Leserstimmen zu
Lockwood & Co. - Der Wispernde Schädel

Jonathan Stroud

Die Lockwood & Co.-Reihe (2)

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Vor etwas über einem Jahr konnte mich Jonathan Stroud mit seinem Jugendfantasyroman „Lockwood und Co. – Die seufzende Wendeltreppe“ für sich begeistern. Bis dato kannte ich den Autor nur dem Namen nach. Mittlerweile ist der zweite Teil dieser Serie herausgekommen. In einer Zeit wo Geister anerkannt sind und es Geisterjäger gibt, sind es die Kinder, mit der besonderen Begabung, die gefragt sind. So auch dieses mal wieder. Nahtlos konnte ich wieder in die Welt eintauchen, die sich von unserer realen Welt doch eindeutig unterscheidet. Mit viel Witz, Humor und Grusel präsentiert Jonathan Stroud auch hier wieder einen gelungen Jugendroman. Die Geschichte ist von Anfang an fesselnd und bis zum Ende hin konnte ich nicht mehr loslassen. Die verschiedensten Dialoge haben mich einfach nur loslachen lassen, andere wiederum erschauern. Gerade da ich es als Audiobook gehört habe, kam die besondere Stimmung noch besser rüber. Und ja, als es plötzlich nachts im dunkeln krachte stand ich fast senkrecht im Bett. (ja ja, ich bin ein Angsthase, und es war nur die Katze, die gleich darauf auf mein Bett hüpfte) Eine eigene Welt mit einer Atmosphäre aus Schrecken, Freundschaft, Geheimnissen wurde hier mit interessanten Protagonisten zusammengeführt. Die Spannung um das Geheimnis wird von Anfang an dicht gewebt, so dass bis zum Ende man am liebsten kaum Atmen würde. Der gesamte Plot ist fantasievoll und einfallsreich umgesetzt. Wie kurz erwähnt ist es aber auch sehr humorvoll, es kommt sehr viel Situationskomik auf, bei der alles etwas wieder aufgelockert wird. Sehr intensiv habe ich die Szenen zwischen Lucy und dem Schädel empfunden. Die Hauptprotagonisten haben sich seit dem ersten Band weiterentwickelt. Gerade Lucy hat einen großen Sprung gemacht, während mir Lockwood diesmal etwas reifer und zurückhaltender vorkommt. Der einzige aus dem ich noch nicht wirklich schlau werde ich Georg. Er ist noch recht blass und seine wirkliche Stärke zwar beschrieben, aber bei mir noch nicht so angekommen. Dennoch darf er natürlich im Team nicht fehlen. Auch sonst finden sich die unterschiedlichsten Darsteller wieder, ob Lebendig oder Tod. Dafür dass es eigentlich ein Jugendbuch ist, bin ich entweder echt zu schreckhaft, oder die Jugend ist abgehärteter als ich. Insgesamt war es eine gute spannende Unterhaltung mich Lachfaktor, welche ich gut weiter empfehlen kann. Ich hoffe, dass es bald einen dritten Band gibt, bei dem wir Lockwood, Lucy und Georg begleiten können bei ihren Abenteuern, die Welt vor den Geistern zu schützen. Noch kurz zum Audiobook: Dies Sprecherin war diesmal nicht Judith Hoersch, sondern Anna Thalbach, welche aber es auch schafft, die richtige Stimmung einzufangen und wieder zu geben. Tine Schweizer

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Meine Meinung: "Lockwood & Co. - Der wispernde Schädel" von Jonathan Stroud präsentiert einen weiteren spannenden Fall im Geister-Geschäft und wird jeden Fan des ersten Bandes begeistern können. Da ich einige Zeit brauchte, um mich davon überzeugen zu lassen, Strouds neuer Reihe eine Chance zu geben, konnte ich beide Bände direkt hintereinander lesen. Folglich fiel mir der Einstieg nicht schwer, aber auch ohne diesen Vorteil sollte man keine Schwierigkeiten haben. Zum Einen liegt das natürlich daran, dass der Fall aus Die seufzende Wendeltreppe abgeschlossen war und somit keine größere Rolle mehr spielt, zum Anderen gibt es direkt zu Beginn einen kurze Einführung in die Welt der Geister. In Kombination mit dem ausführlichen Glossar am Ende ist das Gedächtnis schnell wieder aufgefrischt. Ich-Erzählerin Lucy entpuppt sich auch im zweiten Band als ausgesprochen gute Wahl. Ihr trockener Humor ist in diesem Szenario einfach Gold wert, auch wenn sie auf humoristischer Ebene dieses Mal doch leichte Konkurrenz bekommt. Immerhin gibt es da ja diesen titelgebenden, wispernden Schädel, der zwar ein garstiges, kleines Biest ist, aber selbst in seinen schaurigsten Momenten immer wieder für einen Lacher gut ist. Da Lucy aber die Einzige ist, die ihn tatsächlich hören kann, gehören sie offensichtlich zusammen und sorgen für fast noch unterhaltsamere Dialoge als im ersten Band. Lockwood und George bleiben sich ziemlich treu, sodass es eigentlich kaum etwas über sie zu sagen gibt. Allerdings geht der besagte (Schädel-) Geist nicht spurlos an ihnen vorbei und nutzt ihre schlechtesten Seiten, um das Erfolgstrio gekonnt gegeneinander aufzuhetzen. So entstehen ganz neue Konflikte, die aber ihrem "Reifungsprozess" nur nützen können. Weiterhin kommt das schaurig schöne Szenario ohne eine Lovestory aus, auch wenn Lucy schon bemerkt hat, dass sie einen sehr hübschen Arbeitgeber hat. Mehr braucht die Geschichte aber auch wirklich nicht, immerhin hält die Geisterjagd auch so alle auf Trab. Ein neues Buch, ein neuer Fall - so lautet die Devise! Doch dieses Mal geht das Ganze wesentlich "geistreicher" vonstatten. Direkt zu Beginn der Geschichte wird man (mal wieder) in eine missglückte Jagd geschmissen, die der Auslöser für eine Kettenreaktion ungeahnten Ausmaßes ist. Der wohl wichtigste Aspekt ist dabei wohl der andauernde Konkurrenzkampf zwischen Lockwood & Co. und der Agentur Fittes. Das fiesere Agenten-Pendant durfte man zwar schon in Die seufzende Wendeltreppe kennenlernen, aber erst in diesem Band treten sie so richtig in Aktion. Hierbei wird deutlich, dass diese Erzfeindschaft wohl der Running-Gag der Reihe wird, aber mal ehrlich: was wäre man ohne eine freundschaftliche Feindschaft? Neben vielen kleinen Reibereien und einem garstigen Geist als Forschungsobjekt und Berater geht es auf der Gruselebene wieder heiß her. Ich hatte sogar das Gefühl, dass Stroud sich dieses Mal unbedingt selbst schlagen wollte. Mit diesem ausufernden Fall zeigt er uns ganz neue Seiten seines schaurigen Weltentwurfs, wobei seine ausführlichen Beschreibungen immer mehr unliebsame Details ins Leben rufen. Natürlich richtet sich das Ganze an ein jugendliches Publikum, was aber nicht heißt, dass manche Szenen ganz schön grausig waren. Da ist Gänsehaut vorprogrammiert - was will man mehr? Fazit: Jonathan Strouds "Lockwood & Co. - Der wispernde Schädel" ist eine gelungene Fortsetzung, die mich mit einem weiteren spannenden Fall überzeugen konnte. Es gibt noch mehr zum Gruseln und zum Lachen, was sich auch beim zweiten Mal als eine unterhaltsame Mischung entpuppt. Es kommen neue, (mehr oder weniger) sympathische Charaktere hinzu und man lernt viele neue Arten von Geistern und Erscheinungen kennen. Der kleine Ausblick auf Band 3 grenzt schon fast an einen Cliffhanger, obwohl die Geschichte bzw. der Fall wieder abgeschlossen ist. Auch dieser Band ist eine Empfehlung wert - 5/5 Bücher!

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Buchgestaltung Nach wie vor gefallen mir die deutschen Cover besser, als die englischen. Ich finde, die Orginalmotive – so aus hier – sehen etwas zu plastisch und bearbeitet aus. Das Cover des cbj Verlags ist schön schlicht, mit aussagekräftigen Farben gehalten. Der Titel wurde 1:1 übersetzt und passt auch einfach perfekt zum Roman. Auch im zweiten Band der Reihe finden sich wieder kleine schwarz-weiß-Zeichnungen vor den Kapiteln und sorgen für eine besonders gruselige Atmosphäre. Meinung Den ersten Band von Lockwood & Co habe ich regelrecht verschlungen. Sympathische Charaktere und so viel Spannung – da konnte ich nicht lange warten, bis mich das zweite Abenteuer mit all seinem positiven Feedback lockte. Meiner Meinung nach gibt es (trotz vieler guter Buchreihen) nur wenige Autoren, die es schaffen sich selbst noch einmal mit einem Folgeband zu übertreffen. So auch Jonathan Stroud. Es grenzt schon an ein Verbrechen, dass ich ihn und seine Bücher bis vor kurzem nicht kannte. Der zweite Band von Lockwood setzt ein wenig später nach dem Geschehen des ersten an. Durch den bekannten Fall, den die Agentur gelöst hat, kommen ein paar mehr Aufträge rein, aber dennoch könnte es für Lockwood, George und Lucy irgendwie besser laufen. Besonders ihre persönlichen Gegenspieler, die Agenten von Fittes, mischen sich immer wieder in das Leben unserer drei Helden ein und schließlich arbeiten alle zusammen an einem Fall. Ich mag es wahnsinnig gerne, dass der Autor seine Bücher in Parts eingeteilt. So hat man immer einen informativen Einstieg ins aktuelle Geschehen und findet gut in einen neuen Fall hinein, der nach und nach seine Gefahren offenbart. Da die Welt der Buchreihe schon in Band eins so gut beschrieben war, muss man hier nicht mehr mit zu vielen Informationen zum Setting rechnen. Zwar kommen wieder einige neue Details im Buch vor, aber alles in allem, hat man das Glossar doch schon im Kopf und ich glaube, das war auch einer der Gründe, warum mir Band zwei noch einen Ticken besser gefiel, als Band eins. Da man sich in der geisterhaften und gefährlichen Welt bereits auskennt, bleibt mehr Platz für den Fall und das Rätsel des sprechenden Schädels – beides wunderbar zu einer Handlung verflochten. Es gibt einfach kein anderes Wort, aber ich liebe die Figuren einfach. Lucy, die Erzählstimme ist loyal und mutig und aufsässig wie eh und je und ich kann in ihr echt eine beste Freundin sehen, denn ihr Sarkasmus ist unbezahlbar. Es ist mega amüsant, wie sie immer wieder die Stimmung auflockert oder tollpatschig in ein Fettnäpfchen trifft. Besonders cool war auch, dass sie selbst etwas mehr über ihre Fähigkeit erfährt, von der Sache mit dem Schädel ganz zu schweigen. George war mir in diesem Band auch etwas sympathischer. Zuvor erschien er mir eher wie ein Handlanger, aber hier spielt er eine größere Rolle und man sieht etwas mehr von seiner wissbegierigen Persönlichkeit und seiner Freundschaft zu Lockwood. Lockwood selbst war einfach genial. Er ist der Sherlock einer neuen Buch-Generation, denn mit seinem Charme, den lockeren Sprüchen und der chaotischen Einstellung entlockt er mir permanent ein Schmunzeln und Kopfnicken. Ich hatte im ersten Teil als kleine Kritik aufgeführt, dass ich gerne eine Liebesgeschichte hätte – diese findet sich hier allerdings nicht. Inzwischen habe ich aber auch erkannt, dass es kleine Hinweise gibt, die ich richtig gut gemacht fand. Das Buch bietet eben Beziehungen auf einer tiefgreifenden Ebene und da hat der Autor wohl keinen Platz für so etwas banales wie eine Liebesgeschichte gesehen :) In erster Linie verspricht Lockwood schaurig-schöne Spannung und ist für Fans des Übernatürlichen ein richtiges Muss. Ich war schon immer von dem ganzen Geisterthema fasziniert, aber bisher habe ich keinen Roman gelesen, wo Paranormales so wundervoll mit Krimi und Humor verbunden wurde. Das Kipps und seine Bande ebenfalls öfter auftauchen, hat dem Buch dann noch das gewisse Extra gegeben. Diese Wortduelle zwischen ihm und Lockwood und der jugendliche Kampfgeist, der beide immer wieder gegeneinander antreibt war sehr amüsant zu lesen. Besonders gegen Ende habe ich Kipps und seine Agenten-Freunde richtig gern gewonnen. Ich glaube, das wird noch richtig spannend! Mir kam es dieses mal auch so vor, als wäre der Fall, den es zu lösen galt, etwas komplizierter und komplexer gestaltet. Es gab viele Sackgassen und tote Enden und Lockwood & Co mussten mehr in Kauf nehmen, um an Antworten zu kommen. Gerade, weil die vielen Wenden ab der Mitte die Vorhersehbarkeit etwas abgewendet haben, konnte mich der wispernde Schädel mehr überzeugen, als die seufzende Wendeltreppe. Auch die vielen kleinen Hinweise, auf offene Fragen, die in Nachfolgerbänden sicher noch von Bedeutung sein werden, hielten die magische und mystische Atmosphäre am Leben. Man hat die Geheimnisse beim Lesen mit jeder Seite förmlich eingeatmet. Und dann dieses Ende. Ich wusste ja, dass der Autor uns sicher quälen würde und der Cliffhänger war wirklich fies. Band drei, wo bist du? :) Fazit Lockwood & Co ist eine meiner neuen Lieblingsreihen! Die Charaktere sind facettenreich, charmant und witzig, die Spannung lässt mit keiner Seite nach. Intelligente Mystery-Lektüre für alle Fans von Sherlock Holmes und Geistern oder jenen, die es werden wollen. Die Welt, die Jonathan Stroud sich ausgedacht hat, wird durch die innovativen Details zum paranormalem Abenteuer deluxe! Die Fortsetzung hatte wirklich alles, was ich an guten Büchern schätze.

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Der Fall um die Seufzende Wendeltreppe ist nun schon eine Weile her und die kleinste Geisterjäger Agentur Londons Lockwood & Co braucht dringend einen neuen Fall. Zum Glück hat die Seufzende Wendeltreppe sie so berühmt gemacht, dass sie nun engagiert werden, um einen Geist auf einem Friedhof zu bannen. Schon als Lucy, Lockwood und George den eisernen Sarg sehen, wissen sie, dass dies keine gewöhnliche Jagd wird. Und als dann auch noch ihre ärgsten Konkurrenten, die Mitglieder der Agentur Fittes, auftauchen, mit denen sie gemeinsam ermitteln sollen, steht fest: dieser Fall wird viel schwieriger und gefährlicher als der letzte. Jonathan Stroud hat mich mit seiner Geisterjäger-Geschichte in Die Seufzende Wendeltreppe schlicht begeistert. Seine humorvolle, schaurig schöne Mischung aus Ghostbusters und Sherlock Holmes hat mich überzeugt. In Der Wispernde Schädel wird ein Strang aus Band 1 weiter erzählt: Am Ende sagte der Geist im Glas: "Der Tod kommt". In dieser Fortsetzung spielt der Geist eine große Rolle. Nicht nur, weil er ein überaus seltener TYP DREI zu sein scheint, sondern auch, weil er Informationen zu ihrem aktuellen Fall zu haben scheint. Im Vergleich zu Band 1 hat Der Wispernde Schädel etwas von den Gruselelementen verloren, die mich in Die Seufzende Wendeltreppe so begeistert haben. Im Vordergrund stehen dieses Mal eher der Konkurrenzkampf mit der Agentur Fittes, Lockwoods geheimes Zimmer und der sprechende Schädel im Geisterglas. Auch Lucys Fähigkeiten und wie sie sich weiterentwickeln, stehen im Fokus der Geschichte. Einerseits ist es schön, mehr über die Figuren zu erfahren und erste Team interne Konflikte präsentiert zu bekommen, andererseits habe ich trotz der vielen Geister das Gänsehautgefühl vermisst. Trotz dieser kleinen Kritik ist auch Der Wispernde Schädel wieder ein gelungenes Werk aus Strouds Feder. Nicht so bissig wie Bartimäus, nicht so schaurig wie Die Seufzende Wendeltreppe, aber dennoch spannend, amüsant und unterhaltsam. Nun bin ich gespannt, wie es im dritten Band mit Lockwoods Geheimnis weitergeht.

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Wie gerne habe ich damals die Bartimäus-Reihe von Jonathan Stroud gelesen und seitdem jedes Buch dieses Autors verschlungen, immer in der Hoffnung, dass er wieder etwas so geniales wie die Tetralogie um den quirligen kleinen Dschinn Bartimäus abliefern würde. Mit Lockwood & Co. ist es ihm zumindest in großen Teilen gelungen, denn schon der erste Teil konnte mich total mitreißen und fesseln und dieser zweite Teil hier ist noch einmal eine Ecke besser! Lockwood & Co., das sind Lucy, George und Anthony Lockwood selbst, den alle nur Lockwood nennen. Diese Agentur, die ihren Sitz im Elternhaus von Lockwood hat, kommt gänzliche ohne erwachsene Berater oder ähnliches aus. Nur die drei Jugendlichen selbst führen das komplette Geschäft. Lucy, die erst im letzten Buch zum Team stieß, ist mittlerweile fester Bestandteil geworden, die drei sind einfach ein gutes Team und immer in Konkurrenz mit “Fittes”, der größten Agentur London, und vor allem mit deren unsympathischen Mitarbeiter Quill Kippes. Doch genau mit diesem müssen sie im neusten Fall, der nicht gerade ungefährlich ist, zusammen arbeiten… Optisch finde ich dieses Buch auch dieses Mal wieder total gelungen! Es passt perfekt zu seinem Vorgänger, ist dieses mal nur in rot gehalten und hat – passend zum Titel und auch zur Geschichte – einen Schädel auf dem Cover, hinter dem sich die Degen kreuzen. Einfach perfekt und super passend! Insgesamt ist die Geschichte in sechs große Teile gegliedert, die dieses Mal tatsächlich auch in chronologischer Reihenfolge erzählt werden. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Lucy. Sie führt den Leser gekonnt durch die Geschehnisse und Abenteuer. Dadurch bekommt der Leser nicht nur das meiste aus erster Hand mit, sondern auch noch einen besonderen Zugang zu Lucy, die als Figur wirklich sehr sympathisch ist. Stroud schafft er hier aber dennoch dem Leser auch Lockwood und George näher zu bringen. Jedenfalls hatte ich selbst am Ende nicht den Eindruck nur Lucy näher gekommen zu sein, sondern auch den anderen beiden Figuren. Und da ich das gesamte Team wirklich gerne mag, bin ich sehr froh, dass dem Autor dieser Spagat hier gut gelungen ist. Die Story selbst ist ziemlich spannend, mysteriös und gut durchdacht. Im letzten Band gibt es mit dem Schädel, der zu Lucy spricht, schon einen kleinen Vorgeschmack auf das, was nun so alles kommt. Als Leser konnte ich wieder total mitfiebern und mir fiel es aufgrund der tollen Schreibweise von Jonathan Stroud auch schwer, das Buch nicht einfach in einem Rutsch durch zu lesen. Wie bereits den ersten Teil, finde ich die Idee und Umsetzung auch dieses mal total klasse und seit der Serie und den Filmen “Ghostbusters” aus den 80ern auch recht neu und erfrischend. Die Kritik, die ich allerdings schon zum ersten Band hatte, ist auch die einzige, die ich hier wieder anbringen kann, nämlich, dass es mir während des Lesens sehr schwer fiel, mir Lucy, Lockwood und George wirklich als Kinder vorzustellen, weil sie so erwachsen agierten, auch mit brutalen Handlungen fertig wurden und auch gänzlich ohne Erwachsene auskommen. Das ist immer noch eine Sache, die ich während des Lesens auch dieses Mal wieder ständig im Kopf hatte, obwohl es mich mittlerweile nicht mehr so arg stört, wie noch im letzten Band, denn irgendwie kann ich mir mittlerweile vorstellen, dass die Erfahrungen, die die drei Kinder mittlerweile machen musste, sie einfach so extrem haben reifen lassen. Das ist aber wirklich meine einzige Kritik. Ansonsten hat mir auch dieses Abenteuer wieder ausnehmend gut gefallen. Aufgrund dessen, dass nun auch ein roter Faden erkennbar ist, der sich durch die einzelnen Abenteuer zieht, hat es mir sogar noch einen Ticken besser gefallen als bereits der erste Band. Alles scheint so total durchdacht und wunderbar konstruiert. Spannung ist ständig vorhanden, wenn sie nicht gerade mit dem aktuellen Fall zu tun hat, dann mit den Geheimnissen von Lockwood persönlich. Und gerade diese ständige Spannung macht dieses Buch zum echten Page-Turner! Fazit Mit “Lockwood & Co.” hat Jonathan Stroud hier eine super Story erdacht, die vom Feeling her stark an die Bartimäus-Reihe erinnert, mit einer Prise Ghostbusters, einen ordentlichen Spritzer Humor und jeder Menge Spannung! Eine richtig erfrischende und gruselige Geistergeschichte! Absolute Leseempfehlung!

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Schon nach den ersten paar Seiten war der bekannte und geliebte Lockwood Charme wieder zu spüren. Ich hatte überhaupt keine Probleme in die Geschichte reinzukommen. Genau wie bereits im ersten Teil, ist der Humor fantastisch. Ich liebe die bissigen Kommentare und die Gedanken der Protagonisten. Auch nach einem Jahr ist die Spannung zwischen Lucy und George weiterhin spürbar. Sie denkt nicht nur abfällig über ihn, sie kann auch richtig kratzbürstig sein. Lockwood ist ganz und gar Lockwood =). Er ist geheimnisvoll, intelligent, höflich, aber auch sehr distanziert, wenn es um ihn selbst geht. Er redet nicht gerne über sich. Wenn ich Lockwood lese, dann fühle ich mich als Teil des Geisterjäger Teams. Ich klebe an den Seiten, wenn sie der Lösung eines spannenden Falls immer näher kommen. Ich lausche gespannt ihren Schlussfolgerungen und spüre die Maladigkeit und Kälte, wenn sich in ihrer Nähe ein Miasma aufbaut. Ganz oft gehen mir zeitgleich dieselben Fragen durch den Kopf: "Warum müssen geheimnisvolle Dokumente und Inschriften eigentlich immer in irgendeiner blöde toten Sprache verfasst sein?" (S. 320) Die Geschichte, die Charaktere und der Schreibstil haben unheimlich viel Charme. Der Autor klammert sich nicht an dramatische Beziehungen der Charaktere untereinander und verzichtet auch auf Herzschmerz. Das mag teilweise am Alter der Protagonisten liegen, ost aber auf jeden Fall einfach klasse. Die Story ist deshalb nicht weniger fesselnd. "Der Tod ist flüchtig: Selbst wenn man auf ihn wartet, rinnt einem der tatsächliche Eintritt durch die Finger. Es ist nicht so wie im Film, wo plötzlich der Kopf auf die Brust fällt. Man sitzt einfach da und wartet darauf, dass etwas geschieht, und dann merkt man plötzlich, dass man es verpasst hat." (S. 235) "Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass Geheimnisse nichts als Ärger mit sich bringen. Es gibt einfach zu viele davon, und sie machen alles nur schlimmer statt besser." (S. 484) Fazit: Wie erhofft und eigentlich nicht anders erwartet, eine überzeugende Fortsetzung der Geschichte um Lockwood und sein Team. Der fiese Cliffhanger wird mich nun ein Jahr lang nicht schlafen lassen.

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Tolle Fortsetzung

Von: Ingrid St.

22.11.2014

"Der Wispernde Schädel" ist Band 2 in der "Lockwood & Co"-Reihe von Jonathan Stroud und gefällt mir sogar noch besser als Band 1! Es hat mir wirklich sehr gut gefallen, George, Lockwood und Lucy wiederzusehen. Natürlich gibt es für die Geisteragenten auch wieder einen Fall zu lösen. Toll fand ich auch die Nebenfiguren, die man kennen lernte. So etwa Flo. Manchmal war es ganz schön gruselig, aber oft auch witzig. Gerade der wispernde Schädel, dem das Buch ja seinen Titel verdankt, hat mich sehr gut unterhalten. Ich freue mich auf jeden Fall, dass er wohl auch zukünftig eine wichtige Rolle spielen wird. Das Ende gefiel mir ebenfalls sehr gut, auch wenn ein Geheimnis um Lockwood gelüftet wird, das ich so nie erwartet hätte. Ich hoffe nur sehr, dass es in Band 3 gleich behandelt wird - ich werde gespannt darauf warten! Alles in allem ein wirklich großes Lesevergnügen mit sympathischen Figuren, tollem Schreibstil und einem interessanten Fall. Ich kann das Buch voll und ganz empfehlen!

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schaurig spannend

Von: Jennifer aus Würzburg

20.11.2014

In Lockwood & co. - Der wispernde Schädel, schaft es Jonathan Stroud seine Charakter und deren Beziehung zueinander mit Witz zu erleuchtern. Was bei ihm zunächst als Nebenstory beginnt, trägt am Ende Stück für Stück, wie bei einem Puzzel zum großen Ganzen der Hauptgeschichte bei. Da alle Nebenhandlungen mit der Hauptgeschichte verwoben sind und auf zukünftige Bücher und deren Handlungsstränge anspielen. Womit beim Leser bereits Vorfreude und Spannung auf den nächsten Band geweckt werden.

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