Leserstimmen zu
Unsterblich - Tor der Dämmerung

Julie Kagawa

Unsterblich (1)

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Inhalt: Dunkelheit ist über die Welt gekommen. Die Städte liegen in Ruinen, und über die letzten Menschen herrschen Vampire. In dieser Welt lebt die ebenso eigensinnige wie mutige Allie. Um zu überleben, stiehlt und plündert sie in den gefährlichsten Gegenden. Als Allie eines Nachts von einem mächtigen Vampir erwischt wird, stellt sie dieser vor eine unglaubliche Wahl: Tod oder Unsterblichkeit. Allie wird selbst zum Vampir und nutzt ihre neue Macht, um sich einer Rebellengruppe anzuschließen. Zum ersten Mal in ihrem Leben lernt sie Freundschaft und sogar Liebe kennen. Nur wie lange kann sie ihren Blutdurst noch unterdrücken? Meine Meinung: Der Schreibstil ist sehr lebendig, bildhaft, locker und leicht zu lesen, mitreißend, ausdrucksstark und emotionsgeladen. Er ist sehr flüssig und leicht verständlich, so dass man einfach nur durch die Seiten fliegt. Es ist der Autorin außerdem wunderbar gelungen, diese düstere, mysteriöse und geheimnisvolle Stimmung einzufangen und dem Leser nah zu bringen. Ich habe schon sehr viele Vampirbücher gelesen, doch diese Geschichte war ganz anderes, als ich erwartetet habe. Eine interessante Mischung aus Spannung und Dystopie mit fantastischen Wesen. Teilweise geht es sehr actionreich und auch sehr brutal zu, nichts für schwache Nerven. Der Einstieg war sehr rasant und temporeich und hat mich direkt ins geschehen hineingezogen und mitgerissen. Zwischendurch haben sich jedoch ein paar Längen eingeschlichen, teilweise empfand ich es langatmig und langweilig, so dass ich in Versuchung geriet, ein paar Seiten quer zu lesen. Doch die Spannung hat glücklicherweise wieder zugelegt. Anfang ist für mich jedoch immer noch der stärkste Part des Buches. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und lebendig gezeichnet, so dass ich ein ausgereiftes und plastisches Bild vor Augen hatte. Allie war mir sehr sympathisch. Sie ist eine sehr starke Protagonistin in einer düsteren und rauen Welt. Sie muss einiges ertragen und kämpft immer gegen das, was sie am meisten verabscheute. Ihr innerer Konflikt, ihre Gefühle konnte ich sehr gut verstehen und nachvollziehen. Es hat mir trotz der Schwächen unheimlich viel Spaß gemacht, in diese düstere und geheimnisvolle Welt einzutauchen und Allie ein Stück weit zu begleiten, auch wenn es mir teilweise etwas zu grausam zuging. Ich glaube, ich habe einfach etwas anderes erwartet. Trotzdem bin ich neugierig, wie es weitergeht. Fazit: Ein interessanter Reihenauftakt, der den Leser in eine düstere und brutale Welt entführt, der mich nicht komplett überzeugen konnte.

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Meine Meinung: Inhalt: Inhaltlich hat mich das völlig andere Konzept erst mal positiv überrascht. Es handelt sich bei dieser Serie nicht um eine solche, die mehrfach an die Konzeption von Twilight und co angelehnt ist, sondern vordergründig eine eigene Idee verfolgt. Vampire agieren nicht mehr im Verborgenen, sondern sind Herrscher über Vampirstädte, in denen Menschen als eingeschüchterte Untertanen ohne jegliche Rechte existieren und gleichzeitig als Blutbank fungieren. Diese Idee sowie die Umsetzung muten von Beginn an als nicht so abgegriffen und ausrangiert an. Es ist eine lebhafte und frische Idee. Man kann es grob als Genre Mix von Fantasy und einem Hauch Dystopie beschreiben. Gefallen hat mir, dass Vampire hier nicht ausschließlich die Rolle der „eigentlich Guten“ einnehmen. Ihre divergierenden Charakterzüge kommen offensichtlich zum Vorschein und werden auch dementsprechend hinterfragt. Eine gewisse Grundspannung herrschte das ganze Buch über. Es gibt immer mal wieder kleinere Kampfszenen, in denen man um jedem einzelnen Charakter ringen muss. Die Autorin scheut nicht davor zurück sich auch wieder von einigen Charakteren zu trennen, die sie zuvor eingeführt hat. Jedoch habe ich im ersten Drittel nicht damit gerechnet, dass sich die Handlung noch einmal derart anders entwickeln und es noch um ein Vielfaches spannender werden würde. Auch wenn die Autorin das ziemlich geschickt eingefädelt hat, gab es leider des Öfteren Szenen, deren Ende relativ vorhersehbar war. Teilweise gab es auch kürzere Passagen, die sich in die Länge zogen. Diese wurden dann aber wieder von spannenderen und actionreicheren Szenen abgelöst. Auch wenn es sich um eine recht actionreiche Buchreihe handelt, spielt auch die Liebe eine gewisse, wenn auch etwas untergeordnete Rolle. Diese wird authentisch und einfach niedlich dargestellt ohne zu viel Raum einzunehmen. Ich finde es erfrischend mal einen Vampirroman zu lesen, in dem doch etwas zurückhaltender damit umgegangen wird und etwas mehr Wert auf die Handlung gelegt wird. Charaktere: In diesem Buch lernt der Leser recht viele Charaktere kennen, von denen jedoch nicht alle bis zum Ende überleben. Einige tauchen nur recht kurz auf, werden aber trotzdem angemessen in die Geschichte eingeführt. Die Protagonistin Allison hat mich wirklich überzeugen können. Sie ist nicht diese perfekte Protagonistin, sondern hat auch Ecken und Kanten. Besonders interessant macht sie ihre Fähigkeit eigene Taten kritisch zu hinterfragen. Das lässt sie wesentlich authentischer erscheinen. Außerdem ist sie ein starker und mutiger Charakter, der auch für andere einsteht, möge die Lage noch so verzwickt sein. Dieser Punkt bringt mich zu Stick, einem Charakter, den ich nicht weniger mögen könnte. Julie Kagawa erschafft mit ihm eine Figur, die mich dauerhaft bis an die Grenze des ertragbaren gebracht hat. Mir gefällt es, dass sie einen Charakter derart angelegt hat, gerade das hat auch den ersten Abschnitt des Buches sehr geprägt. Zeke mochte ich von Anfang an. Seine Liebesgeschichte mit Allison wirkt realistisch und konnte mich gerade durch die auffallend feinfühlige Dosierung überzeugen. Die Hauptcharaktere waren alle gut ausgearbeitet und ihre Handlungen passten gut zur Story. Schreibstil: Die Beschreibung dieser neuen Welt durch die Augen der jungen Protagonistin Allison ist sehr gelungen, da sich der Leser so unmittelbar in der Geschichte befindet und quasi einen Insider-Einblick erhält, anstatt mühseligen Beschreibungen und Erklärungen der Konzeption dieser Welt folgen zu müssen. Man lernt immer mehr Details umso tiefer Allison in diese Welt eintaucht. Der Schreibstil ist sehr flüssig lesbar, was auf die jugendliche Sprache zurückzuführen ist. Sie entspricht absolut der Zielgruppe des Buches. Die Dialoge sind wortgewandt und teils witzig sowie dynamisch. Insgesamt entspricht der Schreibstil genau dem, was ich von einem Jugendbuch erwarte. Fazit: Mir hat dieses Buch gut gefallen. Ich empfand es als erfrischend mal eine Vampirgeschichte zu lesen, die nicht lediglich auf den Romance-Teil reduziert wurde, sondern auch die Schattenseiten eines Vampirs beleuchtet. Außerdem hat mir der Genre Mix gut gefallen, da es dem ganzen eine neue Richtung gegeben hat. Diese Reihe unterscheidet sich sehr deutlich von den bekannteren Werken der Autorin (Talon, Plötzlich Fee). Ich kann es wirklich empfehlen. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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Zuallererst möchte ich anmerken: Das ist kein normales Vampir Buch!! Es gibt 300 Seiten lang keine Liebesgeschichte, sondern die Vampire beschäftigen sich damit, womit sie sich beschäftigen sollen: Blut trinken, kämpfen, Menschen jagen. Schon allein dass die Danksagung beginnt mit: „Schon komisch, als ich mit dem Schreiben anfing, habe ich mir vorgenommen, niemals einen Vampirroman zu schreiben“, sagt dass es sich hier nicht um das übliche schnulzige Tamtam handelt. Während das Cover aussieht wie Plötzlich Fee oder Talon, ist der Inhalt komplett anders. Wie gesagt: nur wenig Liebesgeschichte, keine Liebesdreieck und viel Action. Trotzdem mag ich das Cover sehr gerne. Ich liebe die Farbkombination schwarz und rot und finde es generell sehr stimmig. Tatsächlich muss ich zugeben, es nur wegen der Coveränderung gelesen zu haben, davor hatte ich nie die Motivation, es in die Hand zu nehmen. Außerdem hat das Buch so einen unknickbaren Rücken, was mir das Lesen erleichtert hat, weil ich so nicht höllisch aufpassen musste, keine Leserillen in das Buch zu machen :) Lasst euch von den 600 Seiten nicht abschrecken: es sieht weniger aus und so fühlt es sich auch an. Was die Personen angeht, beginnen wir mit Allie: sie ist die Hauptperson. Sie ist charakterstark, kann sich selbst helfen und nimmt kein Blatt vor den Mund, was mir gut gefällt. Manchmal wird sie unglaublich wütend, ohne dass man den Grund dafür erkennen könnte, aber meistens war ich auf ihrer Seite und total begeistert. Was Stick, Allies alten Freund, angeht muss ich Julie Kagawa loben. Nicht, weil er so sympathisch ist, sondern weil es schon lange kein Autor mehr geschafft hat dass ich einen Charakter so offen und ehrlich verachte. Es ist nicht direkt Hass, einfach nur Abscheu. Er ist ein winselndes undankbares Häufchen Elend. Und ja, das war ein Pluspunkt für das Buch! Von Kanin war ich begeistert: er ist Allies Mentor und ich fand ihn sofort super. Warum Allie ihn anfangs überhaupt nicht ausstehen konnte, konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen, da er klug und hilfsbereit war, und auch wenn er eigentlich nur eine kleine Rolle im Buch hatte, ist er für mich eine der wichtigsten Personen Zeke fand ich nicht wirklich toll. Er hatte keine besondere Tiefe und war meiner Meinung nach auch nicht wirklich gut bedacht. Sein Verhältnis zu seinem Vater kommt mir unpassend vor, als hätte man nur etwas gebraucht, was ihn noch interessanter machte. Die Liebesgeschichte zwischen ihm und Allie ist aber sehr logisch und nachvollziehbar. Man kann nicht wirklich sagen, dass ich Jebbadiah mag, man kann aber auch nicht das Gegenteil behaupten. Ich finde er passt gut in die Geschichte, allerdings geht mir allen ein bisschen zu leicht auf. Zuerst läuft Allie Kanin in die Arme und dann zufällig auch noch ihm? Was mir an dem Buch am allermeisten gefallen hat, war wirklich, dass es nicht kitschig war. Als ich gesehen habe, dass es um Vampire geht, war ich zuerst skeptisch, aber all meine Zweifel wurden aus dem Weg geräumt. Zwischen den Zeilen waren zudem lauter kleine Anspielungen versteckt und ich frage mich, ob die bei Plötzlich Fee auch da waren und ich sie damals einfach nur nicht verstanden haben (ich meine ich war 10 oder so). Und auch wenn sie nur sehr selten waren, haben sie mich jedes Mal zu Schmunzeln gebracht und mir das Buch ein bisschen mehr ans Herz wachsen lassen! Das Buch ist in vier Teile geteilt, und nach dem zweiten war ich wirklich überrascht von der plötzlichen Wendung der Geschichte. Am Anfang erwartet man noch etwas ganz anderes und mit jedem neuen Teil wird alles komplett umgeschmissen. Gerade weil sich dauern alles ändert, passiert unglaublich viel und es wird einem nie langweilig. Die Geschichte braucht die 600 Seiten, die sie hat, um sich komplett zu entfalten und ich bin froh, dass es nicht gekürzt wurde. Unsterblich Tor der Dämmerung bekommt von mir 5 von 5 Punkten

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Klappentext: Dunkelheit ist über die Welt gekommen. Die Städte liegen in Ruinen, und über die letzten Menschen herrschen Vampire. In dieser Welt lebt die ebenso eigensinnige wie mutige Allie. Um zu überleben, stiehlt und plündert sie in den gefährlichsten Gegenden. Als Allie eines Nachts von einem mächtigen Vampir erwischt wird, stellt sie dieser vor eine unglaubliche Wahl: Tod oder Unsterblichkeit. Allie wird selbst zum Vampir und nutzt ihre neue Macht, um sich einer Rebellengruppe anzuschließen. Zum ersten Mal in ihrem Leben lernt sie Freundschaft und sogar Liebe kennen. Nur wie lange kann sie ihren Blutdurst noch unterdrücken? Meine Meinung: Ich habe schon sehr lange kein Buch mehr von meiner früheren Lieblingsautorin gelesen. Dieses Buch weckte sofort mein Interesse. Ja klar, Vampirromane sind langsam sowas von "out", aber ich dachte mir, die Julie, die wird sicher eine super Geschichte schreiben. Und tadaaa... Unsterblich- das Tor der Dämmerung ist eine Vampiregeschichte, die uns an die wahren Vampire erinnern lässt. Der Anfang zog sich, meiner Meinung nach, etwas in die Länge. Ab den zweiten Teil "Vampire" hatte das Buch mich aber gepackt. Es war spannend und actionreich. Ich bin seeehrr begeistert! Allie ist eine sehr starke und entschlossene Protagonistin. Obwohl sie zu einem Vampir wird, bleibt sie sie selbst und kämpft auch gegen ihre "böse" dämonische Seite an, die des öfteren zum Vorschein tritt. Zeke, der männliche Hauptcharakter dieses Buches, finde ich, wie solls auch anders sein, wirklich super sympathisch und süß obwohl er eher noch etwas büblisch auf mich wirkt. Ich mag ihn trotzdem und freue mich wie es sich zwischen den beiden weiterentwickelt. Zeke ist sehr liebevoll und glaubt an das Gute auf dieser Welt. Er scheint mir dennoch nicht naiv oder dümmlich. Die Liebesgeschichte war nicht in den Vordergrund gedrängt, was ich sehr mochte. Obwohl das Buch ein Jugendbuch/Fantasybuch ist, ist dieses Buch nicht ohne... Es gibt einige brutale Szenen und Nebencharaktere sterben, ohne das ich sie richtig verstehen oder kennen lernen konnte. Es hat auch eher eine düstere Grundstimmung, was mich aber echt angetan hat. Der Schreibstil von Kawaga ist genial. Super flüssig und fesselnd. Ich las und las und las das Buch ruckzuck durch. Ich will mehr von den Hintergründen wissen, von der Krankheit, von den Vampiren, von dem Ort, wo es keine Vampire gibt, von Kanin, dem Meister und Erschaffer Allies und auch von dem Psychovampir Sarren. Die Welt fasziniert mich und ich will mehr, mehr, mehr davon. Ich kann euch das Buch echt ans Herz legen. Es ist wirklich klasse und kein Edward, der glänzt. ist hier dabei, versprochen!!!

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Also, im großen und ganzen ist das Buch eine rundum schöne Story die gut durchdacht und ausgeführt wurde. Allerdings habe ich ab etwa dem ersten Viertel gemerkt, dass ich nicht wirklich aufgenommen wurde. Die Schreibweise von Julie Kagawa bzw. ihrer Übersetzerin ist leicht und angenehm. Man kann allem sehr gut folgen und sich die schön geformten Charaktere sehr gut vorstellen. Auch die einzelnen Wesen waren greifbar und konnten mir durchaus mal einen Schauer über den Rücken laufen lassen. Doch trotz allem konnte mich die Geschichte nicht völlig einnehmen. Allie ist ein starker Charakter, der mich vom ersten Moment an sehr neugierig gemacht hat. Sie ist für ihr Alter unglaublich taff und zeigt auch gerne mal wo es langgeht, wenn die anderen meinen sie für schwach und fürsorgebedürftig zu halten. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und trotz ihrer unterschwelligen Angst immer bei der Sache und offen. Ein schön geformter und fesselnder Charakter. Kanin ist ein undurchsichtiger Charakter, über welchen wir nur sehr wenig erfahren. Irgendwie konnte ich ihn in der gesamten Zeit nicht wirklich einschätzen und ihn in keine wirkliche Schublade stecken. Allerdings habe ich so das Gefühl, dass wir wohl über ihn noch einiges erfahren werden und er schlussendlich noch eine größere Rollen spielen wird als nur die Hinführung zum Vampir. ;) Zeke ist ein toller Charakter, der mir sofort sehr gut gefallen hat. Ich mochte ihn einfach sehr gerne und seine Art und Weise wie er mit Allie um geht konnte mich überzeugen. Er ist fürsorglich, freundlich und ein recht offener Typ welcher trotz allem mit Vorsicht zu genießen sein sollte. Die Umsetzung von Julie Kagawa ist schön geformt, aber für meine Verhältnisse leider nicht sehr neu. Was prinzipiell keinerlei Probleme macht, denn die Welt wurde schön aufgebaut und die Vampirgeschichte, sowie die Liebesgeschichte schön geformt. Trotz allem konnte ich nicht ganz überzeugt werden, da man vieles vorausahnen konnte. Ich konnte viele Entwicklungen schon im Vorneherein festlegen, sodass mir so ein bisschen der Zug dahinter gefehlt hat. Zum Schluss des Bandes kam noch einmal der absolute Knall, welcher auch von mir nicht vorhersehbar war und durchaus nochmal begeistern konnte. Trotzdem war es nicht mehr möglich mir das Buch zu dieser Zeit so richtig schmackhaft zu machen. Ich kann sagen, dass es eine schöne Geschichte ist die durchaus Lesefreude bringen kann. Allerdings darf man nicht zu viel erwarten und vor allem nicht eine andere Art der Vampirgeschichte, denn größtenteils ist sie gehalten wie viele anderen auch. Mein Gesamtfazit: Insgesamt ist es eine schöne und lesenswerte Vampirdystopie, welche neben einer süßen Liebesgeschichte auch viele Gefahren verbirgt. Die Autorin scheut sich auch nicht davor, dass viele Freunde von Allie ihr leben lassen müssen und dass die Hauptprotagonistin selber zum Katana greift um Unheil und Schutz zu bringen.

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→ FAZIT ← Endlich habe nun auch ich es geschafft ein Buch von Julie Kagawa zu lesen. Das Cover hat mich schon angesprochen, als ich es bei meinen Neuerscheinungen vorgestellt habe. Das Hardcover trifft leider so gar nicht meinen Geschmack, weshalb ich davor noch nie auf das Buch aufmerksam geworden bin. Gleich der Einstieg in die Geschichte und der Schreibstil in der Ich-Perspektive viel mir sehr leicht. Denn Julie Kagawa hat einen sehr flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Von Beginn an wurde ich dadurch immer mehr in den Bann der Geschichte von Allie, die Hauptprotagonistin, gezogen. Zunächst hatte ich Angst, dass es eine typische 0815 Vampirgeschichte werden würde, aber die Kombination aus dystopischer Welt und Fantasywesen ist der Autorin wirklich wahnsinnig gut gelungen. Die Charaktere waren wunderbar ausgearbeitet, sodass ich Rat ziemlich abstoßend und verachtend fand oder von Stick von Anfang an genervt war, da er dieser weinerliche Waschlappen war. Mit nur wenigen Worten hatte ich so von allen Protagonisten ein ungefähres Bild im Kopf. Von Anfang an war ich auch ein Freund von Kanin, der Vampir, der Allie verwandelt hat. Ich mochte seine Art ziemlich gerne und war ziemlich traurig, als ich mich erstmal wieder von ihm "verabschieden" musste. Außerdem war es sehr interessant die inneren Konflikte von Allie zu beobachten, die zu dem wurde, was sie am meisten verabscheute und sich dennoch so sehr ans Leben klammert, dass sie dies in Kauf nimmt. Ein wirklich taffes Mädchen in einer rauen Welt. Ein wenig gestört hat mich dann aber der weitere Fortgang der Geschichte, als sie sich der "Rebellentruppe", die ich so eigentlich nicht bezeichnet hätte, angeschlossen hat. Stellenweise fand ich es etwas langatmig und sogar langweilig und hatte immer mehr das Bedürfnis ein paar Seiten zu überblättern. Aber das "Durchhalten" hat sich gelohnt, denn es wurde wieder sehr spannend und actionreich. Es ist viel passiert und Allie hat einiges über sich und den Umgang mit ihrer neuen Natur gelernt. Sie ist gewachsen, hat die Liebe kennengelernt und Freundschaften geschlossen. Denn Julie Kagawa zeigt mit ihrem Buch auch, dass man an Menschen nicht immer mit Vorurteilen herangehen sollte, sondern ihnen eine Chance geben muss um sich zu beweisen. Ich kann nur sagen das ich bereits gespannt auf den zweiten Band bin, denn das Buch endet mit einigen Fragen und offenen Handlungen, dass ich mich schon unheimlich darauf freue zu erfahren wie es mit ihr, den Leuten der Rebellengruppe und vor allem Kanin, ihrem Erschaffer, weitergeht. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass mir Band 2 noch besser gefallen wird, als es Band 1 schon getan hat. Ein wirklich tolles Buch für alle Fans von dystopischen Fantasywelten und eine definitive Leseempfehlung von mir.

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Nachdem ich mein erstes Buch von Julie Kagawa gelesen hatte, entdeckte ich die Unsterblich-Reihe und wollte natürlich sofort ihr nächstes Buch lesen :) Jetzt kann ich einiges dazu sagen. Der Anfang hat mir wahnsinnig gut gefallen. Man sollte meinen, dass das Thema Vampire schon etwas abgenutzt ist und klar weiß man einiges darüber. Trotzdem war es irgendwie neu und es gab ja nicht nur die Vampire an sich, sondern auch einzelne Unterkategorien, ein komplett neues System, ähnlich wie bei einer Dystopie und natürlich die Verseuchten. Es gibt in diesem Buch also einiges zu entdecken und zu verstehen. Mir persönlich haben die ersten 200 Seiten von den 600 am besten gefallen. Ich dachte wirklich, dass dieses Buch das Zeug hat eines meiner Lieblingsbücher zu werden. Es hat unfassbaren Spaß gemacht in diese düstere Welt einzutauchen und vor allem, diesen Weg mit Allie zu bestreiten. Allie ist definitiv eine starke Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt. Sie kämpft ums blanke Überleben und obwohl sie kein Mitleid haben sollte, weil man sich das in dieser Gesellschaft definitiv nicht leisten kann, hat sie ein gutes Herz. Egal was war letztendlich hat sie immer den richtigen Leuten geholfen und sich selbst dabei nicht aufgegeben, aber doch auch einiges riskiert. Was sie gewonnen hat ist definitiv Erfahrung. Vor allem als Vampir. Als sie verwandelt wurde fand ich das unglaublich spannend. Gerade die ersten Eindrücke haben mich total mitgenommen und ich war total gefesselt von dieser Geschichte. Auch Kanin habe ich ins Herz geschlossen und total gemocht, obwohl er so streng und eben eher geheimnisvoll wirkt. Überrascht war ich über die Wendung die das Ganze genommen hat. Als Allies und Kanins Wege sich trennen fand ich es leider nicht mehr ganz so spannend wie zu Anfang. Irgendwie war das Ganze dann wirklich eher dystopisch, auch wenn die Verseuchten und Vampire an sich eine große Rolle spielen. Hier ging es eben echt ums Überleben und um die Beziehungen innerhalb einer Gruppe. Die Nebencharaktere waren super ausgearbeitet und es gibt hier definitiv nichts zu meckern. Gerade Zeke mag ich gern und man merkt, dass er sich eine eigene Meinung bildet, aber trotzdem alles tut um seine Familie zu schützen. Auch Caleb, Bethany, Ruth, Jeb und die anderen haben eine starke Persönlichkeit. Trotzdem hätte ich den Weg gern weiter mit Kanin verfolgt und finde es total schade, dass er auf diesen 600 Seiten nicht so viel Erwähnung fand, wie erhofft. Aber da geht es auf den nächsten Band zu, auf den ich nun schon gespannt bin. Die Story ist absolut spannend und das Buch hat mich wirklich fesseln können. Obwohl der Anfang für mich am stärksten war sollte auch der Rest der Geschichte erwähnt werden, denn hier geht es vor allem um Vertrauen, Angst, Mut und Treue. Fazit: Wie ihr merkt hat dieses Buch einiges mehr zu bieten als die typische Vampirgeschichte. Hier findet man so gut wie alles. Von Freundschaft über Liebe bis hin zu tödlicher Wahrheit ist alles dabei. Das System ist ein ganz eigenes, das Lust auf mehr macht und gerade die unterschiedliche Stärke der Vampire fand ich spannend. Allie ist eine tolle Protagonistin, die ich gern weiterverfolge und die mit jeder Seite mehr Erfahrungen sammelt, auch wenn sie ein paar Mal ins Fettnäpfchen treten muss. Ihre Entwicklung ist am spannendsten zu beobachten, gerade was ihren Mut und ihren Kampfgeist angeht, doch auch ihre Gefühle sind hierbei nicht unwichtig. Zeke und die anderen der Gruppe haben ebenfalls einiges zu bieten und nehmen den Großteil der Geschichte ein. Trotzdem war der Anfang für mich am Stärksten, was vor allem daran liegt, dass ich ihn als besonders intensiv empfunden habe und mich gefühlt habe, als wäre ich Allie, so gut hat die Autorin es beschrieben. Auch der Rest ist sehr bildhaft dargestellt und bietet einiges, doch er war für mich nicht mehr der Anfang. Deshalb vergebe ich gute 4 Leseschmetterlinge und freue mich auf Band 2 :)

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Worum geht’s? Allison lebt in einer Welt, die von Vampiren regiert wird. Menschen sind unterdrückte Sklaven der Herrscher und müssen zwei Mal im Monat eine Blutspende abgeben. Diese “Spende” kann man nur umgehen, indem man unregistriert bleibt. Allison ist eine Unregistrierte und muss ums tägliche Überleben kämpfen. Doch dann wird sie schwerstverletzt von einem Vampir aufgelesen und muss sich entscheiden: Tod oder Unsterblichkeit? Sie wählt die Unsterblichkeit… Meine Meinung: Ach, ich gehöre ja zu denen, die das Cover vom gebundenen Buch viel schöner finden als dieses gruselige Auge vom Taschenbuch. Zugegebenermaßen passt das gruselige viel besser zur Geschichte. Ich wusste gar nicht, dass Frau Kagawa auch furchterregend sein kann! Die Grundidee von “Unsterblich” ist fantastisch: Ein Mix aus Dystopie und Fantasy (Vampiren). Allerdings war ich anfangs skeptisch, mit Vampiren kann ich normalerweise nicht sonderlich viel anfangen. Das Buch beginnt rasant, wird dann etwas ruhiger, aber trotzdem bleibt die Spannung ständig erhalten. Ich hab gestern die zweite Hälfte des Buches, also ca. 300 Seiten in einem Rutsch gelesen. Die Geschichte ist vollgepackt mit Action. Man sollte sich darauf gefasst machen, dass die Story relativ brutal ist – und deshalb unterscheidet sie sich ja so von Talon und Plötzlich Fee. Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat, war hier wieder der Aspekt Dystopie/Fantasy. Denn für mich ist eine Dystopie zwar in manchen Teilen utopisch, aber trotzdem weitestgehend real. Fantasy dagegen hat sehr viel Übernatürliches. Ich finde einfach, dass das nicht so gut zusammenpasst. Generell gab es mir ein bisschen zu viele Zufälle. Manche Sachen fand ich etwas unlogisch bzw. nicht nachvollziehbar. Aber der Schreibstil von Julie Kagawa ist so, wie wir ihn kennen und lieben: flüssig, mitreißend, voller Emotionen. Toll! Sie schafft es, nur mit Hilfe ihres Stils verschiedene Stimmungen und eine bestimmte Atmosphäre zu kreieren. Unsere Charaktere sind wieder toll ausgearbeitet, Allie ist eine ganz besondere Protagonistin. Mutig, tapfer und stark, aber trotzdem irgendwie verletzlich. Allerdings fand ich die anderen Protas etwas schwierig, weil ich teilweise einfach nicht wusste, was ich von ihnen halten soll. Fazit: – Cover: 4/5 – Inhalt: 4/5 – Handlung: 3/5 – Schreibstil: 5/5 – Charaktere: 4/5 – Gesamt: 4,0 / 5 Ein wirklich gutes Buch, das beim Lesen viel Spaß macht. Aber man sollte sich darauf einstellen, dass es kein “nettes” Feen- oder Drachenland ist, wo “nur” mit Schwertern bzw. “nur” mit Gewehren gekämpft wird. In “Unsterblich” wird geschossen, geköpft, erstochen, das volle Programm. Hat man sich daran gewöhnt, steht dem Lesevergnügen eigentlich nichts mehr im Weg! Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Heyne Verlag bzw. der Verlagsgruppe Random House für dieses Rezensionsexemplar!

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