Leserstimmen zu
Zurück nach Hollyhill

Alexandra Pilz

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Cover Auf dem Cover sieht man eine Frau mit einem pinken Regenschirm und ein kleines Dorf. Bis auf die Lichter und der Regenschirm, ist der untere Teil eher eine Schwarze Silhouette. Der Hintergrund ist in einem leuchtendem Gelb gehalten. Regentropfen fallen zu Boden. Die Schrift ist ein bisschen Schnörkelig und genau wie die Silhouette in Schwarz gehalten. Außer der Autorenname. Dieser ist in der gleichen Farbe wie der Regenschirm. Ein schönes Pink. Dieses Cover passt so gut zur Geschichte. Erster Satz Emily hatte den Brief bestimmt schon Dutzende Male gelesen, aber die Worte aus Fees Mund zu hören, bescherte ihr eine Gänsehaut. Schreibstil Ich muss sagen, die Autorin weiß wie man schreibt. Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und die Wörter sind bekannt. Es wurde in Erzähler Form geschrieben. Meinung Ich habe nie damit gerechnet, dass dieses Buch mich so überzeugen wird. Der Klappentext war schon sehr interessant. Aber so ein tolles Buch habe ich nicht erwartet. Natürlich durfte auch in diesem Buch eine kleine Liebesgeschichte nicht fehlen. Doch diese empfand ich diesmal nicht als störend und fehl am Platz. Alles begann mit einer Art Hassliebe, was manchmal wirklich amüsant zu lesen war. Die Entwicklung danach war wirklich schön und auf keinen Fall zu kitschig. Ich mochte es zu lesen, wie sich auf beiden Seiten die Gefühle immer mehr aufgebaut haben, sie aber anfangs noch versteckt gehalten wurden Ein besonderes Highlight ist die atmosphärische Beschreibung des kleinen Örtchens Hollyhill, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Dank der Autorin konnte ich das Dorf nämlich förmlich vor meinen Augen sehen und war absolut begeistert.Alexandra Pilz hat mit ihrem Debütroman „Zurück nach Hollyhill“ eine fantastische und zauberhafte Story erschaffen, die mich vollends überzeugen konnte. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der mich geradezu nach dem nächsten Band lechzen lässt. Fazit Wer Bücher über Zeitreisen mag, wird dieses Buch so schnell nicht mehr aus der Hand legen. Aber auch wenn man noch kein Buch über Zeitreisen gelesen hat, so wie ich, wird man nicht enttäuscht Die Autorin hat ein wundervollen Roman erschaffen. Ich kann es euch wirklich ans Herz legen. Das Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

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Meine Meinung: Das einzige, was mir vom Buch bekannt war, das es ein Zeitreise-Roman ist und es war gut sich nicht von anderen oder irgendwelchen Texten, wie zum Beispiel den Klappentext, spoilern zu lassen. Das kann nämlich sehr schnell passieren und ruiniert euch alles! Von daher: haltet euch von dem Klappentext fern. Die Geschichte fängt etwas holprig und unspektakulär an, aber das legt sich auch sehr schnell wieder. Emily war mir sehr schnell total sympathisch und ich empfand es als sehr spannend, gemeinsam mit ihr, Hollyhill und die nähere Umgebung, zu erkunden und mehr über das Dorf und dessen Bewohner zu erfahren. Das ja auch ganz offensichtlich eigentlich nicht zu existieren scheint. Das Dorf an sich wirkt sehr mysteriös auf mich genauso wie dessen Bewohner. Alle scheinen Emily zu meiden, als wäre sie nicht willkommen, aber hinter ihrem Rücken wird über sie geredet. Matt ist ein Bewohner von Hollyhill und der erste auf den Emily trifft. In meinen Augen ist er ein sehr unnahbarer und unsympathischer Mensch, was wohl daran liegt, das mir seine Art, wie er Emily behandelt, so gar nicht in den Kram passt. Unnahbar, weil er einen sehr verschlossenen Eindruck macht, was wohl auch an sein Geheimnis liegt, das er hütet, welches selbst bis zum Ende noch nicht eindeutig aufgedeckt wurde. Die anderen Anwohner, die man kennengelernt hat, verhalten sich zu beginn sehr geheimnisvoll und verschlossen, aber im Laufe der Geschichte fängt man an zu verstehen und ich habe jeden einzelnen von ihnen ins Herz geschlossen. Die Geschichte ist zu beginn recht linear, wobei ich mich die ganze Zeit fragte, ob da jetzt nun noch was kommt, oder geht das jetzt die ganze Zeit so weiter? Und als ob das Buch meine Gedanken lesen konnte, kam schlagartig Bewegung ins Spiel. Das Ende versprach dann noch einen kleinen Cliffhanger, der einen regelrecht dazu drängt den nächsten Teil in die Hand zu nehmen. Der Schreibstil ist schön und lässt sich ohne Probleme flüssig lesen. Die Art wie Alexandra Pilz geschrieben hat, fand ich sehr gut gelungen. Es fühlte sich wirklich so an als wäre ich mittendrin, man konnte sich es bildlich wirklich sehr gut vorstellen und mehr will man ja auch gar nicht als Leser. Cover: Das Cover sticht sehr ins Auge. Gelb ist jedoch nicht so ganz meine Farbe, jedoch gefällt mir sehr dieses Silhouettenhafte, was noch viel Raum für die eigene Fantasie lässt. Fazit: Trotz kleiner Einbußen ist es das Buch definitiv Wert gelesen zu werden. Vorallem das Ende macht einen neugierig auf die Fortsetzung und ich denke wer Zeitreiseromane mag, wird dieses auch mögen.

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In die Geschichte wird man ungefähr so schnell hineingedrückt wie wenn man sich auf einmal in einer völlig anderen Zeit wiederfinden würde. Alexandra Pilz legt mit ihrem Zeitreiseroman für Kinder und Jugendliche einen rasanten Start hin. Keine große Vorgeschichte, keine großen Rückblicke. Man befindet sich sofort mitten in der Handlung und folgt dem roten Faden. Der Schreibstil der Autorin ist einfach, leicht, kurz und prägnant. Ohne große Worte schafft sie es, die Sache auf den Punkt zu bringen und kreiert stellenweise sogar eine zauberhafte und geheimnisvolle Atmosphäre. Trotz ihrer schlichten Ausdrucksweise wählt sie ihre Worte so, dass sich die Natur- oder Ortsbeschreibungen wie ein kleines Bild im Kopf des Lesers aufbauen und die ganze Handlung noch mehr veranschaulichen und verschönern. Die Idee hat mir gefallen. Schon alleine da dies mein erster Zeitreiseroman war, habe ich mich sehr für das Thema interessiert. Manchmal wurde richtige Spannung aufgebaut, die dann zum Ende hin immer höher wurde. Trotzdem war es schade, dass Alexandra Pilz teilweise mit ihren Gedankengängen zu oberflächlich war. Es gab viele Stellen, an denen man noch tiefer in die Materie hätte eindringen und somit das Thema noch interessanter gestalten hätte können. Die vielen Zufälle sind ein weiterer kleiner Kritikpunkt. Oft wirkte es so, als bräuchte die Autorin eine auf die weiteren Geschehnisse hinleitende Handlung. Dazu benutzte sie dann oft Fügungen, die für mich teilweise ein wenig an den Haaren herbeigezogen waren. Emily, die Protagonistin, war mir sehr symphatisch. Mit ihrer Neugierde, Intelligenz, Schlagfertigkeit und ihrem Mut konnte sie die Schwierigkeiten, die sich ihr in den Weg stellten (manchmal schien es ein wenig zu leicht) meistern. Natürlich war sie ab und an naiv, aber größtenteils hat sie ihren Verstand eingesetzt und nicht immer einen starken Mann gebraucht, der sie aus dem Schlamassel ziehen konnte, wenn es brenzlig wurde. Mit ihrer sarkastischen Art hat sie bei mir auch viele Pluspunkte gesammelt. Die anderen Charaktere (die meisten waren Bewohner von Hollyhill) können unterschiedlicher nicht sein. Alle sind so sonderbar, in mancher Hinsicht sogar schrullig, aber gleichzeitig jeder auf seine eigene Art unglaublich liebenswert und symphatisch. Schade war, dass auf sie nicht noch näher eingegangen worden ist, sondern manche nur eine Nebenrolle gespielt haben. Denn zum Teil fand ich ihre Lebensgeschichte interessanter als die eigentliche Handlung rund um die Protagonisten. Natürlich durfte auch in diesem Buch eine kleine Liebesgeschichte nicht fehlen. Doch diese empfand ich diesmal nicht als störend und fehl am Platz. Alles begann mit einer Art Hassliebe, was manchmal wirklich amüsant zu lesen war. Die Entwicklung danach war wirklich schön und auf keinen Fall zu kitschig. Ich mochte es zu lesen, wie sich auf beiden Seiten die Gefühle immer mehr aufgebaut haben, sie aber anfangs noch versteckt gehalten wurden. Leider hat die Autorin es nicht vermieden, einige Fragen offen zu lassen, die sich am Ende und schon während des Lesens stellen. Das Ende kam für meinen Geschmack auch ein wenig zu abrupt. Da es aber noch Folgebände geben wird, habe ich Hoffnung, dass die Rätsel in ihnen aufgelöst werden. FAZIT Ein zauberhafter, lockerleichter und geheimnisvoller Zeitreiseroman für Kinder und Jugendliche mit anschaulichem und kurz (aber prägnantem) Schreibstil, liebenswerten, einzigartigen Charakteren, einer Handlung, die kaum Logiklücken besitzt und einer Spannung, die dauerhaft hochgehalten wird. In der Idee steckt sehr viel Potenzial, welches auch ziemlich weit ausgeschöpft wurde. Bis auf kleine Ausnahmen ist das Romandebüt von Alexandra Pilz gelungen und für den Leser sehr unterhaltsam.

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In "Zurück nach Hollyhill" geht es um Emily, die auf den Wunsch ihrer verstorbenen Mutter deren Heimatdorf Hollyhill in England besucht. Schnell stellt Emily fest, dass im Dorf etwas nicht stimmt - Das Dorf kann durch die Zeit reisen! Das Buch hat mich schon länger angesprochen und ich habe mich sehr darauf gefreut, es zu lesen. Meine Erwartungen waren hoch, vor allem nach all den positiven Rezensionen, die ich gelesen und gesehen hatte - und enttäuscht wurde ich auf jeden Fall nicht. Die Aufmachung des Buches finde ich total toll! Das Cover passt perfekt zur Geschichte, und selbst der abgebildete pinke Regenschirm kommt im Buch vor. Das Gelb sticht natürlich ziemlich hervor, aber das finde ich nicht schlimm. Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht, die Geschichte lässt sich schnell und flüssig lesen. Dennoch schafft sie es meiner Meinung nach nicht, wirkliche Spannung aufzubauen. Ich musste mich des öfteren ein wenig motivieren, um die Geschichte weiter zu verfolgen. Unsere Protagonistin Emily ist sympathisch, ihre Gedanken sind witzig und nachvollziehbar. Obwohl das Buch aus der Perspektive der dritten Person geschrieben ist, kann man sich gut in sie hineinversetzen und versteht ihr Handeln. Trotzdem ist der Charakter von Emily nicht wirklich vielschichtig, die Figur hat keine wirklichen Besonderheiten oder Tiefgang. So geht es mir auch mit Matt, einem Jungen, den Emily während ihrer Reise nach Hollyhill kennen lernt. Leider ist er mir nicht wirklich sympathisch geworden, und auch sein Charakter hätte etwas mehr ausgefeilt werden können. Der beste Charakter war meiner Meinung nach Emilys beste Freundin Fee, die leider nur am Anfang des Buches eine kleine Rolle spielt. Meiner Meinung nach hätte man sie mehr in die Handlung einbeziehen können, aber vielleicht geschieht dies ja im zweiten Teil. Die meisten Bewohner von Hollyhill haben mir total gut gefallen, mit ihren Eigenarten und ihrer schrulligen Freundlichkeit. Trotzdem hätte man auch diese Charaktere mehr in den Vordergrund stellen und eine größere Rolle spielen lassen können. Der Zeitreise-Aspekt kommt relativ spät auf - Aber vielleicht ist es mir auch nur so spät vorgekommen, weil ich darauf hingefiebert habe. Das ganze fand ich anfangs etwas verwirrend, aber dann hatte ich doch relativ schnell den Durchblick. Alexandra Pilz hat hier wirklich eine gute Idee gehabt - es ist anders, als in anderen Zeitreise-Romanen. Irgendwie kommt einem alles etwas liebenswürdiger vor, als in anderen Büchern die dieses Thema ebenfalls aufgreifen. Das Ende des Buches hat mir sehr gut gefallen. Es war ziemlich rührend und schön, aber auch etwas traurig. Zudem lässt das Ende noch einige kleine Fragen offen, die hoffentlich in den nächsten Bänden geklärt werden. Trotzdem bin ich mir noch nicht sicher, ob ich auch den nächsten band der "Hollyhill"-Reihe lesen möchte. Alles in allem ist "Zurück nach Hollyhill" ein schöner Fantasy-Roman, mit etwas blassen Hauptcharakteren und einer mittelmäßig spannenden Story. Ich fand das Buch in Ordnung, es war schön für zwischendurch. Daher vergebe ich 3/5 Schwalben.

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Ich mag dieses Buch. Es sieht cool aus, ist einfach sympathisch und die Geschichte ist klasse. Und trotzdem habe ich mich zum Lesen beinahe zwingen müssen, denn ich bin überhaupt nicht mit dem Stil zurechtgekommen. Immer wieder stolperte ich über für mich schwer nachvollziehbare Formulierungen, über meiner Meinung nach unsinnige Äußerungen und ungeschickte Aussagen. Da hat der Protagonist zum Beispiel nicht eine rechte und eine linke Hand, sondern eine und eine andere. Oder der Aufbau, der, wenn man es sparsam benutzt, durchaus seinen Charme hat, irgendwann aber einfach nur ärgerlich war für mich. Wenn eine spannende Szene mittendrin abbricht, ein neues Kapitel beginnt und dann nur im Rückblick erzählt wird, was weiter geschah, dann sorgt das für andauernde Verwirrung – jedenfalls bei mir. All das hat mich immer wieder aus dem Lesefluss gerissen und mich frustriert. Die Protagonisten sind für mich sehr schemenhaft, ihr Verhalten selten nachvollziehbar, auch wenn sie ihr Veralten dann selbst in Zweifel ziehen. Der Funke sprang einfach nicht über. Das gilt auch für die sich anbahnende Liebesgeschichte. So ganz verstanden habe ich auch die Sache mit den Zeitreisen nicht, das bleibt ein wenig neblig und da hätte ich mir eine umfassende Aufklärung von Emily gewünscht. So erwarte ich beinahe eine unlogische Auflösung. Die Frage, die ich mir stelle, ist, ob ich den zweiten Teil lesen möchte. Ich würde der Geschichte gerne eine Chance geben und darauf hoffen, dass ‚Verliebt in Hollyhill’ die vorab vergebenen Sympathiepunkte rechtfertigt. Aber bislang traue ich mich nicht. Fazit? Ein nettes Buch, das mich einiges an Nerve gekostet hat.

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Die Aufmachung: Ganz ehrlich, als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, dachte ich es handle sich um einen Liebesroman. Nie und nimmer hätte ich eine so spannende Geschichte dahinter vermutet. Aber alles der Reihe nach. „Zurück nach Hollyhill“ weswegen ich davon ausgegangen bin, dass es sich um den zweiten Teil einer Reihe handelt, aber es ist tatsächlich der erste. Das Cover ist knallgelb mit einem schönen Scherenschnitt. Mit gefällt es. Das Setting: Die Handlung spielt größtenteils in einer Moorlandschaft in England. Hierbei nimmt das Dorf Hollyhill eine bedeutende Rolle ein. Ich habe es vor ein paar Rezensionen schon erwähnt, aber momentan lese ich auffallend viele Romane, die in England spielen. Und das ganz zufällig. Ich mag die Insel und auch in diesem Buch kommt ihr ganz eigener Charme zur Geltung. Der Plot: Alles fängt damit an, dass Emily einen Brief von ihrer längst verstorbenen Mutter bekommt, die ihr aufträgt ihr Heimatdorf zu suchen, welches aber auf keiner Karte zu finden ist. Nachdem sich die Handlung aufgebaut hat, folgt ein Ereignis dem nächsten und eine rasante Reise durch die Zeit geht los. Hierbei ist der Spannungsbogen konstant angezogen und entlädt sich im vorletzten Kapitel. Leider bleiben jedoch zum Ende hin noch viele Fragen offen, die sich hoffentlich in den nächsten Bänden beantworten. Natürlich gibt es auch hier eine Romanze, die den Leser jedoch nicht erschlägt. Es steht eindeutig die Handlung im Vordergrund. Die Hauptprotagonisten: Emily ist eine Hauptprotagonistin nach meinem Geschmack. Sie ist ein wenig orientierungslos (und das meine ich wortwörtlich) und hat ihren eigenen Kopf, den sie konsequent durch zu setzen versucht. Anderen gegenüber ist sie sehr verschlossen. Matt der männliche Hauptprotagonist. Stark, verschlossen und unerschütterlich. Ein toller Charakter der viele Geheimnisse um sich und um Hollyhill aufrecht hält. Die Nebencharaktere: Die Nebencharaktere waren mir ein klein wenig zu schrill und überzeichnet. Aber ich muss dazu sagen, dass ihnen auch sehr wenig Raum gegeben wurde. Dadurch konnten sie leider nicht so facettenreich dargestellt werden, wie ich es mir gewünscht hätte. Der Schreibstil: War sehr angenehm und flüssig. Ich habe mich in der Geschichte wohl gefühlt und bin über nichts gestolpert, was den Schreibstil angeht. Die Umsetzung: Bei der Umsetzung war ich mir anfangs etwas unsicher. Hier haben sich ein paar kleine Logikfehler eingeschlichen. Ich hatte anfangs große Angst, dass sich die Geschichte in Unlogik verstricken würde, was ja bei einem Zeitreiseroman schnell passieren kann. Doch ich war mehr als begeistert, wie gut alles zusammengepasst hat. Fazit: Ein toller Zeitreiseroman und ein schöner Auftakt der Serie. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die ich Gott sei Dank schon hier habe und spätestens nächsten Monat anschließen kann. Ich kann Hollyhill wirklich jedem ans Herz legen, der die Edelstein-Trilogie gemocht hat. Hollyhill ist zwar bis jetzt noch nicht ganz so gut, aber ist ein würdiger Herausforderer.

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Story + Schreibstil: Alexandra Pilz "Zurück nach Hollyhill" ist der Auftakt einer Fantasy-Zeitreise-Jugendbuch-Trilogie. Dieses Buch hat mich schon seit einer gefühlten Ewigkeit angelacht. Ersteinmal finde ich die Cover der Reihe zuckersüß und sie stechen in absolut jedem Buchregal aufgrund der knalligen Farben raus. Und dann konnte ich, als großer Zeitreiseroman Fan, gar nicht anders, als auch dieses Zeitreise Buch, aus Alexandra Pilz Feder, zu inhalieren. Allerdings kann ich euch gar nicht viel über die Zeitreise-Thematik aus "Zurück nach Hollyhill" berichten, ohne euch zu spoilern, deswegen verrate ich nur so viel: An alle Zeitreise-Fans unter euch, ihr werdet diese Reihe lieben! Denn für mich war das Zeitresien in "Zurück nach Hollyhill" vollkommen anders, als ich es aus anderen Jugendbüchern kenne und es geschieht in einem sehr gelungen, wunderschönen, glitzernden, zum Aufseufzen grandiosen Moment. Wenn euch die Zeitreise-Thematik nicht schon lockt, sollte euch das Setting gleich zum Buchkauf verlocken. "Zurück nach Hollyhill" handelt zum Großteil in England, in einem kleinen Dörfchen mit dem Namen Hollyhill, mitten im Dartmoor. Sowohl Name des Dorfes, als auch die Lage, erzeugen beim Leser eine mystische Stimmung, die noch durch Alexandra Pilz grandiosem Schreibstil und ihrer fantastischen Beschreibungskunst unterstrichen wird. Ich habe die Beschreibungen über Hollyhill geliebt und wäre am Liebsten gleich selbst dorthin gereist, um es mit eigenen Augen bestaunen zu dürfen. Das Dörfchen besteht nur aus wenigen Häusern, aber die Einwohner haben alles was sie brauchen, um sich von der Außenwelt abschotten zu können. Die Häuser sind mit einer solchen Liebe beschrieben, erfunden und gestaltet, sodass man sie sich perfekt vor dem geistigen Auge vorstellen kann. Hollyhill ist ein kuscheliger, teilweise kitschig-wunderschöner, magischer Ort, der Romantikerherzen höher schlagen lasst. Aber sollte dies alles nicht schon Kaufgrund genug für euch sein, gibt es auch noch für die Spannungsliebenden unter euch einige "Krimi"-Szenen, die das Herzchen zum Rasen bringen und einen Pageturnereffekt der besonderen Art beim Leser hervor rufen. Charaktere: Die Protagonistin Emily habe ich gleich von der ersten Seite sehr gemocht. Sie ist wahnsinnig sympatisch, sarkastisch, liebenswürdig, einfach eine perfekte Protagonistin, die man gerne über mehrere Bände einer Reihe begleiten möchte. Als Emily kurz nach ihrem Schulabschluss einen Brief, ihrer vor Jahren verstorbenen Mutter, erhält, steht ihr ganzes Leben Kopf. Ihre Mutter bittet sie darum, nach Hollyhill in England zu reisen, um dort ihren Wurzeln nach zu gehen und zu verstehen, wer sie eigentlich wirklich ist. Natürlich braucht Emily erst einige Überredungskunst ihrer verrückt-spontanen besten Freundin, um sich letzendlich zu einem Trip nach England zu entscheiden. Dort angekommen kennt absolut niemand diesen Ort namens "Hollyhill" im Dartmoor. Das Dörfchen scheint auf keiner Landkarte zu existieren und nur durch Zufall trifft Emily einen hilfsbereiten Jungen namens Matt, der diesen Ort zu kennen scheint und sie dorthin mit nimmt. Schnell stellt sich heraus, dass Matt nicht nur aus purer Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft handelt. Denn sobald Emily in Hollyhill angekommen ist, scheinen die Menschen dort, inklusive Matt, eine natürliche Abneigung ihr gegenüber zu haben. Und das lassen die Einwohner von Hollyhill sie auch dezent offensichtlich, ziemlich deutlich, spüren. Emily hat keinen leichten Start mit ihrem ersten Besuch auf britischem Boden. Aber sie wäre keine perfekte Protagonistin, wenn sie nicht an ihren Aufgaben wachsen würde, teilweise vielleicht etwas zu wagemutig, aber auf jeden Fall mit viel Herz und auf eine sehr liebenswerte Art und Weise.

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