kann sich schön in die Handlungen hereinversetzen. Es wird aus der Erzählerperspektive geschrieben, woran ich mich erstmal gewöhnen musste, aber daran gab es nichts zu bemängeln und es hat mir nach einiger Zeit sehr gefallen. Ich finde die Autorin hat eine schöne Art die Umgebung zu beschreiben und man hat bemerkt, dass das Buch mit viel Leidenschaft geschrieben wurde. Insgesamt liest sich das Buch sehr gut und schnell, so dass die Seiten nur so dahinfliegen. Charaktere: Emily war mir von Anfang an sympathisch, denn sie lässt sich nicht so schnell verbiegen und bleibt bei ihrer eigenen Meinung, auch wenn viele Leute sie vom Gegenteil überzeugen wollen. Ich finde das zeigt eine unglaubliche Charakterstärke. Natürlich, ist Emily am Anfang, als sie in das Dorf kommt sehr verunsichert, da nichts so ganz normal scheint und viele mysteriöse Rätsel zu lösen sind. Außerdem hat sie auch noch an dem Verlust ihrer Eltern zu knabbern, was ja auch vollkommen nachvollziehbar ist. Mit Matt, dem männlichen Hauptprotagonisten dieser Trilogie, musste ich erst einmal warm werden. Ich denke da ging es mir wie Emily. Am Anfang wirkt er unnahbar und an machen Stellen sogar unhöflich. Umso schöner ist es zu sehen, wie er langsam auftaut und sich zu einem liebenswerten Charakter macht. Zitat: "In den vergangenen fünf Tagen hatte sie nicht nur mehr über ihre Mutter erfahren als in den siebzehn Jahren zuvor. Sie hatte auch mehr über sich selbst gelernt, als ihr lieb war. S.255 Meine Meinung: Dieses Buch wollte ich schon länger lesen, und endlich bin ich dazu gekommen. Ich wurde wirklich nicht enttäuscht, denn dies Buch hat viel zu bieten. Erst einmal ist die Geschichte total liebenswert. Ich weiß nicht genau, wieso mir gerade dieses Adjektiv einfällt, aber ich finde es beschreibt dieses Buch meiner Meinung nach sehr gut. Die Charaktere sind, wie oben schon erwähnt, alle sympathisch, die Idee ist auch sehr liebevoll augearbeitet und ich finde man merkt einfach, dass das Buch mit 'Liebe' geschrieben wurde. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen und insgesamt hatte ich viel Spaß mit Zurück nach Hollyhill. Das einzige was mich ein bisschen gestört hat war, dass im Klappentext schon das Geheimnis über das Dorf verraten wird. Ich finde das nimmt ein wenig die Spannung. Natürlich gibt es da noch viele nicht genannte Details und spannende Wedungen, die noch nicht genannt werden undauf die man sich freuen kann. Fazit: Dieses Buch hat eine tolle, spannende und mireißende Geschichte. Es glänzt mit einer Paarung aus gefühlvollen und actionreichen Szenen, die das Buch zum echten Pageturner machen. Eine große Leseempfehlung von mir. Vier von Fünf Sternen. Tolles Buch, einen Stern abzug für die genommene Spannung durch den Klappentext.

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Cover Auf dem Cover sieht man eine Frau mit einem pinken Regenschirm und ein kleines Dorf. Bis auf die Lichter und der Regenschirm, ist der untere Teil eher eine Schwarze Silhouette. Der Hintergrund ist in einem leuchtendem Gelb gehalten. Regentropfen fallen zu Boden. Die Schrift ist ein bisschen Schnörkelig und genau wie die Silhouette in Schwarz gehalten. Außer der Autorenname. Dieser ist in der gleichen Farbe wie der Regenschirm. Ein schönes Pink. Dieses Cover passt so gut zur Geschichte. Erster Satz Emily hatte den Brief bestimmt schon Dutzende Male gelesen, aber die Worte aus Fees Mund zu hören, bescherte ihr eine Gänsehaut. Schreibstil Ich muss sagen, die Autorin weiß wie man schreibt. Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und die Wörter sind bekannt. Es wurde in Erzähler Form geschrieben. Meinung Ich habe nie damit gerechnet, dass dieses Buch mich so überzeugen wird. Der Klappentext war schon sehr interessant. Aber so ein tolles Buch habe ich nicht erwartet. Natürlich durfte auch in diesem Buch eine kleine Liebesgeschichte nicht fehlen. Doch diese empfand ich diesmal nicht als störend und fehl am Platz. Alles begann mit einer Art Hassliebe, was manchmal wirklich amüsant zu lesen war. Die Entwicklung danach war wirklich schön und auf keinen Fall zu kitschig. Ich mochte es zu lesen, wie sich auf beiden Seiten die Gefühle immer mehr aufgebaut haben, sie aber anfangs noch versteckt gehalten wurden Ein besonderes Highlight ist die atmosphärische Beschreibung des kleinen Örtchens Hollyhill, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Dank der Autorin konnte ich das Dorf nämlich förmlich vor meinen Augen sehen und war absolut begeistert.Alexandra Pilz hat mit ihrem Debütroman „Zurück nach Hollyhill“ eine fantastische und zauberhafte Story erschaffen, die mich vollends überzeugen konnte. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der mich geradezu nach dem nächsten Band lechzen lässt. Fazit Wer Bücher über Zeitreisen mag, wird dieses Buch so schnell nicht mehr aus der Hand legen. Aber auch wenn man noch kein Buch über Zeitreisen gelesen hat, so wie ich, wird man nicht enttäuscht Die Autorin hat ein wundervollen Roman erschaffen. Ich kann es euch wirklich ans Herz legen. Das Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

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Meine Meinung: Das einzige, was mir vom Buch bekannt war, das es ein Zeitreise-Roman ist und es war gut sich nicht von anderen oder irgendwelchen Texten, wie zum Beispiel den Klappentext, spoilern zu lassen. Das kann nämlich sehr schnell passieren und ruiniert euch alles! Von daher: haltet euch von dem Klappentext fern. Die Geschichte fängt etwas holprig und unspektakulär an, aber das legt sich auch sehr schnell wieder. Emily war mir sehr schnell total sympathisch und ich empfand es als sehr spannend, gemeinsam mit ihr, Hollyhill und die nähere Umgebung, zu erkunden und mehr über das Dorf und dessen Bewohner zu erfahren. Das ja auch ganz offensichtlich eigentlich nicht zu existieren scheint. Das Dorf an sich wirkt sehr mysteriös auf mich genauso wie dessen Bewohner. Alle scheinen Emily zu meiden, als wäre sie nicht willkommen, aber hinter ihrem Rücken wird über sie geredet. Matt ist ein Bewohner von Hollyhill und der erste auf den Emily trifft. In meinen Augen ist er ein sehr unnahbarer und unsympathischer Mensch, was wohl daran liegt, das mir seine Art, wie er Emily behandelt, so gar nicht in den Kram passt. Unnahbar, weil er einen sehr verschlossenen Eindruck macht, was wohl auch an sein Geheimnis liegt, das er hütet, welches selbst bis zum Ende noch nicht eindeutig aufgedeckt wurde. Die anderen Anwohner, die man kennengelernt hat, verhalten sich zu beginn sehr geheimnisvoll und verschlossen, aber im Laufe der Geschichte fängt man an zu verstehen und ich habe jeden einzelnen von ihnen ins Herz geschlossen. Die Geschichte ist zu beginn recht linear, wobei ich mich die ganze Zeit fragte, ob da jetzt nun noch was kommt, oder geht das jetzt die ganze Zeit so weiter? Und als ob das Buch meine Gedanken lesen konnte, kam schlagartig Bewegung ins Spiel. Das Ende versprach dann noch einen kleinen Cliffhanger, der einen regelrecht dazu drängt den nächsten Teil in die Hand zu nehmen. Der Schreibstil ist schön und lässt sich ohne Probleme flüssig lesen. Die Art wie Alexandra Pilz geschrieben hat, fand ich sehr gut gelungen. Es fühlte sich wirklich so an als wäre ich mittendrin, man konnte sich es bildlich wirklich sehr gut vorstellen und mehr will man ja auch gar nicht als Leser. Cover: Das Cover sticht sehr ins Auge. Gelb ist jedoch nicht so ganz meine Farbe, jedoch gefällt mir sehr dieses Silhouettenhafte, was noch viel Raum für die eigene Fantasie lässt. Fazit: Trotz kleiner Einbußen ist es das Buch definitiv Wert gelesen zu werden. Vorallem das Ende macht einen neugierig auf die Fortsetzung und ich denke wer Zeitreiseromane mag, wird dieses auch mögen.

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In die Geschichte wird man ungefähr so schnell hineingedrückt wie wenn man sich auf einmal in einer völlig anderen Zeit wiederfinden würde. Alexandra Pilz legt mit ihrem Zeitreiseroman für Kinder und Jugendliche einen rasanten Start hin. Keine große Vorgeschichte, keine großen Rückblicke. Man befindet sich sofort mitten in der Handlung und folgt dem roten Faden. Der Schreibstil der Autorin ist einfach, leicht, kurz und prägnant. Ohne große Worte schafft sie es, die Sache auf den Punkt zu bringen und kreiert stellenweise sogar eine zauberhafte und geheimnisvolle Atmosphäre. Trotz ihrer schlichten Ausdrucksweise wählt sie ihre Worte so, dass sich die Natur- oder Ortsbeschreibungen wie ein kleines Bild im Kopf des Lesers aufbauen und die ganze Handlung noch mehr veranschaulichen und verschönern. Die Idee hat mir gefallen. Schon alleine da dies mein erster Zeitreiseroman war, habe ich mich sehr für das Thema interessiert. Manchmal wurde richtige Spannung aufgebaut, die dann zum Ende hin immer höher wurde. Trotzdem war es schade, dass Alexandra Pilz teilweise mit ihren Gedankengängen zu oberflächlich war. Es gab viele Stellen, an denen man noch tiefer in die Materie hätte eindringen und somit das Thema noch interessanter gestalten hätte können. Die vielen Zufälle sind ein weiterer kleiner Kritikpunkt. Oft wirkte es so, als bräuchte die Autorin eine auf die weiteren Geschehnisse hinleitende Handlung. Dazu benutzte sie dann oft Fügungen, die für mich teilweise ein wenig an den Haaren herbeigezogen waren. Emily, die Protagonistin, war mir sehr symphatisch. Mit ihrer Neugierde, Intelligenz, Schlagfertigkeit und ihrem Mut konnte sie die Schwierigkeiten, die sich ihr in den Weg stellten (manchmal schien es ein wenig zu leicht) meistern. Natürlich war sie ab und an naiv, aber größtenteils hat sie ihren Verstand eingesetzt und nicht immer einen starken Mann gebraucht, der sie aus dem Schlamassel ziehen konnte, wenn es brenzlig wurde. Mit ihrer sarkastischen Art hat sie bei mir auch viele Pluspunkte gesammelt. Die anderen Charaktere (die meisten waren Bewohner von Hollyhill) können unterschiedlicher nicht sein. Alle sind so sonderbar, in mancher Hinsicht sogar schrullig, aber gleichzeitig jeder auf seine eigene Art unglaublich liebenswert und symphatisch. Schade war, dass auf sie nicht noch näher eingegangen worden ist, sondern manche nur eine Nebenrolle gespielt haben. Denn zum Teil fand ich ihre Lebensgeschichte interessanter als die eigentliche Handlung rund um die Protagonisten. Natürlich durfte auch in diesem Buch eine kleine Liebesgeschichte nicht fehlen. Doch diese empfand ich diesmal nicht als störend und fehl am Platz. Alles begann mit einer Art Hassliebe, was manchmal wirklich amüsant zu lesen war. Die Entwicklung danach war wirklich schön und auf keinen Fall zu kitschig. Ich mochte es zu lesen, wie sich auf beiden Seiten die Gefühle immer mehr aufgebaut haben, sie aber anfangs noch versteckt gehalten wurden. Leider hat die Autorin es nicht vermieden, einige Fragen offen zu lassen, die sich am Ende und schon während des Lesens stellen. Das Ende kam für meinen Geschmack auch ein wenig zu abrupt. Da es aber noch Folgebände geben wird, habe ich Hoffnung, dass die Rätsel in ihnen aufgelöst werden. FAZIT Ein zauberhafter, lockerleichter und geheimnisvoller Zeitreiseroman für Kinder und Jugendliche mit anschaulichem und kurz (aber prägnantem) Schreibstil, liebenswerten, einzigartigen Charakteren, einer Handlung, die kaum Logiklücken besitzt und einer Spannung, die dauerhaft hochgehalten wird. In der Idee steckt sehr viel Potenzial, welches auch ziemlich weit ausgeschöpft wurde. Bis auf kleine Ausnahmen ist das Romandebüt von Alexandra Pilz gelungen und für den Leser sehr unterhaltsam.

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In "Zurück nach Hollyhill" geht es um Emily, die auf den Wunsch ihrer verstorbenen Mutter deren Heimatdorf Hollyhill in England besucht. Schnell stellt Emily fest, dass im Dorf etwas nicht stimmt - Das Dorf kann durch die Zeit reisen! Das Buch hat mich schon länger angesprochen und ich habe mich sehr darauf gefreut, es zu lesen. Meine Erwartungen waren hoch, vor allem nach all den positiven Rezensionen, die ich gelesen und gesehen hatte - und enttäuscht wurde ich auf jeden Fall nicht. Die Aufmachung des Buches finde ich total toll! Das Cover passt perfekt zur Geschichte, und selbst der abgebildete pinke Regenschirm kommt im Buch vor. Das Gelb sticht natürlich ziemlich hervor, aber das finde ich nicht schlimm. Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht, die Geschichte lässt sich schnell und flüssig lesen. Dennoch schafft sie es meiner Meinung nach nicht, wirkliche Spannung aufzubauen. Ich musste mich des öfteren ein wenig motivieren, um die Geschichte weiter zu verfolgen. Unsere Protagonistin Emily ist sympathisch, ihre Gedanken sind witzig und nachvollziehbar. Obwohl das Buch aus der Perspektive der dritten Person geschrieben ist, kann man sich gut in sie hineinversetzen und versteht ihr Handeln. Trotzdem ist der Charakter von Emily nicht wirklich vielschichtig, die Figur hat keine wirklichen Besonderheiten oder Tiefgang. So geht es mir auch mit Matt, einem Jungen, den Emily während ihrer Reise nach Hollyhill kennen lernt. Leider ist er mir nicht wirklich sympathisch geworden, und auch sein Charakter hätte etwas mehr ausgefeilt werden können. Der beste Charakter war meiner Meinung nach Emilys beste Freundin Fee, die leider nur am Anfang des Buches eine kleine Rolle spielt. Meiner Meinung nach hätte man sie mehr in die Handlung einbeziehen können, aber vielleicht geschieht dies ja im zweiten Teil. Die meisten Bewohner von Hollyhill haben mir total gut gefallen, mit ihren Eigenarten und ihrer schrulligen Freundlichkeit. Trotzdem hätte man auch diese Charaktere mehr in den Vordergrund stellen und eine größere Rolle spielen lassen können. Der Zeitreise-Aspekt kommt relativ spät auf - Aber vielleicht ist es mir auch nur so spät vorgekommen, weil ich darauf hingefiebert habe. Das ganze fand ich anfangs etwas verwirrend, aber dann hatte ich doch relativ schnell den Durchblick. Alexandra Pilz hat hier wirklich eine gute Idee gehabt - es ist anders, als in anderen Zeitreise-Romanen. Irgendwie kommt einem alles etwas liebenswürdiger vor, als in anderen Büchern die dieses Thema ebenfalls aufgreifen. Das Ende des Buches hat mir sehr gut gefallen. Es war ziemlich rührend und schön, aber auch etwas traurig. Zudem lässt das Ende noch einige kleine Fragen offen, die hoffentlich in den nächsten Bänden geklärt werden. Trotzdem bin ich mir noch nicht sicher, ob ich auch den nächsten band der "Hollyhill"-Reihe lesen möchte. Alles in allem ist "Zurück nach Hollyhill" ein schöner Fantasy-Roman, mit etwas blassen Hauptcharakteren und einer mittelmäßig spannenden Story. Ich fand das Buch in Ordnung, es war schön für zwischendurch. Daher vergebe ich 3/5 Schwalben.

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