Leserstimmen zu
Plötzlich Prinz - Das Erbe der Feen

Julie Kagawa

Plötzlich Prinz (1)

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Im letzten Jahr hatte mich die „Plötzlich Fee“ Reihe richtig erwischt und ich habe die verschiedenen Bände hintereinander verschlungen. Nach dem Abschied von der neuen Feenkönigin Meghan heißt es aber nicht dauerhaft Adieu. Mit „Plötzlich Prinz“ kehrt die Autorin Julie Kagawa wieder zurück in die Welt der Feen. Meghans kleiner Bruder ist nun fast erwachsen und im Grunde würde er nichts lieber, als sich von der Feenwelt fernhalten. Jedoch kann er das Geschehen in seiner Welt bald nicht mehr ignorieren und so landet Ethan in Begleitung einer Schulkameradin dort, wo er nie wieder hinwollte… Am Anfang war ich sehr kritisch, ob die neue Reihe dem Erfolg der ersten standhalten kann, oder ob es nur ein kläglicher versuch ist, am vorrigen Erfolg anzuschließen. Bald jedoch war ich wieder voll im Geschehen drinnen. Keineswegs ist es Voraussetzung die Plötzlich Fee Reihe zu kennen (sinnvoll um den Hintergrund besser zu verstehen ja, aber kein Muss) Es ist ein eigenständiger Roman, in dem die Figuren von Anfang an aufgebaut werden und auch die Hintergründe erläutert werden. Nachdem ich die verschiedenen Höfe und die Umgebung schon etwas kenne, war der neue Reiz nicht mehr ganz so vorhanden, aber dennoch faszinierend, wie die Autorin es schafft, unsere Realität und Fantasie zu vereinen. Und damit die Geschichte nicht langweilig wird, kommt es zu Wendungen, die es in sich haben. Im Auftakt dieser „Plötzlich Prinz“ Reihe finden wir viel Humor, Spitzfindigkeit, alte Bekannte, neue Feinde und Spannung, kombiniert mit überraschenden Wendungen. Die verschiedensten Protagonisten werden mit eigenen Charakterzügen ausgestattet, so dass man schnell Sympathie, aber auch Abneigung empfinden kann. Mit Ethan hatte ich am Anfang etwas Probleme, wobei ich ihn schon verstehen konnte, aber seine Art und Weise nicht direkt zur Sympathie beiträgt Allerdings lernte man ihn während seiner Abenteuer besser kennen, und daher war es irgendwann auch klar, warum er so handelt, wie er es tat. Ein durchaus lesenswertes Buch voller Fantasie. Mittlerweile ist der zweite Teil „Das Schicksal der Feen“ erschienen. ©Tine Schweizer

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Meine Meinung: Ich habe versucht keine all zu hohen Erwartungen an dieses Buch zu stellen. Da ich die Plötzlich Fee Reihe schon gelesen hatte, hatte ich die Befürchtung, das dieses Buch an die Reihe nicht herran reicht. Ich wurde positiv überrascht. Julie Kagawa schafft es einen in eine Welt mitzunehmen, die man eigentlich schon kennt, aber dennoch völlig überraschend ist. Sie hat aus ihrer alten Idee eine tolle neue Geschichte gemacht. Und da dem Leser erklärt wird, welche Verbindungen Ethan mit dem Nimmernie hat, kann man das Buch auch lesen ohne die Plötzlich Fee Reihe gelesen zu haben. Ich fand es auch sehr schön, das man viele alte Bekannte getroffen hat. Am meisten habe ich mich über Grimalkin gefreut. (ich liebe diesen Kater *-*) Ich persönlich finde das seine Art einzigartig ist und er dem Buch noch ein gewisses Etwas gibt. Aber vielleicht bin ich da auch zu voreingenommen. Auch die neuen Charaktere wachsen einem schnell ans Herz. Man will sie gar nicht mehr missen und bangt und zittert mit Ihnen. Leider wurde es mir zum Ende hin etwas zu langatmig. Es hat sich so gezogen und ich hab das Buch dann doch öfter weg gepackt. Fazit: Ein gut gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe, im Lande der Feen. Trotz einiger kleiner Minuspunkte finde ich, dass dieses Buch ein absolutes Muss für alle Fans der Plötzlich Fee Reihe ist. Es ist nicht einfach nur ein Abklatsch, sondern eine neue Geschichte, mit alten Bekannten und vielen sympathischen neuen Figuren. Anmerkung: Auch wenn man das Buch lesen kann, ohne die Plötzlich Fee Reihe zu kennen so würde ich doch empfehlen erst die Plötzlich Fee Reihe zu lesen, da einem sonst viele spannende Sachen vorweg genommen werden, da diese hier ja erwähnt und verraten werden. Meine Wertung: Cover: 5/5 Sterne: Das Cover ist ansprechend und hat mich gleich für dieses Buch eingenommen, allein des Covers wegen, hätte ich dieses Buch schon haben wollen. Inhalt: 4/5 Sterne: Der Inhalt ist eine tolle Geschichte, welche mir persönlich zum Ende hin leider etwas zu langatmig wurde. Schreibstil: 5/5 Sterne: Auch bei diesem Buch überzeugt Julie Kagawa wieder mit ihrem flüssigen Schreibstil Spannung: 4/5 Sterne: Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen, nur zum Ende hin wurde es mir etwas zu lang Charaktere: 5/5 Sterne: Die Charaktere überzeugen mit Tiefe und vielseitigkeit. Insgesamt vergebe ich für dieses wirklich gelungene Buch 4 von 5 Bücherherzen.

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Inhalt Der achtzehnjährige Ethan Chase wäre gern so wie alle anderen an seiner Highschool. Doch seit er denken kann, ist sein Leben alles andere als normal. Denn als Kind wurde er von den Feen nach Nimmernie verschleppt. Und wen die Feen einmal in ihrer Gewalt hatten, den lassen sie nicht mehr los. Ihre Macht reicht bis in den hintersten Winkel der Menschenwelt hinein. Ethan muss erkennen, dass es sinnlos ist, sich vor ihnen zu verstecken. Und so nimmt er sein Schicksal an und kehrt nach Nimmernie zurück. Rezension Das Buch ist zwar schon seit einiger Zeit erschienen aber mir war sofort klar, das ich es lesen werde. Trotzdem bin ich eine Weile drumherum geschlichen, weil ich die Befürchtung hatte, das die Autorin nur eine "Fortsetzung" wegen dem Geld schreibt; das die "Plötzlich Prinz"-Bücher nur ein billiger Abklatsch der "Plötzlich Fee"-Reihe sind. Ich würde gerne sagen, das diese Befürchtungen unbegründet waren, aber das stimmt nicht. Das Buch war zwar trotzdem toll und spannend und auch der Schreibstil der Autorin und ihr Humor finden sich wieder, trotzdem gibt es ein paar Dinge, die mir gar nicht gefallen haben. Die Story an sich finde ich gar nicht so schlecht. Ein paar Jahre sind vergangen, Meghan widemt sich nur noch dem Nimmernie und ihr Bruder Ethan wird von den Feen getriezt. Mittlerweile hat er ein richtiges Bad-Boy-Image, denn angeblich hat er seine alte Schule angezündet, er macht Kampfsport und redet mit niemandem. Am Anfang fällt es einem auch ziemlich schwer, sich mit ihm anzufreunden. Irgendwann tauchen aber mysteriöse Gruselfeen auf, die Halbblüter und Exilanten entführen. Ethan hat sich gezwungenermaßen mit einem Halbblut angefreundet und als Todd verschwindet, muss Ethan ihn retten. Natürlich kommt auch ein Mädchen mit, die einem richtig ans Herz wächst. Aber über Kenzie verrate ich nicht zu viel, da müsst ihr schon selbst lesen... Wie schon erwähnt findet sich der Humor der Autorin auch hier wieder. Wir treffen auch alte Bekannte wie zum Beispiel Eisbubi, Goodfellow oder Grimalkin. "Du weißt weniger, als du zu wissen glaubst. Davon abgesehen..." Er blinzelte und reckte gebieterisch den Kopf. "Ich bin eine Katze." Und damit war alles gesagt. (Seite 193) Ethan ist am Anfang irgendwie abweisend und wirkt ein bisschen leidend. Ständig reitet er darauf herum, das es so schlimm ist, wenn man die Feen sehen kann und was sie alles tun um ihn zu ärgern. Das nervt ziemlich. Erst als Kenzie ins Spiel kommt, Todd verschwindet und die Handlung Fahrt aufnimmt, hört er endlich damit auf. Er hat einen ziemlich trockenen Humor, aber ich mag das. Im Laufe des Buches taut er endlich auf und man erfährt mehr über ihn. Man kann ihn und seine Art langsam verstehen, aber dafür muss man sich eben erstmal durch den Anfang quälen... "Ich habe eine bizarre Familie. Von außen betrachtet würde man niemals darauf kommen. Wir scheinen vollkommen normal zu sein: eine nette amerikanische Familie in einer netten Vorstadtsiedlung, wo die netten Straßen sauber und die Nachbarn alle - welche Überraschung - nett sind. (Seite 11) Spannung kommt nicht zu kurz, denn Ethan liefert sich den einen oder anderen Kampf mit den Gruselfeen. Leider ist die Handlung manchmal vorhersehbar und manchmal hatte ich den Eindruck, das die Autorin sich in eine Situation geschrieben hat, aus der sie nicht mehr rauskommt. Um die Figuren trotzdem zu retten, lässt sie einfach etwas mysteriöses passieren, was aber einfach nur unlogisch und unpassend wirkt. Fazit An sich ist die "Plötzlich Fee"-Reihe ja abgeschlossen. In dieser neuen Reihe erfährt man relativ wenig über Meghan und Ash, Ethan lebt seine eigene Geschichte die eben auch im Nimmernie spielt. Ob die Nimmernie-Fans unter euch die Reihe trotzdem lesen sollen, kann ich euch nicht benatworten. Man erfährt eben relativ wenig über die bisher bekannten Charaktere. Wenn ihr die "Plötzlich Fee"-Bücher aber noch nicht gelesen habt, könnt ihr diese Reihe trotzdem lesen. Man hat natürlich einen klaren Vorteil, wenn man die Entstehung des Eisernen Reiches usw. kennt, aber es geht auch ohne. Abgesehen von ein paar unlogischen Stellen und das Ethan am Anfang so abweisend ist, hat mir die Geschichte schon gut gefallen. Beim Lesen habe ich das Buch aber immer mit der ersten Reihe verglichen und an die kommt "Plötzlich Prinz" meiner Meinung nach nicht ran.

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Ethan Chase kennt man bereits ein wenig durch die vorhergegangene Buchreihe „Plötzlich Fee“. Der Bruder von Meghan Chase ist nun jedoch erwachsen und versucht sich in seinem Leben zurechtzufinden. Leider erweist sich das als nicht so einfach, da er Feen sehen kann. Sobald die Feen merken, dass Ethan sie sehen kann, machen sie ihm das Leben buchstäblich zur Hölle auf Erden. Ziemlich verwirrt hat mich der gegen Meghan gerichtete Hass. Ich kann bis jetzt nicht nachvollziehen, wie dieser zustande gekommen ist und ich hoffe einfach auf eine Erklärung in den folgenden Bänden. Der Schreibstil ist sehr lebhaft und, vor allem in Bezug auf das Nimmernie, phantasievoll und ich hatte nicht das Gefühl, dass viel vom Charme der „Plötzlich Fee“-Reihe verloren gegangen ist. Das einzige Manko an dem Buch war die Protagonistin Kenzie. Anfangs frech und sympathisch, wurde sie später eher mehr zu einer Nervensäge. Von Anfang an war eigentlich deutlich herauszulesen, dass sie irgendein schwerwiegendes Geheimnis mit sich trägt. Als dann später allerdings rauskam was es ist, musste ich einfach mit den Augen rollen. Das war für mich ein Störfaktor, der nicht in die Geschichte passte. Meine Empfehlung ist es, sich mit der „Plötzlich Fee“-Reihe auseinandergesetzt zu haben, bevor man mit „Plötzlich Prinz“ startet. Zwar muss man es nicht unbedingt, aber die Hintergründe sind schon interessant und machen vieles klarer.

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Dieses Buch ist eine Fortsetzung der „Plötzlich Fee“ Reihe von Julie Kagawa. Wer diese Reihe also noch lesen will, sollte dies unbedingt tun, bevor er mit „Plötzlich Prinz“ beginnt. Ethan Chase, wäre einfach gern ein normaler Teenager. Aber er besitzt den Blick und kann die Feen um ihn herum sehen. Deswegen gerät der 18 jährige auch immer wieder in Schwierigkeiten. Eine neue Schule soll ihm mehr Glück bringen, dort lernt Ethan das Halbblut Tood kennen, er will aber nichts mit Feen zu tun haben. Doch dann wird Tood plötzlich verfolgt und Ethan versucht ihn zu finden. Bei einem Wettbewerb wird auch Ethan von denen gejagt die Tood verschleppt, haben und so rettet er sich mit einem Kleinod ins Nimmernie. Doch Ethan ist nicht allein als er das Feenreich betritt, er musste Kenzie, eine Mitschülerin mitnehmen, die gerade bei ihm war. Obwohl Ethan unfreundlich und feindselig gegenüber Kenzie war, suchte sie seine Nähe, den sie weiß das hinter diesem Jungen mehr steckt. Und so stehen beide im Nimmernie und damit zusammen vor einem Abenteuer. Ethan ist verbittert und hasst alles was mit dem Feenreich zu tun hat, denn immerhin ist seine Schwester Meghan eine von ihnen. Ethan ist sauer auf Meghan das sie die Familie verlassen hat und sie nicht mehr besucht. Die Feen lassen ihn nicht in Ruhe und spielen ihm ständig Streiche oder sie tun den Menschen in seiner Umgebung weh. Deswegen lässt Ethan auch niemand an sich heran. Kenzie ist die einzige die sich für ihn interessiert. Das hübsche Mädchen merkt schnell das Ethan nur eine Fassade aufrecht zu erhalten versucht und etwas verbirgt. Sie denkt sein Leben sei interessant, bis sie plötzlich mit ihm in der Feenwelt landet. Für Kenzie ist das ganze aufregend und abenteuerlich. Neben Kenzie lernen wir noch einen Charakter kennen, Kierran. Wer die „Plötzlich Fee“ Reihe gelesen hat, weiß sofort wer Kierran ist, auch wenn er in dieser Reihe nicht wirklich aufgetaucht ist. Bei Kierran wusste ich am Anfang nicht so richtig woran ich bin, hab ihn aber schnell ins Herz geschlossen. Natürlich begegnen uns viele Charaktere aus der Plötzlich Fee Reihe. Was wäre z.B. das Feenland ohne Grimalkin? Aber es gibt auch ein Wiedersehen mit Meghan, Ash und Puck. Wobei diese drei nicht so eine große Rolle spielen, sondern immer nur kurz erwähnt werden oder da sind. Den in dieser Reihe geht es um Ethan und ich denke auch um Kierran. Anfangs hatte ich Angst, dass auch hier eine Dreiecksgeschichte gesponnen wird, mit dem Auftauchen von Kierran habe ich schon fast damit gerechnet, dass dieser um Kenzie wirbt. Doch Kierran hat seine eigenen Probleme was das andere Geschlecht angeht. Ich habe das Buch jetzt schon eine Weile daheim liegen, habe mich aber lange davor gedrückt es zu lesen. Der Grund dafür ist ganz einfach, ich wusste wenn ich diese Reihe anfange, dann will ich wissen wie es weiter geht. Und so ist das auch jetzt ;) Am liebsten würde ich sofort weiterlesen. Julia Kagawa hat mich wieder auf ein wundervolles Abenteuer mitgenommen. Ihre Geschichten sind so detailreich geschrieben, dass man sich immer alles bildlich vorstellen kann und voll eintauchen kann. Ich habe mich auf jeden Fall gern wieder ins Feenreich und ihre Geschichten gestürzt, dieses mal eben mit Ethan statt Meghan. Und ich bin gespannt wie es weiter geht und freue mich auf Band 2. Fazit: Plötzlich Prinz ist genauso spannend wie seine Vorgängerreihe Plötzlich Fee. Auch wenn ich Meghan, Ash und Puck etwas vermisse und sie für meinen Geschmack mehr vorkommen könnten, hat mir der Band trotz allem gut gefallen und ich freue mich auf eine Fortsetzung. Deswegen bekommt der Band von mir 5 Sterne.

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Inhalt: Seit Ethan Chase in seiner Kindheit von den Feen nach Nimmernie entführt worden ist, lebt er in ständiger Angst vor ihrem Streichen. Nach dem Rauswurf aus seiner alten Schule möchte Ethan nun an einer anderen Highschool einen Neuanfang wagen. Doch schon sein erster Tag dort endet in einer Katastrophe. Doch nicht nur in der Schule hat Ethan Probleme. Obwohl er den Kontakt zu den Feen meidet, wie eine Katze das Wasser, fällt ihm auf, dass immer mehr Feen verschwinden. Eine neue, dunkle Feenart scheint Jagd auf ihre Artgenossen zu machen und niemand kann sie aufhalten. Niemand, außer Ethans Halbschwester Meghan. Schweren Herzens macht sich Ethan auf den Weg nach Nimmernie, um Meghan vor der neuen Gefahr zu warnen und sie um Hilfe zu bitten. Seine Schulfreundin Mackkenzie begleitet ihm auf dieser gefahrvollen Reise und schon bald erkennt Ethan, dass er für Kenzie mehr als nur freundschaftliche Gefühle hegt... Mein Eindruck: Obwohl ich die „Plötzlich Fee“ Reihe von Julie Kagawa nur bis zum zweiten Band gelesen habe, ist mir der Einstieg in die neue Reihe sehr gut gelungen. Es wird kaum Vorwissen vorausgesetzt, doch es finden sich natürlich einige Spoiler in Fließtext, da die Geschichte zeitlich nach Meghans Erlebnissen in Nimmernie einsetzt. Das hat den Spaß an der Lektüre jedoch nicht getrübt. Ethan Chase nimmt nun zum ersten Mal als Ich Erzähler eine Hauptrolle in Julie Kagawas zauberhafter Geschichte ein. So erhält der Leser erste Einblicke in seine emotionale Welt und erfährt, wie sehr in die Entführung durch die Feen in seiner Kindheit verstört hat. Er möchte einfach nur normal sein und nichts von Nimmernie und seinen Kreaturen wissen. Anders als seine Halbschwester Meghan, die von der Feenwelt stets fasziniert gewesen ist, fürchtet sich Ethan und steht jedem neuen Wesen mehr als kritisch gegenüber. Hinter jeder neuen Bekanntschaft vermutet er Böses. Er traut keiner einzigen Fee – nicht einmal Meghan, da diese ihn vor vielen Jahren einfach im Stich gelassen hat. Ihre seltenen Besuche in der Menschenwelt sind zunächst weniger geworden, bevor Meghan diese komplett eingestellt hat. Seitdem kämpft sich Ethan Tag für Tag durch sein Leben. Er ist unnahbar, lässt keinen Menschen wirklich an sich heran. Einen guten Gegenpol bietet seine Mitschülerin Kenzie, die anders als Ethan, der Feenwelt aufgeschlossen und neugierig gegenübersteht. Sie scheut sich nicht davor, diese neue Welt kennenzulernen. Auch Ethan scheint sich im Verlauf des Buches von ihrer lebensfrohen Art anstecken zu lassen und taut nach und nach immer weiter auf. Beide harmonieren als Hauptcharaktere sehr gut. Auch altbekannte Nebencharaktere haben in Julie Kagawas Reihe einen kurzen Auftritt und bereichern auf ihre ganz eigene Art die Geschichte. Der Schreibstil ist wie immer gekonnt flüssig, märchenhaft und voll von bildhaften Beschreibungen, die den Leser sofort in die Welt der Feen eintauchen lassen. Die Handlung ist spannend und voller Rätsel. Was hat es mit den geheimnisvollen neuen Kreaturen auf sich? Weshalb machen sie Jagd auf ihresgleichen? Diese und viele weitere Fragen stellen sich dem Leser während der Lektüre. Immer wieder überrascht Julie Kagawa ihre Leser dabei im Verlauf der Handlung mit neuen Ideen. Insgesamt hat mir Julie Kagawas Auftakt in eine neue fantasievolle Reihe wirklich gut gefallen. Obwohl oder gerade weil es inhaltliche Parallelen zu ihren Bestsellern der „Plötzlich Fee“ Serie gibt. Es gelingt der Autorin dennoch mit Ethan eine vollkommen neue Komponente in ihre Erzählung einzubinden, die den Blickwinkel des Lesers auf Nimmernie verändert. Für alle Fans der vielseitigen Autorin, oder die, die es noch werden wollen, ein absolutes Muss!

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Klappentext: Wenn du der Bruder der mächtigsten Herrscherin des Feenreichs bist, entkommst du deinem Schicksal nicht Der achtzehnjährige Ethan Chase wäre gern so wie alle anderen an seiner Highschool. Doch seit er denken kann, ist sein Leben alles andere als normal. Denn als Kind wurde er von den Feen nach Nimmernie verschleppt. Und wen die Feen einmal in ihrer Gewalt hatten, den lassen sie nicht mehr los. Ihre Macht reicht bis in den hintersten Winkel der Menschenwelt hinein. Ethan muss erkennen, dass es sinnlos ist, sich vor ihnen zu verstecken. Und so nimmt er sein Schicksal an und kehrt nach Nimmernie zurück. Meine Meinung: Die neue Geschichte rund ums Nimmernie mit Meghans Bruder Ethan konnte mich wieder begeistern. Als ich hörte, dass die Geschichte aus der Sicht von Ethan geschrieben wurde, war ich gleich Feuer und Flamme. Endlich erfahren wir was nach der Plötzlich-Fee-Reihe sowohl im Nimmernie als auch in der realen Welt passiert ist. Ethan hat mir unglaublich gut als männlicher Erzähler gefallen. Ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen und war tief berührt über das was er alles seit seiner Kindheit und dem Erlebnis mit den Feen durchgemacht hat. Man merkt deutlich, dass die Grundstimmung des Buches viel trauriger ist als noch in Plötzlich Fee. Es war für mich manchmal schwer mitzulesen wie sehr die Familie Chase unter dem Verlust von Meghan leiden musste. Ethan versucht daher auch mit allen Mitteln seine Familie vor den Feen zu beschützen. Da wären wir auch gleich bei meinem großen Minuspunkt was Ethan angeht. Leider entwickelt er einen übertriebenen Beschützerinstinkt vor allen im Bezug auf Kenzie. Sobald ein Kampf bevorstand war immer wieder der erste Satz „ich stellte mich vor Kenzie“. Das ging mir nach einiger Zeit gehörig auf den Geist. Ja, wir wissen, dass Kenzie keine Kampfsporterfahrung hat, aber deswegen muss sie doch nicht wie ein rohes Ei behandelt werden. Kenzie mochte ich als Persönlichkeit sehr gerne. Sie steht mit beiden Beinen im Leben und weiß genau was sie will. Sie ist ehrgeizig und beißt sich gerne mal an einer Sache fest. Ein wenig schade fand ich, dass Ethan und Kenzie sich bis zum Beginn des Buches gar nicht kannten, dann aber innerhalb von wenigen Tagen in heftiger Liebe zueinander entflammten. Interessant fand ich den Charakter Kierran, der eindeutig mehr zu bieten hat, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. Während des Buches findet bei ihm eine Entwicklung statt, die ich so nicht erwartet habe, die mir aber ausgesprochen gut gefallen hat. Neben neuen Charakteren gibt es allerdings auch ein Wiedersehen mit altbekannten Personen. Ich freute mich riesig wieder auf Eisbubi Ash, Puck, Grimalkin und Meghan zu treffen. Ein wenig komisch fand ich die Begegnung mit Meghan, da wir diese nun nicht aus ihrer eigenen Sicht (wie noch in Plötzlich Fee) sondern aus der Sicht ihres Bruders erleben durften. In dem Zusammenhang fand ich es toll, dass Meghan nur im Hintergrund blieb und nicht in den Vordergrund gedrängt wurde. Man trifft nicht nur alte Bekannte wieder, sondern taucht auch in die Welt des Nimmernie ein. Für mich fühlte es sich an, als wäre ich wieder nach Hause gekommen. Stellenweise hätte ich mir allerdings gewünscht, dass die Geschichte etwas öfter bzw. länger im Nimmernie stattgefunden hätte. Ich bin mir aber sicher, dass sich dies in den Folgebänden noch ändern wird. Die Geschichte entwickelt sich zudem in eine ganz andere Richtung weiter als wie ich es erwartet habe. Daher gab es für mich doch die ein oder andere überraschende Wendung. Am Ende bleibt festzuhalten, dass es nicht zwingend notwendig ist die Vorgängerreihe der Autorin gelesen zu haben. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass es an manchen Stellen sehr hilfreich sein könnte um die Situationen noch besser verstehen zu können. Fazit: Leser der Plötzlich-Fee-Reihe werden auch von der Plötzlich-Prinz-Reihe begeistert sein! Ins Nimmernie zurückzukehren fühlt sich mittlerweile an, wie nach Hause zu kommen und ich freute mich auf das Wiedersehen mit altbekannten Charakteren. Ethan als Hauptperson der Geschichte hat mir sehr gut gefallen! Einzig sein etwas übertriebener Beschützerinstinkt nervte mich dann doch an einigen Stellen. Daher gibt es von mir 4 von 5 Hörnchen.

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Buchgestaltung Ich muss sagen, dass ich den Titel Plötzlich Prinz im Gegensatz zu vielen anderen eigentlich gar nicht so schlecht finde - Man erkennt eben, dass es sich hier um einen Roman handelt, der irgendwie zu Plötzlich Fee Reihe gehört. Die Aufmachung der englischen, sowohl auch deutschen Ausgabe trifft allerdings beides nicht meinen Geschmack. Irgendwie sieht das ganze den deutschen Panem Covern ähnlich xD Meinung Julia Kagawa Fan? Ja, hier! Wie viele der Leser, die zu diesem Buch gegriffen haben, bin ich ein Anhänger der Autorin und habe bisher jedes ihrer Bücher gelesen. Als das Spin-Off der Plötzlich Fee Reihe nun endlich auf Deutsch erschien, war es klar, dass ich nicht umher kam, es zu lesen. Zurück ins Nimmernie? Dieser kleine Wunsch hatte sich ja bereits letztes Jahr erfüllt, als die Kurzgeschichten herauskamen, aber was uns bei Plötzlich Prinz erwartet ist tausend Mal besser: Zurück zu den Feen, ihrem Reich und ihren Gefahren. Plötzlich Prinz ist ein tolles Abenteuer, das mitreißt, fesselt und auf den über 500 Seiten kaum Längen hat – Trotz kleiner Schwächen. Ethan ist ein Charakter, den man zwar schon kennt, aber eben nicht KENNT. In diesem Roman ist er bereits ein Teenager und die Spuren der Vergangenheit liegen noch immer wie ein Schatten auf ihm. Die ganze Konflikte mit den Feen und seiner Entführung als Kind haben ihn zu einem zynischen und vorsichtigem Menschen gemacht, der Angst hat andere an sich heranzulassen und auch etwas verbittert ist. Was ich wirklich wahnsinnig gut gemacht fand war, dass Ethans Gedanken immer so mega logisch und nachvollziehbar waren und man sie sogar verstehen konnte, wenn man alle anderen Bücher nicht kennt. Allgemein ist das hier so ein Roman, der eigenständig Dinge erklärt, ohne den Fans mit zu vielen Wiederholungen auf die Nerven zu fallen. Meghans Verbleib im Feenreich und die damit verbundenen Schwierigkeiten für Ethans Familie wurden sehr gut dargestellt. Zu Beginn, in der Phase, wo man Ethans Leben und ihn als Charakter kennenlernt waren diese Dinge ziemlich wichtig für den weiteren Handlungsverlauf. Normalerweise mag ich es nicht, wenn zu lange auf dem Leben der Protagonisten herumgeritten wird, um sie vorzustellen, aber Julie Kagawa hat diese Zeit im Buch eben mit ziemlich viel Magie verbunden, sodass man sich ein gutes Bild von Ethans Situation und Abneigung gegen alles, was mit Feen zu tun hat, machen konnte. Dass er neu an eine Schule kommt etc. - Im Prinzip der ganze Teil, den man zur Genüge aus anderen Jugendbüchern kennt - war auch sehr gelungen beschrieben. Ethan hat eine Stimme, die sarkastisch, klug und witzig ist, weshalb man ihn eben sofort mag. Ich finde, an dieser Stelle sollte auch noch erwähnt werden, dass er ein toller männlicher Protagonist ist, den wohl alle Leser mögen werden. Er ist weder „mädchenhaft“, noch ein Bad Boy, sondern ein ganz normaler Kerl, dem man eben auch so auf der Straße begegnen könnte – Mal abgesehen von der Sache mit dem Feen-Blick und all dem übernatürlichem Kram in seinem Alltag xD Es war einfach an der Zeit mal wieder einem „echten“ Menschen in Büchern zu begegnen! Niemanden, der perfekt ist oder die Welt retten muss oder sonst irgendwie total besonders ist. Das war so herrlich angenehm über das ganze Buch hinweg. Etwas, dass ich auch sehr an der Plötzlich Fee Reihe geschätzt habe. Julia Kagawa erschafft eben Charaktere, die man ins Herz schließt und mit denen man gerne ein Abenteuer erlebt. Dasselbe gilt auch für die Nebenfiguren, eigentlich für jeden, der im Buch vorkam. Besonders die neuen Charaktere waren sehr interessant und ich hoffe, von einigen erfahren wir demnächst noch mehr. Sehr genial war auch die Tatsache, dass es hier ein Wiedersehen mit Meghan, Ash, Puck, Grimalkin und vielen mehr gibt. Ich fand es super, dass die vielen Konflikte und Beziehungen der Charaktere untereinander immer wieder Erwähnung gefunden haben, denn das hat alles noch mal authentischer gemacht. An sich spielt die Geschichte erst mal eine Weile in unserer Welt. Die Autorin hat sich die Mühe gemacht, den Übergang von den aufkeimenden Problemen, bis hin zur eigentliche Reise in Nimmernie sehr detailliert zu gestalten. So erhält man auch ein paar Einblicke in Ethans Schulleben und es war ziemlich witzig, das Ganze mal aus der Sicht eines Jungen zu erleben, der sich dem High School Stress stellt. In der Schule lernt Ethan auch Kenzie kennen, die – wie wir uns alle sofort denken konnten, später den Love-Interest darstellt. Kenzie war eine Person mit der ich lange Zeit nicht warm wurde, aber besonders im späteren Teil war sie mir sehr sympathisch. Manchmal sprechen die Handlungen eines Menschen eben für sich. Schön war auch, das hinter Kenzie eine sehr gut ausgearbeitete Persönlichkeit steckte, die Ethan fast ebenbürtig war. Sie hat eine ganz eigene Hintergrundgeschichte, die sie motiviert und so sein lässt, wie sie sich verhalten hat. Die Liebesgeschichte zwischen beiden war auch auf sehr angenehme Weise langsam. Zeit für Entwicklung, Kennenlernen und um überhaupt Gefühle zu entwickeln gab es hier genug – Toll! Was mich aber wirklich gestört hat war, dass Kenzie Ethan kaum beim Vornamen nennt. Immer dieses Machoman hier und Machoman da hat mich echt in den Wahnsinn getrieben. Auch die Entwicklung gegen Ende des Romans, Kenzies Leben betreffend fand ich etwas unpassend und sehr klischeehaft. Da Julie Kagawa aber (noch) keinen Schwerpunkt darauf gelegt hat, konnte ich das dann doch verzeihen. Der Plot des Buches lässt sich bis zur Mitte etwas Zeit, aber nachdem die Reise im Reich der Feen erst mal Gestalt angenommen hat, wird es spannend ohne Ende. Abwechslungsreich ist auch so ein Schlagwort, das es perfekt trifft! Am Anfang war mir das Herumwandern durch Wälder etc. etwas zu ruhig, aber die Action lässt nicht lange auf sich warten. Es gibt einige Überraschungen, von denen man viele echt nicht kommen sieht. Im Stil von Julia Kagawa ist das Buch auch wieder sehr durchdacht und logisch gehalten, sodass man gut dem Verlauf folgen kann und dabei seinen Spaß hat. Schön, wenn Autoren wissen, wo genau sie eigentlich hin wollen :) Zwischenzeitlich wurde ich auch ganz schön traurig :( Es gab viele Stellen, die wirklich grausam waren und bei denen mir echt das Herz geblutet hat, aber das macht eine gute Geschichte eben auch aus – Sie ist nicht nur schön. Das Buch ist zwar in sich abgeschlossen, aber es gibt sehr viel Handlungsspielraum für weitere Bücher und ich bin mir sicher, die werden diesen Teil noch um Längen schlagen können – Ich sehe da so einiges kommen. Es bleibt spannend. Ein paar Dinge gab es trotzdem, die meinen Lesefluss gestört haben, mal abgesehen von einigen Wörtern, die bei der Übersetzung wohl etwas anders ausgedrückt wurden. Ich hatte zum Beispiel das Gefühl, dass besonders einer der Nebencharaktere einfach viel zu kurz gekommen ist. Andauernd hatte ich das Gefühl, da müsse jetzt noch etwas kommen, aber ich wurde enttäuscht. Gegen Ende waren auch Meghan und Ash erstaunlich verständnisvoll, was eine bestimmte Wende betrifft, was ich den beiden nicht so ganz abgenommen habe UND das, was ich ein klein wenig als verschenktes Potenzial angesehen habe, waren auf jeden Fall die Feen selbst. Dieses ganze neue-Feenrasse-Thema war nach den letzten Plötzlich Fee Büchern leider etwas ausgelutscht und hier hätte die Autorin doch etwas mehr Erklärungen oder Besonderheiten hineinstecken müssen, damit ich mich nicht öfter mal an Ereignisse aus anderen Büchern erinnert gefühlt hätte. Fazit Im Gesamtpaket hat Plötzlich Prinz viel zu bieten: Ein spannendes Abenteuer, Wiedersehen mit alten Bekannten, aber vor allem eine neue, faszinierende Reise mit facettenreichen Charakteren, Humor und einer Achterbahn der Gefühle. Julie Kagawa hat zurecht ein Spin-Off angefangen – Klare Empfehlung!

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