Leserstimmen zu
Brixton Hill

Zoë Beck

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Spannend

Von: MacBaylie aus Solingen

04.02.2014

Meine Meinung: Die 33-jährige Emma Vine wirkt auf den ersten Blick recht unkonventionell, oberflächlich und sogar ein wenig kaltherzig. Sie stammt aus Londons Oberschicht, denn ihre Großmutter Patricia Everett ist Eigentümerin einer sehr erfolgreichen Privatbank. Ems Mutter verschwand sang und klanglos, als sie und ihr Zwillingsbruder noch sehr klein waren und auch der Vater konnte sich nicht wirklich lange um die beiden kümmern. So wuchsen sie überwiegend im Hause der Großeltern, in dem auch Tante und Onkel wohnten, auf. Im Gegensatz zu ihrem Bruder, der Anwalt wurde und von der Familie geschätzt, fühlte Em sich in dieser Gesellschaft eher als Außenseiterin. Dennoch wurde sie eine erfolgreiche Eventmanagerin und bezog mit ihrem Bruder zusammen eine eigene Wohnung. Die Ausarbeitung von Ems Charakter hat mir sehr gut gefallen. Anhand von Rückblenden erfährt man nach und nach ziemlich viel über sie und schnell wird klar, warum sie diesen ersten Eindruck von Kaltschnäuzigkeit vermittelt. Zoë Beck gelingt es immer wider hervorragend, ihren Figuren ein ehrliches und authentisches Gesicht zu verpassen ohne sich in detailverliebte Beschreibungen zu verlieren. Kurz, knackig und teilweise recht subtil werden verschiedene Infos eingestreut. Auch die anderen Charaktere, sei es die Großmutter, der Onkel oder die anderen Beteiligten, werden gut ausgestattet. Jeder hat seine ganz speziellen Eigenschaften und Eigenarten, die man auch im weiteren Verlauf der Geschichte immer wieder findet. Ehe man sich versieht befindet man sich inmitten mehrerer Handlungsstränge und fragt sich, worauf läuft alles hinaus. Geht es hier um Em selbst? Weil ein junger Mann ihre Abfuhr nicht ertragen konnte und sich bitterlich rächt? Geht es vielleicht gar nicht um sie persönlich, sondern um ihren familiären Hintergrund? Politik? Geld? All diese Dinge spielen auf den knapp 400 Seiten eine Rolle und am Ende fügen sich alle Stränge zu einem sehr befriedigenden Ende zusammen. Mir fiel es nicht schwer Em zu mögen, mit ihr mitzufiebern und mit ihr gemeinsam nach der Wahrheit zu suchen. Fazit: Mit „Brixton Hill“ hat Zoë Beck wieder einmal eine spannende, sehr komplexe Geschichte zwischen zwei Buchdeckel gepackt. Neben den offensichtlichen Themen wie Stalking, Korruption, Neid und Hass, spielen auch viele vermeintlich unscheinbare Dinge eine verschärfte Rolle.

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Zeitnah und Fesselnd

Von: Knuddelvamp aus Büdelsdorf

11.01.2014

Ein Thriller der einen von der ersten Seite an fesselt und nicht wieder los lässt. Die Geschichte befasst sich mit Terrorismus,Kurruption,Rassismus,Manipulation das sind nur ein paar brisante Schlagwörter und hinter allen dem steckt das World Wide Web und man merkt wieviel Macht in diesem steckt. Die Protagonistin Emma erlebt die Machenschaften am eigenen Körper.Am Anfang dachte ich an den 11.September , dann wieder an den Film "Das Netz", aber in diesem Thriller ist alles sehr zeitnah geschrieben, als wäre es erst gestern geschehen. Ich kann das Buch nur empfehlen.Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben.

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#Daumenhoch

Von: Lena G.

07.01.2014

Zoë Becks “Brixton Hill” ist ein gut konstruierter und kraftvoll erzählter Polit-Thriller, der sich vorwiegend mit der sozialen Ungleichheit und Internetkriminalität beschäftigt. Neben diesen sehr komplexen, aber hochinteressanten Thematiken, beschäftigt mich aber eine Sache weit übers Lesen hinaus. Es geht um soziale Medien, dem Missbrauch von Daten und die gewaltige Macht des Internets. Wie gläsern ist man wirklich? Was gibt man mit nur einem Klick, einer unbedachten Eingabe von sich preis? Täglich genießt man die Vorzüge des Internets, die Gefahren beachtet man erst dann, wenn es zu spät ist. Mit genau diesen Folgen muss sich nun die Protagonistin Emma Vine, Mitglied der englischen Oberschicht, herumschlagen. Sie wird nicht nur von einem scheinbar unberechenbaren Hacker gestalkt sondern auch Opfer zweier Anschläge, bei denen Menschen ums Leben kamen. Da sie das einzige Bindeglied der Vorfälle ist, steht sie unter dringendem Tatverdacht. Emma weiß, wer ihr das Ganze in die Schuhe schieben will. Trotzdem möchte keiner ihren skurrilen Vermutungen Glauben schenken. Auf der Suche nach Beweisen deckt sie unfassbar skrupellose Machenschaften auf. "Brixton Hill" war für mich das erste Buch von Zoë Beck und ich würde jederzeit wieder nach einem Werk von ihr greifen. Allein ihrer kühlen und sachlichen Erzählweise wegen. Da sie neben der Haupthandlung gekonnt weitere Handlungsstränge kurz und informativ einbindet, entsteht auf knapp 380 Seiten eine komplexe Geschichte. Die gut recherchierte und nicht ganz leichte Thematik erzählt sie locker und nüchtern. Zweifellos kauft man ihr jedes Wort ab, empört sich über die rücksichtslosen Machenschaften der Reichen, bekommt Angst vor Stalking und Datenmissbrauch. Stellenweise hätte es für meinen Geschmack noch temporeicher zugehen können, doch die unterschwellige Spannung fesselte mich die gesamte Lesezeit über.

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Brixton Hill

Von: Kerstin G. aus Hagen

05.01.2014

„Brixton Hill“ war mein erstes Buch der Autorin Zoe Beck, und weitere werden bestimmt noch folgen. Das Buch hat mir insgesamt ganz gut gefallen. Der Einstieg in die Geschichte erfolgt sehr rasant und ist sehr spannend geschrieben. Ich war sofort mittendrin im Geschehen und meine Neugier war auch sofort geweckt. Leider lässt die Spannung nach diesem rasanten Einstieg nach, das Geschehen bleibt jedoch weiterhin sehr interessant. Durch das gesamte Buch hindurch gab es immer wieder mal kleinere Längen. Doch genauso oft stellt man als Leser überrascht fest, dass nichts wirklich so ist wie es scheint. Dadurch fängt man ganz automatisch an selbst mitzurätseln. Da wie gesagt etwas die Grundspannung fehlt würde ich „Brixton Hill“ eher als Krimi als einen Thriller ansehen. Interessant machen das Buch auch besonders die aktuellen Themen. Zoe Beck vermittelt ihren Lesern auf interessante Weise die neuere Geschichte Londons. Sie greift aktuelle Themen wie den Tod Thatchers, aber auch Twitter und Hacker auf. Ich selbst konnte mir alles gut vorstellen und auch gut verfolgen. Das Ende von „Brixton Hill“ war wieder sehr spannend und für mich sehr überraschend. Es ist eben nichts wie es scheint. Fazit: „Brixton Hill“ von Zoe Beck bietet dem Leser Spannung (teilweise mit kleineren Längen) und viele interessante Infos zu aktuellen Themen und der neuen Geschichte Londons.

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Ich liebe Thriller die mich von Anfang an nicht loslassen und gleichzeitig viele Fragen aufwerfen, denn ich mag es mindestens genauso sehr in meinem Kopf mögliche Schuldige zu analysieren und Zusammenhänge zu erkennen. Bei "Brixton Hill" ist mir das jedoch nicht gelungen, da die Story so intelligent aufgebaut ist, dass ich alle paar Kapitel neue Verdächtige auf meiner imaginären Liste hatte. Die vielschichtigen Charaktere sind meiner Meinung nach nämlich so angelegt, dass sie einerseits mysteriös und geheimnisvoll wirken, und gleichzeitig machen sie sich durch kleine Details verdächtig. Geld und Stalking spielt hierbei eine große Rolle. Der zweite Punkt löst beim Lesen Ängste aus, die nicht nur einmal für Gänsehautkribbeln sorgen. Zudem punktet der Thriller so meisterhaft mit Spannung, dass ich irgendwann nur noch durch die einzelnen Seiten gehechtet bin. Zoë Beck gelingt es zweifellos diese Spannung auf einem sehr hohen Niveau zu halten und überrascht mit einem fulminanten Finale. Fazit: Intelligent konstruierte Thrillerunterhaltung von einer Autorin die ohne Zweifel ihr Handwerk versteht!

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Eventmanagerin muss um Leben fürchten

Von: Marc Schätzl aus Bingen am Rhein

29.12.2013

Inhalt: Emma (Em) Vine ist eine erfolgreiche Eventmanagerin. Bei einem Geschäftstermin kommt es zum Eklat. Die Technik fällt aus und Rauchbomben werden gezündet. Ems Freundin und Geschäftspartnerin gerät in Panik und springt aus dem Fenster des 15. Stocks.... Doch damit noch lange nicht genug. Der Verdacht fällt auf Em und als weitere Leichen den Weg Ems kreuzen realisieren auch die Behörden, dass Em nicht Täter sondern bald schon Opfer sein könnte. Zum Buch: Ich habe mich sehr gefreut, als ich dieses Buch bekam. Ich hatte schon viel positives über Zoe Beck gehört und gelesen und war nun sehr gespannt, wie mir ihr Schreibstil und ihre Geschichte gefallen würden. Ich muss sagen: Ich bin begeistert. Es gab riesige Passagen, die ich einfach am Stück lesen musste. An ein zur Seite legen des Buches war nicht zu denken. Auch die Idee die fiktive Geschichte in die realte Rahmenhandlung (den Tod Margaret Thatchers) fand ich sehr gelungen. Einziges Manko: Gegen Ende des Buches wirkte die Lösung des Falles / der Showdown doch recht kurzgeraten. Bei knappen 400 Seiten hätten zwanzig Seiten mehr nun auch nicht geschadet. Fazit; Dieses Buch ist zwar kein Meisterwerk aber sorgt garantiert für einige wahrlich spannende Stunden auf der Couch / im Bett. Ich freue mich auf weitere Bücher von Frau Beck. Viel Spaß beim Lesen! Bis bald!

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Spannung bis zur letzten Seite

Random House GmbH

Von: Stephanie Weist aus Stadtilm

27.12.2013

London, in einem der Luxushochhäuser von Canary Wharf: Erst fällt die Klimaanlage aus, dann der Strom. Sämtliche Ausgänge sind verriegelt, und Rauch strömt aus den Belüftungsschächten. Em muss hilflos zusehen, wie ihre Freundin im 15. Stock panisch ein Fenster zertrümmert und hinausspringt. Kurz darauf wird Em verhaftet. Sie soll sich in die Computer des Gebäudes gehackt und die Freundin dadurch in den Tod getrieben haben. Jemand spielt ein falsches Spiel. Und macht Jagd auf Em... Die Geschichte beginnt am 29. März 2013 und endet am 1. Mai. Zoe Beck entwickelt sie chronologisch und linear. Kapitel für Kapitel werden die Zusammenhänge erkennbar. Ein weiteres Mal konnte mich Zoe Beck mit einem ihrer Romane überzeugen. Auch diesmal spielt der Thriller im British Empire, im Gegensatz zur Reihe um den verhaltensauffälligen Cedric. Diesmal aber nicht in Schottland, sondern in London, in einer modernen Großstadt. Gut hat mir gefallen, dass Beck hier nicht die üblichen Touristenattraktionen in ihr Buch einbaut, sondern dem Leser ein anderes, echtes London zeigt. Trotz der Toten im Buch spielt die Polizei eher eine nebensächliche Rolle. Im Vordergrund steht Emma Vine. Anfangs wirkte Emma 'Em' ein wenig unsympathisch, auch weil ich eigentlich ein Problem mit Figuren habe,die alles auf eigene Faust und alleine ermitteln müssen. Zoe Beck schafft es aber mit jeden Kapitel Em sympathischer wirken zu lassen. Das Buch ist sehr spannend, gerade weil viele Figuren als Täter in Frage kommen, man aber von Zoe Beck immer wieder aufs Glatteis geführt wird. Obwohl wenig Blut fließt und die Action auch zu kurz kommt, kann man hier einen gut durchdachten Krimi lesen. Mit jedem Kapitel wächst die Spannung und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, um endlich zu erfahren, wer hinter der Jagd auf Emma steckt. Ich muss Zoe Beck ein Kompliment machen. Man kann sich in die Geschichte ihrer Bücher so gut hineinversetzen, dass es fast so ist, als wäre man selbst in London und würde an Emmas Seite mit nach dem Täter suchen. Die Auflösung ist überraschend und unerwartet, hat man doch mit allem gerechnet, aber nicht damit...mehr wird nicht verraten!!! Der Schreibstil ist wie immer super, es liest sich flüssig und die Kapitel sind auch nicht zu lang. Alles in allem ein tolles Buch und auf jedenfall weiter zu empfehlen!

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Überraschend anders

Von: Shou aus Einbeck

22.12.2013

Dieses Buch habe ich von Hanne bekommen und es im Laufe der gestrigen Nacht und des heutigen Tages durchgelesen. Hat es mir gefallen? Hat es gehalten, was der Klappentext versprochen hat? Emma Vine - von allen nur Em genannt - befindet sich in einem Luxushochhaus inmitten von London, als plötzlich der Strom ausfällt. Fast alle Ausgänge sind verriegelt und auch der Fahrstuhl bietet keine Fluchtmöglichkeit. Während sie sich schließlich auch noch Rauch seinen Weg durch die Lüftungsschächte bahnt, muss Emma hilflos mit ansehen, wie ihre Kollegin und Freundin - ausgelöst durch eine Panikattacke - aus dem 15. Stock des Hochhauses stürzt. Emma - welche sich in der Zeit um einen bewusstlosen Kollegen gekümmert hat - steht unter Schock. Erst recht, als ausgerechnet sie später im Zusammenhang mit den Ereignissen verhaftet wird. Sie soll sich in die Computer des Gebäudes gehackt haben, sie soll dafür verantwortlich sein, dass Kimmi keinen anderen Ausweg als den Tod sah und noch bevor sie richtig darüber nachdenken kann, wird sie zur Zielscheibe von jemandem, der alles versucht, um Emmas Leben zu zerstören. Der Schreibstil der Autorin hat mir zwar recht gut gefallen, aber auch ich muss gestehen, dass ich dieses Buch eher in die Sparte Krimi schieben würde, als es zu einem Thriller zu machen. Die Hauptspannung hat mir einfach ein wenig gefehlt, auch wenn sich Zoe Beck ein brisantes Thema vorgenommen hat. Durch die Einbindung einiger sozialen Medienplattformen, wie z.B. Twitter, über welche Emma mit ihrem Verfolger Kontakt aufnimmt, hat sie sich an der heutigen Zeit der Medien orientiert. Auch dadurch, dass der Tod von Maggie Thatcher eine Rolle in ihrem Buch gespielt hat, konnte sich mich von sich überzeugen. Auch wenn ich es nicht als direkten Thriller bezeichnen konnte und Emma mir manchmal so unsympatisch und naiv vorkam, dass ich sie am liebsten selbst in die Themse geschmissen hätte, war Brixton Hill ein Buch, welches sich für Zwischendurch wirklich gut lesen lässt. Mit dem Ende hat mich die Autorin zudem noch mal zusätzlich überrascht, denn ich muss ehrlich gestehen, mit dieser Wandlung habe ich nicht gerechnet. 4/5 Schneeflöckchenbäume für dieses Buch von einer Autorin, die ich sicherlich weiterverfolgen werde. 4/5 Schneeflöckchenbäume, welches mich trotz der fehlenden Thrillerelemente positiv überraschen konnte.

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