Leserstimmen zu
Lockwood & Co. - Die Seufzende Wendeltreppe

Jonathan Stroud

Die Lockwood & Co.-Reihe (1)

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Lookwood war ja eine Weile ziemlich häufig auf Blogs vertreten, aber trotzdem subbte das Buch etwas länger bei mir, nachdem ich es gewonnen hatte. Nachdem ich jetzt den ersten Band gelesen habe, würde ich am liebsten sofort mit dem zweiten weitermachen, aber der ist noch nicht in meinem Besitz! :) Lookwood ist das erste Buch von Jonathan Stroud, das ich gelesen habe und meine Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Zunächst einmal fand ich das ganze Setting so richtig megaaaaa cooool. In der Welt, in der die Geschichte spielt haben die Menschen nämlich akzeptiert, dass es Geister und paranormale Erscheinungen gibt. Agenturen (darunter auch Lookwood & Co) sorgen dafür, dass die unliebsamen Gäste verschwinden und klären manchmal noch mystische Fälle von Mord und anderen Dingen auf, die in Verbindung zu den Geistern stehen. Was mir super gefallen hat, waren all die Details mit denen der Autor dieses Setting gestützt hat. Das Buch ist nämlich in mehrere Parts eingeteilt und so folgt man zuerst einem spannendem Abenteuer, lernt danach die Umstände kennen, wie Lucy zu Lookwood gekommen ist und danach geht es in der Gegenwart mit einem neuen Fall für das Team der Figuren weiter. Das Ganze erinnerte mit seiner düsteren und schaurigen Atmosphäre teilweise an alte Sherlock Holmes Bücher und genau dieser detektivische Aspekt war fantastisch! Dazu kommt, dass die Handlung wirklich gut durchdacht ist, man dem roten Faden super folgen kann und stellenweise miträtselt und dann auch noch goldrichtig liegt. Fast wie ein interaktives Abenteuer zwischen Charakteren und dem Leser. Die Figuren waren allesamt große Klasse! Lucy mochte ich als Erzählerin wahnsinnig gerne, weil sie taff ist, aber auch ein kleiner Tollpatsch sein kann und die Kombi war ziemlich witzig. Lookwood selbst hatte auch einen ganz eigenen Charme. Die Geschichte seiner Familie fand ich unheimlich interessant. Ähnlich wie beim echten Sherlock hat Lookwood auch einen etwas jähzornigen und frechen Gehilfen, der das Team perfekt abgerundet hat. Gegen Ende wurde die Handlung etwas zu vorhersehbar für meinen Geschmack, auch, wenn die Unterhaltung dabei nicht flöten gegangen ist. Das Buch hatte für mich nur eben kein "5 Sterne Feeling", das mich mit einem Finale mächtig umgehauen hat. Ich hätte mir außerdem noch irgendeine Art von Liebesgeschichte gewünscht, die es in diesem Buch gar nicht gab. Alles in allem hat mich der Roman aber echt überzeugt! Humorvoll, spannend und für Fans von Serien wie Supernatural (daran musste ich oft denken) wirklich eine Empfehlung wert.

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Als Liebhaberin der "Bartimäus"- Tetralogie war ich gespannt auf den Startband der neuen Reihe von Autor Jonathan Stroud und ich muss gestehen, dass ich sofort mehr als nur angetan war von der Geschichte. Als Leser werden wir in ein London katapultiert, das wir so noch nicht kannten, denn dort treiben Geister ihr Unwesen, Menschen verschwinden spurlos und mysteriöse Todesfälle können nicht aufgeklärt werden. Und genau hier treten unsere Freunde von Lockwood & Co auf, denn sie versuchen die Epidemie der Geistererscheinungen einzudämmen. Und dann bekommen unsere drei Agenten plötzlich einen Fall, der es in sich hat, denn im Herrenhaus Combe Carey Hall treiben Erscheinungen ihr Unwesen, die nur den Tod bringen. Hat für unsere Geisterjäger das letzte Stündlein geschlagen? Jonathan Stroud hat einfach ein Händchen dafür Geschichten zu schreiben, die nicht nur immens spannend sind, sondern einen auch immer wieder zum Lachen bringen. So hat er hier drei Hauptcharaktere erschaffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Anthony Lockwood ist der Leiter der Agentur, George Cubbins sein Stellvertreter und Lucy Carlyle frisches Mitglied in der Runde und alle drei haben sie unterschiedliche Fähigkeiten die Geister aufzuspüren, so dass sie sich dadurch ergänzen. Mir waren alle drei Protagonisten sehr sympathisch. Die Handlung wird aus der Ich- Perspektive aus der Sicht von Lucy geschildert. Besonders gefallen hat mir der Einfallsreichtum des Autors, denn seine Methoden der Geisterbekämpfung sind etwas Außergewöhnliches. Für mich war dieser Band ein guter Start in die Reihe und ich hoffe, dass noch viele Bände folgen werden, denn Lucy und Co sind für mich regelrecht Freunde geworden. Das Ende war übrigens so spannend und actiongeladen, dass ich nägelkauend und mit angehaltenem Atem las. Ein Glossar erklärt übrigens viele im Buch verwendete Begriffe, so dass auch ein Geisterlaie alles versteht. Fazit: Super Einstieg in eine vielversprechende neue Reihe. Lesenswert und einfach nur klasse!

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Erster Eindruck: Ich liebe das Cover ^^ Es hat sowas geheimnisvolles. Und drunter steckt ein wirklich wunderschöner Einband: Schwarz mit goldenen Buchstaben ;) Inhalt: Großbritannien wird seit einigen Jahrzehnten vom Problem heimgesucht. Und zwar nicht von irgendeinem Problem sondern von einem Geisterproblem. Und diese Geister können töten. Lucy wird mitten in dieses Problem hereingeboren. Noch dazu gehört sie zu den „Sensiblen“, sie ist besonders begabt darin Geister zu hören und kann sie somit auch bekämpfen. Nachdem einer ihrer Einsätze in einem riesigen Debakel endet macht sie sich auf die Suche nach einer neuen Anstellung. Die findet sie bei Lockwood & Co. Chaos ist wohl die beste Beschreibung für das was dann passiert. Es involviert abgebrannte Häuser, rachsüchtige Geister und jede Menge Ärger mit der Polizei. Meine Meinung: Wunderbar, einfach nur wunderbar. Kein literarisches Meisterwerk, aber eine wirklich interessant erzählte Geschichte. Spannend ist sie auch noch. Und lustig. Lockwood ist eine etwas eigenartige Figur. Er wirkt älter als er es wirklich ist. Manchmal. Manchmal ist er aber auch einfach nur unglaublich naiv und kindlich. Lucy schwankt auch irgendwie zwischen einem vollkommen rationalen Verstandsmenschen und vollkommen irrationalen Handlungsweisen. Aber irgendwie ist keiner der Charaktere in diesem Buch schnell und einfach zu beschreiben. Selbst die Zuordnung zu Gut und Böse fällt einem schwer. Noch nicht einmal die Geister sind wirklich böse. Sie haben auch Gründe, warum sie sich an den Menschen rächen wollen. Toll finde ich, dass es kein typisches Kinderbuch ist. Hier ist nicht alles Friede, Freude Eierkuchen. Die Kinder müssen arbeiten. Erwachsene können die Geister nämlich nicht sehen. Größere Bedenken Kinder die Geister vertreiben zu lassen hat aber auch keiner. Auch wenn regelmäßig Kinder dabei umkommen. Ehrlich gesagt: Ich finde das schon harten Tobak. Aber andererseits habe ich solche Bücher früher einfach nur geliebt. Vielleicht bin ich aber auch nicht repräsentativ, schließlich habe ich schon in der Grundschule Bücher für Erwachsene gelesen ;) Interessant übrigens: In Deutschland wird das Buch ab 12 empfohlen. Die englische Wikipedia spricht von einem "young adult thriller", einen Thriller für junge Erwachsene. Passt meiner Meinung nach eher als Zielgruppe. Fazit: Für 5 Sterne reicht es nicht ganz. Ich war zwar begeistert von diesem Buch aber auch wieder nicht so sehr. Dazu kommt, dass es der erste Band eine Serie ist. Auch wenn ich mich freue, dass es noch Möglichkeit gibt die Ursache des Problems genauer zu betrachten und die Figuren weiter auszubauen, bin ich doch kein großer Fan von Serien.

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„Wenn wir drei unser Können zusammenwerfen – was soll da noch schiefgehen?“ (S. 121) Inhalt: Tagsüber kennt man London als belebte und einladende Stadt mit großartigen Bauwerken. Doch was geschieht, wenn die Sonne hinterm Horizont verschwindet und dem Mond Platz macht? Genau dann treiben Geister und andere übernatürliche Erscheinungen ihr Unwesen in den Straßen der Stadt, immer auf der Suche nach Rache oder Erlösung. Was also dagegen tun? Auftritt: Lockwood & Co.! Das dreiköpfige Team um Anthony, Lucy und George hat es sich zur Aufgabe gemacht, Geister zu bannen und somit Londons Anwohnern einen ruhigen Schlaf zu sichern. Doch während eines Auftrags unterläuft ihnen ein Missgeschick und plötzlich stehen sie kurz vor dem Ruin. Wie soll es nur weitergehen? Um schuldenfrei aus der Sache herauszukommen nehmen sie den Auftrag von Mr. Fairfax, einen angesehenen Geschäftsmann, an. Schon kurze Zeit später findet sich das Trio im sagenumwobenen Herrenhaus von Combe Carey Hall wieder. Werden sie den mysteriösen Geheimnissen des Ortes auf die Spur kommen? Oder wird es ihnen wie all den anderen Agenten ergehen, die dort einen grausamen Tod erleiden mussten? Und was für eine Rolle spielt dabei eigentlich Lucys Halskette, die sie bei einem früheren Auftrag gefunden hat? Fragen über Fragen, die es zu klären gibt... Meine Meinung: Lockwood & Co. ist das erste Buch von Jonathan Stroud, das ich gelesen habe. Ich wusste zwar vorher, dass die Bartimäus-Trilogie auch von ihm geschrieben wurde und ein großer Erfolg war, aber ich bin nie in den Genuss der Bücher gekommen. Umso gespannter war ich, als ich das Buch im Rahmen der Buchflüsterer-Aktion von buecher.de zugesandt bekommen hatte. Schon das Cover ist ein echter Hingucker. Der Einband hat einen hochwertigen reliefartigen Druck, der optisch echt etwas hermacht! Auch das Coverbild an sich ist gut gewählt, viel besser als zum Beispiel die der englischen Editionen. Das Schloss als bildliche Darstellung des Agenturnamens 'Lock'wood – Genial! Schnell wollte ich also das Schloss öffnen und in das Buch reinschnuppern... Die Handlung des Buches entführte mich in das nächtliche London und all den dazugehörigen übernatürlichen Wesen: Geister, Ghoule und Gestaltwandler sind nur einige davon. Diese wiederum sind verschiedenen Typen zuzuordnen, wobei Typ 1 schwach ist und Typ 3 ultimativ stark. Als Fan von Supernatural fühlte ich mich sofort heimisch. Die Charaktere sind umfassend beschrieben und gespannt verfolgte ich, wie die dunklen Hintergrundgeschichten der einzelnen Personen nach und nach aufgedeckt wurden. Die von Team Lockwood & Co. allen voran: Da wäre der schusselige Anführer Anthony Lockwood, das taffe Mädchen Lucy Carlyle, die zugleich eine Hörerin ist, und zu guter Letzte der nimmersatte kühle Kopf des Teams, George Cubbins. Man kann gar nicht anders, als die drei sofort ins Herz zu schließen. Die Dialoge untereinander sind frech und witzig und auch der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Da gibt es nichts zu meckern von mir (und Meow *schnurr*). Die Idee der Geisterjagd wurde hier zwar nicht komplett neu erfunden, aber dennoch kommt die Geschichte sehr frisch und unterhaltsam daher. Des Rätsels Lösung erahnt man leider vielleicht schon etwas früher als gedacht, aber ganz ehrlich: Ist das nicht oft der Fall? Jedenfalls forschte ich trotzdem gern mit Lockwood & Co. weiter in Combe Carey Hall herum und war mit dem Ende auch zufrieden. Aber nur so viel: Es lässt auf mehr hoffen! ;) Fazit: Lockwood & Co. von Jonathan Stroud ist der spannende erste Teil einer verheißungsvollen Trilogie um das sympathische Agententrio Anthony, Lucy und George – unschlagbar, wenn es um die Bekämpfung von Geistern geht! Den Leser erwartet eine spannende Geschichte, gepaart mit viel Witz und frechen Dialogen. Perfekt für kriminalistische Spürnasen ab 12. Tolle Charaktere, eine mysteriöse Halskette und eine schreiende Wendeltreppe laden ein! Wenn man den denn Mut hat das Schloss zu öffnen...

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Die Helden in Strouds Geistergeschichte sind drei Jugendliche – denn nur diese können Geister sehen oder hören. Erwachsenen ist diese Gabe vorenthalten. Von Anfang an fühlte ich mich als Teil des Teams bei Lockwood & Co.. Die drei Protagonisten sind sehr unterschiedliche Charaktere. Lucy Carlyle, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt ist, ist sehr begabt. Ihre Fähigkeiten, Geister zu sehen und mit diesen Kontakt aufzunehmen sind sehr stark ausgeprägt. Doch durch all das, was sie als Kind und Teenie erlebt hat, ist sie vor allem auch eins: verletzbar. Anthony Lockwood ist Inhaber und Kopf der Agentur. Neben Mut besitzt er jede Menge Charme und ist ein sehr umgänglicher Kumpeltyp. George Cubbins ist das genaue Gegenteil: er wirkt launisch und mürrisch, streitet gerne, ist bei allem sehr genau und strotzt nur so vor Sarkasmus. Diese Mischung führt zu jeder Menge Differenzen und zu vielen lustigen verbalen Duellen. Beinahe auf jeder Seite hat der Autor mir so ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. Die Story selber ist ebenso abwechslungsreich und interessant, wie die Protagonisten. London und die einzelnen Schauplätzen der Szenen werden von Jonathan Stroud sehr gut und bildlich geschrieben. Die Geschichte ist nicht nur witzig, sondern auch spannend und ein bisschen gruselig. Schließlich geht es hier um jede Menge Geistern und um einen mysteriösen Mordfall. Der Autor versteht es, Sprache geschickt einzusetzen und durch seinen tollen Erzählstil lässt die Story sich flüssig lesen. Die Atmosphäre, die hier geschaffen wurde, ist absolut stimmig und passend. Was mir gut gefallen hat: die Geister haben eine eigene Geschichte, ein Vorleben, über das wir hier auch viel erfahren. Es ist also nicht wie bei den “Ghostbusters” (auch wenn ich den Film sehr lustig finde :)), wo einfach nur ein Geist gejagt und vernichtet wird. Nein, hier werden diese geradezu mit Leben gefüllt. “So einen Auftrag ohne Zeit für gründliche Vorbereitungen anzunehmen, war glatter Selbstmord. Das Rote Zimmer! Die Seufzende Treppe! Klar, Fairfax’ Geld würde unsere Agentur vor dem Ruin bewahren, aber was nützte uns das, wenn wir tot waren? Keine Frage: Das mussten wir unbedingt gründlichst diskutieren. >>Das ist sehr freundlich von Ihnen<<, hörte ich Lockwood sagen, >>aber wir benötigen keine Bedenkzeit. Wir übernehmen den Fall.<< Er stand auf und hielt Fairfax die Hand hin. >>Wir bereiten alles vor und finden uns so schnell wie möglich in Combe Carey Hall ein. Sagen wir… Sonntagnachmittag?<<” (Seite 246) Im Original heißt das Buch “The Screaming Starcaise”. Das Cover hierzu sagt mir etwas mehr zu, als das des deutschen Buches, welches das Logo der Agentur zeigt. The Screaming Staircase The Screaming Staircase Generell finde ich aber die Aufmachung des Buches stimmig und gelungen: die Schrift und die Seitenzahlen, sowie die Kapitelnummern, die von zwei kreuzenden Schwertern geziert werden. Für mich passt hier einfach alles richtig gut zusammen. “Lockwood & Co. Die Seufzende Wendeltreppe” ist ein kurzweiliger und unterhaltsamer Auftakt einer neuen Jugendbuch-Reihe, der sich auf hohem Fantasy-Niveau befindet. Leser, die sich gerne in eine fantastische Welt voller Geister entführen lassen, werden an diesem Buch ihre Freude haben. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung und bin gespannt, was Lucy, Anthony und George noch erleben werden!

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„Ach übrigens ... bitte denk an unsere neuen Regeln“, sagte ich. „Nicht einfach drauflosreden. Nicht gleich vor dem Klienten Vermutungen darüber anstellen, wer wen wo und wann umgebracht hat. Und vor allem: Nicht den Klienten nachäffen! Das geht immer schief.“ „Ganz schön viele Nichts“, erwiderte Lockwood. „Aus gutem Grund.“ „Ich hab nun mal ein Ohr für Dialekte. Ich mache die Leute ganz automatisch nach.“ „Dann mach sie nach, wenn wir hinterher wieder unter uns sind. Aber nicht, wenn der Klient vor dir steht, nicht, wenn er dich hören kann, und schon gar nicht, wenn der Klient ein zwei Meter großer irischer Hafenarbeiter mit einem Sprachfehler und sonst weit und breit niemand zu sehen ist.“ „Für so einen bulligen Typen war er ziemlich schnell, das stimmt. Aber Wegrennen hält fit.“ In einer Zeit, in der Geister zu einem alltäglichem Problem geworden sind, haben sich übersinnlich Begabte zusammengeschlossen, um die Menschen zu schützen. In einer dieser Agenturen arbeitet Lucy. Sie ist, ebenso wie ihre Mitstreiter Lockwood und George, noch ein Teenager, auch wenn ihre Erfahrungen sie schon sehr erwachsen wirken lassen. Beherschende Figur des Romans ist der Geist einer jungen Schauspielerin, die eines grausamen Todes gestorben ist. Durch einen blöden Unfall wärend der Austreibung, stürzt Lucy die Agentur in große Schwierigkeiten, sodass sie neben der Aufklärung eines alten Mordfalls auch ihre eigene Existenz schützen müssen. Lockwood, als Leiter der Agentur, ist hier eine etwas unberechenbare Größe. Goerge geht gerne auf Nummer sicher; getreu dem Motto: Lieber zweimal recherchiert, als einmal gestorben! Lucy hingegen macht zuerst einen ziemliche vernünftigen und erdenden Eindruck, aber ihre „Patzer“ haben es in sich! Ein fantastischer Roman, unbedingt lesen!

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Spannung, Abenteuer, Grusel, Gänsehaut.

Von: Buchrättin

02.02.2014

„Portland Row35“, das ist die Adresse von „Lockwood & Co“ in London, England. Diese Agentur ist etwas ganz besonderes und besteht aus drei Mitgliedern. Arthur Lookwood, der Inhaber, sein Freund George und Lucy. Sie sind ein Team mit einem ganz besonderen Auftrag, sie jagen Geister. Seit einigen Jahrzehnten gibt es eine Art „ Problem“ mit den Toten, sie kehren zurück in die Welt der Lebenden. Als Geister. Außerdem ereignen sich immer wieder ungeklärte Todesfälle in der Stadt. Sind die Geistererscheinungen dafür verantwortlich? Eine Besonderheit ist auch, dass nur Kinder und Jugendliche die Geister sehen oder hören können und nur sie können etwas gegen sie unternehmen. Luca ist ganz neu in der „Lockwood Agentur“ dabei und schon bekommen sie einen besonders gefährliches Jobangebot. Der Autor Jonathan Stroud begeisterte mich schon mit seinen 4 Büchern über „ Bartimäus“. Das vorliegende Buch übte einen regelrechten Sog aus. Ich begann zu lesen und wurde eingezogen in die Geschichte. Das war einfach unglaublich fesselnd und vor allem megaspannend. Als ich dann aufschaute, war es draußen schon dunkel und das diffuse Licht warf Schatten im Raum. Da kroch mir die Gänsehaut über den Nacken und es durchlief mich ein Schauer, als es im Haus knackte. Ich denke, das spiegelt es wieder, das Buch ist schon ein wenig unheimlich, schließlich geht es auch um Geistererscheinungen. Ein Detail, das mir besonders gut gefiel, waren die anschaulichen Beschreibungen. Der Geschäftssitz in „ Portland Row35“, das wurde so gut beschrieben und las sich super mit den ganzen Räumen, Kellern und Geheimtüren. Ich konnte vor meinem inneren Auge das Gebäude förmlich sehen. Auch die Protagonisten, besonders Lockwood fand ich klasse. Es sind keine Erwachsenen, sondern Jugendliche, die hier die Menschen retten und beschützen. Lockwood wirkt zwar sehr erwachsenen, mit seiner etwas gestelzten Sprache, er siezt Lucy und irgendwie hatte ich „ Sherlock Holmes“ als junger Mann vor mir, wenn ich mir ihn vorstellte. Toll war auch das Glossar im Anhang, in dem die Geisterabwehrmittel noch einmal beschrieben werden. Nach dem Lesen geht man nur mit einem mulmigen Gefühl in der Dunkelheit aus dem Haus. Absolut passend zur Herbstzeit/ Halloween. Das Buch ist einfach perfekt. Spannung, Abenteuer, Grusel, Gänsehaut. Das ist ein wirklich spannendes All-Age Buch das Jugendliche, wie auch Erwachsene absolut begeistert.

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Von: Linda Bockmeyer aus Germersheim

09.12.2013

Der erste Teil von Lockwood & Co. hat nur einen großen Fehler, und der ist, dass der zweite Band noch nicht da ist. Ich musste mich also zwingen, die Geschichte zu rationieren, aber jetzt ist sie leider vorbei und ich kann nur warten. Hier war alles perfekt, der Spannungsbogen, der mitreißende Humor, die mystischen Geheimnisse und Rätsel auf deren Lösung man fast zeitgleich mit den Protagonisten kam und so nicht selten in den Zustand den schauerlichen Vorahnung hineingezogen wurde. Die Hauptpersonen sind authentisch, unglaublich sympathisch und ich kann es kaum erwarten die nächsten Schrecken mit ihnen durchzustehen, die im letzten Kapitel schon verheißungsvoll anklingen. Zum ersten Mal seit der letzte Band von Harry Potter erschienen ist, warte ich wieder verzweifelt auf die Fortsetzung einer großartigen Geschichte.

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