Leserstimmen zu
Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel

Jonathan Stroud

Die Lockwood & Co.-Reihe (2)

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WOW. Auch der zweite Teil von Lockwood & Co. „der whispernde Schädel“ ist einfach großartig. Meiner Meinung nach ist Jonathan Stroud ein Genie und ich liebe seine Bücher. Aber gut…atmen wir tief durch und dann noch einmal ein bisschen ordentlicher ;) Ich habe das Hörbuch gehört und ich liebe es. Das letzte Buch wurde noch von einer anderen Sprecherin gelesen. Ich muss sagen, dass mir diese besser gefallen hat. Ich brauchte ein bisschen um mich an die neue Sprecherin zu gewöhnen. Ihre Stimme hatte mir anfangs nicht so gut gefallen, aber nachdem ich mich dann daran gewöhnt hatte ging es. Der zweite Band setzt nahezu nahtlos an das voran gegangene Buch an. Die Geschichte ist auch dieses Mal wieder total spannend und an einigen Stellen wirklich gruselig. Es gab mehrere Stellen wo ich mit klopfenden Herzen atemlos aufrecht im Bett saß. Ich glaube, ich habe sogar „LAUF LAUF LAUF“ gerufen, aber darüber schweigen meine Zeugen ;) Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt, sondern konnte das Hörbuch gar nicht ausschalten. Aber natürlich ist der Puls nicht nur auf 180 ;) sondern einige Stellen sind auch einfach unglaublich komisch und bringen einen immer wieder zum schmunzeln und lachen. Das geisterverseuchte London ist total faszinierend. Stroud gibt sich mit all seinen Legenden und grusel Geistergeschichten, welche er mit der Hauptgeschichte verwebt, so viel Mühe, dass alles wirklich fesselnd ist. Alles wirkt gut durchdacht und man merkt wie viel Arbeit da hinter steckt. Die Charaktere wachsen einem immer mehr ans Herz und auch die Geheimnisse, welche um sie gewoben werden, machen sie immer interessanter. Einige werden aufgedeckt, andere bleiben ein Geheimnis für die nächsten Bücher. Georges Art finde ich zum Beispiel großartig. Er brachte mich immer wieder zum schmunzeln. Auch neue Charaktere kommen hinzu und jeder von ihnen besitzt genug Tiefe um interessant zu sein. Fazit: Jonathan Stroud schreibt ganz tolle Bücher und auch die Lockwood Reihe ist im großartig gelungen. Die Geschichte ist von der ersten Sekunde an spannend gewesen. Schlag auf Schlag geht die Geschichte voran. Spannende Ermittlungsarbeit und großartige Charaktere runden die Geschichte ab.

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Cover Mir gefällt das Cover sehr gut. Es ist relative schlicht und sieht doch gut aus. Außerdem passt es bei diesem 2. Band besonders gut zum Cover und auch zum Inhalt des Buches. Der Schädel spielt eine ziemlich wichtige Rolle, und die Degen sind die beständigen Begleiter der Geisterjäger. Über das Buch Nach den Ereignissen in Band 1 sind aus Lucy, George und Lockwood nicht nur Kollegen, sondern auch Freunde geworden. Seit den vergangenen Vorfällen erfreut sich ihre Agentur zunehmender Attraktivität. Doch ihr neuester Fall hat es ganz schön in sich. Sie werden nicht nur mit einem extrem starken Typ II konfrontiert, auch der wispernde Schädel in dem Geisterglas, der sich als Typ III herausgestellt hat, und mit Lucy spricht, bereitet den Dreien zunehmend Probleme. Und dann ist da natürlich auch noch ihre Konkurrenz zur Agentur Fittes. Auch im zweiten Band wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Lucy Carlyle erzählt. Auch in diesem zweiten Band war sie mir wieder sehr sympathisch. Sie handelt besonnen, nicht so Mädchenhaft, wie es sonst manchmal der Fall ist, und mit ihrer cleveren Art ist sie einfach toll. Mal abgesehen davon ist sie die einzige, die mit dem Typ III kommunizieren kann, und die Gespräche zwischen den Beiden sind einfach super. Die Charaktere sind schon wie in Band 1 wirklich klasse. Der geheimnisvolle und schlaue Lockwood und der belesene, aber etwas faule George sind zwei sehr gegensätzliche Charaktere, und wirklich gut beschrieben. Jonathan Stroud macht hier einen wirklich guten Job und man hat fast das Gefühl, als kenne man die beiden persönlich. Lockwood ist wirklich ziemlich geheimnisvoll und ich war den ganzen Band über sehr gespannt, ob wir endlich etwas über sein geheimes Zimmer erfahren, dass Lucy und den Leser schon seit dem ersten Band auf die Folter spannt. Und neben unseren drei Helden gibt es natürlich auch noch diverse andere Protagonisten, wie den wispernden Schädel, der für jede Menge Unfrieden und Misstrauen sorgt, oder die Mitglieder der Agentur Fittes, die ärgsten Konkurrenten von Lockwood & Co. Zwischen den Mitgliedern gibt es einige Parallelen, und gleichzeitig sind sie sich Spinne Feind. Es ist immer wieder sehr amüsant, wenn die beiden aufeinander treffen. Das ganze Setting der Geschichte finde ich extrem gelungen. Die Geisterplage und die verschiedenen Geistertypen sind interessant und divers. Das Thema ist mal was neues und die Atmosphäre ist sehr gelungen beschrieben und konnte mich in seinen Bann ziehen. Die eigentliche Story ist wieder einmal ziemlich verworren und bringt einiges an Spannung mit. Man kann fantastisch miträtseln und in den gefährlichen Situationen mit den Charakteren mitfiebern. Und auch Action kommt hier nicht zu kurz und bietet jede Menge Lese- bzw. Hörvergnügen. Die Interpretation von Anna Thalbach hat mir sehr gut gefallen, und ich fand, dass ihre jugendliche Stimme sehr gut zur Ich-Erzählerin Lucy gepasst hat. Sie hat eine tolle Betonung und ihre Stimme hat sehr zum Erlebnis der verschiedenen Situationen beigetragen. Ich freue mich schon auf den dritten Band, dessen Interpretation sie ebenfalls übernehmen wird. Fazit “Lockwood & Co – Der wispernde Schädel” ist ein spannender Roman, der eine gute Story und spannende Charaktere mit einer guten Portion Action verbindet. Dazu kommen ein toller Humor und spritzige Dialoge. Und auch das ganze Setting ist einfach toll und atmosphärisch und noch nicht so ausgelutscht, wie andere Themen.

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Inhalt Es sollte ein normaler Auftrag werden, nichts Ernstes. Doch dann kommt alles anders, als das Team von Lockwood & Co. sich vorher ausgemalt hat. Zuerst wird George von einem ominösen Spiegel wie magisch angezogen und dann verschwindet dieses Artefakt auch noch spurlos. Zwischen der Geisterjagd macht es sich die Agentur nun zur Mission mehr über den Spiegel und deren Hintergründe herauszufinden. Dies ist allerdings auch noch nicht alles, was den Agenten alles widerfahren wird... Meine Meinung "Der Fall ist easy. Das geht ganz leicht. Kurz hin und innerhalb von ein paar Minuten haben wir es hinter uns." Wenn Anthony Lockwood so einen Satz von sich gibt, kann man zu einhundert Prozent davon ausgehen, dass mal wieder irgendetwas in die Hose gehen wird und dieser Fall absolut nicht "mal eben schnell" abgehandelt werden kann. Welche Dinge den Agenten einen Strich durch die Rechnung machen, kann man zu diesem Zeitpunkt zwar noch nicht erahnen, allerdings ist der Weg dahin es zu erfahren, äußerst spannend auch ziemlich lustig. Aber mal von vorne: In Der wispernde Schädel geht es gleich wieder richtig gut los. Der Autor befasst sich nicht lange mit drumherum Gerede, sondern wirft seinen Leser gleich in die Geschichte. Es gibt, für alle, die den ersten Teil der Reihe nicht gelesen haben sollten, auch Rückblicke. Allerdings sind diese so kurz gehalten und so rar gesät, dass ich sie weniger als störend, sondern eher als hilfreich empfunden habe. Die Geschichte wird zu jeder Zeit aus der Sicht von Lucy beschrieben, die uns die Ereignisse in der Ich-Form schildert. Ich bin mir sicher, dass dies einen großen Anteil daran hatte, dass ich mich so gut mit ihr anfreunden konnte. Sie ist eine richtig starke Protagonistin, zwar nicht perfekt, aber absolut authentisch, was ich sehr an ihr schätze. »Der Tod ist flüchtig: Selbst wenn man auf ihn wartet, rinnt einem der tatsächliche Eintritt durch die Finger. Es ist nicht so wie im Film, wo plötzlich der Kopf auf die Brust fällt. Man sitzt einfach da und wartet darauf, dass etwas geschieht, und dann merkt man plötzlich, dass man es verpasst hat. Bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen, nichts mehr, nie wieder.« Zitat aus: "Der Wispernde Schädel" Die Story wirkte auf mich äußerst lebendig. Zuerst sind die Settings unglaublich toll beschrieben. Ich hatte des Öfteren das Gefühl, mir den dreien mitzugehen. Mich mit ihnen zusammen in den dunklen Gassen Londons zu bewegen, bzw. auf dem dunklen Friedhof neben ihnen zu stehen, was mir manchmal ein äußerst beklemmendes Gefühl beschert hat. Und dann sind da noch die Dialoge, die so herrlich erfrischend und manchmal ziemlich lustig zu lesen sind. Hier steht natürlich George im Vordergrund, der mit seinen verrückten Experimenten allerlei, ich nenne es mal, Unruhe stiftet, aber auch der Schädel, der diesem Buch den Titel geschenkt hat, kann sich auf jeden Fall sehen lassen. An dieser Stelle möchte ich aber natürlich nicht allzu viel verraten. Trotz der schon ziemlich düsteren Stimmung bin ich förmlich durch die Seiten geflogen, weil es einfach niemals langweilig wird. Jonathan Stroud schafft es einfach seine Leser bei der Stange zu halten und ist grundsätzlich für die ein oder andere Überraschung gut. Ich kann sagen, dass ich mich im Hause von Lockwood & Co. schon äußerst zu Hause fühle und ich bin absolut geschockt darüber, wie die Geschichte endete. So einen miesen Spoiler hätte ich wirklich nicht erwartet. Aber wie ich schon sagte: Der Autor ist eben immer für eine Überraschung gut... Fazit: Der wispernde Schädel steht dem ersten Band in Nichts nach, Er ist genau so spannend und gut durchdacht, wie es schon in Die seufzende Wendeltreppe der Fall gewesen ist. Die Charaktere sind an sich und ihren Aufgaben gewachsen. Mir gefällt die Entwicklung sehr. Zudem hat das gesamte Buch jede Menge Überraschungen zu bieten. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Empfehlung! Die Reihe: 1. Die seufzende Wendeltreppe 2. Der wispernde Schädel 3. Die raunende Maske (26.10.2015)

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Meine Meinung: Es geht weiter mit der Geisteragentur Lockwood und Co und diese haben wieder einen grauenhaften Auftrag, der einem die Haare zu Berge stehen lässt. Der zweite Teil von "Lockwood & Co" ist wieder genauso genial, wie Teil eins. Ich war von Anfang an gefesselt und wollte gar nicht mehr aufhören zu hören. Es ist wieder eine geniale Geschichte voller Spannung und Gruseleffekt in einer Lokation die einem ganz schön Angst einjagen kann. Dank der tollen Beschreibung des Autors, fühlt man sich mitten im Geschehen und in der Umgebung. Manchmal hatte ich auch ein klein wenig Angst, wenn man sich zusammen mit Lucy auf einem Friedhof befand und den Geistern begegnet. Die Sprecherin Anna Thalbach hat hierzu auch einiges beigetragen. Dank ihrer tollen Stimme und ihre Art den Figuren leben einzuhauchen ist einfach großartig. Zudem bringt sie mit ihrer Stimme die Stimmungen aus der Geschichte ganz toll rüber. Ich hätte ihr noch weitere Stunden zu hören können. Der Autor Jonathan Stroud schafft es auch im zweiten Teil eine menge Spannung zu produzieren. Ich habe oft gebangt, ob alles gut geht, oder ob es schlagartig Wendungen gibt, mit denen ich vielleicht nicht gerechnet hätte. Und ich muss sagen, dass es diese gab. Aber mehr möchte ich hierzu nicht sagen, da müsst ihr dieses Buch schon selbst hören oder lesen. Wie auch schon im ersten Band haben die Protagonisten einen tollen Charakter und einen Humor, der mich oft zum lachen brachte. Und genau diese beiden Punkte, werden im zweiten Teil mehr ausgebaut. Man erfährt mehr über die Personen und ihrer Vergangenheit und auch der Humor wird immer besser. Ich mag Lucy, George und Anthony und fand es super, dass diese Charaktere mehr Tiefe bekommen. Das Buch beginnt ziemlich rasant. Man ist direkt im Geschehen und es kommt schlag auf schlag. Aber das fand ich ziemlich gut, denn somit hört der Spannungsbogen nie auf und es wird zur Sucht, diese Geschichte zu erleben. Klar gibt es auch mal ruhigere Stellen, aber ruhig bleibt es nicht lange. Die Sprecherin hat eine sehr angenehme Stimme, die sie ganz toll einsetzt. Somit hatte ich das Gefühl, dass jeder Charakter in dem Buch eine eigene Stimme hat und zum leben erweckt wird. Damit kamen die Szenen noch besser rüber, auch wenn es um Nebencharaktere ging. Wer den ersten Teil schon mochte, der sollte dieses hier auf jeden Fall lesen oder hören. Es ist wieder eine geniale Geschichte, voller Spannung und Gänsehaut Feeling. Die Agentur Lockwood & Co hat wieder einen neuen Fall, der grausamer nicht sein könnte.

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Meinung: Als Band 2 endlich erschien, habe ich mich mega gefreut, denn Band 1 hat mir so dermaßen gefallen das ich es kaum abwarten konnte. Wie der Titel schon verrät, geht es diesmal um den wispernden Schädel.....also dem Schädel im Glas aus Band 1. Auch hier wird die Story wieder von Lucy erzählt. Mit dem lockeren Erzählstil, der ihr verpasst wurde, führt Lucy ihre Leser durch das Buch und das Geschehen...und man lernt sie noch besser kennen. Im allgemeinen haben sich Lockwood und die anderen weiterentwickelt, aber dennoch ihre eigene Art behalten. Auch hier bekommen sie es wieder mit jeder Menge Geistern zu tun und natürlich mit der Konkurrenz...der Agentur Fittes. Der Schreibstil von Jonathan Stroud ist locker leicht, wie man es eben gewohnt ist. Auch hier wird man gleich von Anfang an in das Geschehen hinein geworfen und erlebt den nächsten Auftrag der Agentur Lockwood mit. Das finde ich an Büchern immer sehr gut, denn auf große Erklärungen oder Beschreibungen kann ich meist gut verzichten. Ich finde, dass man so einen Leser gleich von Anfang an fesseln kann :-) Fazit: Auch hier muss ich sagen, hat mir das Buch wieder gut gefallen....Action, Geister und witzige Dialoge (teilweise zwischen dem Schädel und Lockwood & Co.^^) machen das Buch zu dem was es ist....ein typischer Lockwood.

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Meinung Dies ist der zweite Fall für Lockwood & Co., welcher mich wieder in eine zauberhafte Welt voller Geister führte. Er knüpft nahtlos an seinenVorgänger „Die seufzende Wendeltreppe“ an und somit konnte ich sofort wieder mit in den Fall einsteigen. Die Idee und Umsetzung war auch diesmal wieder klasse. Mysteriöses vermischt sich mit Humor und raus kam diese tolle Story rund um die Geister. Von Anfang an war die Spannung zum Zerreißen da, aber auch Witz und Charme paarten sich dazu. Ich fühlte mich sehr unterhalten und genoss es, mit dabei sein zu dürfen. Die Handlung wurde wieder in der Ich-Perspektive aus Sicht von Lucy erzählt. Die Protagonisten Lucy, Anthony und George haben sich meines Erachtens gut weiterentwickelt. Sie wirkten reifer und selbstsicherer auf mich. Vorallem Lucy gewann diesmal meine Zuneigung. Sie hatte es ja nicht immer ganz einfach und hat sich aber jetzt ganz gut eingelebt und schon viel dazugelernt. Anthony Lockwood erschien mir diesmal viel reifer und ruhiger. Gekonnt spielt er den Chef und hält alle beisammen. George ist George...und bei ihm ist mir nicht so eine große Veränderung aufgefallen. Aber so toll die Drei auch sind, mein persönlicher Favourit war diesmal der Schädel im Glas. Seine trockenen Kommentare kamen so ironisch rüber, das ich oft lachen mußte. Wenn man dann ihn blöd angeredet hat, spielte er immer den Beleidigten. Auf jeden Fall zum Schreien komisch. Außerdem wurde seine Gedankensprache in kursiv gedruckt. Am Schluß wird der Fall positiv abgeschlossen, aber dennoch ist es für mich ein offenes Ende mit einem kleinen Cliffhänger, das auf alle Fälle Lust auf den nächsten Teil macht. Außerdem wurde auf den letzten Seite ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen und Fragen an den Autor abgedruckt. Der Schreibstil von Herrn Stroud war leicht, flüssig und sehr unterhaltsam. Das Buch ließ sich wahnsinnig schnell lesen und somit hatte ich die 512 Seiten schnell durch. Es wurde in 6 Teile aufgeteilt, wobei jeder Teil Unterkapitel hatte. Kapitellänge und Schriftgröße waren auch sehr gut. Cover Passend zum ersten Teil, nur diesmal in der Farbe rot. Mittendrin der Schädel und die Degen, dem „Werkzeug“ der Lockwood Agentur. Geisternebel umwabert das Bild. Mir gefällts richtig gut. Fazit Auch die Fortsetzung „Der Wispernde Schädel“ konnte mich komplett überzeugen. Ich habe nichts auszusetzen und freue mich schon riesig auf den nächsten Band, der hoffentlich bald erscheinen wird. Ich vergebe somit 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

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Auch Band zwei hat mich voll und ganz überzeugt! Ich frage mich, wie Jonathan Stroud das in Band drei toppen will? Selbst das Niveau zu halten scheint mir schwierig. Ich lasse mich überraschen :) Da ich besser im Sprechen als Schreiben bin, guckt einfach meine Video-Rezension zu diesem wirklich erstklassigem Buch: https://www.youtube.com/watch?v=lL6DQWbb5lQ

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Vor etwas über einem Jahr konnte mich Jonathan Stroud mit seinem Jugendfantasyroman „Lockwood und Co. – Die seufzende Wendeltreppe“ für sich begeistern. Bis dato kannte ich den Autor nur dem Namen nach. Mittlerweile ist der zweite Teil dieser Serie herausgekommen. In einer Zeit wo Geister anerkannt sind und es Geisterjäger gibt, sind es die Kinder, mit der besonderen Begabung, die gefragt sind. So auch dieses mal wieder. Nahtlos konnte ich wieder in die Welt eintauchen, die sich von unserer realen Welt doch eindeutig unterscheidet. Mit viel Witz, Humor und Grusel präsentiert Jonathan Stroud auch hier wieder einen gelungen Jugendroman. Die Geschichte ist von Anfang an fesselnd und bis zum Ende hin konnte ich nicht mehr loslassen. Die verschiedensten Dialoge haben mich einfach nur loslachen lassen, andere wiederum erschauern. Gerade da ich es als Audiobook gehört habe, kam die besondere Stimmung noch besser rüber. Und ja, als es plötzlich nachts im dunkeln krachte stand ich fast senkrecht im Bett. (ja ja, ich bin ein Angsthase, und es war nur die Katze, die gleich darauf auf mein Bett hüpfte) Eine eigene Welt mit einer Atmosphäre aus Schrecken, Freundschaft, Geheimnissen wurde hier mit interessanten Protagonisten zusammengeführt. Die Spannung um das Geheimnis wird von Anfang an dicht gewebt, so dass bis zum Ende man am liebsten kaum Atmen würde. Der gesamte Plot ist fantasievoll und einfallsreich umgesetzt. Wie kurz erwähnt ist es aber auch sehr humorvoll, es kommt sehr viel Situationskomik auf, bei der alles etwas wieder aufgelockert wird. Sehr intensiv habe ich die Szenen zwischen Lucy und dem Schädel empfunden. Die Hauptprotagonisten haben sich seit dem ersten Band weiterentwickelt. Gerade Lucy hat einen großen Sprung gemacht, während mir Lockwood diesmal etwas reifer und zurückhaltender vorkommt. Der einzige aus dem ich noch nicht wirklich schlau werde ich Georg. Er ist noch recht blass und seine wirkliche Stärke zwar beschrieben, aber bei mir noch nicht so angekommen. Dennoch darf er natürlich im Team nicht fehlen. Auch sonst finden sich die unterschiedlichsten Darsteller wieder, ob Lebendig oder Tod. Dafür dass es eigentlich ein Jugendbuch ist, bin ich entweder echt zu schreckhaft, oder die Jugend ist abgehärteter als ich. Insgesamt war es eine gute spannende Unterhaltung mich Lachfaktor, welche ich gut weiter empfehlen kann. Ich hoffe, dass es bald einen dritten Band gibt, bei dem wir Lockwood, Lucy und Georg begleiten können bei ihren Abenteuern, die Welt vor den Geistern zu schützen. Noch kurz zum Audiobook: Dies Sprecherin war diesmal nicht Judith Hoersch, sondern Anna Thalbach, welche aber es auch schafft, die richtige Stimmung einzufangen und wieder zu geben. Tine Schweizer

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