Leserstimmen zu
Zurück nach Hollyhill

Alexandra Pilz

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Als ich angefangen habe zu lesen ist mir direkt aufgefallen, dass ich mich unheimlich schnell in die Geschichte eingefunden habe. Es wurde auch nicht drumherum geredet, sondern direkt losgelegt, was ich persönlich ziemlich gut fand. Emily ist mir an sich ziemlich sympathisch und eine Protagonistin, die sich nicht scheut Fragen zu stellen bis sie Antworten bekommt, sowie das zu machen, was für sie richtig ist und sich somit durchzusetzen. Gerade wenn ihre Kameraden andere Meinungen hatten musste sie sich durchsetzen und hat es getan. Letztendlich schien das für mich auch immer der richtige Weg zu sein. An sich fand ich sie gut gestaltet, allerdings auch oft sehr verunsichert, wobei das hier auch verständlich ist. Matt konnte ich anfangs gar nicht durchschauen. Er war erst total freundlich und dann nur noch abweisend. Ehrlich gesagt habe ich da dann erstmal nicht verstanden, wieso Emily plötzlich immerzu Gedanken hatte, die sich um ihn drehen mussten. Aber so scheint das ja immer zu sein wenn man "ignoriert" wird. Mit der Zeit haben sich aber sowohl Matt, als auch Emily ins Positive entwickelt und ich fand Matt dann gegen Ende auch richtig toll und vor allem einfühlsam! Wo ich schon vom Ende spreche: Emily war dort noch so richtig naiv und dämlich, was mich total überrascht hat, weil ich sie, gerade da, klüger eingeschätzt hätte. Vielleicht hat sie da aber einfach nicht mehr dran gedacht. Was ich meine solltet ihr natürlich selbst lesen :) Matt hingegen war eben gegen Ende viel toller, als am Anfang. Für mich ging es dann aber doch irgendwie zu schnell mit der kleinen Liebesgeschichte. Was ich unbedingt noch positiv anmerken möchte sind: die Charaktere, Hollyhill und die Fähigkeiten. Bei den Charakteren war es nämlich so, dass ich alle entweder total mochte, oder absolut gegen sie war. Leute, wie z.B. Silly, Joe, Josh und Esther, sowie ihren Mann, habe ich einfach nur ins Herz geschlossen. Andere möchte ich nicht nennen, um euch auch den Raum zu lassen, es für euch zu erkennen :) Trotzdem war einer mir da doch etwas too much, obwohl er Großteil der Story war. Auch am Ende gab es nochmal einen Charakter, den ich zwar nicht mehr einstufen konnte, ich aber trotzdem nicht hinnehmen wollte. Daher bin ich auch gespannt was im zweiten Band noch warten wird und welche Gefahren sich dort verstecken werden. Gerade wie es mit Matt und Emily weitergehen wird, interessiert mich. Zumal Matt immernoch ein Geheimnis mit sich herumzutragen scheint... Dass Hollyhill nicht nur irgendein Dorf ist wird schon ziemlich am Anfang des Buches klar. Trotzdem ist man dann, in meinem Fall, überrascht mehr darüber zu erfahren, bzw. überhaupt zu sehen, was es damit tatsächlich auf sich hat und ich dachte eigentlich, dass dieser Zusammenhang anders platziert wäre, fand es so aber super! Zu den Fähigkeiten möchte ich gar nichts weiter sagen, weil ich sonst zu viel verrate. Trotzdem bin ich gerade wegen diesen und wegen dem, was man während des Lesens erfährt umso gespannter auf die Fortsetzung! Fazit: Das Buch konnte mich in einigen Punkten überraschen und mein Interesse wecken. So fand ich die Charaktere interessant, finde aber dass man sie noch weiter ausbauen und mehr von ihnen erfahren sollte. Geheimnisse waren manchmal gar nicht so unklar, mussten aber trotzdem gesagt werden, weil Emily es nicht immer direkt verstanden hat, oder es nicht einsehen wollte. Das war nicht schlimm, aber da hätte man sich mehr erhofft. Gerade das Ende macht dann aber Lust auf mehr und zeigt, dass eben doch noch etwas auf uns wartet und das noch nicht das Ende ist! Hollyhill und die Fähigkeiten wecken ebenfalls das Interesse des Lesers und Matt und Emily ergeben nach und nach ein immer besseres Team, das sich auch noch steigern und vor allem die Liebe, sowie die Kenntnisse über den anderen vertiefen muss. Hier hat mir nämlich das Verständnis gefehlt, wieso sich die beiden auf einmal so mochten. Ein wundervolles Buch, mit kleinen Schwachstellen, die der zweite Teil locker noch beheben kann :) Insgesamt möchte ich hier 3,5 Sterne vergeben! (Der Hype hat mir das auch ein wenig kaputtgemacht)

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Inhalt: Wie weit würdest du gehen? Um das Geheimnis deiner Herkunft zu lüften, den Jungen deiner Träume zu bekommen und deine Freundin zu retten? Für die 17-jährige Emily werden diese Fragen plötzlich entscheidend, als sie nach dem Abitur in das geheimnisvoll einsame Dartmoor reist, um das Dorf ihrer verstorbenen Mutter zu finden. Ein Dorf, das auf keiner Karte eingezeichnet ist. Das jedoch genau der Junge kennt, der in Emily von der ersten Sekunde an Gefühle auslöst, die irgendwo zwischen Himmel und Hölle schwanken … Meinung: Gemeinsam mit Emily begeben wir uns auf die Reise in das Heimatdorf ihrer verstorbenen Mutter, irgendwo im englischen Moor. Im Moor angekommen muss Emily schnell feststellen, dass das Dorf gar nicht so einfach zu finden ist. Durch Zufall begegnet sie dem charismatischen Matt, der sich bereiterklärt sie mitzunehmen. Sobald Emily Matt jedoch erzählt, dass sie auf dem Weg nach Hollyhill ist, blockt dieser total ab und von seinem anfänglichen Charme ist nichts mehr zu spüren. Was hat es mit Matt und dem Dorf Hollyhill auf sich? Ich bin ein großer Fan von Zeitreiseromanen und so musste ich natürlich auch zu diesem Buch greifen. Die Idee, die hinter dem Dorf Hollyhill und den Zeitreisen steckt, hat mir ausgesprochen gut gefallen. Die Erklärungen sind verständlich beschrieben. Allerdings hatte ich bei ein, zwei Szenen doch einen kleinen Knoten im Kopf und fragte mich, wie dies nun logisch zu erklären sei. Der Leser ist sofort mittendrin im Geschehen. Und der Verlauf der Geschichte gestaltet sich anders, als ich dies vermutet hätte. Das Einbringen von Krimi-Elementen fand ich gelungen. Leider konnte mich das Buch im Mittelteil nicht ganz begeistern und überzeugen. Hier wird die Geschichte ein wenig langatmig. Emily war mir aufgrund ihrer etwas naiven und unbedachten Art sofort sympathisch. Zudem ist sie nicht auf den Mund gefallen und weiß sich zu wehren. Matt hingegen wirkte auf mich immer etwas unnahbar und geheimnisvoll. Man versteht als Leser lange Zeit nicht, warum er der Einzige zu sein scheint der Emily nicht im Dorf haben will. Daher war die Liebesgeschichte für mich auch nicht authentisch. Erst kann er ihr kaum in die Augen gucken und will nur das sie verschwindet und plötzlich ist sie sein Ein und Alles. Diese Wandlung ging mir leider viel zu schnell über die Bühne. Die Nebencharaktere haben definitiv Potenzial. Ich mochte vor allen Dingen Emilys beste Freundin Fee wahnsinnig gerne und hoffe sehr, dass sie im zweiten Band eine größere Rolle spielen wird. Aber auch die durchgeknallte Silly und der modebewusste Joe fand ich faszinierend. Irgendwie scheinen alle im Dorf eine kleine Macke (liebevoll gemeint) zu haben. Allerdings konnte ich keine richtige Bindung zu den Dorfbewohnern aufbauen, da sie trotz allem ein wenig blass bleiben. Ich hoffe, dass wir die Bewohner von Hollyhill im zweiten Teil noch besser kennenlernen werden. Toll fand ich die Anspielungen auf Prinzessin Dianas Hochzeit, die dem Buch einen kleinen Hauch von Nostalgie geben. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen. Allerdings werden natürlich nicht alle Fragen beantwortet und es gibt schon einen kleinen Cliffhanger. Fazit: Die Zeitreisegeschichte rund um das kleine Dorf Hollyhill, irgendwo im englischen Moor hat mir gut gefallen. Dies lag vor allen Dingen an den faszinierenden Charakteren und etwas schrulligen Dorfbewohnern. Ich hoffe sehr, dass diese im zweiten Teil der Reihe noch eine größere Rolle spielen werden. Ein wenig enttäuscht bin ich von der Liebesgeschichte, da diese in meinen Augen zu schnell erzählt wird. 4 von 5 Hörnchen.

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Heyne fliegt Verlag 367 Seiten 8,99€ Ein spanender Zeitreiseroman der von der Hauptprotagonistin Emily handelt. Sie erhält einen Brief von ihrer verstorbenen Mutter und soll an Ihren Heimatort Holly Hill reisen. Doch niemand scheint dieses orf zu kennen bis sie auf Matt trifft.Er bringt sie nach Holly Hill und sie verliebt sich auch in ihn. Sie versucht das Geheimnis des Ortes zu lösen und merkt aber nicht das sie sich selbst damit in Gefahr begiebt. Ich selbst fand das Buch echt lesenswert,und vergebe daher 3,5 Sterne. Der Schreibstil ist locker und somit konnte ich das Buch in wenigen Stunden durchlesen.Den zweiten teil werde ich mir sicher auch davon kaufen.

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MEINUNG Wieder so ein Buch dessen wunderschönes Coverdesign mich angelockt hat. Dazu noch das Thema Zeitreisen und ich war überzeugt. Zum Glück hielten Inhaltsangabe und Aufmachung zu großen Teilen, was sie versprachen. Die Autorin hat einen sehr angenehmen, flüssigen Stil und der Einstieg in die Geschichte fiel leicht. Besonders gefielen mir die Beschreibungen des verschlafenen Dorfes Hollyhill mit seinen niedlichen, zauberhaften Häuschen und seinen verschrobenen Bewohnern, die Emily zunächst nicht so ganz geheuer sind, weil sich alle etwas merkwürdig verhalten. Woran das liegt erfährt man als Leser an Emilys Seite Schritt für Schritt und ist ruckzuck durch mit der Geschichte. Was das Lesen leider manchmal etwas erschwerte waren die abrupten Kapitelenden und -anfänge. Es gab keine flüssigen Übergänge, sondern das nächste Kapitel setzte oft an einem Punkt ein, an dem die Figuren Dinge erlebt hatten, die man als Leser nicht mitbekommen hatte, sondern dann nur kurz erklärt bekam. So entstanden kleine Unterbrechungen im Lesefluss und ich würde mir für den nächsten Band etwas weichere Übergänge wünschen, denn gelegentlich hatte ich das Gefühl eine Seite überlesen zu haben, obwohl dem nicht so war. Die Figuren sind überwiegend sympathisch und machen einen neugierig. Sie haben alle ihre Funktion, bleiben aber oftmals etwas oberflächlich beschrieben. Leider ist das nicht nur bei Neben- sondern auch bei den Hauptfiguren Emily und Matt der Fall. Und gerade bei den beiden hätte ich mir doch mehr Tiefe gewünscht, besonders bei Emily. Allerdings schreibe ich diese Schwäche der jüngeren Zielgruppe zu und insgesamt wurde für mich der Unterhaltungswert der Geschichte dadurch nicht allzu sehr gemindert. Das Buch ließ sich locker-leicht durchlesen und bot kurzweilige Unterhaltung. Neben einigen losen Enden, wirft der Epilog noch einige Fragen auf und es tauchen Figuren auf, die bis dahin nicht erwähnt wurden, so dass man Lust bekommt gleich mit Band 2 weiterzulesen. FAZIT In meinen Augen ein interessanter, vielversprechender Auftaktband zu einer unterhaltsamen Reihe mit Potenzial nach oben. Ich hoffe die kleinen Schwächen werden im nächsten Band noch ausgemerzt und vergebe für Zurück nach Hollyhill 3,5 Sterne. Ich empfehle es für alle, die Zeitreisegeschichten mit einem Hauch Romantik mögen und kurzweilige Unterhaltung suchen.

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Seit Rubinrot schießen Zeitreisegeschichten immer noch aus dem Boden, solange sie aber trotzdem noch etwas Neues haben, ist mir das egal, da ich Zeitreisegeschichten an sich wirklich mag. Und damit kommen wir gleich zum ersten (durchaus positivem) Schocker, denn ich hätte nie mit dem Grund der Zeitreise in diesem Buch gerechnet, da das Cover, das natürlich schön aus sieht, doch eher auf eine kindliche Geschichte hinspielt, doch dann haben Emily und Matt es tatsächlich mit einem Mädchenmörder zu tun, was ich mich total erstaunt hat. Der Schreibstil ist das ganze Buch über sehr, sehr einfach gehalten, was es ziemlich einfach machte, in die Geschichte reinzukommen und auch darin versinken zu können. Emily war ein ganz netter Charakter, sie war lustig und konnte durchaus ihre eigenen Entscheidungen treffen, jedoch hatte sie öfter so ein sturres, naives Verhalten, welches mich dann wirklich gestört hat. Über Matt selber hat man relativ wenig erfahren, sodass mir bei ihm viele Fragen offen geblieben sind, ich hoffe im zweiten Teil wirklich mehr über alle Charaktere zu erfahren, da mir bis jetzt noch bei Jedem die Tiefe fehlt. Im Mittelteil hatte das Buch einige Längen, die aber wirklich noch zu überstehen waren , denn insgesamt hat mich das Buch unheimlich gefesselt, obwohl es erst zum Ende hin spannend wurde, habe ich es in einem Rutsch durchgelesen. Der Aufbau zum Höhepunkt war ok,nicht fantastisch da es wie gesagt, keinen großen Spannungsaufbau gab und zum Höhepunkt alles auf einmal, auf mich niederprasselte. Trotzdem hätte ich einen viel größeren Knall erwartet. Die Stimmung ist das ganze Buch über irgendwie "süß" und gemütlich. Am Besten lässt sich das Buch denke ich im Herbst lesen, da die Grundstimmung einfach in diese Jahreszeit passt. Insgesamt finde ich das Buch ganz nett, es lohnt sich definitiv es mal zu lesen, wenn man es mag wenn Bücher etwas Märchenhaftes haben, weil aber einige Punkte doch störend waren, gebe ich dem Buch dreieinhalb Herzen, da es eher zu 4 Herzen neigt, runde ich es hier auf.

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Klapptext: "Deshalb bitte ich dich, nach Hollyhill zu reisen, das Dorf, das viele Jahre meine Heimat war. Es liegt im Dartmoor. Du wirst es finden." Emily kann es nicht fassen! Wieso hat ihre verstorbene Mutter ihr nie von ihrem Heimatdorf erzählt? Was bedeuten die geheimnisvollen Anspielungen in ihrem Brief, den die 17-Jährige erst zum Abitur erhalten hat? Und warum, um Himmels willen, ist Hollyhill auf keiner Karte verzeichnet? Kurzerhand steigt Emily in München ins Flugzeug - und landet allein und vom Regen durchnässt mitten im englischen Dartmoor. Hilfe naht in Form eines Geländewagens, darin der bestaussehendste Junge, den Emily je gesehen hat. Als sie ihn nach dem Weg nach Hollyhill fragt, verändert er sich schlagartig. War Matt zuvor offen und hilfsbereit, so ist er nun abweisend und schweigsam. Dennoch stimmt er zu, Emily nach Hollyhill zu bringen. Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch das einsame Moor landen sie schließlich in dem winzigen Dorf, dessen wenige Bewohner zwar alle ziemlich schrullig, aber freundlich zu Emily sind. Bis auf Matt, der Junge, in den sie sich verlieben könnte - das allererste Mal überhaupt. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit gibt er ihr das Gefühl, unerwünscht zu sein. Bis eines Nachts ein Mörder auftaucht, und es sich zeigt, dass Hollyhill nicht einfach nur ein Dorf ist. Und Emily kein gewöhnliches Mädchen.... Meine Meinung: Die Geschichte um Emily und Hollyhill ist total schön, ich liebe die Art und Weise wie alles beschrieben und dargestellt wird. Emily begibt sich auf eine Reise ins ungewisse und allein dafür hat sie direkt Pluspunkte kassiert. Auch das Dorf Hollyhill konnte mich überzeugen, mit seiner idyllischen Art würde ich dort sehr gerne leben. Ganz schlimm war für mich das Ende indem Cullum Andeutungen machte,die ich bisher nicht verstehe. Ich hoffe sehr das mir diese Frage im nächsten Band beantwortet wird. Emily ist so toll, sie traut sich was, auch wenn sie innerlich Angst hat gibt sie nicht auf und geht den Dingen die sie nicht versteht auf den Grund. Selbst das sich Matt ihr gegenüber teilweise echt gemein ist, gibt sie nicht auf und versucht ihm meist sehr schlagfertig entgegen zu treten. Auch Emilys handeln war für mich leicht nachvollziehbar, da sie ihre Eltern sehr früh verlor und nur durch ihre Oma eine Verbindung zu ihrem Vater hat.Natürlich möchte sie alles über den Geburtsort ihrer Mutter erfahren, doch noch ist ihr nicht klar was auf sie zukommen wird, denn was sie in diesem kleinen Ort erfährt, hätte sie nie gedacht. Matt scheint Anfangs sehr nett zu sein, doch das ändert sich schlagartig, was Emily natürlich nicht versteht. Als Leser spürt man schnell, das hinter Matt´s verhalten mehr stecken muss. Ich konnte nicht anders als ihn total zu mögen, auch wenn er manchmal echt nicht zu verstehen ist. Alle die dieses Buch gelesen haben werden verstehen was ich meine. Man merkt bei ihm schnell das die beiden sich irgendwie zueinander hingezogen fühlen, sich aber im nächsten Moment schnell wieder von einander entfernen und Matt in sein altes gemeines Verhalten fällt. Emily weiss so oft nicht was sie von ihm halten soll und warum er ihr gegenüber mal so und mal so ist. Silly ist ein echt lustiges Mädchen bei der ich immer mal wieder schmunzeln musste. Sie ist verrückt und sehr quirlich aber immer da wenn man sie braucht. Mit ihr konnte ich mich sehr gut identifiezieren, sie kam mir sehr echt vor und wurde schnell zu meinem Lieblingscharakter im Buch. Quayle war für mich der Typ wo ich dachte " Der hat doch nicht mehr alle Latten am Zaun" , sehr irre und gegen ihn hatte ich auch direkt ein starke Abneigung entwickelt. Ganz einfach. ICH MAG IHN NICHT, woran das wohl liegen mag ? Joe, Josh , Pfarrer Harry und Emilys Oma Rose runden für mich das Buch ab.Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Geschicht, durch all diese Charaktere und dem Ort Hollyhill an sich ist das Buch für mich zu einem "Must Have" geworden. Das Cover ist ein echter Blickfang. Mit dem strahlendem Gelb, sticht es einem direkt ins Auge und nachdem man das Buch gelesen hat weiss man auch direkt welche Stadt auf dem Cover dargestellt sein soll. Ich liebe das Cover und finde es sehr passend. Alexandra Pilz hat einen Schreibstil der mich vom ersten bis zum letzten Wort mit gerissen hat, die Stadt Hollyhill konnte ich mir so gut vorstellen, das sich dieses wohlfühlen in mir ausgebreitet hat. Auch die Charaktere sind so schön dargestellt, das man direkt weiß ob man ihn mag oder eher nicht. Fazit: Alexandra Pilz hat mit " Zurück nach Hollyhill" einen super schönen Zeitreise Roman erschaffen, den ich nicht eine Minute aus der Hand legen konnte. Ein toller Auftakt zu einer neuen Reihe! "Zurück nach Hollyhill" erhält von mir 5 von 5 Feen. Zum Autor: Alexandra Pilz hat am gleichen Tag Geburtstag wie Jane Austen. Die Journalistin liebt England, hat eine Schwäche für komplizierte Liebesgeschichten, lebt mit Mann und Katze in München und träumt von einem Cottage in Cornwall. Zurück nach Hollyhill ist ihr Debütroman.

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Unterhaltsam

Von: Noemi

07.05.2015

Meinung Die Aufmachung gefällt mir, mit dem Quitschgelb und pinkfarbenen Akzenten setzt es sich von gewöhnlichen Covern ab. Der Einstieg fällt leicht, innerhalb weniger Seiten war ich schon in der Geschichte drin. Es fängt sofort damit an, dass Emily versucht, aus dem rätselhaften Brief ihrer Mutter schlau zu werden, und es sind keine 30 Seiten vergangen, da hat sie schon ihren Entschluss umgesetzt und ist in England angekommen. Dank des unverschämt gut aussehenden Matt trifft sie schließlich auch im abgelegenen Hollyhill ein und macht nach anfänglichen Schwierigkeiten Bekanntschaft mit den wenigen Bewohnern, die auch für den Leser nicht zu kurz kommen. Jeder der vorgestellten Charaktere Hollyhills sammelt mit seiner ganz eigenen Persönlichkeit Sympathiepunkte. Auch Emily ist mir sympathisch geworden, selbst wenn sie Risiken eingehen muss, ist sie mutig, tapfer und benutzt ihren Kopf. Meiner Meinung nach bewältigt sie manch furchteinflößenden Geschehnisse zu locker, das hätte ich nicht erwartet. Trotzdem hat sie ihren eigenen Kopf, auch wenn Matt dabei ist, und schmachtet ihm nicht hinterher - ebenfalls spart sie sich glücklicherweise, immer wieder zu betonen, wie gut er doch aussieht, was mir an ihr sehr gut gefallen hat. Daher ist die Liebesgeschichte auch kein kitschiges Liebe-auf-den-ersten-Blick-Klischee, stattdessen füllt sie ungezwungen und locker die Nebenhandlung aus. Emilys Gespräche, vor allem mit Matt, haben Biss, beide reagieren schlagfertig, doch insgesamt habe ich mir dann doch etwas mehr romantische Gefühle gewünscht, besonders bei Emily, für mich sind sie noch nicht deutlich genug herausgekommen. Auf die Handlung kann ich insgesamt auch zufrieden zurückblicken, auch wenn man sie hin und wieder hätte vertiefen können. Emilys Fragen über Fragen werden erst allmählich beantwortet und wiederum neue Fragen werden aufgeworfen, als Emily sich schlagartig in den Achtzigern wiederfindet. Abgesehen vom Zeitreisen und Hollyhill bleibt es jedoch ziemlich "normal". Die wichtigsten Fragen werden zwar geklärt, aber trotzdem bleiben noch einige übrig, die hoffentlich im zweiten Band Beachtung finden, denn so ist mir das Thema Zeitreise noch zu unvollständig. Ebenso kann man auf das Thema noch besser eingehen, ich wurde nur ab und zu daran erinnert, dass es eigentlich gerade in der Vergangenheit spielt - man könnte die Handlung beinahe in die Gegenwart verlegen, was auf Anhieb viel weniger reizvoll erscheint. Den Bösewicht finde ich wirklich unheimlich, das ist also gelungen, nur machen Emily & Co immer wieder den Fehler, ihn zu unterschätzen. Ansonsten wird der Plot richtig spannend, zwischendurch kommen ein paar Ruhepausen, doch der Rest drumherum bringt einen zum Mitfiebern. Etwas, das mich stutzig gemacht hat, sind stellenweise sehr abrupte Handlungsabläufe. In der einen Sekunde ist Emily noch friedlich im Zimmer und dann will jemand sie auf einmal überwältigen und schlagartig wechselt der Handlungsort. Das hat dazu geführt, dass ich mich gefragt habe, ob ich versehentlich einige Seiten übersprungen habe, was natürlich nicht passiert ist. Der Schreibstil ist wunderbar angenehm zu lesen und so flüssig, dass man nicht lange für das Buch braucht, was aber natürlich auch an der aufregenden Story liegt. Vor dem Nachfolger werde ich mich nicht drücken können, selbst, wenn ich es wollte, denn ich habe noch einige Fragen offen. Zusätzlich frage ich mich, ob man das Geplänkel um Emilys Ex-Freund Lukas hätte auslassen können oder ob es im zweiten Band noch eine Rolle spielen wird. Und weiterhin bin ich sehr neugierig, was weiter zwischen Emily und Matt passiert. Fazit "Zurück nach Hollyhill" hat mir einige unterhaltsame Lesestunden beschert. Das Buch besitzt auf jeden Fall genügend Potenzial für Folgebände, die hoffentlich mehr auf die Besonderheiten Hollyhills zurückgreifen und auch die Liebesgeschichte weiter ausbauen.

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Da brat mir doch mal einer einen Storch! Ein Zeitreiseroman für Jugendliche, der in England spielt und das Cover sieht verdammt schön aus. So ziemlich alles in mir schrie nach einem fetten Déjà-vu und was ist passiert nachdem ich das Buch gestern beendet hatte? Begeisterung machte sich breit. Unwillkürlich und unerwartet. Irgendwie bin ich gerade etwas perplex. Nie im Leben hätte ich damit gerechnet, dass mir dieses Buch so gut gefallen würde, nie, nie, nie, niemals nie! Wie gerade oben schon angedeutet weist Zurück nach Hollyhill wirklich so einige Parallelen zu der Zeitreise-Trilogie auf, deren Titel nicht genannt werden darf, aber ihr wisst sicherlich welche Bücher ich meine... *Hust Edelstein hust Trilogie hust von Kerstin hust Gier hust* Und ich habe mich mental auch schon auf eine ordentliche Kistchglitzerplüschfunkelklischee-Welle vorbereitet und jetzt stellt euch mal vor, die blieb die aus! Hell YEAH! Die Geschichte braucht wirklich einige Zeit bis sie ins Rollen kommt, oder nein, stimmt nicht. Nicht bis sie ins Rollen kommt, sondern bis man eigentlich dahinter steigt was da gerade abgeht, dauert es einige Seiten. Ich würde sogar sagen das man bis ca. zum letzten Viertel keinen Plan hat was da eigentlich wieso, weshalb und warum passiert. Das geniale daran ist aber, dass es Alexandra Pilz dennoch schafft Spannung aufzubauen, diese zu halten und einen immer wieder zur überraschen. Ich hatte wirklich nicht einmal das Gefühl, dass sich die Geschichte irgendwie ziehen oder zu lange mit Nebensächlichkeiten aufhalten würde. Natürlich hatte ich so meine Theorien entwickelt was es denn mit Hollyhill und deren Bewohner auf sich hat, aber auf die spätere Lösung bin ich echt nicht gekommen. Und selbst dann noch, schafft es die Autorin einen mit zigtausend Fragen zurückzulassen. Was die Charaktere angeht kann ich nur jubelnd die Hände gen Himmel strecken, denn die Charaktere, allen voran die Protagonistin Emily und ihr Love-Interes Matt, sind toll. Es gab keinen sie kam, sah und liebte-Moment, Emily sabbert Matt nicht die ganze Zeit nach, weil ihr Hirn den Geist aufgegeben hat und Matt ist nicht einfach nur der voll verwegene und hotte Badboy. Nein, nichts dergleichen. Und auch die anderen Charaktere wie Emilys Freundin Fee (die leider nur im ersten Kapitel auftaucht) und die Bewohner Hollyhills, Silly (die nur so heißt es aber nicht ist) Joe, Adam, Eve oder Matts Bruder Josh, sie alle waren mir schon recht sympathisch. Einige blieben etwas blasser und sind nur wenige in den Fokus gerückt worden, aber dennoch gelang es mir für jeden von ihnen Sympathie aufzubringen. Was bleibt mir noch zu sagen... Zurück nach Hollyhill ist ein wirklich tolles Buch, dass sehr mysteriös daherkommt und einen wirklich sehr lange im Dunkeln lässt. Wenn ich daran denke, dass das Buch das Debüt von Alexandra Pilz ist, kann ich nur meinen Hut ziehen. Vier Sterne gibt es aber nur deswegen, weil ich glaube das da im zweiten Band noch sehr viel mehr auf mich zukommt, und etwas Pulver muss ich mir ja noch aufsparen. Mir hat es unheimlich gut gefallen, viel, viel besser als die Trilogie deren Titel nicht genannt werden darf, und ich werde mir den zweiten Band so schnell es geht zulegen. Aber sowas von!

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